Hörsel (Gemeinde)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Landgemeinde Hörsel führt kein Wappen
Hörsel (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Landgemeinde Hörsel hervorgehoben
Koordinaten: 50° 55′ N, 10° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Gotha
Fläche: 70,44 km2
Einwohner: 4773 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 99880 (Aspach, Fröttstädt, Hörselgau, Laucha, Mechterstädt, Metebach, Teutleben, Trügleben),
99869 (Ebenheim, Weingarten)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 03621, 03622, 036254
Kfz-Kennzeichen: GTH
Gemeindeschlüssel: 16 0 67 088
Landgemeindegliederung: 11 Ortsteile, eine Ortschaft
Adresse der
Landgemeindeverwaltung:
Waltershäuser Str. 16 B
99880 OT Hörselgau Gemeinde Hörsel
Webpräsenz: www.hoersel.de
Bürgermeister: Werner Oppermann (parteilos)
Lage der Landgemeinde Hörsel im Landkreis Gotha
BallstädtBienstädtBrüheimBuflebenCrawinkelDachwigDöllstädtDrei GleichenEmlebenWaltershausenEschenbergenFriedrichrodaFriedrichswerthFriemarGeorgenthalGierstädtGoldbachGothaGräfenhainGroßfahnerGünthersleben-WechmarHainaHerrenhofHochheimHohenkirchenHörsel (Gemeinde)LeinatalLuisenthalMolschlebenNesse-ApfelstädtNottlebenOhrdrufPetrirodaPferdingslebenRemstädtSchwabhausenSonnebornBad TabarzTambach-DietharzTonnaTröchtelbornTüttlebenWaltershausenWangenheimWarzaWesthausenWölfisZimmernsupraThüringenErfurtIlm-KreisLandkreis Schmalkalden-MeiningenWartburgkreisEisenachUnstrut-Hainich-KreisLandkreis SömmerdaKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Art unbekannt

Die Gemeinde Hörsel ist eine Landgemeinde im Landkreis Gotha in Thüringen. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Hörselgau.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landgemeinde Hörsel liegt im Westen des Landkreises Gotha, etwa zehn Kilometer westlich von Gotha und etwa 15 Kilometer östlich von Eisenach. Durch den Süden des Gemeindegebiets fließt die namensgebende Hörsel.

Landgemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile

Ortsteile der Landgemeinde Hörsel sind Aspach, Ebenheim, Fröttstädt, Hörselgau, Laucha, Mechterstädt, Metebach (mit Neufrankenroda), Teutleben, Trügleben und Weingarten.

Wappen Ortsteil Einwohner
31. Dez. 2014
Fläche
ha
Coats of arms of None.svg Aspach 411 588
Ebenheim Ebenheim 226 645
Coats of arms of None.svg Fröttstädt 431 399
Hörselgau Hörselgau 1.209 1.153
Laucha Laucha 549 665
Mechterstädt Mechterstädt 1.044 1.242
Coats of arms of None.svg Metebach 120 563
Coats of arms of None.svg Teutleben 358 782
Coats of arms of None.svg Trügleben 361 607
Coats of arms of None.svg Weingarten 163 402

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Landkreis Gotha Haina, Friedrichswerth, Sonneborn und Goldbach im Norden, die Stadt Gotha im Osten, Leinatal im Südosten sowie Waltershausen im Süden. Im Wartburgkreis liegt die westliche Nachbargemeinde Hörselberg-Hainich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landgemeinde Hörsel wurde am 1. Dezember 2011 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Aspach, Ebenheim, Fröttstädt, Hörselgau, Laucha, Mechterstädt, Metebach, Teutleben, Trügleben und Weingarten gegründet.

Die zehn Gemeinden waren seit März 1994 in der Verwaltungsgemeinschaft Hörsel zusammengeschlossen. Nachdem die Verwaltungsgemeinschaft 2009 unter die gesetzlich geforderte Mindestzahl von 5000 Einwohnern gefallen war, beschlossen die Gemeinderäte im Frühjahr 2010 die Umwandlung in eine Landgemeinde. Vom 1. August bis zum 9. September 2011 lag der Gesetzentwurf für die Gemeindefusion in den Gemeinden aus.[2]

Am 16. November 2011 hatte der Thüringer Landtag dem Thüringer Gesetz zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden im Jahr 2011 mehrheitlich zugestimmt. Damit konnten die Verwaltungsgemeinschaft Hörsel zum 1. Dezember 2011 aufgelöst und die Landgemeinde Hörsel gebildet werden.[3][4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
2011 4960
2012 4962
2013 4949
2014 4933
2015 4915

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 hatte folgendes Ergebnis:[5]

Parteien und Wählergemeinschaften Stimmen
2014
 %
2014
Sitze
2014
Gemeinderatswahl 2014
 %
50
40
30
20
10
0
49,8 %
37,0 %
13,1 %
FWH
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 3670 49,8 8
FWH Freie Wähler Hörsel 2728 37,0 6
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 967 13,1 2
Gesamt 7325 100 16
Wahlbeteiligung 68,5 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. Mai 2012 wurde der vormalige Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Hörsel Werner Oppermann als hauptamtlicher Bürgermeister gewählt.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Hörsel ist landwirtschaftlich geprägt. Die meisten Einwohner arbeiten in den Nachbarstädten Eisenach, Gotha und Waltershausen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde verläuft von Westen nach Osten die Bahnstrecke Halle–Bebra. Am Bahnhof Fröttstädt und am Haltepunkt Mechterstädt halten stündlich Regionalbahnen der Linie EisenachErfurtHalle. In Fröttstädt zweigt nach Süden die Bahnstrecke nach Friedrichroda ab. Mit dem Haltepunkt Hörselgau erschließt sie einen weiteren Ortsteil der Gemeinde. Der alte Bahnhof Mechterstädt-Sättelstädt dient nur noch als Betriebsbahnhof.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Busverkehr betreibt die Regionale Verkehrsgemeinschaft Gotha. Mit ihren Linien 820, 830 und 842 erschließt sie alle Ortsteile der Gemeinde und bindet sie an Gotha an.

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde verläuft von Westen nach Osten die Bundesautobahn 4 Eisenach – Dresden. In Laucha befindet sich die Anschlussstelle Waltershausen, in Hörselgau die Autobahnraststätte Hörselgau Nord (für die Fahrtrichtung Westen). Nördlich der Autobahn durchquert – ebenfalls in West-Ost-Richtung – die Bundesstraße 7 die Ortsteile Mechterstädt, Teutleben, Aspach und Trügleben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hörsel (municipality) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Hörselbote, Nr. 8/2011, S. 1
  3. Hörselbote, Nr. 10/2011, S. 1
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2011
  5. Thüringer Landesamt für Statistik – Gemeinderatswahl 2014: Hörsel
  6. Werner Oppermann als Bürgermeister gewählt, aufgerufen am 17. Januar 2013