Günter Wewel

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Günter Wewel (* 29. November 1934 in Arnsberg) ist ein deutscher Opernsänger (Bass) und Moderator.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wewels Wohnhaus in Arnsberg

Der gebürtige Sauerländer Günter Wewel machte nach der Schule zunächst eine Ausbildung als Beamter bei der Bundesbahn. Danach absolvierte er eine Opernausbildung an der Musikhochschule in Dortmund. Nach deren Abschluss sang er bei über 80 Opernproduktionen (unter anderem den Sarastro in Mozarts Zauberflöte oder den Daland in Wagners Fliegendem Holländer) an verschiedenen Opernhäusern. Mitte der achtziger Jahre wirkte er an einer Gesamtaufnahme des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken von Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg in der Partie des Landgrafen Hermann mit. 1989 erhielt er den Titel Kammersänger.

Von 1989 bis 2007 war Günter Wewel als Moderator der musikalischen Unterhaltungssendung Kein schöner Land für das Fernsehen tätig. Die vom Saarländischen Rundfunk produzierte Sendereihe (über 150 Folgen) lief in unregelmäßigen Abständen. Günter Wewel führte darin seine Gäste in verschiedene Gegenden Europas und stellte Menschen, Landschaften und Brauchtum vor. Der musikalische Teil der Sendung erstreckte sich von landestypischer Folklore über Schlager und volkstümliche Musik bis hin zur leichten Klassik. Auch Wewel selbst steuerte regelmäßig Lieder bei.

Er hat neben seinen Operntiteln auch zahlreiche Volkslieder und volkstümliche Titel aufgenommen. Mit seiner Ehefrau war er seit 1959 verheiratet. Gisela Wewel verstarb am 20. September 2014 im Alter von 76 Jahren.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolgstitel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1979: Ihr mögt den Rhein (Westfalenlied)
  • 1987: Alle Tage ist kein Sonntag
  • 1987: Müde kehrt ein Wandersmann zurück
  • 1992: Die wilde Jagd
  • 1994: Es dunkelt schon in der Heide
  • 1998: Auf auf, zum fröhlichen Jagen

Alben (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1980: Wo man Bier trinkt – Lieder zum fröhlichen Umtrunk
  • 1982: Gasparone
  • 1989: Ein russisches Märchen – Die schönsten russischen Volkslieder
  • 1994: Kein schöner Land
  • 1998: Jagd- und Waldlieder
  • Wer die Heimat liebt – Die schönsten Heimatlieder Deutschlands

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]