Jisra’el Bar Jehuda

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Biografie und Karriere
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Bar Jehuda 1951

Jisra’el Bar Jehuda (hebräisch ישראל בר-יהודה; * 15. November 1895 als Yisrael Idelson in Konotop (jetzt Oblast Sumy, Ukraine); † 4. Mai 1965 in Jerusalem) war ein israelischer nationalistischer Politiker der Mapai und ihrer Nachfolgeorganisation, der Arbeitspartei. Er war von 1955 bis 1959 Innenminister und von 1962 bis 1965 Verkehrsminister[1][2] und eine Schlüsselfigur des mächtigen Gewerkschaftsdachverbands Histadrut, die eine der wichtigsten Autoritäten auch in kulturellen Fragen darstellte.

Kulturpolitischer Einfluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bar Jehuda unterstand in seiner Funktion als Innenminister auch die Filmzensur. In der Doppelfunktion als Innenminister und einflussreiches Histadrut-Mitglied trug er dazu bei, dass der französische Dokumentarfilm über den Holocaust Nuit et brouillard in Israel nicht gezeigt werden durfte.[3]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bar Yehuda Airfield, ein Flughafen in der Judäischen Wüste, zwischen Arad und Ein Gedi, im Westen des Toten Meers, wurde nach ihm benannt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vitaly Charny, Josif Charny (trans.): Russian Jewish Encyclopedia. In: Jewish Gen. Abgerufen am 9. Februar 2008.
  2. Bat Sheva-Margalit Stern: Beba Idelson (Yekaterinoslav, Ukraine 1895 - Israel 1975). In: The Israeli Labor movement. Abgerufen am 16. Februar 2008.
  3. Nitzan Lebovic: Eine Absenz die Spuren hinterlässt, in: Ewout van der Knaap (Hrsg.):"Nacht und Nebel": Gedächtnis des Holocaust und internationale Wirkungsgeschichte, Wallstein Verlag, 2008, S. 141–162. ISBN 978-3-8353-0359-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]