Greg Rallo

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Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greg Rallo Eishockeyspieler
Greg Rallo
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 26. August 1981
Geburtsort Gurnee, Illinois, USA
Größe 183 cm
Gewicht 88 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Schusshand Rechts
Spielerkarriere
2000–2002 Springfield Jr. Blues
2002–2006 Ferris State University
2006–2008 Idaho Steelheads
2008–2009 Manitoba Moose
2009–2011 Texas Stars
2011–2014 San Antonio Rampage
2014–2016 Texas Stars
2016–2017 Iserlohn Roosters
seit 2017 Texas Stars

Greg Rallo (* 26. August 1981 in Gurnee, Illinois) ist ein US-amerikanischer Eishockeyspieler, der seit Juli 2017 bei den Texas Stars in der American Hockey League unter Vertrag steht und für diese auf der Position des Centers spielt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greg Rallo begann seine Karriere 2000 in der North American Hockey League bei den Springfield Jr. Blues. Nach zwei Jahren als Topscorer seiner Mannschaft begann er ein Studium in Marketing-Management an der Ferris State University und spielte für das dortige Eishockeyteam Ferris State Bulldogs. In seiner ersten Spielzeit wurden die Bulldogs punktbeste Mannschaft der regulären Saison. Im Turnier um die Meisterschaft der Central Collegiate Hockey Association erreichte Rallo mit seinem Team das Finale, welches aber gegen die University of Michigan verloren wurde. Bei der anschließenden erstmaligen Teilnahme der Ferris State University am landesweiten Turnier, um die Meisterschaft der National Collegiate Athletic Association, gewannen die Bulldogs ihr erstes Spiel. In der zweiten Runde schied man allerdings aus und verpasste die Frozen Four-Finalserie. Die Saisons 2003/04 und 2004/05 verliefen weniger erfolgreich und das Team schied in der ersten Runde des CCHA-Meisterschaftsturniers aus. In seinem letzten Jahr für die Bulldogs wurde Rallo Topscorer seiner Mannschaft und überstand die erste Runde, schied aber im Viertelfinale im CCHA-Turnier aus.

Anschließend unterschrieb Rallo im Frühjahr 2006 seinen ersten Profivertrag bei den Idaho Steelheads aus der ECHL und absolvierte noch jeweils sieben Spiele in der regulären Saison und den Playoffs. Die Saison 2006/07 begann Rallo in der ECHL bei den Steelheads, wurde im Laufe der Saison aber in die American Hockey League berufen und spielte dort für die Iowa Stars. Gegen Ende der regulären Saison kehrte er in die ECHL zurück und konnte nach erfolgreichen Playoffs mit seinem Team den Kelly Cup gewinnen. Den Großteil der Saison 2007/08 spielte Rallo wieder bei den Steelheads, dazu kamen Einsätze für die Albany River Rats, Rockford IceHogs und Manitoba Moose in der AHL. Das nächste Jahr absolvierte er komplett bei den Moose, mit denen er erst im Finale um den Calder Cup den Hershey Bears unterlag. Zur Saison 2009/10 wechselte Rallo zu den Texas Stars und konnte sich über zwei Jahre als Leistungsträger in der AHL etablieren. Im Sommer 2011 erhielt er ein Vertragsangebot der Florida Panthers aus der National Hockey League, welches er annahm. Rallo spielte aber hauptsächlich für San Antonio Rampage, das AHL-Farmteam der Panthers aus Texas. Sein Debüt in der NHL gab er am 18. Dezember 2011 gegen die Carolina Hurricanes. Nachdem sein Vertrag verlängert wurde, spielte Rallo weiterhin größtenteils in der AHL, kam aber auch zu zehn Einsätzen in der NHL und erzielte am 2. April 2013 gegen die Tampa Bay Lightning sein erstes NHL-Tor. In der Saison 2013/14 wurde Rallo Kapitän bei San Antonio Rampage, Einsätze in der NHL blieben aber aus.

Im August 2014 kehrte Rallo zu den Texas Stars zurück. In den folgenden zwei Jahren in der AHL erzielte er 94 Scorerpunkte in 133 Spielen. Dennoch erhielt Rallo im Sommer 2016 kein neues Angebot. Daher entschied er sich nach sieben Jahren in Texas für einen Wechsel nach Europa und unterschrieb einen Jahresvertrag bei den Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga. Nach seinem einjährigen Deutschland-Aufenthalt kehrte der Stürmer im Juli 2017 ein drittes Mal zu den Texas Stars in die AHL zurück.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM +/− Sp T V Pkt SM +/−
2000/01 Springfield Jr. Blues NAHL 53 43 25 68 78
2001/02 Springfield Jr. Blues NAHL 52 40 29 69 102
2002/03 Ferris State University CCHA 41 15 14 29 46 +13
2003/04 Ferris State University CCHA 38 7 11 18 42 +2
2004/05 Ferris State University CCHA 33 7 15 22 22
2005/06 Ferris State University CCHA 40 17 22 39 30 –4
2005/06 Idaho Steelheads ECHL 7 2 2 4 2 +2 7 2 1 3 4
2006/07 Idaho Steelheads ECHL 37 13 18 31 43 –7 14 8 3 11 12 +5
2006/07 Iowa Stars AHL 28 3 2 5 25 –11 2 1 0 1 2 +1
2007/08 Idaho Steelheads ECHL 39 17 19 36 47 +4
2007/08 Albany River Rats AHL 5 0 0 0 0 –3
2007/08 Rockford IceHogs AHL 2 0 0 0 0 –1
2007/08 Manitoba Moose AHL 13 4 5 9 2 +6 3 0 0 0 9 –1
2008/09 Manitoba Moose AHL 55 4 5 9 17 –8 20 2 2 4 9 –3
2009/10 Texas Stars AHL 69 19 26 45 25 +3 24 3 7 10 0 +7
2010/11 Texas Stars AHL 78 26 28 54 46 +5 6 1 1 2 8 –3
2011/12 San Antonio Rampage AHL 72 22 20 42 18 +8 4 0 2 2 0 –1
2011/12 Florida Panthers NHL 1 0 0 0 0 ±0
2012/13 San Antonio Rampage AHL 66 23 17 40 36 –19
2012/13 Florida Panthers NHL 10 1 0 1 2 –5
2013/14 San Antonio Rampage AHL 69 10 24 34 26 –9
2014/15 Texas Stars AHL 72 27 22 49 38 –7 3 0 1 1 4 –1
2015/16 Texas Stars AHL 57 22 22 44 16 +18 1 0 0 0 0 ±0
2016/17 Iserlohn Roosters DEL 45 13 12 25 18 –18
NAHL gesamt 105 83 54 137 180
CCHA gesamt 152 46 62 108 140 +11
ECHL gesamt 83 32 39 71 92 –1 21 10 4 14 16 +5
AHL gesamt 586 160 171 331 249 –18 63 7 13 20 32 –1
NHL gesamt 11 1 0 1 2 –5

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greg Rallo wurde 2013 für drei Jahre als Spieler-Repräsentant in das Exekutivkomitee der Professional Hockey Players’ Association gewählt. Die PHPA ist die Gewerkschaft der Spieler aus der AHL und ECHL und übernimmt ähnliche Funktionen wie die National Hockey League Players’ Association in der NHL.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]