Fachhochschule Nordwestschweiz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fachhochschule Nordwestschweiz
Logo
Gründung 1. Januar 2006
Trägerschaft Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Solothurn
Ort Basel, Liestal, Muttenz, Olten, Solothurn, Brugg-Windisch
Direktionspräsident Crispino Bergamaschi
Studenten 10'534 [1] (2014)
Mitarbeiter 2'758 [1] (2014)
davon Professoren 539 [1] (2014)
Website www.fhnw.ch

Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW; englisch University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland) ist eine öffentlich-rechtliche Fachhochschule mit rund 10'500 Studierenden. Sie umfasst neun Hochschulen mit den Fachbereichen Angewandte Psychologie, Architektur Bau und Geomatik, Gestaltung und Kunst, Life Sciences, Musik, Lehrerinnen- und Lehrerausbildung, Soziale Arbeit, Technik und Wirtschaft in den vier Trägerkantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn. Der Sitz der FHNW befindet sich in Windisch, Kanton Aargau.

Studium[Bearbeiten]

Die Studiengänge der FHNW zeichnen sich durch einen starken Praxisbezug aus. Sie werden als Voll- oder Teilzeitstudium angeboten. Die FHNW bietet 29 Bachelor- und 18 Master-Studiengänge nach dem Bologna-System an.

In der Weiterbildung werden Master of Advanced Studies (MAS), Executive Master of Business Administration (EMBA), Diploma of Advanced Studies (DAS), Certificate of Advanced Studies (CAS), sowie Fachseminare und Tagungen angeboten. 2014 wurden 3'189 Weiterbildungs-Diplome vergeben. [1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die FHNW wurde am 1. Januar 2006 gegründet, basierend auf einem Staatsvertrag zwischen den Trägerkantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn. Sie entstand aus der Fusion der Fachhochschule Aargau (FHA), der Fachhochschule beider Basel (FHBB), der Fachhochschule Solothurn (FHSO), der Hochschule für Pädagogik und Soziale Arbeit beider Basel und der Pädagogischen Hochschule Solothurn. [2]

Seit dem 1. Januar 2008 sind die Musikhochschulen (Hochschule für Musik und Schola Cantorum Basiliensis) in die FHNW integriert.

Organisation[Bearbeiten]

Strategisch geführt wird die FHNW durch den Fachhochschulrat (Präsidentin: Ursula Renold), operativ liegt die Gesamtverantwortung beim Direktionspräsidium (Direktionspräsident: Crispino Bergamaschi). Ein Regierungsausschuss, bestehend aus den Bildungsdirektoren der Trägerkantone, bildet die Schnittstelle zu den Entscheidgremien der Politik.

Die FHNW besteht aus folgenden neun Hochschulen (* = Hauptstandort):

2013 wurden der Campus Brugg-Windisch und der Campus Olten eröffnet, 2014 der Campus Dreispitz Basel und der Jazzcampus Basel. 2019 soll in Muttenz ein weiterer Campus-Neubau bezogen werden.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Jahresbericht 2014 (PDF; 2.5 MB) FHNW. Abgerufen am 10. August 2015.
  2. Staatsvertrag (PDF) FHNW. Abgerufen am 26. August 2015.