Hainmühlen (Geestland)

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Hainmühlen
Stadt Geestland
Wappen von Hainmühlen
Koordinaten: 53° 35′ 0″ N, 8° 53′ 0″ O
Höhe: 3 m ü. NHN
Fläche: 2,93 km²
Einwohner: 97 (18. Aug. 2014)
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Eingemeindet nach: Ringstedt
Postleitzahl: 27624
Vorwahl: 04708
Hainmühlen (Niedersachsen)
Hainmühlen

Lage von Hainmühlen in Niedersachsen

Hainmühlen (niederdeutsch Hainmöhlen) ist ein Ortsteil der Ortschaft Ringstedt, die wiederum zur Stadt Geestland im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen, Deutschland gehört.

Eingliederungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurde die Ortschaft Hainmühlen in die Nachbargemeinde Ringstedt eingegliedert.[1] Ringstedt gehörte seit 1971, nach einer Gebietsreform, zur Samtgemeinde Bederkesa.

Am 1. Januar 2015 entstand aus einer Fusion von der Stadt Langen und der Samtgemeinde Bederkesa, die Stadt und selbständige Gemeinde Geestland.[2] Sie ist nach der Stadt Cuxhaven die Gemeinde mit der zweithöchsten Einwohnerzahl im Landkreis Cuxhaven. Auf der Liste der flächengrößten Städte Deutschlands steht Geestland mit 356,58 km² auf dem zehnten Platz.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsrat und Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hainmühlen wird auf kommunaler Ebene vom Ortsrat der Ortschaft Ringstedt vertreten.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Entwurf des Wappens von Hainmühlen stammt von dem in Belgien geborenen und später in Otterndorf lebenden Heraldiker und Wappenmaler Professor Albert de Badrihaye, der auch schon die Wappen von Hetthorn, Wanhöden, Holte-Spangen und vielen anderen Ortschaften im Landkreis Cuxhaven entworfen hat.[3]

Wappen von Hainmühlen (Geestland)
Blasonierung:Gespalten, vorn in Silber ein halbes rotes Mühlrad am Spalt, hinten in Rot eine halbe silberne Standfußschale der jüngeren Steinzeit am Spalt.“[3]
Wappenbegründung: Das Mühlrad erinnert an die bereits im Jahre 1419 urkundlich erwähnte Wassermühle, nach der das Dorf benannt ist. Eine Standfußschale der jüngeren Steinzeit ist in der Gemeinde gefunden worden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hainmühlen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 248.
  2. Gesetz über die Neubildung der Stadt Geestland, Landkreis Cuxhaven, vom 8. November 2012, Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.) Nr. 26/12, ausgegeben in Hannover am 16. November 2012, S. 430
  3. a b Landkreis Wesermünde: Wappen des Landkreises Wesermünde. Verlag: Grassé Offset, Bremerhaven/Wesermünde 1973, ISBN 3-980031-80-2.