Frizzo

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Frizzo, bürgerlicher Name Ferdinand Owusu-Ansah (* 1985 in Düsseldorf), ist ein deutscher DJ, Produzent und Labelbesitzer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frizzo landete 2002 eher durch Zufall in der Musikbranche, denn er war auf dem besten Wege ein professioneller Fußballer zu werden. Nach einer erfolgreichen aktiven Zeit bei Fortuna Düsseldorf durchkreuzte eine schwere Fußverletzung seine Zukunftspläne als Fußballer.[1]

Zu diesem Zeitpunkt entdeckte er seine Leidenschaft für das DJing und wurde schnell an den Plattentellern aktiv. Es folgten erste Buchungen, bald darauf feste Engagements von Clubs, Teilnahmen an DJ-Contests und eigene Partyreihen. Schnell galt er in Nordrhein-Westfalen als wichtiger DJ. Heute ist Frizzo an den Decks in aller Welt zu Hause. Er legte schon in Metropolen wie Istanbul, New York, London, St. Petersburg oder in Bangkok auf und stand mit DJ-Kollegen wie Timbaland, DJ Kool und Fatman Scoop an den Turntables.

Die Liebe zum Fußball verlor Frizzo allerdings nie, und so ist er heute der offizielle DJ für den schwarz-gelben Fußballverein Borussia Dortmund.[2] Auf größeren Events wie dem DFB Pokal Finale 2012 und 2014 oder dem UEFA Champions League Finale in London 2013 heizte Frizzo den Fußballern musikalisch ein. Mittlerweile ist der DJ mit Spielern wie Neven Subotic, Marco Reus und Marcel Schmelzer gut befreundet. Frizzo schätzt vor allem die Bodenständigkeit der Dortmunder und die gemeinsame Leidenschaften für gute Tanzmusik.

Auch als Musikproduzent machte der 29-Jährige in letzter Zeit des Öfteren von sich reden. Zusammen mit seinem Bruder Coenigsallee produzierte er zum größten Teil das im Jahr 2013 erschienene Album Blockplatin von Haftbefehl. In der Vergangenheit zeigte sich Frizzo zudem als Universal Music Group Remixer und Producer für Produktionen von Shaggy, Tamer Hosny und R. Kelly verantwortlich.[3]

Zudem produzierte er für das Label Universal Music Remixe für die gemeinsame Single Dance wiv Me von Dizzee Rascal und Calvin Harris sowie für den Song No One (Can Ever Change My Mind) von Stefanie Heinzmann. 2014 gründete er das Label Drunken Monsters/DÜS Records. Über dieses erscheint seit Anfang des Jahres 2015 seine EP-Serie. Erschienen sind bisher die EPs Exit Only und Motion Picture Fantasy.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben und Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • EPs
    • 2016: Currently On Tour (EP)
    • 2015: Exit Only - VIP Edits (EP)
    • 2015: Girls (EP)
    • 2015: GENREKILLER (EP)
    • 2015: Motion Picture Fantasy (EP)
    • 2015: Exit Only (EP)
    • 2014: Booby Trap (EP)
    • 2013: #THISISNOTAMIXTAPE (Remix-EP)
    • 2013: Mad Man (EP)
  • Singles
    • 2017: For You
    • 2016: Sensei
    • 2016: Ronin
    • 2016: Love Like This
    • 2016: Hey Lover
    • 2015: Summer (feat. SAKESAKE)
    • 2015: Exit Only
    • 2015: Clubbin
    • 2014: The Juice (feat. Collins)
    • 2014: You & Me (feat. Heartbeat & Edgar Wallis)
    • 2014: Didn't Mean To Fall In Love (feat. Ray Lozano)
    • 2012: Segurar
    • 2012: Pull It Down

Produktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alben
    • 2013: Haftbefehl – Blockplatin
  • Singles
    • 2016: Loco Dice feat. Just Blaze - Sending This One Out [Frizzo Remix]
    • 2012: Tamer Hosny feat. Shaggy – Smile (Single)
    • 2009: Stefanie Heinzmann – No One (Can Ever Change My Mind) [Frizzo's Pop Mix]
    • 2009: Dizzee Rascal – Dance Wiv Me [Frizzo Remix]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. tonight.de: Dank gebrochenem Fuß an den Turntables, 23. Januar 2011 (Artikel)
  2. dasfachblatt.de: DJ des schwarz-gelben Fussballvereines Borussia Dortmund , Januar 2015 (Artikel)
  3. tonight.de: Frizzo im Studio mit Shaggy und R. Kelly, Januar 2015 (Artikel)
  4. magistrix.de: Fünfzehn Minuten Motion Picture Fantasy, 10. März 2015 (Artikel)