Flender (Unternehmerfamilie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Familie Flender war eine Düsseldorfer Fabrikantenfamilie, die zur „Hautevolee[1] der Stadt Düsseldorf gehörte. Mit anderen alten Familien Düsseldorfs wie Bagel, von Beckerath, von Burgsdorff, Cramer, Droste, Erbslöh, Raitz von Frentz, Grillo, Haniel, Henkel, Heye, Inden, Jagenberg, von Krüger, Lantz, Lueg, Marx, Oeder, Pahl, Piedboeuf, Poensgen, Siegert, von Waldthausen, Woester und Zapp, gehörte die Familie Flender zur finanzkräftigen Oberschicht der Stadt.[2] So wurde die Familie Flender von dem renommierten Bankhaus Trinkaus finanziert, das auch die Poensgens, Capito & Klein, Schiess, Piedboeuf, die Heyes, Dues und Möhlaus betreute.[3]

Der Fabrikant und Fernhandelskaufmann Peter Johannes Flender aus Kräwinklerbrücke war der Stammvater einer Linie der Industriellenfamilie Flender, aus der später die Firmen Flender-Brückenbau, Flender-Bocholt sowie die Flender-Werft mit hervorgingen. Das bekannteste Mitglied der Fabrikantenfamilie Flender war der Firmengründer Hermann August Flender (1839–1882) – Ur-Enkel von Peter Johannes Flender (1730–1781), Enkel von Johann Flender (1750–1817) und Sohn von Johann Friedrich Flender (1789–1857). Alfred Friedrich Flender [sen.] (1876–1939) – Sohn von Hermann August Flender – zählte ebenso zur Hautevolee Düsseldorfs[4] und verfügte über ein Vermögen von zwei bis drei Millionen Mark.[5][6][7] Alfred Friedrich [jun.] (1900–1969) wurde mehrfach ausgezeichnet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Johannes (1730–1781)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Johannes Flender wurde als ältester Sohn von Johannes Flender und Anna Margaretha Clarenbach (* 31. Januar 1727 in Kräwinklerbrücke; † 21. Oktober 1772) geboren. Peter Johannes war Enkel des hingerichteten Friedrich Flender von der Hardt (1674–1707), der von Wilhelm Hyacinth von Nassau-Siegen (1666–1743) enthauptet wurde. Seit dem 18. Januar 1726 war er mit Anna Elisabeth Heyder (* 1730; † Mai 1781 in Siegen) verheiratet. Peter Johannes, der sich um den Band- und Schlichteisenhandel der Gegend besondere Verdienste erworben hatte, wohnte in Dörpe (Radevormwald), eine in der Wuppertalsperre versunkene Ortschaft auf dem Stadtgebiet von Radevormwald. Peter Johannes wohnte – „in einem älteren bergischen Wohnhause, welches manches charakteristische Merkmal aufweist, namentlich in den schmalen Fenstern an der Wupperseite, den zweimal vorgekragten Obergeschossen, dem angebauten Kamin und der interessanten südlichen Schindelwand, mit Holzläden und Gitterfenstern“.[8]

Kinder von Peter Johannes Flender mit Anna Elisabeth Heyder waren[9]:

  • Anna Margaretha (* 17. März 1749; † 28. September 1802), verheiratet mit Joh. Otto Achenbach,
  • Johannes (* 21. November 1750; † 29. Oktober 1817), verheiratet mit Anna Maria Achenbach,
  • Peter Johannes (* 1754),
  • Joh. Friedrich (* 1756; † 13. Oktober 1818), verheiratet mit Anna Magdalena Pieper aus Ronsdorf,
  • Maria Katharina (* 1758; † 20. Juli 1817),
  • Catharina Johanna (* 1759), verheiratet mit Benjamin Pieper,
  • Anna Elisabeth (* 1. November 1761; † 29. August 1809), verheiratet mit Hermann Achenbach (Bürgermeister in Siegen).

Peter Johannes Flender aus Kräwinklerbrücke war ein Mäzen von Johann Heinrich Jung (auch Jung-Stilling)[10], der von 1763 bis 1770 im Haus von Flender wohnte und dort dessen Kinder unterrichtete. In Jungs Erzählungen wurde er als „Herr Spanier“ bezeichnet, weil Peter Johannes seine Waren bis nach Spanien exportierte.[11] In Jungs Buch „Theorie der Geisterkunde“ erzählt der Autor von Peter Johannes Flender.[12]

Anlässlich des Todes von Achenbachs Frau schrieb Peter Johannes Flender am 6. April 1783 in Kräwinklerbrücke einen Brief an Johann Friedrich Achenbach, in dem er sein Beileid ausdrückte:

„Hochedler Theuerster Herr Mitvater,
Mit Gefühl von Wehmuth durchdrungen erfahre aus Ihrem, selbst an mich erlassenen Trauerschreiben, den tödtlichen Hintritt Ihrer Zeit Lebens liebgewesenen Frauen Liebsten, meiner geehrten und werthen Frau Mit-Mutter, der weiland hochedlen Frau Elisabeth, geborne Panthöverin. Ich weiß, daß dieselbe, als eine gute Christin, Gott um ihre Auslösung öfter angerufen, auch bei dessen herannahendem Gefühl ihren Herrn Eheliebsten, Kinder und Kindeskinder wird gesegnet haben. Und so wie ihre ermüdeten Glieder jetzt ohne Schmerzen bei unserm allesamt Mittler ruhen, so wird sich ihre Seele in dem Anschauen ihres Gottes und Erlösers freuen. Sie wird nicht wieder zu uns, wohl aber verlangen, daß wir bald, ein Jeder zu seiner Zeit, zu ihr kommen möchten.
Bei diesem allen aber, theuerster Herr Mitvater! bleibt ihr Schmerz und Betrübnis gerecht. Ich bedauere Sie, und habe mehr als freundschaftliches Mitleid mit Ihnen. Meine Seele weiß es, und fühlt eben jetzt wieder in vollem Umfang, was es heißt Diejenige zu verlieren, an deren Seite man die Zeit der Jugend und besten Alters gewandelt. Diejenige, wo vor man gewohnt war sein Herz auszuschütten und dessen ganze Geheimnisse zu entdecken. Diejenige, welche die Sorge der Haushaltung, mühsame Erziehung unserer lieben Kinder, mit uns theilte und nach vollendeten Tagesgeschäften für unsre Ruhe und Erquickung gesorgt hat. Aber wir wissen auch aus den heiligen Blättern und eigener Erfahrung, daß die Wege des Herrn eitel Güte sind Denen, die seinen Bund und Zeugnisse bewahren. – Fassen Sie sich dahero, ergeben sie sich in diese, wie in viele vorherige Begebenheiten schon geschehen, dem Willen des Herrn. – Doch ich fühle, daß meine Feder zu schwach ist zum Trösten. Sie wissen mehr, als ich Ihnen sagen kann. Ich wünsche also, daß Sie der Herr in diesen Umständen stärken und bewahren wolle und alles Gute der lebendigen stehen lasse. – Mich und die Meinigen empfehle Ihrer gütigen Freundschaft versichernd, daß ich mich nie anders zeichnen werde, als mit der hochachtungsvollen Ergebenheit zu sein.
Euer Euch hochschätzender Mitvater
Peter Johannes Fleder[13]

Johann (1750–1817)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes Flender wurde als zweites Kind von Peter Johannes Flender am 21. November 1750 geboren. Am 6. April 1780 heiratete er Anna Maria Achenbach. Am 8. Oktober 1817 erkrankte er schwer, bekam um 11 Uhr ein „starkes Frieren“, und daraufhin eine „Brustkrankheit“. Später kam ein „Gallenfieber“ hinzu. Drei Tage „phantasierte“ er. Vom 13. auf den 14. Oktober um 2 Uhr verstarb er. Die gemeinsamen Kinder waren[14]:

  • Elisabeth Friederica (* 20. Juni 1781; † 15. Dezember 1825),
  • Katharina Margaretha Henrietta (* 24. November 1782; † 18. Februar 1867),
  • Johannes Friedrich (* 16. Juli 1784; † 20. September 1802),
  • Elisabetha Philippina (* 26. August 1787; † 20. September 1802),
  • Johann Friedrich (' 14. Mai 1789; † 18. September 1857), verheiratet mit Adolfine Schleifenbaum aus Siegen,
  • Amalie Catharina Johanna (* 4. Dezember 1791; † 3. November 1868), verheiratet mit Joh. Abraham von den Steinen,
  • Peter Johannes (* 29. November 1793; † 30. November 1793), beigesetzt am 2. Dezember 1793.
  • Johannes (* 19. Januar 1795; † 8. September 1862).[15]

Johann Friedrich (1789–1857)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Friedrich Flender (* 14. Mai 1789 in Kräwinklerbrücke; † 18. September 1857 in Siegen) wurde als fünftes Kind von Johannes Flender geboren. Er war seit dem 23. Mai 1833 mit Adolfine Schleifenbaum (* 6. Juli 1810; † 16. September 1875) verheiratet. Wegen eines Augenleidens kam er mit seiner Frau von Kräwinklerbrücke bei Lennep nach Siegen um sich ärztlichen Rat zu holen. Dort erkrankte er zusätzlich am Unterleib und verstarb kurze Zeit später.[16] Die gemeinsamen Kinder waren:

  • Johanna (* 21. Juni 1834),
  • Wilhelmina (* 27. November 1835; † 27. Oktober 1886),
  • Johann Friedrich (* 17. September 1837),
  • Hermann August (* 24. Februar 1839; † 3. Januar 1882)
  • Adolfine (* 9. Mai 1841), verheiratet mit Johannes Israel aus Holland,
  • Luise (* 2. Dezember 1843; † 11. November 1888)[17]

Hermann August (1839–1882)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann August Flender (* 24. Februar 1839 in Kräwinklerbrücke, Kreis Remscheid-Lennep; † 3. Januar 1882[18]) wurde als viertes Kind von Johann Friedrich Flender und Adolfine Schleifenbaum geboren. Hermann August Flender war in erster Ehe mit Mathilde geb. Brink (* 1. Februar 1841 in Milspe (Radevormwald); † 30. Dezember 1867 in Düsseldorf) verheiratet. Nach deren Tod heiratete er Alina Leonore geb. Klein (* 19. August 1847 in Düsseldorf; † 4. April 1914 in Düsseldorf). Er wohnte seit dem 20. September 1864 an der Bahnstraße 56 in Düsseldorf. Hermann August hatte acht Kinder:

  • Hermann August (* 26. Februar 1870),
  • Aline (* 27. November 1817),
  • Leonore (* 2. März 1873),
  • Elisabeth (* 21. Oktober 1874),
  • Alfred Friedrich Flender (* 5. März 1876 in Düsseldorf; † 27. August 1939),
  • Irma (* 24. Oktober 1877),
  • Walter (* 11. Januar 1880),
  • Adolf (* 7. Juni 1881).

Firma H. Aug. Flender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann August Flender war 1864 aus dem Siegerland nach Düsseldorf gekommen und hatte eine Schrauben- und Nietenfabrik, die Röhrenwerke belieferte, gegründet. Dazu errichtete Hermann August Flender ein paar Jahre später ein Puddel- und Walzwerk. Hermann August Flender erwarb 1872 ein Gelände gegenüber dem Bahnhof Benrath.[19] 1873 wünschte der Fabrikbesitzer Hermann August Flender für ein neu zu errichtendes Werk einen Eisenbahnanschluss zum Benrather Bahnhof. Das Eisenbahnkommisariat erteile seine Genehmigung unter der Voraussetzung, dass Hermann August Flender das Einverständnis des Eigentümers eines Privatweges einholte. Fünf Jahre später erhielt Hermann August Flender weitere Genehmigungen für Abzweigungen von dieser Anschlussstrecke.[20] Hermann August Flender half Wilhelm de Fries dabei, das Benrather Werk anzulegen, wo de Fries Hebezeuge, Laufkräne, Waggons, später auch Portalkräne für Häfen produzierte.[21] Hermann August Flender verkaufte einen Teil des erworbenen Geländes an die Firmen Balke & Co. sowie Capito & Klein. Hermann August Flender errichtete dann auf seinem verbliebenen Gelände eine kleine Verzinkerei, der er eine Wellblechfabrik hinzufügte. In den 1890er Jahren ging er dazu über, Eisenkonstruktionen für Fabrikgebäude herzustellen. Auf dieser Grundlage weitete er seinen Betrieb erfolgreich zum Brückenbau aus. Aus seinem Werk stammte z.B. eine große Halle der Zeppelinwerft in Friedrichshafen, ein großes Elektrizitätswerk ein Buenos Aires und eine Hubbrücke in Manila,[22] sowie die Bahnsteighallen der Bahnhöfe in Königsberg und Hamburg, aber auch Brückenbauten in Köln und Königsberg.[23][24]

Die Einleitung zu einem Produktkatalog zählt die vielfältige Arbeit des Benrather Werks auf:

„Die Flender A.-G. für Eisen-, Brücken- und Schiffbau, Düsseldorf-Benrath, früher Brückenbau A.-G., welche aus der im Jahre 1880 gegründeten Firma H. Aug. Flender hervorgegangen ist, hat einen durchgreifenden Umbau ihrer Werkstätten in Benrath vorgenommen, so daß dieselben heute eine bedeckte Fläche von 31 000 m² aufweisen und mit den neuesten Maschinen und Krananlagen versehen sind. Durch diese Um- und Neubauten ist die Firma in die Lage versetzt, die umfangreichsten Lieferungen in kurzer Zeit zu erledigen und eine Jahresleistung von etwa 50 000 Tonnen Eisenkonstruktionen zu erreichen. Von den vielen Hunderten Hallen, die bereits zur Ausführung gelangt sind und die sich noch in Ausführung befinden, sind zu erwähnen: Kessel-, Maschinen- und Pumpenhäuser, elektrische Zentralen und Zentralen für Gaskraftmaschinen, Stahlwerke, Walzwerke, Gießereien und Generatorenhäuser, Gasreinigungs- und Dolomitanlagen, mechanische Werkstätten, Drehereien, Montagehallen, Reparaturwerkstätten für alle möglichen Zweige der Eisenindustrie, Kesselschmieden, Spezialschmieden, Nieten- und Schraubenfabriken, Brauereien, Glasfabriken, Raffinierwerke, Soda- und Papierfabriken sowie verschiedene andere Spezialfabriken, ganze Brikettfabriken, Schlachthallen, Kohlewäschen, Kohlensilos, Kohlenseparationen und Kohlenförderanlagen, Gaswerke, Lagerhäuser und Güterhallen sowie Bahnhofshallen, Hochhäuser und Stahlskelettbauten.
Dächer und Türme für die allergrößten Bauten, wie Kirchen, Rathäuser, große Verwaltungs- und Geschäftshäuser sowie für verschiedene andere massiv ausgeführte Bauten, Aussichts-, Leucht- und Fördertürme sowie Leitungsmaste von jeder Größe.
Brücken. Eisenbahn-, Straßen-, Dreh-, Klapp-, Hub-, Landungsbrücken, fahrbare sowie feststehende Verladebrücken, Hoch- und Hängebahnen jeder Art, Drehscheiben, Laufkranträger, eiserne Gerüste für verschiedenartigste Krane in jeder Größe und jeder Form, darunter auch für die sogenannten Riesendrehkrane mit Nutzlasten bis zu 150 Tonnen. Die von der Flender A.-G. ausgeführten Lieferungen erfolgten hauptsächlich für Deutschland, dann aber auch für das Ausland, sowohl auf dem Kontinent als auch über See. Zu ihrer Kundschaft kann die Firma außer den staatlichen und städtischen Behörden die allergrößten Werke zählen. Fürs Ausland wurden große Lieferungen gemacht: für England, Frankreich, Belgien, Italien, Holland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Russland, für Nord- und Südamerika, für Ost- und Westindien, Südafrika, China, Japan, Türkei, Bulgarien usw. usw.[25]

Werke der Brückenbau Flender AG in Benrath bei Düsseldorf waren:

Politik und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann August Flender war auch politisch tätig. So kandidierte er im Jahr 1880 für die Zentrumspartei, zuvor hatte er jedoch dem Vorstand des Liberalen Vereins angehört. Die Liberalen waren darüber bestürzt und machten seine Chancen auf einen Wahlsieg zunichte, indem sie wesentliche Teile seiner ihn kompromittierenden Korrespondenz mit dem Liberalen Verein veröffentlichten. Dadurch geriet Hermann August Flender ins Zwielicht und war politisch diskreditiert.[26]

Hermann August Flender zählte auch zu den Initiatoren der Gewerbe- und Kunstausstellung von 1880.[27] Als der Niederrheinische Bezirksverein des Vereins Deutscher Ingenieure mit Sitz in Düsseldorf eine Gewerbe- und Kunstausstellung ausrichten wollte, konnten die Ingenieure vorwiegend Düsseldorfer Industrielle für die Ausstellung gewinnen, darunter auch Hermann August Flender. Flender war neben Lueg, Trinkaus, Dietze und Bueck Mitglied des Hauptkomitées einer Industriellenversammlung, die dafür von den Ingenieuren am 28. August 1878 einberufen worden war.[28]

Alfred Friedrich (1876–1939)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wohnhaus der Industriellenfamilie Flender, Bahnstr. 22, Mittelachse.

Alfred Friedrich Flender (* 5. März 1876 in Düsseldorf; † 27. August 1939[29]) war seit dem 10. März 1900 verheiratet mit Mathilde Christine Doris geb. Stein (* 27. November 1878 in Croydon bei London; † 23. Mai 1949 in Düsseldorf).[30][31] Er bewohnte das Haus Bahnstraße 22. Peter Hüttenberger beschreibt das Gebäude Bahnstraße 22 in Düsseldorf in Die Industrie- und Verwaltungsstadt (20. Jahrhundert) Düsseldorf als das Wohnhaus der Industriellenfamilie Flender. Der Architekten- und Ingenieurverein Düsseldorf würdigte die Fassadengestaltung und die Grundrisslösung des Hauses, das nach Entwürfen der Architekten Heinrich Kayser und Karl von Großheim (Berlin) durch ihren Düsseldorfer Büroleiter Max Wöhler erbaut wurde.[32] Das Haus musste eine spezielle Bauaufgabe lösen, die durch die Frontbreite und durch die Tiefe vorgegeben war:

Das von den Architekten Kayser, von Grossheim und Wöhler erbaute Haus Bahnstrasse 22 (Abb. 583) erforderte infolge der geringen Frontbreite von 12 m und der bedeutenden Tiefe die Anlage eines grossen Innenhofs. Vorderhaus und Hinterhaus wurden durch die Diele verbunden (Abb. 584 und 585)

Firma A. Friedr. Flender & Co. KG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. März 1899 erwarb Alfred Friedrich Flender in Reisholz ein 10 Morgen großes Fabrikgelände. Am 15. Mai 1899 wurde die Firma Alfred Friedrich Flender & Co. als Kommanditgesellschaft gegründet und handelsgerichtlich eingetragen. Teilhaber mit persönlicher Haftung war dabei Alfred Friedrich Flender, Kommanditisten waren Anton Röper und Heinrich de Fries. Der Zweck des Unternehmens war der Betrieb einer Holzriemenscheiben-Fabrik auf dem am 25. März 1899 von Alfred Friedrich Flender in Düsseldorf-Reisholz erworbenen Fabrikgelände. Die Leitung des Unternehmens wurde dem aus den USA gebürtigen D. A. Sprinkle übertragen. Die erste hergestellte Holzriemenscheibe wurde am 25. Dezember 1899 Alfred Friedrich Flender übergeben. Die ersten fabrikmäßig produzierten Riemenscheiben wurden im Januar 1900 an die Firmen Hermann August Flender in Düsseldorf-Benrath und S. Zucker in Nürnberg geliefert.

Im Jahr 1901 wurde die Zweigniederlassung Leipzig unter Leitung von Moos gegründet; die bei der Gewerbeausstellung in Leipzig mit der „Goldenen Medaille“ ausgezeichnet wurde. 1902 wurde die Zweigniederlassung Frankfurt am Main gegründet, die Leitung hatte Friedrich von Roeßler. Am 1. Januar 1903 wurde der Prokurist Wilhelm Mumm Teilhaber der Firma Alfred Friedrich Flender & Co. Am 23. Juli 1903 brannte die Fabrik ab. Der Betrieb wurde in einem Schuppen weitergeführt, bis der Bau des neuen Fabrikgebäudes vollendet war.

1904 wurde die Zweigniederlassung Berlin unter Leitung von Magnus Moos gegründet. Im selben Jahre wurde eine belgische Zweigniederlassung in Louvain gegründet, die bis Kriegsende von F. de Rey geleitet wurde.

Am 1. März 1905 trat Dr. jur. Adolf Flender, Düsseldorf, als weiterer Kommanditist in das Unternehmen ein. Es folgte die Gründung neuer Zweigniederlassungen in Hannover unter Leitung von Schachtzabel, in Stuttgart-Zuffenhausen unter Leitung von Bossert, in Bochum unter Leitung von Zanzen sowie in Lille unter Leitung von Maurice Esser. Die Bochumer Filiale wurde später von der Dortmunder Zweigniederlassung übernommen. Die Filiale in Lille übernahm die Pariser Firma Wanner & Co.

1906 wurde die Zweigniederlassung in Hamburg gegründet, sie stand unter Leitung von Wilhelm Forst; ebenso die Zweigniederlassung in Köln unter Leitung von S. Benjamin. Die Breslauer Zweigniederlassung wurde aufgegeben, jedoch 1921 als „Ingenieurbüro Breslau“ neu gegründet.

1909 wurde der Firmengründer Alfred Friedrich Flender Mitglied der Düsseldorfer Handelskammer. Eine Zweigniederlassung unter Leitung von Häring wurde in Rheydt gegründet. Am 8. Dezember 1909 vollzog Friedrich Flender in Bocholt die Vereinigung der Firma Alfred Friedrich Flender & Co. mit der Firma Dieckmann & Tangerding, einer am 11. Januar 1898 gegründeten Maschinenfabrik und Eisengießerei für gusseiserne Riemenscheiben und Transmissionsteile. Ab 1900 wurde die Firma nach dem Ausscheiden von A. Diecmann durch Franz Tangerding als Maschinenfabrik und Eisengießerei Dieckmann & Tangerding Nachf. weitergeführt. Am 21. Februar 1910 wurde Dieckmann & Tagerding Nachf. aufgelöst, von der Firma Alfred Friedrich Flender & Co. übernommen und als Bocholter Werk 2 weitergeführt. Persönlich haftende Teilhaber waren Alfred Friedrich Flender, W. Mumm und F. Tangerding, Kommanditisten waren die Witwe von Hermann August Flender und Dr. jur. Alfred Flender. Das Reisholzer Werk 1 stellte weiter Holzriemenscheiben her, das Bocholter Werk 2 eiserne Riemenscheiben und andere Transmissionsteile. Bei der Weltausstellung in Brüssel 1910 wurde das Werk mit der „Goldenen Medaille “ausgezeichnet.

Am 13. Mai 1911 wurden die Fabrikgrundstücke und Gebäude des Werkes 2 in Bocholt von der Witwe F. Tangerding erworben. Im selben Jahr wurden die Zweigniederlassungen in Dortmund unter Leitung von G. Steiner und in Düsseldorf unter Leitung von Grabowski und Höning gegründet.

1912 bis 1914 wurden beide Werke erweitert. Die „englische Abteilung“ im Werk Reisholz entstand, in Bocholt der Ausbau der Gießerei und Werkstätten sowie eines Verwaltungsgebäudes.

Am 4. April 1914 starb die Witwe von H. Aug. Flender. Am 22. Mai 1914 wurde ein Vertrag einer Interessengemeinschaft mit der Bocholter Firma Hesselbein & Reygers geschlossen. Diese vertrieben allein die Fabrikate an Transmissionsteilen der Firma A. Friedr. Flender & Co. Am 30. Juni 1914 wurde die Zentralverwaltung – unter Leitung von A. Friedrich Flender – nach Düsseldorf verlegt.

Die im Oktober 1894 gegründete Firma Hesselbein & Reygers wurde nach dem Austritt von Heinrich Hesselbein gelöscht, am 13. Dezember 1916 von der Firma Alfred Friedrich Flender & Co. übernommen und als Werk 3 für die Herstellung von Transmissionen weitergeführt. A. Reygers blieb persönlich haftender Teilhaber. Die Firma Alfred Friedrich Flender & Co. umfasste danach die Holzriemenscheibenfabrik in Reisholz und zwei Transmissionswerke in Bocholt.

1917 wurde das Sägewerk Schmitz & Zassenhaus in Düsseldorf erworben. Im Januar 1918 erwarb die Firma den Aaper Wald in Düsseldorf-Grafenberg und ließ diesen für das Werk 1 in Reisholz abholzen. Von der Eschweiler-Ratinger Metallwerke AG wurde die Abteilung für Transmissionen erworben. Der Lagerbestand wurde abverkauft, die Maschinen wurden teilweise von den Werken 2 und 3 übernommen.

1919 wurde F. Tangerding in Bocholt Mitglied der Niederrheinischen Handelskammer Duisburg-Wesel. Das zweite Vollgatter wurde im Werk Reisholz ausgestellt. Die Zweigniederlassung Bocholt unter Leitung von Bernhard Willing wurde gegründet, ebenso eine Auslandsabteilung in Düsseldorf unter Leitung von Peter Dörrwaldt. Dörrwaldt war Gründer und Leiter der Zweigniederlassung in London, die 1910 in Nachfolge der Vortex Pulley and Belting Co. gegründet wurde, aber zu Anfang des Ersten Weltkrieges wieder aufgegeben wurde.

1920 wurde das Werk 2 nach Kauf benachbarter Grundstücke erweitert. Das Areal Flora in Bocholt wurde erworben und zum Ausbau für sieben Beamtenwohnungen genutzt.

1921 wurden die zweite „englische Abteilung“ im Werk 1 in Reisholz erbaut. Die kaufmännischen Abteilungen der beiden Bocholter Werke wurden im Werk 3 zusammengelegt. Im Jahr 1922 wurden das Verwaltungsgebäude und die Schlosserei im Werk 1 in Reisholz ausgebaut. Im selben Jahr wurde die Metallverarbeitungs-AG in Barmen gegründet, woran sich zugleich die Firma Alfred Friedrich Flender & Co. beteiligte und deren Aufsichtsratsvorsitzender Alfred Friedrich Flender wurde. 1923 wurden die deutschen Industrienormen eingeführt, die insbesondere zu neuer, verbesserter Konstruktion und Form der Ringschmierlager führte. Am 14. Mai 1924 wurde das 25-jährige Bestehen des Unternehmens gefeiert. Die Zentralverwaltung wurde in das neue Büro- und Geschäftshaus Wilhelm-Marx-Haus in Düsseldorf verlegt.[33]

Alfred Friedrich [II.] (1900–1969)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alfred Friedrich Flender (* 5. Mai 1900 in Düsseldorf; † 17. November 1969 in Bocholt) wurde als Sohn von Friedrich Flender geboren. Er war verheiratet mit Marie Louise (* 21. Juni 1915; † 11. September 1994) und hatte u.a. einen Sohn Dipl.-Ing. Alfred Friedrich III (* 17. Februar 1945; † 2. Februar 1982) Unter seiner Leitung stand die Firma A. Friedrich Flender & Co., ein Bocholter Unternehmen. Er brachte auch die Zeitschrift "Der Flenderaner - Für alle Angehörigen und Freunde" raus. Für seine Verdienste um die betriebliche Sozialpolitik wurde Alfred Flender am 30. November 1955 in Hamburg mit dem Freiherr-vom-Stein-Preis ausgezeichnet. Für seine Verdienste um die Antriebs- und Getriebetechnik sowie um die soziale Betriebsgestaltung wurde er am 25. Februar 1961 mit der Ehrendoktorwürde der RWTH Aachen ausgezeichnet. Die Alfred-Flender-Straße in Bocholt wurde am 14. Juni 1972 nach ihm umbenannt.[34]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Chronik der Familie Flender. Ludwig Voss, Düsseldorf 1900.
  • Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Kleine Geschichte der Stadt Düsseldorf. Triltsch-Verlag, Düsseldorf 1979/ 1983, ISBN 3-7998-0000-X.
  • Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf. Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 1: Von der ersten Besiedlung zur frühneuzeitlichen Stadt (bis 1614). Schwann, Düsseldorf 1988, ISBN 3-491-34221-X.
  • Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf. Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 2: Von der Residenzstadt zur Beamtenstadt (1614–1900). Schwann, Düsseldorf 1988, ISBN 3-491-34222-8.
  • Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf. Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 3: Die Industrie- und Verwaltungsstadt (20. Jahrhundert). Schwann, Düsseldorf 1989, ISBN 3-491-34223-6.
  • Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf. Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 4: Zeittafel und Register. Schwann, Düsseldorf 1990, ISBN 3-491-34224-4.
  • Brückenbau Flender A.G., Benrath bei Düsseldorf. o.J. (Produktkatalog)
  • Hermann Böttger (Bearb.): Geschichte der Familie Flender. Band I, 1954.
  • Wilhelm Weyer (Bearb.): Geschichte der Familie Flender. Band II, 1961.
  • Ernest Omar Nay: Genealogy of the Flenner Family. USA 1966.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wohnhaus Flender, Bahnstraße 22 (Düsseldorf) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Chronik der Familie Flender, Ludwig Voss (Verlag), Düsseldorf 1900 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 3: Die Industrie- und Verwaltungsstadt (20. Jahrhundert). Schwann, Düsseldorf 1989, ISBN 3-491-34223-6, S. 199.
  2. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 3: Die Industrie- und Verwaltungsstadt (20. Jahrhundert). Schwann, Düsseldorf 1989, ISBN 3-491-34223-6, S. 559.
  3. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 2: Von der Residenzstadt zur Beamtenstadt (1614–1900). Schwann, Düsseldorf 1988, ISBN 3-491-34222-8, S. 543.
  4. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 3: Die Industrie- und Verwaltungsstadt (20. Jahrhundert). Schwann, Düsseldorf 1989, ISBN 3-491-34223-6, S. 199.
  5. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 3: Die Industrie- und Verwaltungsstadt (20. Jahrhundert). Schwann, Düsseldorf 1989, ISBN 3-491-34223-6, S. 194.
  6. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 2: Von der Residenzstadt zur Beamtenstadt (1614–1900). Schwann, Düsseldorf 1988, ISBN 3-491-34222-8, S. 543, S. 562. [Flender, Fabrikantenfamilie]
  7. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 3: Die Industrie- und Verwaltungsstadt (20. Jahrhundert). Schwann, Düsseldorf 1989, ISBN 3-491-34223-6, S. 559.
  8. Chronik der Familie Flender. Ludwig Voss, Düsseldorf 1900, S. 28.
  9. Chronik der Familie Flender. Ludwig Voss, Düsseldorf 1900, S. 72.
  10. Chronik der Familie Flender. Ludwig Voss, Düsseldorf 1900, S. 35.
  11. Chronik der Familie Flender. Ludwig Voss, Düsseldorf 1900, S. 28–34.
  12. Chronik der Familie Flender. Ludwig Voss, Düsseldorf 1900, S. 33–34.
  13. Chronik der Familie Flender. Ludwig Voss, Düsseldorf 1900, S. 41–42.
  14. Chronik der Familie Flender. Ludwig Voss, Düsseldorf 1900, S. 72.
  15. Chronik der Familie Flender. Ludwig Voss, Düsseldorf 1900, S. 52–54.
  16. Chronik der Familie Flender. Ludwig Voss, Düsseldorf 1900, S. 55.
  17. Chronik der Familie Flender. S. 55.
  18. Standesamt Düsseldorf-Mitte, 18/1882.
  19. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 2: Von der Residenzstadt zur Beamtenstadt (1614–1900). Schwann, Düsseldorf 1988, ISBN 3-491-34222-8, S. 561.
  20. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 2: Von der Residenzstadt zur Beamtenstadt (1614–1900). Schwann, Düsseldorf 1988, ISBN 3-491-34222-8, S. 619.
  21. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 2: Von der Residenzstadt zur Beamtenstadt (1614–1900). Schwann, Düsseldorf 1988, ISBN 3-491-34222-8, S. 562.
  22. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 2: Von der Residenzstadt zur Beamtenstadt (1614–1900). Schwann, Düsseldorf 1988, ISBN 3-491-34222-8, S. 561.
  23. Brückenbau Flender A.G., Benrath bei Düsseldorf, o.J. (Produktkatalog)
  24. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 3: Die Industrie- und Verwaltungsstadt (20. Jahrhundert). Schwann, Düsseldorf 1989, ISBN 3-491-34223-6, S. 10.
  25. Brückenbau Flender A.G., Benrath bei Düsseldorf, o.J. (Produktkatalog)
  26. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 2: Von der Residenzstadt zur Beamtenstadt (1614–1900). Schwann, Düsseldorf 1988, ISBN 3-491-34222-8, S. 603.
  27. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 3: Die Industrie- und Verwaltungsstadt (20. Jahrhundert). Schwann, Düsseldorf 1989, ISBN 3-491-34223-6, S. 52.
  28. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 3: Die Industrie- und Verwaltungsstadt (20. Jahrhundert). Schwann, Düsseldorf 1989, ISBN 3-491-34223-6, S. 43.
  29. Standesamt Düsseldorf-Nord, 806/1939.
  30. Standesamt Düsseldorf-Mitte, 916/1949.
  31. Geschichtskartei (Film-Nr. 7-4-0-10.0000)
  32. Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 386 [Abb. 585 Bahnstr. 22, Grundriss Hochparterre], [Abb. 584, Bahnstr. 22, Grundriss Erdgeschoss] [Abb. 583, Bahnstr. 22, Fassade], Text auf S. 388.
  33. 25 Jahre deutscher Arbeit im Bau von Transmissionen. A. Friedr. Flender & Co., Düsseldorf, Reisholz, Bocholt. Verlag Buchdruckerei Günther, Kirstein & Wendler, Leipzig 1924.
  34. bocholt.de