Friedelinde Petershofen

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Friedelinde Petershofen Leichtathletik

2018 DM Leichtathletik - Stabhochsprung Frauen - Friedelinde Petershofen - by 2eight - 8SC1018.jpg
Petershofen bei den Deutschen Meisterschaften 2018

Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 19. August 1995 (24 Jahre)
Geburtsort OldenburgDeutschland
Größe 181 cm
Gewicht 68 kg
Beruf Studentin (Sport und Biologie auf Lehramt)
Karriere
Disziplin Stabhochsprung
Bestleistung 4,51 m (Halle); 4,55 m (Freiluft)
Verein SC Potsdam, vorm.: DSC Oldenburg,
OTB Oldenburg
Trainer Stefan Ritter, vorm.: Martin Hillebrecht
Status aktiv
Medaillenspiegel
Deutsche Meisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
Deutsche Hallenmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Deutsche U23-Meisterschaften 2 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Logo des DLV Deutsche Meisterschaften
Bronze Erfurt 2017 4,55 m
Bronze Nürnberg 2018 4,35 m
Logo des DLV Deutsche Hallenmeisterschaften
Bronze Dortmund 2018 4,41 m
Deutsche U23-Meisterschaften
Bronze Wetzlar 2015 4,15 m
Gold BO-Wattenscheid 2016 4,30 m
Gold Leverkusen 2017 4,20 m
letzte Änderung: 23. Juli 2018

Friedelinde Petershofen (* 19. August 1995 in Oldenburg, Niedersachsen) ist eine deutsche Leichtathletin, die sich auf den Stabhochsprung spezialisiert hat. Sie bestreitet u. a. auch 60-Meter-Läufe und Mehrkampfdisziplinen.

Berufsweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 machte Petershofen Abitur am Herbartgymnasium Oldenburg und begann ein Freiwilliges Soziales Jahr im Hochschulsport der Universität Oldenburg.[1] 2014 wechselte sie zum SC Potsdam und begann an der Universität Potsdam Sport und Biologie für das Lehramt in der Sekundarstufe II zu studieren.[1][2]

Sportliche Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Kind turnte Petershofen sehr erfolgreich, bis sie schließlich für den Barren zu groß wurde – sie betätigte sich danach erfolgreich parallel beim Kunstturnen und in der Leichtathletik.[3] 2008 sprang sie erstmals über 3,00 m. Im gleichen Jahr wurde 'Fredi' Deutsche Meisterin im turnerischen 'Deutschen-Sechskampf W12-13'[4] des DTB und 2009 Deutsche Meisterin im leichtathletischen 'Blockwettkampf-Wurf'[5] des DLV.

Trotz anfänglicher Erfolge fand Petershofen zunächst nicht den größten Gefallen am Stabhochsprung, blieb aber bei der Leichtathletik und konzentrierte sich mit 17 Jahren wieder auf den Stabhochsprung.[2] Sie gewann mehrere Titel bei Landes- und Norddeutschen Meisterschaften für den DSC Oldenburg.

Mit Beginn des Wintersemesters 2014/2015 verließ sie Oldenburg studienbedingt und startete fortan für den SC Potsdam.[6] Hatte sie vorher das Training, insbesondere in den Wintermonaten, für ein bis zwei Wochen ausgesetzt, war der Sport am Olympiastützpunkt Potsdam nun keine Nebensache mehr.[3] Anfang 2015 machte sie ihren ersten 4-Meter-Sprung und kam bei den Deutschen Hallenmeisterschaften auf den 8. Platz.

2016 wurde Petershofen Deutsche U23-Meisterin im Stabhochsprung und belegte bei den Deutschen Meisterschaften den 8. Platz.

2017 wurde sie erneut Deutsche U23-Meisterin. Bei den Deutschen Meisterschaften kam Petershofen mit persönliche Bestleistung von 4,55 m auf den 3. Platz und hatte mit dieser Höhe auch die Norm für die Weltmeisterschaften in London erfüllt, wo sie sich mit einer Höhe von 4,20 m und dem 20. Platz nicht für das Finale qualifizieren konnte.

Mitte Januar 2018 verbesserte Petershofen beim Stabhochsprung-Meeting in Potsdam ihre persönliche Hallenbestleistung auf 4,51 m. Einen Monat später errang sie bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund mit einer übersprungenen Höhe von 4,41 m den 3. Platz. In der Sommersaison war Petershofen durch langwierige Rückenprobleme nach einer ungünstigen Landung im Training beeinträchtigt. Im März war sie beim Turntraining nach einem Doppelsalto rückwärts auf dem Bauch gelandet, und die Folgen beeinträchtigten die Sommersaison.[7][8]

2019 musste Petershofen wegen anhaltender Rückenprobleme auf Grund der unglücklichen Landung beim Doppelsalto die Hallensaison aussetzen.[8]

Petershofen wurde 2008 Mitglied im E-Kader Weser-Ems des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes (NLV), Mitglied im Landeskader Stabhochsprung 2012/2013 und Mitglied im Bundeskader Stabhochsprung 2013/2014. 2016 wurde sie in den B-Kader aufgenommen und ist nach der Leistungssportreform 2017/18 Perspektivkader des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).

Vereinszugehörigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedelinde Petershofen startet für den SC Potsdam, zuvor war sie bis 2014 beim DSC Oldenburg und davor beim OTB Oldenburg.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013 zur Oldenburger Nachwuchssportlerin des Jahres im Bereich Leichtathletik gewählt.[9]

Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leistungsentwicklung
Jahr Halle Freiluft
2008 03,12 m
2009 02,70 m
2010 000
2011 03,20 m
2012 03,10 m 03,65 m
2013 03,90 m 03,81 m
2014 03,90 m 03,92 m
2015 04,15 m 04,15 m
2016 04,33 m 04,30 m
2017 04,01 m 04,55 m
2018 04,51 m 04,35 m
2019 000 000
2020 000
Bestleistungen

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

national
international

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Friedelinde Petershofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Portrait (Memento des Originals vom 8. Februar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/scp-stabies.de auf: scp-stabies.de, abgerufen 7. Februar 2018 (pdf 313 kB)
  2. a b Peter Stein: 17. Internationales Stabhochsprung-Meeting. Potsdamer Frauen-Power im Stern-Center, auf: maz-online.de, vom 2. Februar 2016
  3. a b Peter Könnicke: Internationales Stabhochsprung-Meeting in Potsdam Arbeiten an der Fallhöhe, auf: pnn.de, vom 6. Februar 2015, abgerufen 28. Mai 2016
  4. NWZonline vom 22.09.2008: Friedende Petershofen holt deutschen Titel. Abgerufen am 21. Juli 2016.
  5. NWZonline vom 05.08.2009, LEICHTATHLETIK: Petershofen holt Meisterschaft. Abgerufen am 21. Juli 2016.
  6. Oldenburger Athleten in DLV-Bestenliste 2014, auf: leichtathletik-in-oldenburg.de, vom 22. Oktober 2014, abgerufen 1. Juni 2016
  7. Silke Bernhart: Flash-News des Tages – Friedelinde Petershofen setzt auf gezieltes Rückentraining (Memento des Originals vom 25. August 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de Flash-News des Tages – Friedelinde Petershofen setzt auf gezieltes Rückentraining, Notizen, auf: leichtathletik.de, vom 24. August 2018, abgerufen 24. August 2018, erneuert 3. Juni 2020
  8. a b Pamela Lechner: Flash-News des Tages – Salto mit Folgen: Keine Hallensaison für Friedelinde Petershofen, Notizen, auf: leichtathletik.de, vom 24. November 2018, abgerufen 26. November 2018, erneuert 3. Juni 2020
  9. Jan Zur Brügge: Sportlerwahl. Oldenburger Sport-Idole bejubeln Titel, auf: nwzonline.de, vom 1. April 2014, abgerufen 1. Juni 2016