Fachhochschule Nordwestschweiz

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Fachhochschule Nordwestschweiz
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Gründung 1. Januar 2006
Trägerschaft Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Solothurn
Ort Basel, Liestal, Muttenz, Olten, Solothurn, Windisch AG
Direktionspräsident Crispino Bergamaschi
Studenten 10'534[1] (2014)
Mitarbeiter 2'758[1] (2014)
davon Professoren 539[1] (2014)
Website www.fhnw.ch

Die Fachhochschule Nordwestschweiz (kurz FHNW) ist eine öffentlich-rechtliche Fachhochschule mit rund 10'500 Studierenden. Sie umfasst neun Hochschulen mit den Fachbereichen Angewandte Psychologie, Architektur Bau und Geomatik, Gestaltung und Kunst, Life Sciences, Musik, Lehrerinnen- und Lehrerausbildung, Soziale Arbeit, Technik und Wirtschaft in den vier Trägerkantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn. Der Sitz der FHNW befindet sich in Windisch AG.

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Studiengänge der FHNW zeichnen sich durch einen starken Praxisbezug aus. Sie werden als Voll- oder Teilzeitstudium angeboten. Die FHNW bietet 29 Bachelor- und 18 Master-Studiengänge nach dem Bologna-System an.

In der Weiterbildung werden Master of Advanced Studies (MAS), Executive Master of Business Administration (EMBA), Diploma of Advanced Studies (DAS), Certificate of Advanced Studies (CAS), sowie Fachseminare und Tagungen angeboten. 2014 wurden 3'189 Weiterbildungs-Diplome vergeben.[1]

Entwicklung der Studierendenzahlen (immatrikulierte Studierende zum Stichtag 15. Oktober, ohne Weiterbildung) [2]

Jahr Diplom/Bachelor Master Total m/w (in %)
2014 8871 1663 10’534 48.4/51.6
2013 8424 1579 10’003 48.6/51.4
2012 7893 1543 9436 49.4/50.6
2011 7405 1489 8894 50.0/50.0
2010 7344 1316 8660 49.8/50.2
2009 7115 1057 8172 50.4/49.6
2008 6891 544 7435 50.0/50.0
2007 6401 119 6520 50.9/49.1
2006 6101 61 6162 51.9/48.1

Forschung und Dienstleistung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Aus- und Weiterbildung hat die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung einen hohen Stellenwert. In einem breiten Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen realisiert die FHNW Forschungsprojekte gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern aus Industrie, Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Institutionen und beteiligt sich auch an europäischen Forschungsprogrammen. Die FHNW fördert den Wissens- und Technologietransfer zu Unternehmen und Institutionen. 2014 umfasste die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung 1133 Projekte sowie 177 Dienstleistungs-Projekte.[1]

Strategische Initiativen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In vier Strategischen Initiativen sucht die FHNW nach Antworten auf gesellschaftliche Fragen. Von 2015 bis 2017 arbeiten hochschulübergreifende Projektteams an den Themen Alternde Gesellschaft, Nachwuchsförderung (EduNat), regionaler Energieverbund (Energy Chance) und Förderung des Unternehmertums.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FHNW wurde am 1. Januar 2006 gegründet, basierend auf einem Staatsvertrag zwischen den Trägerkantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn. Sie entstand aus der Fusion der Fachhochschule Aargau (FHA), der Fachhochschule beider Basel (FHBB), der Fachhochschule Solothurn (FHSO), der Hochschule für Pädagogik und Soziale Arbeit beider Basel und der Pädagogischen Hochschule Solothurn.[4]

Seit dem 1. Januar 2008 sind die Musikhochschulen (Hochschule für Musik und Schola Cantorum Basiliensis) in die FHNW integriert.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strategisch geführt wird die FHNW durch den Fachhochschulrat (Präsidentin: Ursula Renold), operativ liegt die Gesamtverantwortung beim Direktionspräsidium (Direktionspräsident: Crispino Bergamaschi). Ein Regierungsausschuss, bestehend aus den Bildungsdirektoren der Trägerkantone, bildet die Schnittstelle zu den Entscheidgremien der Politik.

Die FHNW besteht aus folgenden neun Hochschulen (* = Hauptstandort):

2013 wurden der Campus Brugg-Windisch und der Campus Olten eröffnet, 2014 der Campus Dreispitz Basel und der Jazzcampus Basel. 2019 soll in Muttenz ein weiterer Campus-Neubau bezogen werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Jahresbericht 2014 (PDF; 2.5 MB) FHNW. Abgerufen am 10. August 2015.
  2. Jahresberichte. FHNW. Abgerufen am 24. September 2015.
  3. Strategische Initiativen
  4. Staatsvertrag (PDF) FHNW. Abgerufen am 26. August 2015.