In einem Land vor unserer Zeit

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Filmdaten
Deutscher TitelIn einem Land vor unserer Zeit
OriginaltitelThe Land Before Time
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1988
Länge70 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieDon Bluth
DrehbuchStu Krieger
ProduktionDon Bluth,
Gary Goldman,
John Pomeroy
MusikJames Horner
SchnittJohn K. Carr,
Dan Molina
Besetzung
Chronologie

Nachfolger →
In einem Land vor unserer Zeit II – Das Abenteuer im Großen Tal

In einem Land vor unserer Zeit ist ein Zeichentrickfilm. Er wurde von Steven Spielbergs Amblin Entertainment produziert. Regie führte Don Bluth. Die Filmmusik stammt von James Horner. Der Film wurde 1988 von Universal Pictures in die Kinos gebracht. Der Film startete am 22. Juni 1989 in den deutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als den pflanzenfressenden Dinosauriern die Nahrung ausgeht, machen sich der kleine Langhals(Brontosaurus) Littlefoot und seine Familie auf, neue Nahrungsgründe im sagenumwobenen „Großen Tal“ zu finden. Doch als die Kontinente aufeinanderprallen, spaltet ein Erdbeben das Land. Dadurch wird Littlefoot von seinen Großeltern getrennt. Seine Mutter wird bei einem Kampf mit „Scharfzahn“, einem Tyrannosaurus rex, schwer verletzt. In ihren letzten Atemzügen fragt sie Littlefoot, ob er sich noch an den Weg ins große Tal erinnert. Er muss der „großen hellen Scheibe am Horizont“, der Sonne, folgen bis zu einem Felsen, der wie ein Langhals aussieht, vorbei an den Vulkanen, die als „brennende Berge“ bezeichnet werden. Er solle sich dabei von seinem Herzen führen lassen. Sie stirbt im Beisein ihres Sohnes und Littlefoot braucht lange, um ihren Tod zu verarbeiten. Nun muss Littlefoot die Reise ins „Große Tal“ ganz allein antreten. Bald jedoch trifft er andere Dinosaurierkinder, welche auch von ihren Familien getrennt wurden. Diese sind das „Dreihorn“(Triceratops) Cera, der „Schwimmer“(Saurolophus) Ducky, der „Dornenschwanz“(Stegosaurus) Spike und der „Flieger“(Pterodactylus) Petrie.

Auf ihrem Weg müssen sie Futter finden. Auch müssen die Freunde Gefahren meistern. Sie treffen auf den totgeglaubten Scharfzahn, der sie angreift, doch sie entkommen ihm. Als sie die Vulkane erreichen, brechen diese aus und die Freunde geraten durch die Lava in Lebensgefahr, überstehen es aber. Cera will nun den einfachsten Weg zum Tal nehmen. Littlefoot erklärt ihr, dies sei der falsche Weg, was seine Mutter, deren Stimme er während der Reise mehrfach hört, gesagt hat. Als Cera sich negativ über seine Mutter äußert, wird er wütend und es kommt zu einer Rauferei zwischen den beiden. Cera sieht ein, dass ihr Weg falsch war und trennt sich traurig von der Gruppe. Die verbliebenen Freunde sind kurz vor dem Ende ihrer Reise, als sie erneut auf Scharfzahn treffen. Sie entwickeln einen Plan, wie sie ihn loswerden können. Ducky fungiert als Köder und so locken sie den Raubsaurier auf ein Plateau. Cera schließt sich überraschend wieder der Gruppe an und mit ihrer Hilfe gelingt es ihnen, Scharfzahn zu besiegen, indem sie ihn mit einem Felsen hinunter in den See vor dem Plateau stoßen. Petrie kommt dabei augenscheinlich ums Leben und wird betrauert, hat aber überlebt und setzt zusammen mit den anderen die Reise fort. Am Ende erreichen die fünf den besagten Felsen und als Littlefoot vorausgeht, findet er das das „Große Tal“, ruft seine Freunde herbei und sie laufen glücklich in ihr neues Zuhause hinein. Sie treffen wieder auf ihre Familien. Nach dem Tod seiner Mutter lebt Littlefoot fortan bei seinen Großeltern.

Charaktere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolle Gattung Englischer Sprecher Deutscher Sprecher[1][2]
Littlefoot Apatosaurus Gabriel Damon Kim Hasper
Cera Triceratops Candace Hutson Andrea Wick
Ducky Saurolophus Judith Barsi Tobias Thoma
Petrie Pteranodon Will Ryan Wolfgang Ziffer
Spike Stegosaurus Frank Welker
Littlefoot Mutter Apatosaurus Helen Shaver Almut Eggert
Ceras Vater Triceratops Burke Byrnes Helmut Krauss
Rooter Polacanthus Pat Hingle Arnold Marquis
Erzähler Pat Hingle Ernst Wilhelm Borchert

Fortsetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte dieses Kinofilms wurde in mehreren direkt für den Videomarkt produzierten Filmen fortgesetzt.

In den bisher dreizehn Fortsetzungen von „In einem Land vor unserer Zeit“ erleben die fünf Freunde immer neue Abenteuer. Sei es das Problem mit dem Schnee, der bald keine Nahrung mehr finden lässt oder das viele Wasser, das eines Tages ins große Tal kommt und mit sich neue Gefahren und einen neuen Freund bringt. Oder auch das Ei, das die fünf Freunde finden und ausbrüten und aus dem dann plötzlich ein kleiner Scharfzahn schlüpft; oder Littlefoots kranker Großvater, dem dringend geholfen werden muss.

Fernsehserie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 5. März 2007 startete in den USA eine 26-teilige Serie zu „The Land Before Time“ mit gleichnamigen Titel, die in der Kontinuität nach den Ereignissen des 13. Films angesiedelt ist. Die deutsche Erstausstrahlung unter dem Titel In einem Land vor unserer Zeit erfolgte vom 9. März 2008 bis 3. April 2008 im KI.KA. Dort kam auch ein neuer Charakter dazu: Ruby, der schnelle Flitzer (Oviraptor). Auch einige neue Feinde der nun sieben Freunde kamen dazu: Kralle und Klaue, die Schnellschnapper (Velociraptoren) und Rotklaue. In den Folgen treffen sie auch immer alte Bekannte wie Ali, der Langhals (Apatosaurus) und Guido (Microraptor).

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regisseur Don Bluth musste 10 Minuten des Filmes kürzen, weil Szenen als zu beängstigend für Kinder angesehen wurden. Dadurch wurde der Film einer seiner kürzesten Animationsfilme.

Die US-Sprecherin von Ducky, Judith Barsi, wurde im Alter von 10 Jahren im Juli 1988 gemeinsam mit ihrer Mutter von ihrem Vater erschossen, bevor dieser daraufhin Suizid beging.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989 - Nominierung für den Young Artist Award als Best Family Animation or Fantasy Motion Picture
  • 1990 - Nominierung für den Saturn Award als bester Fantasyfilm

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag in der Deutschen Synchronkartei
  2. Eintrag bei epilog.de (Memento vom 10. August 2011 im Internet Archive)