Heinkel He 277

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Skizze der Heinkel He 277

Die Heinkel He 277 war ein schwerer deutscher Langstreckenbomber des Zweiten Weltkrieges mit sechs bis sieben Mann Besatzung, der aus der He 177 entwickelt wurde.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es handelte sich um ein Projekt, das Heinkel dem Reichsluftfahrtministerium (RLM) bereits 1940 unterbreitet hatte, um die Überhitzungsprobleme zu beseitigen, die die He 177 mit ihren paarweise gekoppelten Triebwerken hatte. Die vier Antriebe wurden dabei in konventioneller Bauweise in je zwei Gondeln pro Tragfläche untergebracht. Die Entwicklungsarbeiten wurden erst ab 1943 wieder aufgenommen. Die He 277 war ein freitragender Mitteldecker und ab dem dritten Prototyp mit Doppelleitwerk ausgeführt. Der Prototyp He 277 V1, eine umgerüstete He 177 A-3/R2, flog erstmals Ende 1943. Bis Mitte 1944 wurde eine kleine Serie von acht He 277B-5/R2 gefertigt, danach wurde die Produktion eingestellt.

Bewaffnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewaffnung I:
2 MG 131 Z, 2 MG 131

Bewaffnung II:
MD 151 Z, 2 FDL 151 Z, HD 151 Z sowie HL 151 (auch 4 MG 131)

Maximale Bombenlast: 7200 kg

Geplante Versionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngröße He 277 B-3 He 277 B-5/R1 He 277 B-5/R2 He 277 B-6/R1 He 277 B-7 He 277 B-7/6
Länge 22,52 m 22,15 m 22,32 m 22,15 m 23,70 m
Spannweite 40 m 31,44 m 40 m 36 m 45 m
Flügelfläche 133 m² 100 m² 133 m² 108 m² 170 m²
Startmasse 42.000 kg 43.200 kg 44.500 kg 44.000 kg 60.000 kg
Höchstgeschwindigkeit 535 km/h 560 km/h 570 km/h 560 km/h 430 km/h 560 km/h
Triebwerke 4 × BMW 801 E 4 × Daimler-Benz DB 603 A 4 × Junkers Jumo 213 E 6 × BMW 801 E
Leistung je 2.000 PS (1.471 kW) je 1.750 PS (1.287 kW) je 2.060 PS (1.515 kW) je 2.000 PS (1.471 kW)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heinkel He 277 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien