Joe Johnson (Basketballspieler)

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Basketballspieler
Joe Johnson
Joe Johnson Brooklyn Nets.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Joe Marcus Johnson
Spitzname JJ, Joe Cool
Geburtstag 29. Juni 1981
Geburtsort Little Rock, Vereinigte Staaten
Größe 201 cm
Position Shooting Guard
College Arkansas
NBA Draft 2001, 10. Pick, Boston Celtics
Vereinsinformationen
Verein Utah Jazz
Liga NBA
Trikotnummer 2
Vereine als Aktiver
2001–2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Boston Celtics
2002–2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phoenix Suns
2005–2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta Hawks
2012–2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brooklyn Nets
201600000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami Heat
Seit 0 2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Utah Jazz
Nationalmannschaft1
000 0 2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 14 Spiele[1]
1Stand: 8. September 2009

Joe Marcus Johnson (* 29. Juni 1981 in Little Rock, Arkansas) ist ein Basketballspieler der zurzeit bei den Utah Jazz in der amerikanischen Basketball-Profiliga NBA unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

College[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach zwei Spielzeiten an der University of Arkansas wurde Joe Johnson im NBA Draft 2001 an zehnter Stelle von den Boston Celtics gewählt. Bei den Razorbacks, dem Basketballteam der University of Arkansas, führte Johnson sein Team im Punkteschnitt (16,0 Punkte pro Spiel) und im Reboundschnitt (5,7 Rebounds pro Spiel) an.

Boston Celtics und Phoenix Suns (2001–2005)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Johnson als Rookie in 33 von den ersten 38 Spielen der Boston Celtics in der Startaufstellung stand, wechselte er mitten in der Saison zu den Phoenix Suns. Phoenix wurde mit Johnson, der 13,25 Punkte pro Spiel in seinen beiden Spielzeiten bei den Suns holte, eines der Topteams in der Western Conference. Nach seiner ersten Profisaison wurde Johnson für seine Leistungen in das NBA All-Rookie Second Team berufen. In seinem dritten Profijahr (NBA-Saison 2003/04) etablierte sich Johnson als Starter und steigerte seinen Punkteschnitt von 9,6 auf 16,7 Punkte pro Spiel.

Nachdem er sich in der Saison 2004/05 bei einem Dunking durch einen Sturz das Gesicht verletzt hatte, musste er in den Playoffs eine Gesichtsmaske tragen. Die Suns verloren gegen den späteren Champion, die San Antonio Spurs, in 5 Spielen (1:4) im Western Conference Finale.

Atlanta Hawks (2005–2012)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2005 kam Johnson für Boris Diaw und zwei zukünftige Draft-Picks nach Atlanta zu den Hawks. Johnson war mit seiner Rolle in Phoenix unzufrieden und wollte keinen neuen Vertrag unterschreiben. In Atlanta erhoffte er sich eine größere Rolle. In seiner ersten Saison bei den Atlanta Hawks führte Johnson im Teamvergleich in mehreren Kategorien: Punkte (20,2 pro Spiel), Assists (6,5 pro Spiel), Steals (1,26 pro Spiel), verwandelte Dreier (128) und Spielminuten (40,7 pro Spiel). Er war einer der fünf NBA-Spieler, die in der Saison 2005/06 über 20 Punkte und über 6 Assists im Schnitt erzielten. Auch in der Saison 2006/07 konnte Johnson seine Statistiken verbessern: 25,0 Punkte, 4,4 Assists und 4,2 Rebounds pro Spiel. Mit Joe Johnson schafften die Atlanta Hawks 2008 erstmals den Einzug in die Playoffs. Dort traf die Mannschaft auf die Boston Celtics, denen sie jedoch mit 3-4 nach Spielen unterlag. In der Saison 2008/2009 erreichte er mit den Hawks als Viertplatzierter die Playoffs. In der ersten Runde gewann man mit 4-3 gegen die Miami Heat. In Runde 2 konnte man sich aber nicht gegen die Cleveland Cavaliers durchsetzen und verlor 0-4. Auch 2010 und 2011 kamen die Hawks mit Johnson nicht über die zweite Playoffrunde hinaus. Im Sommer 2010 unterschrieb Johnson bei den Hawks einen 123,7 Millionen US-Dollar dotierten Sechsjahresvertrag, was ihn zum bestbezahlten NBA-Profi seiner Zeit machte.[2]

Brooklyn Nets (2012–2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johnson wurde im Sommer 2012, im Zuge eines Neuaufbaus bei den Hawks, für fünf Spieler und einem Draftpick zu den Brooklyn Nets transferiert. Beim Verein aus New York sollte er mit Backcourtkollege Deron Williams die Nets zum Erfolg führen. Johnson konnte jedoch in dreieinhalb Jahren Brooklyn die Erwartungen nie ganz erfüllen, obwohl die Nets zwischen 2013 und 2015 die Playoff jedesmal erreichten. Nach einer enttäuschenden NBA-Saison 2015/16 für die Nets, einigten sich Johnson und die Nets auf einen Buyout, womit Johnson von den Nets entlassen wurde.[3]

Miami Heat (2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Tage nach seiner Entlassung durch die Nets wurde Johnson, am 27. Februar 2016, von den Miami Heat unter Vertrag genommen.[4] Johnson absolvierte die restlichen 24 Saisonspiele für die Heat und konnte mit 13,4 Punkten und 3,6 Assists überzeugen. Dabei traf er respektable 52 % seiner Feld- und 42 % seiner Dreipunktwürfe. Mit den Heat erreichte er in den Playoffs das Conferencehalbfinale, wo man jedoch den Toronto Raptors nach sieben Spielen unterlag.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johnson nahm 2006 als Mitglied der US-Auswahl an der Basketball-Weltmeisterschaft 2006 in Japan teil.[5] Mit den Amerikanern holte er den dritten Platz.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 15,8 Millionen Euro Jahresgehalt (20,6 Mio. US-Dollar) stand Joe Johnson 2012 auf Platz 3 der NBA-Spitzenverdiener.[6]

Karrierebestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joe Johnson - Spielerprofil auf NBA.com (englisch)
  • Joe Johnson – Spielerprofil auf basketball-reference.com (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. usabasketball.com - All-Time USA Basketball Men's Roster // J
  2. ESPN: Johnson signs six-year, $124M deal
  3. nba.com: Brooklyn Nets Waive Joe Johnson
  4. HEAT Signs Joe Johnson
  5. USA Basketball Roster at the 2006 FIBA World Championships
  6. Sport Bild: Top 10: Die Spitzenverdiener der NBA, 9. März 2013