Bad Wildbad

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Wildbad
Bad Wildbad
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Wildbad hervorgehoben

Koordinaten: 48° 45′ N, 8° 33′ O

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Calw
Höhe: 425 m ü. NHN
Fläche: 105,27 km2
Einwohner: 10.130 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner je km2
Postleitzahl: 75323
Vorwahlen: 07081, 07085, 07055
Kfz-Kennzeichen: CW
Gemeindeschlüssel: 08 2 35 079
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kernerstraße 11
75323 Bad Wildbad
Website: www.bad-wildbad.de
Bürgermeister: Klaus Mack (CDU)
Lage der Stadt Bad Wildbad im Landkreis Calw
OstelsheimEnzkreisLandkreis KarlsruheLandkreis KarlsruheLandkreis BöblingenLandkreis TübingenLandkreis RastattLandkreis FreudenstadtPforzheimBad HerrenalbDobelHöfen an der EnzUnterreichenbachSchömberg (Landkreis Calw)Oberreichenbach (Schwarzwald)Bad LiebenzellAlthengstettCalwBad Teinach-ZavelsteinBad WildbadEnzklösterleNeuweilerSimmersfeldAltensteigRohrdorf (Landkreis Calw)EgenhausenHaiterbachNagoldWildberg (Schwarzwald)EbhausenNeubulachGechingenOstelsheimSimmozheimSimmozheimKarte
Über dieses Bild

Bad Wildbad (bis 1990 Wildbad im Schwarzwald) ist eine Kurstadt im Landkreis Calw in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Nordschwarzwald.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Enz in Bad Wildbad

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Wildbad liegt im Tal der Enz, einem Nebenfluss des Neckars. Im Ortsteil Calmbach vereinigen sich die beiden Quellflüsse Kleine Enz und Große Enz zur eigentlichen Enz.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Bad Wildbad besteht aus den ehemaligen Gemeinden Aichelberg, Calmbach und Wildbad im Schwarzwald. Zur ehemaligen Gemeinde Aichelberg (Gemeinde Bergorte) gehören das Dorf Aichelberg, die Orte Hünerberg, Meistern und die Aichelberger Sägmühle, „Kälbermühle, Pumpwerk“ und Rehmühle. Zur ehemaligen Gemeinde Calmbach gehören das Dorf Calmbach und der Ort Tannmühle. Zur ehemaligen Gemeinde Wildbad im Schwarzwald in den Grenzen von 1973 gehören die Kernstadt, die Weiler Christophshof, Nonnenmiß und Sprollenhaus, die Orte Grünhütte, Kälbermühle, Kleinenzhof, Lautenhof, Sommerberg, das Gehöft Kohlhäusle und die Häuser Rollwasser und Sprollenmühle.

Die Wohnplätze Hochwiese und Ziegelhütte im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Wildbad im Schwarzwald wurden am 17. August 1970 aufgehoben.[2]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegen seiner besonderen Tallage ist die Sonneneinstrahlungsdauer eines Tages im Schnitt um zwei Stunden kürzer als in den umliegenden Gemeinden. Die Durchschnittstemperatur ist deshalb um etwa 1 °C niedriger als in anderen Schwarzwaldorten, die sich auf derselben Höhe (424 m ü. NN) befinden. Allerdings gilt dies nicht für den Sommerberg und die im Süden gelegenen Bergorte Aichelberg, Hünerberg und Meistern die auf dem Berg in 700 bis 800 m ü. NN liegen. Hier sind bei schönem Wetter auch wie in anderen auf den Berghöhen gelegenen Orten schöne Farbspiele bei den Sonnenauf- und -untergängen am Himmel zu beobachten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte Wildbads[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wildbad um 1900 – Olgastraße
Blick vom Sommerberg auf Bad Wildbad
Innenstadt mit König-Karls-Bad

Ein Wiltbade wurde erstmals 1345 urkundlich erwähnt. Darin wurde Burg und Stadt Zavelstein „ane das Wiltbade das hant sie In behabet“ an die Pfalzgrafen von Tübingen verpfändet. 1367 wurde Graf Eberhard II. von Württemberg (auch der Greiner genannt), der sich mit seiner Familie im Wildbade befand, von den Martinsvögeln überfallen. Mit knapper Not konnte er entkommen und sich auf seine Burg Zavelstein retten. In Ludwig Uhlands Gedicht wird diese Episode heroisiert dargestellt. Diese Nennungen sind jedoch unsicher, da sie sich auch auf Bad Teinach beziehen können.

Es ist jedoch sicher, dass Wildbad schon im frühen Mittelalter bestand. Darauf deutet auch der 1904 entdeckte Urquell hin. Die dort aufgefundenen Gefäße und Eichenholzstücke wurden in Radiokarbon- und dendrochronologischen Untersuchungen auf das 12. Jahrhundert datiert.

Die erste sichere Nennung Wildbads ist von 1376, als der Bischof zu Speyer ersucht wird, den Wildbader Kaplan zu ermächtigen, selbst Taufen und Beerdigungen vorzunehmen und Legate sowie den Zehnten zu empfangen. Wildbad wurde zum Schutz mit einer Mauer umgeben und 1442 zur Amtsstadt erhoben. Im 15. Jahrhundert erscheint Wildbad bereits als bedeutender Badeort. Viele adlige und hochgestellte Gäste suchten in den Thermalbädern Heilung ihrer Gebrechen.

Während des Bauernaufstands 1525 befanden sich beispielsweise viele Ritter und einige Fürsten und Äbte in Wildbad. Ihre Herbergen waren mit Fahnen, Wappen und Schildern behängt, wodurch sich das Feuer beim großen Stadtbrand rasch ausbreiten konnte. In dieser Zeit war Wildbad eine der Hochburgen der Wismutmalerei. Die adligen Gäste nahmen gerne als Souvenir die auf Wismutgrund bemalten Kästchen mit. Sogar ein Flügelaltärchen der Äbtissin Veus soll dort 1551 hergestellt worden sein. Schon 1514 gab es in Wildbad eine städtische Ordnung der Maler, Dreher und Ladenmacher.

Der von Kaiser Maximilian I. erstellte Freiheitsbrief, der 1525 verbrannte, wurde 1530 von Kaiser Karl V. erneuert.

Bis zur Reformation gehörte die Wildbader Pfarrei zum Landkapitel Weil der Stadt im Archidiakonat Trinitatis des Bistums Speyer.

Im Laufe der Jahrhunderte nahm Wildbad einen stürmischen Aufschwung, dank der Förderung durch die Grafen, Herzöge und Könige von Württemberg. Moderne Badegebäude, das Herzogliche Palais, die Kuranlagen, sowie moderne Hotels und Gasthäuser wurden erstellt um die ständig wachsende Zahl der Badegäste aufzunehmen. Unterbrochen durch Kriege und Stadtbrände wurde das herzogliche, später königliche Bad immer wieder aufgebaut und modernisiert.

Das Amt Wildbad kam 1807 bei der Umsetzung der neuen Verwaltungsgliederung im Königreich Württemberg zum Oberamt Neuenbürg. Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Wildbad 1938 zum Landkreis Calw.

Am 12. Januar 1945 trafen sich der Reichsführer-SS Heinrich Himmler und der ehemalige Schweizer Bundespräsident Jean-Marie Musy im Wildbader Hotel Post und verhandelten über die Freilassung jüdischer KZ-Häftlinge. Der NS-Staat wollte auf diesem Weg an Devisen oder militärische Ausrüstung gelangen.[3]

Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel Wildbad in die Französische Besatzungszone und kam somit 1947 zum neu gegründeten Land Württemberg-Hohenzollern. 1952 ging das provisorische Nachkriegsland im Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern auf und gehört seither zum neuen Bundeslandes Baden-Württemberg. Mit der Kreisreform zum 1. Januar 1973 erreichte der Landkreis Calw seine heutige Ausdehnung. Der Landkreis wurde gleichzeitig Teil der neu gegründeten Region Nordschwarzwald, die dem damals neu umschriebenen Regierungsbezirk Karlsruhe zugeordnet wurde. Somit wird die ehedem württembergische Stadt Bad Wildbad nun auch von der vormals badischen Hauptstadt Karlsruhe aus verwaltet.

Geschichte der Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Calmbach aus Richtung Norden

Calmbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Calmbach

Der Ort wird im Jahr 830 als Calenbach im Codex Hirsaugiensis erstmals genannt, da im 9. Jahrhundert das Kloster Hirsau hier begütert war. Ganz deutlich wird Calmbach 1100 erwähnt, als eine Calwer Gräfin Richlind dem Kloster Hirsau sechs Hüben und sechs Leibeigene „ad Calenbach“ schenkt. Im 14. Jahrhundert war der Ort im Besitz der Grafen von Vaihingen. Zusammen mit Neuenbürg kam Calmbach an die Grafschaft Württemberg.

Haupterwerbsquelle der Bewohner waren die Flößerei und die Waldwirtschaft. Die Landwirtschaft war unbedeutend. Verwegene Holzhändler (auch Schiffer genannt) brachten es zu Reichtum und Wohlstand, während die Einwohner ein karges Dasein fristeten. Erst nach Gewerbe- und Industrieansiedlungen, besonders der Firma Alfred Gauthier GmbH, gab es bessere Verdienstmöglichkeiten.

Mit dem Prädikat Luftkurort begann in den 1930er Jahren der Fremdenverkehr als zusätzliche Erwerbsquelle. Heute ist der Stadtteil, der auch als Fünftälerort bezeichnet wird, eine Wohngemeinde mit guter Infrastruktur.

Zu Beginn der 1950er Jahre gab es im Ort ein großes Zelt-Ferienlager der Freien Deutschen Jugend (FDJ).[4] Seit 2005 beherbergt Calmbach mehr als 5000 Einwohner.

Sprollenhaus und Nonnenmiß[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über den Ortsteil Sprollenhaus (Luftaufnahme)
Blick über den zu Bad Wildbad gehörenden Teil von Nonnenmiß (Luftaufnahme)

Die erste urkundliche Erwähnung ist eine Besiedelung des Kegelbachtals, (früher Mühlbachtal) mit einer Sägmühle im Jahr 1528. Um das Jahr 1560 wird in der „Spolenwaser-Hut“ ein Forsthaus errichtet. In den Jahren 1594 und 1624 erscheint die kleine Ansiedlung urkundlich unter „Spollenhauß“.

Um 1763 wurde Sprollenhaus größer durch die Ansiedlung von Kolonisten, die den Wald rodeten um Ackerland zu gewinnen und als Holzhauer ihren Unterhalt verdienten. Heute sind Sprollenhaus und Nonnenmiß Wohngemeinden.

Der Ortsteil Nonnenmiß ist seit jeher zweigeteilt: Der größere nördliche Teil gehört zu Bad Wildbad, der Bereich südlich des Dietersbaches gehört zur Gemeinde Enzklösterle. Dass ein Frauenkloster in der Gegend stand, das dem Ort Nonnenmiß seinen Namen gab, ist nicht hinreichend belegt. Man geht davon aus, dass der Ortsname die Bedeutung „feuchte sumpfige Wiese (sogenannte „Miß“), auf der sich verschnittenene weibliche Schweine (sogenannte „Nonnen“) befinden“, hat.[5]

Waldweihnacht in Bad Wildbad Aichelberg jedes Jahr am 24.12.

Aichelberg, Hünerberg, Meistern und Rehmühle (ehemalige Gemeinde Bergorte)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Stück des Fautsburg Rundwanderweges / historischen Rundwanderweges Fautsburg. Rund um Bad Wildbadsbergorte finden sich malerische Wanderpfade.
Aichelberg

Der Bergort wurde um 1330 als „Villula Aychelberc“ erstmals genannt. Die Ortsherren waren damals die Herren von Fautsberg[6] und ihre Erben, die Herren Horneck von Hornberg. Sie verkauften die Burg und die zugehörigen Orte zur Hälfte an Württemberg, die andere Hälfte wurde 1345 von den Pfalzgrafen von Tübingen an Württemberg veräußert. Ergänzend darf erwähnt werden, dass der Name Hünerberg von Auerhanborg stammt.

Aichelberger Blick mit Sicht bis zur Schwäbischen Alb und bei klarer Sicht bis zu den Alpen.

Von heimatgeschichtlichem Interesse ist auch, dass mit Urkunde vom 22. April 1561 der württembergische Reformator Johannes Brenz die Fautsburg (Vogtsburg) vom württembergischen Herzog als Lehen erhielt. Zum Lehen gehörten außer Wiesen und Ackern auch die Holz- und Wassergerechtigkeit sowie die Fautsberger Sägemühle (Aichelberger Sägemühle).

Typische Ansicht auf die Fautsburg vom Kleinen Entzal aus.

Die Orte Aichelberg, Meistern, Hünerberg, Kälbermühle und Rehmühle bildeten 1850 die Gemeinde Bergorte. Vorher gehörten sie im Rahmen der Herrschaft Vogtsberg jahrhundertelang zum Stab Neuweiler, einem Unteramt der Vogtei Calw. 1938 erhielt die Gemeinde den Namen Aichelberg. Vor dem Hintergrund der ab dem Jahr 1972 stattfindenden landesweiten Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg beschloss der Aichelberger Gemeinderat 1973 die Eingemeindung zur Nachbargemeinde Simmersfeld zu beantragen. Im Rahmen eines "Bürgerbegehrens" wurde am 11. November 1973 durch die Bürger mit Mehrheit ein Zusammenschluss mit Wildbad (dem heutigen Bad Wildbad) beschlossen. So dass 1974 die freiwillige Eingemeindung nach Wildbad im Schwarzwald erfolgte.

Die Einwohner lebten früher überwiegend von der Land- und Waldwirtschaft. Der schön gelegene Ortsteil ist heute eine Wohngemeinde mit landwirtschaftlichen Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben sowie mit Handwerks- und Gastronomiebetrieben. Der gemäßigte Tourismus hat einen bedeutenden Stellenwert eingenommen. Der im Jahr 2008 eingeweihte Fautsburg Rundwanderweg / historische Rundwanderweg Fautsburg stellt die Geschichte der Bergorte und der Region anschaulich in schönster Natur dar. Jährlich findet am 24. Dezember die Waldweihnacht mit lebender Krippe am Waldrand von Aichelberg statt.

Räumliche Entwicklung des Stadtgebiets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurde Aichelberg nach Wildbad im Schwarzwald auf Grundlage eines Bürgerbegehrens eingemeindet. Die Stadt wurde am 1. Juli 1974 durch den Zusammenschluss von Wildbad im Schwarzwald mit der Gemeinde Calmbach neu gebildet.[7] Seit 1990 heißt sie Bad Wildbad.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Reformation ist Wildbad evangelisch geprägt, doch gibt es heute auch wieder eine römisch-katholische Gemeinde in der Stadt. Neben den beiden großen Konfessionen gibt es nunmehr auch eine eigene Gemeinde des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes in Calmbach, eine adventistische, eine evangelisch-methodistische und eine neuapostolische Gemeinde sowie Zeugen Jehovas.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bad Wildbad wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der unechten Teilortswahl gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch Überhangmandate verändern. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2019
Sitze
2019
%
2014
Sitze
2014
Kommunalwahl 2019
 %
50
40
30
20
10
0
41,09 %
30,55 %
28,36 %
FWV/FDP
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
-3,41 %p
+2,05 %p
+1,36 %p
FWV/FDP
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 41,09 9 44,5 10
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 30,55 6 28,5 6
FWV/FDP Freie Wählervereinigung/Freie Demokratische Partei 28,36 6 27,0 6
gesamt 100,0 21 100,0 22
Wahlbeteiligung 50,38 % 46,0 %

Bürgermeister Wildbad / Bad Wildbad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1847–1878: Hermann Mittler
  • 1878–1905: Heinrich Baetzner
  • 1905–1933: Carl Baetzner
  • 1933–1945 und 1949–1959: Paul Kießling
  • 1960–1974: Hermann Saam
  • 1974–1990: Ulrich Maier
  • 1990–1998: Bodo König
  • 1998–2006: Walter Jocher
  • seit 2006: Klaus Mack

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der aus der Gemeindereform 1974 hervorgegangenen Stadt Wildbad im Schwarzwald wurde am 11. August 1981 ein neues Wappen verliehen: „In Gold zwei grüne Tannen, deren linke die rechte teilweise verdeckt, beide bis zur Mitte überdeckt von einer aus dem Unterrand aufsteigenden und in zwei Strahlen niederfallenden silbernen Fontäne.“

Das Wappen der Bergorte bzw. Aichelbergs zeigt einen goldenen Eichenzweig auf blauem Grund.

Städtepartnerschaften und kirchliche Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1981 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Cogolin im Département Var in Südfrankreich. Schon vorher fand regelmäßig ein Schüleraustausch statt. Seitens der evangelischen Kirchengemeinde Aichelberg besteht gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Stammheim und der evangelischen Kirchengemeinde Zwerenberg eine Partnerschaft mit der Kirchengemeinde im thüringischen Triptis.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S6 nach Bietigheim in Bad Wildbad

Bad Wildbad ist durch die Linie S 6 der Stadtbahn Karlsruhe, die von der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft betrieben wird, an das Schienennetz angeschlossen. Die Stadtbahn fährt auf der Strecke der Enztalbahn bis Pforzheim und wird teilweise als S 5 nach Karlsruhe/Wörth am Rhein bzw. Bietigheim-Bissingen durchgebunden. Im Stadtgebiet gibt es die Haltestellen Kurpark, Uhlandplatz/Sommerbergbahn, Bahnhof, Nord, Calmbach Süd und Calmbach Bahnhof. Sonn- und feiertags fährt vom 1. Mai bis Mitte Oktober zusätzlich zweimal je Richtung der Ausflugszug Enztäler Radexpress von Stuttgart über Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen, Vaihingen/Enz, Mühlacker, Pforzheim und Neuenbürg nach Bad Wildbad Bahnhof.

Sommerbergbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerbergbahn

Die Sommerbergbahn führt auf den Wildbader Hausberg und überwindet dabei eine Höhendifferenz von rund 300 Metern.

Meisterntunnel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Meisterntunnel wurde 1996 zur Verkehrsentlastung des Orts Bad Wildbad erbaut. Der 1.684 m lange einröhrige Tunnel ist Teil der Landesstraße 351. Im Januar 2015 haben die Arbeiten zum Bau eines Fluchtstollens begonnen, die inzwischen abgeschlossen sind.

Enztal-Radweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Enztal-Radweg ist ein knapp über 100 km langer Radwanderweg und führt durch Bad Wildbad. Er verläuft entlang der Enz von deren Quelle bei Enzklösterle bis zu ihrer Mündung in den Neckar bei Walheim.

Kureinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Palais Thermal
Kurplatz
Kurpark mit Enz

Wildbad ist bereits seit dem 15. Jahrhundert als Kurort bekannt. Das Ortsbild wird vor allem durch herausragende Beispiele der Kurarchitektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts geprägt.[8]

Der Kurpark wurde 1699 angelegt und seitdem immer wieder erweitert. Das weitläufige Wegenetz erstreckt sich rund 1,5 km beidseits der Enz.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Wildbad verfügt über alle herkömmlichen Schulformen. Das Abitur kann auf dem Enztal-Gymnasium abgelegt werden. Die Fünf-Täler-Schule in Calmbach (ehemals Goßweilerschule bzw. Realschule Calmbach) bündelt die Schulformen der Grund-, Werkreal- und Realschule. Der Teilort Aichelberg mit den Bergorten Aichelberg, Hünerberg, Meistern und Rehmühle wird über den Schulverband Simmersfeld grundschultechnisch versorgt. Der Schulverband besteht aus der Gemeinde Simmersfeld und der Stadt Bad Wildbad. Er besteht noch aus der Zeit, als die Bergorte zunächst als Gemeinde Bergorte und später als Gemeinde Aichelberg kommunal selbständig waren. Die Wilhelmschule in Bad Wildbad ist eine zweizügige Grundschule. Außerdem gibt es den Schulverband Grundschule Oberes Enztal für die Teilorte Sprollenhaus und Nonnenmiß (zusammen mit der Gemeinde Enzklösterle) und die Goßweiler Förderschule Calmbach. Bad Wildbad verfügt zudem im Gebäude der 2004 stillgelegten Kurklinik seit 2007 über einen von drei Standorten der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen des Landes Baden-Württemberg. Am Standort Bad Wildbad finden hierbei vor allem die Fortbildungen für Allgemeinbildende Schulen und Sonderschulen statt.[10]

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im August 2018 wurde auf dem Sommerberg unweit des Baumwipfelpfads die Fußgänger-Hängebrücke WildLine eröffnet worden. Sie liegt auf dem Märchenweg zwischen Auchhalder-Kopf-Hütte und Heermannsweg, ist 380 Meter lang und wird bis zu 60 Meter über Grund geführt. Die Verantwortlichen rechnen mit ca. 100.000 Besuchern pro Jahr.
  • Am 26. September 2014 wurde auf dem Sommerberg der Baumwipfelpfad Schwarzwald eröffnet. Er ist 1250 m lang, bis zu 20 m hoch und hat einen 38,5 m[11] hohen Aussichtsturm, in dessen Innerem sich eine 55 Meter lange Tunnelrutschbahn befindet. Durch seinen barriere- und stufenfreien Aufbau ist er für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet. Es werden 200.000 Besucher pro Jahr erwartet.[12]
  • Skilifte und Skiwanderloipen - Besonders schön sind die Skiloipen auf dem Sommerberg, die Bergwaldspur und die Sonneloipe auf dem Aichelberg. Skilifte finden sich auf dem Sommerberg, in Kaltenbronn und Enzklösterle.
  • Nordic Walking-Strecken im Kurpark
  • Seit August 2000 ist der Hausberg Bad Wildbads, der Sommerberg, eine Attraktion für Mountainbiker. Die Topographie des Sommerbergs, die Bergbahn und die beiden Skilifte bieten gute Voraussetzungen für die Fans von Biker-X, Dual-Slalom, Freeride- oder Downhill-Strecken. Die Downhill-1-Strecke von Bad Wildbad gilt als eine der anspruchsvollsten Downhill-Strecken in Deutschland.
  • Waldfreibad Calmbach

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rotkäppchen und der Wolf, Enzuferillumination
  • Aufführungen des jährlichen Opern- und Konzertfestivals Rossini in Wildbad
  • Alljährlich im Sommer findet die Enzanlagenbeleuchtung mit Brillantfeuerwerk statt
  • Bad Wildbad ist Austragungsort des jährlich stattfindenden iXS German Downhill Cup
  • Winterzauber im Kurpark - Der Weihnachtsmarkt findet immer am ersten Wochenende im Dezember statt
  • Aichelberger Waldweihnacht mit lebender Krippe mit Josef, Maria, Jesuskind, Hirten, Engel, Esel und Schafen - immer am 24.12. um 16:00 Uhr.
  • Bei ausreichender Schneelage findet im Winter das traditionelle Fassdaubenrennen auf dem Sommerberg statt. Die leicht gebogenen, mit Riemenbindungen versehenen Fassdauben dienten einst als Ski-Ersatz.

Literatur mit lokalem Bezug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Calmbach besteht ein Heimat- und Flößermuseum.

Im Ortsteil Aichelberg besteht die Gottscheer Stube im Andenken an eine deutschsprachige Gemeinschaft, die im Bereich vom ehemaligen Jugoslawien auf Grund der Nachwirkungen der Weltkriege aus der Heimat vertrieben wurden. Ein Raum mit Ausstellungsstücken zum Andenken an die Kultur und Geschichte dieser Volksgruppe.

Bauwerke & Besondere Kleindenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fautsburg 12. Jahrhundert
Der Ferdinandbrunnen am Kurplatz, mit der Brunnenfigur des Wappners
  • Evangelische Stadtkirche (1746)
  • Palais Thermal (1840–47), damals Großes Badgebäude
  • Das ehemalige Königliche Kurtheater wurde 1865 erbaut. Ab dem Jahr 2000 erfolgte eine umfassende Renovierung, die mit der Wiedereröffnung am 1. Juli 2005 während des 17. Internationalen Rossinifestivals endete. Das Kurtheater wurde von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zum Denkmal des Monats Oktober 2007 ernannt. Nach langjähriger Renovierung wurde es am 10. Juli 2014 wiedereröffnet mit der konzertanten Aufführung der Rossini-Oper Il viaggio a Reims.
  • Englische Kirche (1865)
  • Maurischer Pavillon (1875)
  • Katholische Kirche St. Bonifatius (1877)
  • Das König-Karls-Bad (heute Forum König-Karls-Bad) entstand 1881–1892 in zwei Bauabschnitten.
  • Gartenhalle (1900)
  • Die Neue Trinkhalle wurde 1933/1934 erbaut. Heute wird sie als Kulturzentrum Trinkhalle für Veranstaltungen genutzt.
  • Baumwipfelpfad Schwarzwald
  • Wildline - Hängebrücke (2018)
  • Aichelberger Jugendstilkirche (1907)
  • Ruine Fautsburg aus dem 12. Jahrhundert
  • Der badisch - württembergische Grenzstein in Aichelberg (15. / 16. Jahrhundert) - Von 1397 bis 1603 war ein Teil des Kirchspiels Altensteig, zudem auch Simmersfeld gehörte badisch. Die Gemarkungsgrenze zwischen Aichelberg und Simmersfeld bildete zu dieser Zeit die Grenze zwischen Baden und Württemberg. Der heutige im Ort befindliche Grenzstein, der sowohl badisches als auch württembergisches Wappen enthält kann nicht zu jeder Zeit dort gestanden haben. Wahrscheinlich wurde dieser mitten in den Ort versetzt. Ist dort aber heute ein schönes Kleindenkmal für die einstige badisch - württembergische Grenzgeschichte. An der Gemarkungsgrenze zu Simmersfeld im Wald erinnert auch der heutige Schmugglerweg an diese Zeit.
Jugendstilkirche von Aichelberg im Winter / La iglesia de Aichelberg en invierno / church of Aichelberg in winter
Jugendstilkirche von Aichelberg im Winter / La iglesia de Aichelberg en invierno / church of Aichelberg in winter

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Persönlichkeiten Wildbads sind Ludwig Hofacker, die Badeärzte von Renz und Justinus Kerner, in Wildbad geboren wurde der württembergische Autor, Politiker (Paulskirche) und Übersetzer (Aristophanes) Ludwig Seeger. Auch der königliche Hofphotograph Karl Blumenthal ist mit seinen Bildern der alten Waldberufe weit über die Grenzen Wildbads hinaus bekannt.

Durch seine Liebe zum Schwarzwald ist ein bedeutender Künstler mit Aichelberg verbunden: Karl Wilhelm Bauerle (englisch: Bowerley), * 1831 in Endersbach (heute zu Weinstadt), † 1912 in Aichelberg (Schwarzwald; heute zu Bad Wildbad), war Kunstmaler in London, seit 1869 am Hof von Victoria, Königin von Großbritannien und Irland, seit 1876 als englischer Staatsbürger. Aus Ärger über den britischen Krieg gegen die Buren zog er nach Deutschland.[13]

Georg Sick, ein Pour le Mérite-Träger, starb hier 1937. Der Orden war die höchste Auszeichnung des Königreichs Preußen während des Ersten Weltkrieges.

Der Holocaustleugner Ernst Zündel (1939–2017) wurde in Calmbach geboren und wuchs hier auf. Im Jahre 2005 wurde er nach einem längeren Aufenthalt auf dem nordamerikanischen Festland aus Kanada ausgewiesen und nach Deutschland abgeschoben. Seitdem lebte Zündel wieder in Calmbach und verstarb 2017 dort.

Der Ökonom und Finanzwissenschaftler Rudolf Hickel, * 1942 in Nürnberg, wuchs in Bad Wildbad auf.

Personen, die in Bad Wildbad-Aichelberg Zuflucht fanden:

  • Graf Hans von Helfenstein war Domdechant zu Straßburg, als Kirchenkritiker musste er fliehen. Er fand 1476 Zuflucht auf der Fautsburg in den Bergorten nahe Aichelberg und Hünerberg.
  • Johann Valentin Andreae fand in den 1630 er Jahren während des Dreisigjährigen Krieges zunächst in Neuweiler bei der dortigen Pfarrersfamilie bei seiner Flucht aus Calw Zuflucht. In Neuweiler finden sich heute noch auf einem Grabstein bei der Kirche am dortigen Kirchhof die Inschriften eines seiner Kinder, welches in Neuweiler verstarb und dort begraben wurde. Als Andreae in Neuweiler auch nicht mehr sicher war floh er nach Aichelberg und konnte dort vor dem Heer des katholischen Kaisers fliehen. Zur Strafe wurde aber der reichste Bauer aus Aichelberg samt Hof und Familie verbrannt.
  • Johannes Brenz der berühmte württembergische Reformator hatte die Fautsburg 1561 bis 1570 vom württembergischen Herzog als Lehen bekommen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Ammer u. a.: Das Wildbad im Schwarzwald, Kreisgeschichtsverein Calw e.V., Bad Wildbad 2017; ISBN 978-3-86595-529-6.
  • Fritz Barth: Wie es damals war – Personen, Episoden und Überliefertes aus dem Oberen Enztal und darüber hinaus. Selbstverlag Fritz Barth, Bad Wildbad 2007 Inhalt
  • Fritz Barth: Eine Zeitreise zwischen Enz und Nagold. Personen, Episoden und Überliefertes aus Calmbach, Wildbad und weit darüber hinaus. Vormals und Heute. Selbstverlag Fritz Barth, Bad Wildbad 1999 Inhalt
  • Fritz Barth: Eine weitere Zeitreise. Personen, Episoden und Überliefertes aus Calmbach, Wildbad und weit darüber hinaus. Vormals und Heute. Selbstverlag Fritz Barth, Bad Wildbad 2001 Inhalt
  • Fritz Barth: Hoffnung Krieg Not – Geschehnisse und Episoden 1930 bis 1950 aus den Orten des Oberen Enztales und darüber hinaus. Selbstverlag Fritz Barth, Bad Wildbad 2010 (Neuausgabe) Inhalt
  • Carl Maximilian Eifert: Nachrichten zur Geschichte von Calmbach und Höfen. Stiftungspflege, Calmbach 1850 (Nachdruck, hrsg. und um Lebensdaten Eiferts vermehrt von Fritz Barth: Selbstverlag * Fritz Barth, Neuenbürg 1993) Inhalt
  • Otto Bach: 600 Jahre Wildbad im Schwarzwald 1367–1967. Vervielfältigtes Typoskript. Wildbad 1967.
  • Thomas Eckhard Föhl: Wildbad. Die Chronik einer Kurstadt als Baugeschichte. Druckhaus Müller, Neuenbürg 1988.
  • Karl Greiner: Bad Wildbad. Seine Geschichte vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. 5. Auflage, überarbeitet und ergänzt von Siegfried Greiner. Weberdruck, Pforzheim 1995.
  • Sabine Holtz: „Heil’ge Quelle, die tausend Wunder tut!“ Bad Wildbad; in: W. Niess, S. Lorenz (Hrsg.): Kult-Bäder und Bäderkultur in Baden-Württemberg; Markstein-Verlag, Filderstadt 2004, ISBN 3-935129-16-5
  • Justinus Kerner: Das Wildbad im Königreich Württemberg. Nebst Nachrichten über die benachbarten Heilquellen Liebenzell und Teinach und das Kloster Hirsau. Hrsg. von Uwe Ziegler. Gengenbach Verlag, Bad Liebenzell 1985, ISBN 3-921841-26-7
  • Götz Bechtle: „Wildbad von A bis Z – Interessantes, Historisches, Wissenswertes – ein Taschenbuch für Wildbadfreunde“; Selbstverlag Götz Bechtle, Bad Wildbad; Zeichnungen Hans K. Schlegel, 1996
  • Götz Bechtle: „Bad Wildbad“ – Wildbader Wasser wirken Wunder – seit mehr als sieben Jahrhunderten sprudeln die Thermen; in: Die Bäder im Kreis Calw; hrsg. v. Kreisgeschichtsverein Calw e. V., H. Schabert u. A. Kiefer; Bad Wildbad, 2010; ISBN 978-3-86595-386-5
  • Johannes Wilhelm: Bad Wildbad: Städtebauliches Beispiel einer Bäderstadt. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 25. Jg. 1996, Heft 1, S. 30–38. (PDF; 10,4 MB)
  • Kreisgeschichtsverein Calw (Hrsg.): Das Wildbad im Schwarzwald. Seit mehr als 650 Jahren baden und heilen. Geigerdruck, Horb am Neckar 2017. ISBN 978-3-86595-529-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bad Wildbad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bad Wildbad – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2018 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 512–514.
  3. Fritz Barth: Hoffnung Krieg Not. Eigenverlag Fritz Barth, Bad Wildbad 2010, S. 183.
  4. Eintrag auf der Homepage des Kreisgeschichtsvereins Calw e. V.
  5. Internetseite der Gemeinde Enzklösterle: Informationen zu den Ortsteilen
  6. Gregor Swierczyna: Von Herren, Vögten, Grafen und Herzögen: Entwicklung der Herrschafts- und Besitzverhältnisse im Landkreis Calw bis zur territorialen Zugehörigkeit zum Königreich Württemberg. In: Landkreis Calw (Hrsg.): Der Landkreis Calw. Ein Jahrbuch. Band 25, 2007, ISBN 978-3-00-022880-3, S. 189.
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 488.
  8. Landesfilmsammlung Baden-Württemberg: historische Aufnahmen der Kurbäder in Bad Wildbad
  9. Sana Kliniken Bad Wildbad
  10. Standortbeschreibung Bad Wildbad auf den Internetseiten der Landesakademie.
  11. Baumwipfelpfad Schwarzwald - Technische Daten auf der Webseite des Architekturbüros Stöger
  12. Baumwipfelpfad Schwarzwald eine Einrichtung der Erlebnis Akademie AG
  13. Wolf Eiermann: Das unbekannte Oeuvre des deutsch-englischen Malers Carl Bauerle (1831–1912). In: Schwäbischer Heimatbund (Hrsg.): Schwäbische Heimat. 57. Jg., Heft 1, Januar–März 2006, S. 13–17.