Hans Känel

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Hans Känel (* 3. Mai 1953 in Bargen) ist ein ehemaliger Schweizer Radrennfahrer.

Hans Känel war von Mitte der 1970er bis Ende der 1980er Jahre als Leistungsradsportler aktiv, von 1982 bis 1987 als Profi. Dabei war er auf Bahn und Strasse erfolgreich. Er errang als Profi wie als Amateur insgesamt acht Schweizer Meistertitel auf der Bahn, in der Einerverfolgung, in der Mannschaftsverfolgung[1], im 1000-Meter-Zeitfahren und im Punktefahren. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1977 in San Cristobal errang Känel gemeinsam mit Walter Baumgartner, Daniel Gisiger und Robert Dill-Bundi die Bronzemedaille in der Mannschaftsverfolgung wie auch bei den Bahnmeisterschaften 1979 mit Baumgartner, Dill-Bundi und Urs Freuler. In Moskau, bei den Olympischen Spielen 1980, belegte das Schweizer Team in der Verfolgung (mit Känel, Dill-Bundi, Freuler und Hans Ledermann) Rang acht. 1984 wurde Känel Vize-Europameister im Dernyrennen. Er startete bei 25 Sechstagerennen; 1983 gewann er das von Launceston gemeinsam mit seinem Landsmann Urs Freuler.

1982 nahm Hans Känel an der Tour de France teil, gab aber nach der 17. Etappe auf.

Nach seinem Rücktritt vom aktiven Radsport engagierte sich Känel bei der Organisation von Radrennen in der Schweiz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Känel in der Datenbank von Radsportseiten.net
  • Hans Känel in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 43/1975. Berlin, S. 3.