Herz-Jesu-Kirche (Sangerhausen)

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Außenansicht
Innenansicht mit Blick auf die Chorfenster von Charles Crodel
Orgel

Die Herz-Jesu-Kirche in Sangerhausen ist eine katholische Backsteinkirche im neugotischen Stil, die 1894 geweiht wurde.

Die Kirche enthält Glasmalereien von Charles Crodel von 1961 (drei Chorfenster, zwei Seitenfenster und ein Rundfenster in der St.-Jutta-Kapelle).

Renovierung 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 wurde die Herz-Jesu Kirche umfassend renoviert und neu gestaltet. Dies betraf den Altarraum, das Kirchenschiff und die Außenfassade. Künstlerisch wurden der Altar, der Ambo und die Stele des Tabernakels erneuert. Hierbei wurde vorhandenes Material neu gestaltet. Die drei Chorfenster wurden saniert und durch eine zusätzliche Glasschicht geschützt. Der gesamte Innenputz wurde durch eine neue Schicht ersetzt und die ursprüngliche Farbgebung des Innenraums wiederhergestellt. Die ehemalige Taufkapelle wurde in die St.-Jutta-Kapelle umgebaut.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. April 1900 wurde am Ostersonntag die Errichtungsurkunde der Gemeinde bekanntgegeben. Damit wurde durch ein Schreiben aus Paderborn die bisherige Missionspfarrei zur ordentlichen Gemeinde ernannt.

Gemeinden Sangerhausen, Allstedt, Roßla und Stolberg (Harz) bestand, ging am 2. Mai 2010 in Sangerhausen die katholische Pfarrei St. Jutta hervor, deren Hauptkirche die Herz-Jesu-Kirche ist und die den Namen der seligen Jutta von Sangerhausen trägt. Die Pfarrei St. Jutta gehört zum Dekanat Merseburg und somit zum Bistum Magdeburg.

Seelsorger (Pfarrer)[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Apr 1864 – Mai 1865 Missionspfarrer Julius Albers
  • Mai 1865 – Sep 1889 Missionspfarrer Clemens Josef Bergmann
  • Nov 1889 – Mär 1890 Pfarrverweser Aloys Mühlhaus
  • Aug 1890 – Dez 1897 Missionspfarrer August Borggrefe
  • Dez 1897 – Nov 1898 Missionspfarrer Heinrich Knoche
  • Nov 1898 – Mär 1900 Missionpfarrer Robert Heddergott
  • Mär 1900 – Jan 1909 Pfarrer Robert Heddergott
  • Mär 1909 – Mär 1925 Pfarrer Johannes Schreckenberg
  • Apr 1925 – Sep 1935 Pfarrer Heinrich Konze
  • Okt 1935 – Jan 1946 Pfarrer Heinrich Schüth
  • Mär 1946 – Sep 1955 Pfarrer Heinrich Wesel
  • Nov 1955 – Apr 1982 Pfarrer Theodor Denis
  • Sep 1982 – Aug 2001 Pfarrer Alfred Götz [2]
  • Jan 2004 – Mai 2006 Subsidiar Thomas Thorak
  • Sep 2007 – Jul 2012 Kooperator Pfarrer Thomas Fichtner
  • seit Jan 2002 Pfarrer Gerald Sommer

Seelsorger (Vikare)[3][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1952–1956 Gerhard Schober
  • 1956–1958 Meinolf Habitzky
  • 1958–1967 Alfred Götz
  • 1962–1966 Paul Christian
  • 1966–1971 Lothar Hanke
  • 1967–1973 Andreas Eisenmann[4]
  • 1971–1975 Georg Fritsch
  • 1973–1975 Gerhart Streicher
  • 1975–1977 Wolfgang Golla
  • 1975–1977 Erwin Willner
  • 1978–1984 Norbert Kiesel[5]
  • 1984–1988 Bernhard Scholz
  • 1988–1990 Heinz Werner
  • 1990–1993 Johannes Schelhas[6]
  • 1994– ? Günther Werner
  •  ? –Jul 2003 Michael Poschlod
  • Aug 2004–Aug 2007 Marco Vogler

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gisela Leweke-Weyde: Die Neugestaltung von vier Kirchen im Erzbischöflichen Kommissariat Magdeburg: 1. Die Herz-Jesu-Kirche in Sangerhausen in Alte und neue Kunst im Erzbistum Paderborn 13, 1963, S. 46f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Herz-Jesu-Kirche (Sangerhausen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 100 Jahre Herz-Jesu-Kirche in Sangerhausen, Autoren: Dechant Alfred Götz und Franz Knobloch
  2. Bistum Magdeburg: Pfarrer Alfred Götz ist tot
  3. 100 Jahre Herz-Jesu-Kirche in Sangerhausen, Autoren: Dechant Alfred Götz und Franz Knobloch
  4. Gott zur Ehre und den Menschen zu liebe
  5. Guido Erbrich: Geistlich leben mit offenen Augen, in: Tag des Herrn 2009, Ausgabe 5
  6. Prof. Dr. Johannes Schelhas, Trier

Koordinaten: 51° 28′ 33,6″ N, 11° 17′ 34,6″ O