Europawahl 2019

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Die Europawahl 2019 wird die neunte Direktwahl zum Europäischen Parlament. Sie findet vom 23. bis 26. Mai 2019 in den voraussichtlich dann 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union statt, in Deutschland und Österreich am 26. Mai 2019.[1][2][3] Gewählt werden 705 Abgeordnete. Sie ist voraussichtlich die erste Wahl zum Europäischen Parlament nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU.[4]

Aktuelle Sitzverteilung im Europaparlament
nach Fraktionen
         


EVP Christdemokraten, Konservative 219
S&D Sozialisten, Sozialdemokraten 188
EKR Konservative, EU-Skeptiker 73
ALDE Liberale, Zentristen 68
Grüne/EFA Grüne, Piraten, Regionalisten 52
GUE-NGL Linke, Kommunisten, Linkssoz. 51
EFDD EU-Skeptiker, Populisten 42
ENF Rechtsextreme, Rechtspopulisten 35
Fraktionslose 23
Stand 19. September 2018[5] 751

Wahlmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß Art. 223 AEU-Vertrag gibt der Europäische Rat einheitliche Bestimmungen für die Wahl vor. So ist als Wahlsystem das Verhältniswahlrecht vorgeschrieben, die genaue Ausgestaltung bleibt jedoch den Mitgliedstaaten überlassen. Nach einer Entschließung des Europäischen Parlaments sollen für die Wahlen 2019 einheitlichere Regeln gelten.[6] So sollen alle EU-Bürger ab 16 Jahren wählen dürfen, es soll bei allen Wahlen die Möglichkeit gegeben sein, auch im Ausland seine Stimme abzugeben, und eine nationale oder regionale Sperrklausel von 2 bis 5 % angewandt werden. Zudem soll die bereits bei der Wahl 2014 durchgeführte Aufstellung von europaweiten Spitzenkandidaten formalisiert werden.[7] Die angedachte Einführung von transnationalen Wahllisten wurde jedoch verworfen. Ein weitgehend veränderter Entwurf wurde am 18. Juni 2018 vom Rat der Europäischen Union angenommen.[8] Allerdings würde eine Umsetzung der Entschließung zur Wahl 2019 den Richtlinien der Venedig-Kommission widersprechen, nach denen Wahlgesetze spätestens ein Jahr vor der Wahl geändert werden dürfen. Damit werden die Änderungen voraussichtlich erst zur Wahl 2024 umgesetzt.[9]

Verteilung der Sitze auf die Mitgliedsländer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anzahl der pro Mitgliedsland und eventuell über die EU-weiten Listen zu wählenden Abgeordneten wird durch einen Beschluss des Europäischen Rates auf Initiative des Europäischen Parlaments festgelegt. Dabei gilt das Prinzip der degressiven Proportionalität, dem zufolge größere Länder grundsätzlich mehr Abgeordnete haben als kleinere, kleinere Länder jedoch mehr Abgeordnete pro Einwohner als größere. Nach Art. 14 Abs. 2 EU-Vertrag müssen in jedem Land zwischen 6 (kleinstes Land - Malta) und 96 Abgeordnete (größtes Land - Deutschland) gewählt werden. Da voraussichtlich das Vereinigte Königreich zum Zeitpunkt der Wahl nicht mehr der EU angehört, hat der Ausschuss für konstitutionelle Fragen (AFCO) des EU-Parlaments vorgeschlagen, zur Wahl 27 der bisherigen 73 Sitze zur besseren Abbildung der degressiven Proportionalität auf die verbleibenden Mitgliedsstaaten zu verteilen.[10] Die verbleibenden 46 Sitze könnten über eine transnationale, also EU-weite Liste verteilt werden. Im Februar 2018 bestätigte das Europaparlament den Vorschlag für die Verteilung der Sitze, verwarf aber den Plan transnationaler Listen.

Die folgende Tabelle stellt den Vorschlag zur Verteilung der Sitze auf die 27 Mitgliedsländer dar (in Klammern Veränderung gegenüber 2014):

Vorgeschlagene Sitzverteilung im Europäischen Parlament nach Ländern
BelgienBelgien Belgien 21 BulgarienBulgarien Bulgarien 17 DanemarkDänemark Dänemark 14 (+1) DeutschlandDeutschland Deutschland 96
EstlandEstland Estland 07 (+1) FinnlandFinnland Finnland 14 (+1) FrankreichFrankreich Frankreich 79 (+5) GriechenlandGriechenland Griechenland 21
IrlandIrland Irland 13 (+2) ItalienItalien Italien 76 (+3) KroatienKroatien Kroatien 12 (+1) LettlandLettland Lettland 08
LitauenLitauen Litauen 11 LuxemburgLuxemburg Luxemburg 06 MaltaMalta Malta 06 NiederlandeNiederlande Niederlande 29 (+3)
OsterreichÖsterreich Österreich 19 (+1) PolenPolen Polen 52 (+1) PortugalPortugal Portugal 21 RumänienRumänien Rumänien 33 (+1)
SchwedenSchweden Schweden 21 (+1) SlowakeiSlowakei Slowakei 14 (+1) SlowenienSlowenien Slowenien 08 SpanienSpanien Spanien 59 (+5)
TschechienTschechien Tschechien 21 UngarnUngarn Ungarn 21 Zypern RepublikZypern Zypern 06 Gesamt 705
(-46)

Ausgangslage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle Sitzverteilung im Europäischen Parlament nach Fraktionen und registrierten Parteien (Stand: 19. September 2018[11])
Fraktion MdEP Europapartei MdEP*
Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) 219 Europäische Volkspartei (EVP) 214
Progressive Allianz der Sozialdemokraten (S&D) 188 Sozialdemokratische Partei Europas (SPE) 179
Europäische Konservative und Reformer (EKR) 73 Allianz der Konservativen und Reformer in Europa (ACRE) 50
Europäische Christliche Politische Bewegung (ECPM) 5
Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) 68 Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) 57
Europäische Demokratische Partei (EDP) 9
Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL) 51 Partei der Europäischen Linken (EL) 33
Grüne/Europäische Freie Allianz (G/EFA) 52 Europäische Grüne Partei (EGP) 41
Europäische Freie Allianz (EFA) 11
Europa der Freiheit und der direkten Demokratie (EFDD) 42
Europa der Nationen und der Freiheit (ENF) 35 Bewegung für ein Europa der Nationen und Freiheiten (MENL) 29
Fraktionslose (NI) 23 Allianz der Europäischen nationalen Bewegungen (AENM) 3
Allianz für Frieden und Freiheit (APF) 2
Anzahl der Abgeordneten 751 *
* Nicht alle Abgeordneten gehören einer Europapartei an.

Parteien, Gruppierungen und Spitzenkandidaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der 2019 anstehenden Wahl des Europäischen Parlaments sollen die europäischen Parteien wie 2014 erneut Spitzenkandidaten aufstellen. Der Spitzenkandidat der stärksten Partei soll nach der Wahl das höchste Amt der EU bekleiden, also Präsident der Europäischen Kommission werden. Dafür sprachen sich das Europäische Parlament sowie EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker aus; Juncker war nach den Europawahlen 2014 über dieses Modell zum Kommissionspräsidenten gewählt worden.[12] Eine rechtliche Verpflichtung, den EU-Kommissionspräsidenten mithilfe eines Spitzenkandidaten zu bestimmen, gibt es gemäß den EU-Verträgen nicht. Der Vertrag von Lissabon sieht lediglich vor, dass der Europäische Rat bei der Kandidatenauswahl das Wahlergebnis berücksichtigen müsse. Gewählt jedoch wird der Kommissionspräsident vom Europäischen Parlament, der Europäische Rat hat lediglich das Vorschlagsrecht.

Europäische Volkspartei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Europäische Volkspartei ist die derzeit stimmenstärkste Partei im Europaparlament. Der amtierende Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat angekündigt, nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Als potentielle Kandidaten für seine Nachfolge gelten der Chef-Unterhändler der EU bei den Brexit-Verhandlungen Michel Barnier, der irische Premierminister Leo Varadkar, der kroatische Premierminister Andrej Plenkovic und der EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber.[13][14] Weber erklärte am 5. September offiziell, die Kandidatur anzustreben.[15]

Sozialdemokratische Partei Europas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der slowakische Vizekommissionspräsident Maroš Šefčovič erklärte im September 2018 offiziell Interesse an der Spitzenkandidatur für die sozialdemokratische SPE-Partei bzw. der S&D-Fraktion.[16] Als weitere potenzielle Kandidaten der SPE werden Pierre Moscovici (Kommissar für Wirtschaft und Finanzen, Frankreich), Federica Mogherini (EU-Außenbeauftragte, Italien), Frans Timmermans (Erster Vizekommissionspräsident, Niederlande) und Christian Kern (Ex-Bundeskanzler Österreichs) genannt.[13]

Allianz der Europäischen Konservativen und Reformer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Brexit verliert die nationalkonservative Allianz der Europäischen Konservativen und Reformer ihre größte Mitgliedspartei im Europäischen Parlament, die britischen Conservatives. Die zweitgrößte Partei, die polnische PiS, will nach der Wahl zur Fraktion der EVP übertreten, was die EVP jedoch ablehnt. Andererseits könnte die EKR-Fraktion durch eine eventuelle Auflösung der EFDD-Fraktion Zuwachs bekommen.[17]

Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die liberale ALDE hat das Potential, mit der nächsten Europawahl eine der drei großen Fraktionen zu werden. Sollte jedoch La République en Marche wie angekündigt eine eigene sozialliberale Fraktion gründen, könnten sich die Stimmanteile der ALDE im Europaparlament gemessen an den Prognosen halbieren.

Fraktion um La République en Marche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der französischen Präsident Emmanuel Macron hat angekündigt, mit seiner Partei La République en Marche eine eigene Fraktion im Europaparlament gründen zu wollen. Eine Projektion des Weblogs Der (europäische) Föderalist sieht eine En Marche-Fraktion bei 57 Sitzen.[18]

Bewegung für ein Europa der Nationen und der Freiheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europäische Grüne Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die EGP tritt traditionell mit zwei Spitzenkandidaten an. Ska Keller wird wohl wie schon 2014 eine der beiden Spitzenkandidaten werden.[19] Der Niederländer Bas Eickhout sowie die belgische Senatorin Petra De Sutter haben es ebenfalls in die grünen Vorwahlen am 23. bis 25. November in Berlin für den grünen Spitzenkandidaten geschafft.[20] Die EGP gehört zu den Parteien, die mit am stärksten für ein vereintes Europa eintreten und die Integration der EU deutlich weiterentwickeln möchten.

Linke Gruppierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Großteil der linken, sozialistischen und kommunistischen Europaparlamentarier ist Mitglied der Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linken (GUE/NGL). Die Fraktion ist sehr heterogen, insbesondere was die Haltung zur Europäischen Union und den Europäischen Verträgen betrifft.

Partei der Europäischen Linken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Partei der Europäischen Linken, oft kurz Europäische Linke (EL), umfasst 26 Parteien aus 21 Ländern. Sie stellt 32 der 51 Mitglieder der GUE/NGL. Die Mitglieder der EL sind wie die GUE/NGL selbst heterogen.

Now the People[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 2018 veröffentlichten die drei linken Parteien La France insoumise (FI, Frankreich), Podemos (Spanien) und Bloco de Esquerda (BE, Portugal) die Erklärung von Lissabon. In dieser fordern sie eine „demokratische Revolution in Europa“ und den Austritt aus den EU-Verträgen. Im Juni 2018 bildeten die drei Parteien zusammen mit den nordischen Linksparteien Enhedslisten (EL, Dänemark), Vänsterpartiet (V, Schweden), Linksbündnis (Vas., Finnland) das Wahlbündnis Now the people (frz. Maintenant le peuple, dt. in etwa Jetzt das Volk). [21] Während BE, EL und Vas. noch Mitglied der Partei der Europäischen Linken sind, beschloss die zu FI gehörende Parti de Gauche am 1. Juli 2018 den Austritt aus der Europäischen Linken.

European Spring/DiEM25[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bewegung Democracy in Europe Movement 2025 (DiEM25) wurde Anfang 2016 vom ehemaligen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis gegründet. DiEM25 verstand sich ursprünglich als europaweites Netzwerk, beschloss im November 2017 jedoch, mit Partnerparteien zur Europawahl anzutreten. DiEM25 bekennt sich zur europäischen Integration, fordert aber eine umfängliche Demokratisierung der EU. DiEM25 hat nationale Wahlparteien in Griechenland und Deutschland gegründet. Für die Europawahl hat DiEM25 das Wahlbündnis European Spring (Europäischer Frühling) gegründet. Mitgliedsparteien sind neben DiEM25 Alternativet (Dänemark), Génération.s (Frankreich), Democrazia e Autonomia (Italien), Razem (Polen), Livre (Portugal), Demokratie in Bewegung (Deutschland) und ΜέΡΑ25 (MeRA25), die griechische DiEM25-Wahlpartei.[22]

Initiative[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Initiative kommunistischer und Arbeiterparteien zur Erforschung und Ausarbeitung europäischer Themen und zur Koordinierung ihrer Aktivitäten wurde 2013 auf Initiative der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) gegründet. Die KKE, die als einziges Mitglied der Initiative Mandate im Europaparlament hat, verließ nach der Wahl 2014 die GUE/NGL-Fraktion.

Europa der Freiheit und der Direkten Demokratie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die rechtspopulistische Fraktion EFDD verliert voraussichtlich durch das Ausscheiden der UKIP in Folge des Brexit sowie durch den angekündigten Austritt der MoVimento 5 Stelle die beiden größten Mitglieder. Der Verbleib der weiteren Fraktionsmitglieder ist ungewiss.[23] Weiterhin unklar bleibt ebenso, wohin die MoVimento 5 Stelle sich wenden wird. Nachdem ein Beitrittsversuch zur ALDE von der ALDE Anfang 2017 abgelehnt wurde, sind mehrere Möglichkeiten wie ein Beitritt zur EKR[17] oder sogar zur Fraktion um La République en Marche in Diskussion.[24]

Kleinere Parteien und Gruppierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere registrierte europäische Parteien sind:

Folgende nicht registrierte Parteien und Parteienbündnisse bereiten sich auf eine Wahlteilnahme vor (alphabetisch sortiert):

Prognosen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Europawahlen werden keine europaweiten Umfragen gemacht. Verschiedene Institute und Seiten bilden jedoch eine Projektion der Sitzverteilung basierend auf nationalen Umfragen. Seit Mai 2017 werden die Prognosen unter Berücksichtigung des Austritts des Vereinigten Königreichs veröffentlicht. Die folgende Tabelle enthält die Projektion der Sitzverteilung der (nach Abzug der 73 britischen) 678 Abgeordneten nach Fraktionen (Zahlen in kursiv bezeichnen Werte, die nicht für die Bildung einer Fraktion ausreichen).

Die Projektionen beziehen sich auf die momentan bestehenden Fraktionen und berücksichtigen noch keine möglichen Auflösungen oder Neugründungen von Fraktionen.

Datum Quelle GUE/
NGL
G/EFA S&D ALDE° EVP EKR EFDD ENF Rechts-
populisten
§
Links-
populisten
§
Nicht-
Populisten§
Fraktionslos Weitere*
Aktuelles Parlament (Stand: 19. September 2018[28]) 51 52 188 68 219 73 42 35 - - - 23
10.10.2018 EuropeanElectionsStats.eu 59 39 140 74 & 184 43 40 53 37 3 33 - -
18.09.2018 Der (europäische) Föderalist 60 42 140 95 178 50 21x 59 - - - 10 50
05.09.2018 EuropeanElectionsStats.eu 56 34 140 75 & 185 44 38 53 40 4 35 - -
13.08.2018 Europe Elects 60 36 137 104 179 50 49 55 - - - 10 25
25.07.2018 Der (europäische) Föderalist 57 38 145 102 177 50 22x 56 - - - 10 48
06.07.2018 Europe Elects 58 34 141 110 185 44 49 52 - - - 9 23
31.05.2018 Der (europäische) Föderalist 55 37 137 103 178 43 23x 46 - - - 12 44
18.05.2018 Europe Elects 61 32 141 112 179 42 58 47 - - - 12 21
18.04.2018 Europe Elects 60 33 143 112 180 42 58 46 - - - 9 22
05.04.2018 Der (europäische) Föderalist 58 33 137 104 180 41 23x 44 - - - 12 46
05.02.2018 Der (europäische) Föderalist 65 33 142 102 179 47 42 41 - - - 11 16
15.12.2017 Der (europäische) Föderalist 56 30 142 109 196 45 37 36 - - - 9 18
16.10.2017 Der (europäische) Föderalist 55 28 150 106 192 45 38 37 - - - 12 15
23.08.2017 Der (europäische) Föderalist 57 24 149 108 196 42 29 44 - - - 12  17
28.06.2017 Der (europäische) Föderalist 55 23 155 109 201 38 28 42 - - - 11  16
04.05.2017 Der (europäische) Föderalist 46 28 170 82 198 35 27 59 - - - 12  21
Zusammensetzung 1. Juli 2014 52 50 191 67 221 70 48 37# (12)§ (3)§ - 15
Umfragen ohne Berücksichtigung des Brexit
Datum Quelle GUE/NGL G/EFA S&D ALDE EVP EKR EFDD ENF+ fʼlos Weitere*
14.06.2017 Europeanmeter 61 29 189 102 199 71 29 44 27
04.05.2017 Eu.Föderalist 47 35 186 88 198 68 36 59 13  21
29.03.2017 Europeanmeter 58 29 188 75 188 74 40 48 51
06.03.2017 Eu.Föderalist 50 35 182 80 191 69 48 60 14  22
01.03.2017 Europeanmeter 54 31 185 85 174 81 42 51 48
17.01.2017 Eu.Föderalist 48 40 180 82 191 63 48 68 14  17
07.01.2017 Europeanmeter 63 28 170 82 189 71 38 60  49
01.12.2016 Europeanmeter 57 35 176 81 195 72 38 57 42
16.11.2016 Eu.Föderalist 48 38 182 91 194 65 47 61 13 12
31.10.2016 Europeanmeter 71 30 171 75 191 73 41 61 38
01.10.2016 Europeanmeter 57 31 179 82 194 71 42 64 31
13.09.2016 Eu.Föderalist 47 38 181 91 189 62 53 63 14 13
01.09.2016 Europeanmeter 59 32 176 86 189 74 40 54 32
15.08.2016 Europeanmeter 58 32 184 86 191 72 40 60 21
28.07.2016 Eu.Föderalist 48 39 185 90 192 59 54 61 13 10
13.07.2016 Europeanmeter 57 31 187 92 202 67 36 58 21
23.06.2016 Europeanmeter 61 32 179 88 183 74 46  61 27
01.06.2016 Europeanmeter 59 35 177 83 186 76 63 45 27
26.05.2016 Eu.Föderalist 55 40 174 85 187 63 51 70 14  12
01.05.2016 Europeanmeter 66 27 178 89 187 69 56 49 23
06.04.2016 Eu.Föderalist 52 37 179 85 192 72 50 53 15  16
02.04.2016 Europeanmeter 58 30 177 87 205 84 37 48 25
01.03.2016 Europeanmeter 65 27 183 99 186 81 37 48 25
01.02.2016 Eu.Föderalist 51 34 183 82 196 70 51 55 12  17
01.02.2016 Europeanmeter 69 27 186 79 191 86 39 51 23
04.01.2016 Europeanmeter 66 28 187 95 194 76 37 48 20
16.12.2015 Eu.Föderalist 52 33 185 87 192 68 52 53 12 17
02.12.2015 Europeanmeter 61 33 186 82 197 91 37 47 17
30.10.2015 Europeanmeter 61 31 203 75 197 88 42 42 12
17.10.2015 Eu.Föderalist 51 33 193 75 204 66 51 54 12 12
21.08.2015 Eu.Föderalist 56 35 190 74 204 70 47 49 11 15
30.06.2015 Eu.Föderalist 61 34 188 73 205 69 43 47 11 20
03.05.2015 Eu.Föderalist 60 32 193 80 205 62 44 51 15 09
10.03.2015 Eu.Föderalist 60 31 196 77 216 60 43 49 12 07
12.01.2015 Eu.Föderalist 65 40 190 70 212 59 47 43 17 08
18.11.2014 Eu.Föderalist 60 42 195 69 212 59 47 43 16 08
23.09.2014 Eu.Föderalist 53 39 196 67 223 61 47 40 15 10
28.07.2014 Eu.Föderalist 56 47 191 75 215 66 44 40 13 04
Zusammensetzung 1. Juli 2014 52 50 191 67 221 70 48 37# 15
* Bisher nicht im Parlament vertretene Parteien ohne Mitgliedschaft in einer europäischen Partei.
+ Bis Mai 2015 Werte der Europaparteien EAF bzw. MENL.
# Abgeordnete der Parteien, die vor der Wahl eine Fraktionsgründung angekündigt hatten. Die Fraktion konnte zur Konstituierung des Parlaments nicht gebildet werden.
§ EuropeanElectionsStats.eu kategorisiert alle Parteien, die bisher keiner Fraktion angehören ("Fraktionslos" und "Weitere") in den drei politischen Kategorien "Right Wing Populists" "Left Wing Populists" und "Non Populists".[29]
& Da noch nicht feststeht, dass La République en Marche ALDE beitreten wird, kategorisiert es EuropeanElectionsStats in der fraktionslosen Kategorie "Non Populists" [30]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.bundeswahlleiter.de/europawahlen/2019.html
  2. https://www.politico.eu/article/european-parliament-election-date-2019
  3. Zeitraum für die Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments: Rat bestätigt den Zeitraum vom 23. bis 26. Mai 2019. In: consilium.europa.eu. Europäischer Rat, Rat der Europäischen Union, 22. Mai 2018, abgerufen am 12. August 2018.
  4. http://www.bbc.com/news/uk-politics-39431428
  5. europarl.europa.eu
  6. http://www.euractiv.de/sections/eu-innenpolitik/eu-parlament-uneins-ueber-reform-des-eu-wahlrechts-319461
  7. http://www.kleinezeitung.at/k/politik/aussenpolitik/4864912/Europawahlen_Europaparlament-will-EUweites-Wahlrecht-bereits-2019
  8. DRAFT MINUTES, COUNCIL OF THE EUROPEAN UNION (Agriculture and Fisheries), 18 June 2018, Seite 5. 2. Juli 2018, abgerufen am 4. Juli 2018 (englisch).
  9. Peter Mühlbauer: Europawahl 2019 doch ohne Sperrklausel? Abgerufen am 26. Juni 2018 (deutsch).
  10. https://euobserver.com/institutional/140654
  11. europarl.europa.eu
  12. EU-Spitzenkandidaten: Nur für Feinspitze?
  13. a b https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.europawahlen-2019-wer-wird-naechster-kommissionspraesident.6ed8d3a3-f7d8-4ed1-871f-e65bf49f6cf1.html
  14. https://www.tagesspiegel.de/politik/europawahl-2019-csu-vize-manfred-weber-liebaeugelt-mit-spitzenkandidatur/22657348.html
  15. https://www.euractiv.de/section/eu-innenpolitik/news/weber-zur-eu-kein-weiter-so/
  16. https://www.euractiv.de/section/europawahlen/news/sefcovic-will-spitzenkandidat-werden/
  17. a b [1] Der (europäische) Föderalist: Wenn am nächsten Sonntag Europawahl wäre
  18. [2] Der (europäische) Föderalist: „Europe En Marche“: Kann Emmanuel Macron die ALDE spalten?
  19. [3] heute.de: EU-Spitzenkandidatin für 2019 - Grüne nominieren Ska Keller 09.07.2018
  20. [4] foederalist.eu: Auf Spitzenkandidaten-Suche: Stand der Dinge im Europawahlkampf
  21. https://www.neues-deutschland.de/artikel/1093273.parti-de-gauche-alte-kamellen-neue-buendnisse.html?sstr=France%7CInsoumise
  22. https://europeanspring.net/2018/06/09/european-spring-council-agrees-political-programme-ahead-of-2019-european-parliament-elections/
  23. [5] Der (europäische) Föderalist: Was passiert, wenn die EFDD sich wirklich auflöst?
  24. [6] Der (europäische) Föderalist: Noch 365 Tage bis zur Europawahl 2019!
  25. https://www.tierschutzpartei.de/europaeische-tierschutzparteien-legen-grundstein-fuer-die-zusammenarbeit-bei-den-europawahlen-2019/
  26. http://de.e-d-e.eu/index.php/europawahl
  27. http://piratetimes.net/ppeu-we-need-to-talk-meeting-tonight-20-00-cet/
  28. europarl.europa.eu
  29. https://europeanelectionsstats.eu/method/
  30. https://europeanelectionsstats.eu/method/