Internationales Netzwerk investigativer Journalisten

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Internationales Netzwerk investigativer Journalisten

Das Internationale Netzwerk investigativer Journalisten (englisch International Consortium of Investigative Journalists; abgekürzt ICIJ) wurde 1997 als Projekt des Center for Public Integrity (CPI) gegründet, das als eine gemeinnützige Organisation in den USA geschaffen worden war. Zu den Aufgaben des ICIJ gehört die Aufdeckung von Machtmissbrauch, Korruption und Pflichtverletzung durch mächtige öffentliche und private Institutionen.

Das ICIJ wertete Millionen Unterlagen über Steueroasen und Briefkastenfirmen sowie geheime Finanzgeschäfte bekannter Persönlichkeiten in Steueroasen aus, unter anderem die Panama Papers und die Paradise Papers.

Das Internationale Netzwerk investigativer Journalisten ist ein globales Netzwerk von mehr als 200 Journalisten in 70 Ländern.[1]

Hans Leyendecker, der Leiter des Ressorts Investigative Recherche bei der Süddeutschen Zeitung, gehört zum Netzwerk investigativer Journalisten aus Deutschland.[2]

Aus Österreich war der Anfang 2015 verstorbene Journalist Kurt Kuch Mitglied des ICIJ, 2018 wurde Michael Nikbakhsh als Vollmitglied in das Netzwerk aufgenommen.[3][4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ICIJ Journalists. In: ICIJ. (icij.org [abgerufen am 11. November 2017]).
  2. Süddeutsche de GmbH, Munich Germany: ICIJ – Internationales Netzwerk investigativer Journalisten. Abgerufen am 14. November 2017.
  3. Profil: Michael Nikbakhsh wird Mitglied des ICIJ. Artikel vom 5. Juni 2018, abgerufen am 11. Juni 2018.
  4. ICIJ member Michael Nikbakhsh. Abgerufen am 11. Juni 2018.