Goßmannsrode

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Goßmannsrode
Gemeinde Kirchheim
Koordinaten: 50° 51′ 34″ N, 9° 34′ 46″ O
Höhe: 272 m ü. NHN
Fläche: 3,03 km²[1]
Einwohner: 127 (31. Dez. 2016)[2]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 36275
Vorwahl: 06625
Der Ort aus der Luft, im Hintergrund die Wälsebachtalbrücke
Der Ort aus der Luft, im Hintergrund die Wälsebachtalbrücke

Goßmannsrode [gɔsmansʀoːdə] ist ein Ortsteil der Gemeinde Kirchheim im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Geografische Lage[edit | edit source]

Der Ort liegt nördlich von Kirchheim am Goßmannsröder Wasser, auch "Wölfelbach" genannt, einem Nebenfluss der Aula. In den Ort führt die Kreisstraße 35, über die man den Ort von der Bundesstraße 454 aus erreichen kann. Die Kreisstraße 36 verbindet Goßmannsrode und Reckerode.

Geschichte[edit | edit source]

Erstmals urkundlich erwähnt wird das Dorf im Jahre 1366 als Gosmarode. Über Goßmerode und Gosmansrode entwickelte sich der Ortsname zum heutigen Goßmannsrode.

Am 1. Februar 1971 wurde Goßmannsrode im Zuge der Gebietsreform in Hessen in die Gemeinde Kirchheim eingegliedert.[3][4]

Einwohnerentwicklung[edit | edit source]

Goßmannsrode: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2015
Jahr  Einwohner
1834
  
165
1840
  
182
1846
  
194
1852
  
200
1858
  
178
1864
  
167
1871
  
152
1875
  
137
1885
  
140
1895
  
144
1905
  
146
1910
  
137
1925
  
138
1939
  
146
1946
  
185
1950
  
196
1956
  
173
1961
  
164
1967
  
137
1970
  
144
2006
  
151
2010
  
137
2015
  
132
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1][2]

Religionszugehörigkeit[edit | edit source]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1885: 174 evangelische (= 100,00 %) Einwohner
• 1961: 236 evangelische (= 90,42 %), 25 katholische (= 9,58 %) Einwohner

Infrastruktur[edit | edit source]

  • Auf seinem Weg von Bad Hersfeld nach Kirchheim fährt der Bürgerbus montags bis freitags durch den Ort. Hier verkehrt auch das AST.

Einzelnachweise[edit | edit source]

  1. a b c Goßmannsrode, Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 1. Juni 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. a b Einwohnerzahlen der Gemeinde Kirchheim, abgerufen im Dezember 2018. [PDF; 139 KB]
  3. Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Punkt 328, Abs. 39 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 396.

Weblinks[edit | edit source]