Hannes Glogner (Schiff)

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Hannes Glogner
SKHGlogner200806.JPG
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Schiffsdaten
Flagge DeutschlandDeutschland Deutschland
Schiffstyp Seenotkreuzer
Klasse 23,30-m-Klasse
Rufzeichen DBAJ
Bauwerft Schweers, Bardenfleth
Baunummer 6478
Taufe 23. April 1991
Stapellauf 1991
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
23,3 m (Lüa)
Breite 5,50 m
Tiefgang max. 1,4 m
Verdrängung 66
 
Besatzung 4 Mann
Maschine
Maschine 2 Dieselmotoren
Maschinen-
leistung
1.944 PS (1.430 kW)
Geschwindigkeit max. 20 kn (37 km/h)
Propeller 2

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Flinthörn
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Schiffsdaten
Schiffstyp Tochterboot
Rufzeichen DA 3139
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
7,07 m (Lüa)
Breite 2,62 m
Tiefgang max. 0,8 m
Maschine
Maschinen-
leistung
165 PS (121 kW)
Geschwindigkeit max. 20 kn (37 km/h)

Die Hannes Glogner ist ein zweimotoriger Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) der 23-m-Klasse, gebaut im Jahre 1991 von der Schweers-Werft in Berne-Bardenfleth unter Werft-Nr. 6478. Die DGzRS-interne Bezeichnung lautet KRS 22.

Das Tochterboot Flinthörn des Kreuzers hat die interne Bezeichnung KRT 22.

Namensgebung[Bearbeiten]

Der Kreuzer wurde am 23. April 1991 auf der Ostfriesischen Insel Langeoog zu Ehren eines verstorbenen Hamburger Bauunternehmers benannt, der der DGzRS zu Lebzeiten verbunden war.

Das Tochterboot erhielt den Namen einer Dünengruppe auf Langeoog.

Stationierung[Bearbeiten]

Vom 23. April 1991 bis Januar 2002 war die Hannes Glogner im Schutzhafen der Insel Langeoog stationiert und dient seitdem als Reservekreuzer (z.B. als Ersatz für Kreuzer, die sich zwecks Inspektion, Überholung, Umbau oder Reparatur in der Werft befinden). Die Hannes Glogner wurde durch das 9,5-Meter-Boot Casper Otten ersetzt.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Nach dem schweren Unglück der Alfried Krupp wurde die Hannes Glogner in der Werft teilweise umgebaut und überholt. Unter anderem wurden die eckigen Fensterflächen durch runde Bullaugen ersetzt und die Scheiben des unteren Fahrstandes mit noch stärkerem Panzerglas ausgerüstet. Auffälligstes Merkmal des Umbaus war jedoch ein Überrollbügel mit einem dazugehörigen Netzsystem über dem oberen Fahrstand des Seenotkreuzers. Dieser sollte das Überbordgehen eines Besatzungsmitgliedes bei Schwerwetterfahrten verhindern. Im Jahre 2005 wurde der Überrollbügel in der Werft jedoch wieder demontiert, da dieser sich nicht bewährt hatte.

Am 24. Juli 1993 kam es während eines Einsatzes der Hannes Glogner zur Geburt eines Mädchens auf dem Schiff.[1]


Schwesterschiffe[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Langeoog-Forum