Joachim Raff

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Joachim Raff

Joseph Joachim Raff (* 27. Mai 1822 in Lachen SZ, Schweiz; † 24. Juni 1882 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Komponist und Musikpädagoge schweizerischer Herkunft.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joseph Joachim Raff wuchs in Lachen am oberen Zürichsee auf. Sein Vater, der Schulmeister (ab 1817 angestellt) und Musiklehrer Franz Josef Raff, war 1810 vor einer württembergischen Zwangsrekrutierung in die Schweiz geflüchtet, wo er in Lachen im Kanton Schwyz die Tochter des Ochsenwirts, Katharina Schmid, heiratete. 1838 zog er nach Schmerikon, dann nach Schwyz. Die bescheidenen Einkünfte als Schulmeister erlaubten es ihm nicht, seinem Sohn Joachim eine umfassende Schulbildung angedeihen zu lassen. Früh übte sich der Knabe indessen im Geigen-, Klavier- und Orgelspiel.

Als der päpstliche Nuntius in einer amtlichen Angelegenheit eines Dolmetschers bedurfte, trat Joachim mit 18 Jahren als dessen Begleiter ins Erwerbsleben ein. Er bewährte sich ausgezeichnet und wurde noch im selben Jahr Lehrer in Rapperswil. Seine Gedanken galten jedoch der Musik, und schon vier Jahre später befreite er sich vom Schuldienst. Infolge eines Jugendstreichs wurde er als „unerwünschter Ausländer“ aus dem Kanton Schwyz ausgewiesen und zog nach Zürich. Als er erfuhr, dass Franz Liszt ein Konzert in Basel geben würde, ergab sich die Möglichkeit, sein großes Vorbild selbst zu erleben und zu sehen. Da er kein Reisegeld hatte, marschierte er bei strömendem Regen zu Fuß. Leider waren alle Plätze ausverkauft, aber Liszt erfuhr von seinem Verehrer, ließ ihn zusätzlich in den Konzertsaal und gab ihm einen besonderen Platz auf der Bühne. Durch Liszts Vermittlung erhielt Raff eine Anstellung in einer Kölner Musikalienhandlung. Damit endete seine Schweizer Zeit.

Raff war hauptsächlich Autodidakt, doch schon seine ersten Kompositionen ließen eine große Begabung erkennen. Im Bestreben, sich möglichst rasch finanziell unabhängig zu machen und bekannt zu werden, verfiel er in ein wahres Kompositionsfieber und produzierte wie am Fließband, was für seine künstlerische Entwicklung wenig förderlich war. In einem Brief erklärte er, er wolle seine Komponistenkarriere mit Gewalt erzwingen.

Auf Mendelssohns und Liszts Empfehlung erschienen bei Breitkopf erste Kompositionen im Druck. Einen festen Vertrag, der für eine Zukunft als eigenständiger Komponist nötig gewesen wäre, wollte aber niemand mit ihm schließen, was zum Teil auch auf Raffs oft undiplomatisches, bisweilen besserwisserisches Benehmen zurückzuführen sein dürfte. In seiner Verzweiflung über den nicht kommen wollenden Durchbruch und darüber, dass Liszt ihn seiner Meinung nach nicht ausreichend unterstützte, wandte sich Raff in Richtung der Heimat seines Vaters und zog nach Stuttgart, musste aber auch dort ein kärgliches Leben als gelegentlicher Musiklehrer fristen.

In Stuttgart lernte er den Pianisten Hans von Bülow kennen, der sein Förderer und langjähriger Freund werden sollte. Nach einer Anstellung in einem Verlag in Hamburg und einem umfangreichen Entschuldigungsschreiben an Liszt kehrte er 1849 zu diesem nach Weimar zurück, diesmal als persönlicher Sekretär und Assistent.[1] Raff hatte vor allem die Instrumentatierung von Liszts Orchesterwerken durchzuführen, was ihm zwar keine Lorbeeren, aber reichlich Erfahrung eintrug. Seine Oper König Alfred wurde vom Publikum gut aufgenommen. In Weimar lernte er Doris Genast kennen, die er 1859 heiraten sollte. Auch mit seinen Vornamen, dem virtuosen Geiger Joseph Joachim machte er hier Bekanntschaft, freundete sich mit ihm an und ermunterte ihn zum Komponieren. Zusammen mit von Bülow schrieben sie virtuose Kammer- und Klaviermusik.[2]

Weil der ganz große Erfolg allerdings auf sich warten ließ, siedelte Raff 1853 zu Doris nach Wiesbaden über. Mit seiner ersten Sinfonie An das Vaterland über das Lied Was ist des Deutschen Vaterland?, die mit ihrem Patriotismus den Nerv der Zeit traf, gewann er 1861 bei dem Musikwettbewerb der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien mit prominenter Jury den ersten Preis;[3] die Uraufführung fand am 22. Februar 1863 im Wiener Musikverein statt.[4]

Die Sinfonie Im Walde verbreitete seinen Ruhm rasch, ebenso wie die auch heute noch gelegentlich gespielte fünfte Sinfonie Leonore. In Wiesbaden, wo Raff auch einige Zeit mit seinem Kollegen Richard Wagner verbrachte, wirkte er bis 1877. Neben seiner anfänglichen Tätigkeit als Lehrer für Klavier sowie Dozent für Harmonik gilt diese Zeit als seine produktivste Phase kompositorischen Schaffens. Der zunehmende Erfolg seiner Werke erlaubte es ihm, ab Anfang der 1870er Jahre als freischaffender Komponist zu arbeiten.

Grab auf dem Hauptfriedhof Frankfurt

Im Jahre 1878 folgte er der Berufung zum ersten Direktor des Hoch’schen Konservatoriums in Frankfurt am Main, das dank seinem Wirken recht schnell einen internationalen Ruf erlangte. Damit hatte sich sein sehnlichster Wunsch nach einer gesicherten Existenz erfüllt. Während fünf Jahren bewies er seine großen Fähigkeiten als Pädagoge und Organisator und war als Komponist und Konservatoriumsdirektor hoch angesehen. Weggefährten dieser Zeit waren unter anderem Clara Schumann und Julius Stockhausen.

Joachim Raff verstarb 1882 an einem Herzinfarkt in seiner Frankfurter Wohnung. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung fand am 27. Juni[5] die Beisetzung auf dem Frankfurter Hauptfriedhof statt (Grablage: Gewann D 298).[6] Der Magistrat der Stadt erklärte das Grab zum Ehrengrab. Beileidsbezeugungen aus der ganzen Welt trafen ein. Dann wurde es allmählich still um ihn. Seine noch um die Wende zum 20. Jahrhundert in den Konzertsälen heimischen Werke fielen bald in Vergessenheit. Zum Anlass seines 150. Geburtstages wurde 1972 in seinem Geburtsort Lachen ein Denkmal enthüllt.

Raff war vielseitig und produktiv und fiel seinen Zeitgenossen durch seinen scharfen Intellekt auf. Er galt zu Lebzeiten als einer der gefragtesten Komponisten des deutschen Kulturraums und wurde von zeitgenössischen Kommentatoren in eine Reihe mit Wagner und Brahms gestellt. Sein kompositorisches Schaffen umfasst Opern, Sonaten, Sinfonien, Instrumentalkonzerte, Suiten sowie Ouvertüren und Kammermusik. Seiner Orchestrierungskunst sind auch die Erstfassungen der frühen Sinfonischen Dichtungen Franz Liszts zu verdanken, die dieser am Klavier konzipierte und nach seinen Vorgaben Raff zum Orchestrieren überließ.

Mit der Wiederentdeckung der Romantik scheint sich heute eine Aufwertung seines Schaffens anzubahnen. Sicher war nicht alles, was Raff schrieb, von gleichem Rang. Seine besten Kompositionen zeichnen sich aber durch eine reiche künstlerische Anlage und Ausdruckskraft aus. Mit Geschmack hatte er es verstanden, Formen des damals verpönten Barocks und der Klassik mit dem Gedankengut seiner Zeit zu verbinden.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildnis aus jüngeren Jahren

Opern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • König Alfred (Text: Gotthold Logau), große heroische Oper in 4 Akten, WoO 14, 1848 – 50
  • Samson (Text: Joachim Raff, 1851 – 52), musikalisches Trauerspiel in 5 Akten, WoO.21, 1853 – 57, rev.: 1865, unveröffentlicht
  • Die Parole (Text: Joachim Raff unter dem Pseudonym Arnold Börner, 1867), komische Oper in 3 Akten, WoO 30, 1868, unveröffentlicht
  • Dame Kobold (Text: Paul Reber nach Calderon), gewidmet der Großherzogin Sophie von Sachsen Weimar, komische Oper in 3 Akten, op. 154, 1869
  • Benedetto Marcello (Kunst und Liebe), (Text: Joachim Raff, 1875), lyrische Oper in 3 Akten, WoO47, 1877 – 78
  • Die Eifersüchtigen (Text: Joachim Raff, 1880), Komische Oper in 3 Akten, WoO 55, 1881 – 82, unveröffentlicht

Werke für Chor und Orchester[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Psalm 121 für Sopran, Alt, Chor und Orchester, WoO 8 (1848, unveröffentlicht)
  • Te Deum für gemischten Chor und Orchester, WoO 16 (1853, unveröffentlicht)
  • Dornröschen, Märchenepos für Soli, Chor und Orchester, WoO 19 (1854, unveröffentlicht)
  • Wachet auf! (Emanuel Geibel), Kantate für Soli, Chor und Orchester, op. 80
  • Deutschlands Auferstehung, Kantate für Männerchor und Orchester, Festkantate zum 50. Jahrestag der Völkerschlacht von Leipzig, op. 100, 1862/3
  • Psalm 130 De Profundis für 8-stimmigen Sopran, Chor und Orchester, Franz Liszt gewidmet, op. 141, 1867
  • Zwei Lieder für gemischten Chor und Orchester, op. 171, 1871
    • No. 1 Im Kahn
    • No. 2 Der Tanz (Paul Flemming)
  • Morgenlied (J. E. Jacobi) für gemischten Chor und Orchester, op. 186A, 1873
  • B. A Lullaby (Arnold Börner, Pseudonym Raffs) für Sopran, Chor und Orchester, op. 186B, 1873
  • Die Tageszeiten (Helge Heldt, Pseudonym Helene Raffs) für Chor, Klavier und Orchester, op. 209, 1877
  • Die Sterne (Helge Heldt, Pseudonym Helene Raffs), Kantate für Chor und Orchester, WoO 54, 1880 (unveröffentlicht)
  • Welt-Ende – Gericht – Neue Welt Oratorium nach Worten der heiligen Schrift, zumal der Offenbarung Johannis für Mezzosopran, Bariton, Chor und Orchester, op. 212, 1879 – 81

Sinfonien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Große Sinfonie in e-Moll in 5 Abtheilungen, WoO. 18 (UA 1855, verschollen)[7]
  • Sinfonie Nr. 1 D-Dur, op. 96 („An das Vaterland“) (1859–1861)
  • Sinfonie Nr. 2 C-Dur, op. 140 (1866)
  • Sinfonie Nr. 3 F-Dur, op. 153 („Im Walde“) (1869)
  • Sinfonie Nr. 4 g-Moll, op. 167 (1871)
  • Sinfonie Nr. 5 E-Dur, op. 177 („Lenore“) (1872)
  • Sinfonie Nr. 6 d-Moll, op. 189 („Gelebt: Gestrebt, Gelitten, Gestritten – Gestorben – Umworben“) (1873)
  • Sinfonie Nr. 7 B-Dur, op. 201 („In den Alpen“) (1875)
  • Sinfonie Nr. 8 A-Dur, op. 205 („Frühlingsklänge“) (1876)
  • Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 208 („Im Sommer“) (1878)
  • Sinfonie Nr. 10 f-Moll, op. 213 („Zur Herbstzeit“) (1879)
  • Sinfonie Nr. 11 a-Moll, op. 214 („Der Winter“) (1876)

Sonstige Orchesterwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Suite für Orchester Nr. 1, op. 101
  • Orchestersuite Nr. 2 In ungarischer Weise, op. 194
  • Italienische Suite für Orchester
  • Suite für Orchester Aus Thüringen
  • Ouvertüre zu König Alfred
  • Ouvertüre zu Benedetto Marcello
  • Ouvertüre zu Die Parole
  • Ouvertüre zu Dame Kobold
  • Ouvertüre zu Die Eifersüchtigen
  • Ouvertüre Der Sturm nach Shakespeare
  • Ouvertüre Othello nach Shakespeare
  • Ouvertüre Macbeth nach Shakespeare
  • Ouvertüre Romeo und Julia nach Shakespeare
  • Jubelouvertüre, op. 103
  • Festouvertüre, op. 117
  • Konzertouvertüre, op. 123
  • Eine feste Burg ist unser Gott, Ouvertüre zu einem Drama aus dem Dreißigjährigen Krieg, op. 127
  • Sinfonietta, op. 188 für zehn Blasinstrumente (1873)
  • Elegie für Orchester, WoO 48
  • Abends, Rhapsodie für Orchester, op. 163b
  • Orchestrierung von Bachs Chaconne, BWV 1004

Konzerte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • « La Fée d’Amour », Konzertstück für Violine und Orchester, op. 67 (1854)
  • « Ode au printemps », Konzertstück für Klavier und Orchester, op. 76 (1857)
  • Klavierkonzert c-Moll, op. 185 (1873)
  • Suite für Klavier und Orchester Es-Dur, op. 200 (1875)
  • Suite für Violine und Orchester g-Moll, op. 180
  • Violinkonzert Nr.1 h-Moll, op. 161 (1871)
  • Violinkonzert Nr.2 a-Moll, op. 206 (1877)
  • „Ungarischer“ aus op. 203 für Violine und Orchester (1876)
  • « Berceuse » aus op. 203 für Violine und Orchester (1876)
  • Cavatina, op. 85 für Violine und Orchester (1859)
  • Cellokonzert Nr. 1 d-Moll, op. 193 (1874)
  • Cellokonzert Nr. 2 G-Dur, WoO 45 (1876)

Kammermusik mit Klavier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Violinsonate No. 1 e-Moll „Grand Sonate“, op. 73
  • Violinsonate No. 2 A-Dur, op. 78[8]
  • Violinsonate No. 3 D-Dur, op. 128
  • Violinsonate No. 4 g-Moll, op. 129 „Chromatische Sonate in einem Satz“
  • Violinsonate No. 5 c-Moll, op. 145
  • „Aus der Schweiz“ für Violine und Klavier, op. 57
  • Zwei Fantasiestücke für Violine und Klavier, op. 58
  • Duo für Violine und Klavier, op. 59
  • Duo für Violine und Klavier, op. 63.1
  • Duo für Violine und Klavier über Themen aus Tannhäuser, op. 63.2
  • Duo für Violine und Klavier, op. 63.3
  • Six Morceaux für Violine und Klavier, op. 85
  • Sonatillen für Violine und Klavier, op. 99
  • Volker, zyklische Tondichtung für Violine und Klavier, op. 203
  • Phantasie-Stücke für Violoncello und Klavier, op. 86
  • Duo für Violoncello und Klavier, op. 59
  • Klaviertrio No. 1 in c-Moll, op. 102
  • Klaviertrio No. 2 in G-Dur, op. 112
  • Klaviertrio No. 3 in a-Moll, op. 155
  • Klaviertrio No. 4 in D-Dur, op. 158
  • Klavierquartett No. 1 in G-Dur, op. 202 No. 1
  • Klavierquartett No. 2 in c-Moll, op. 202 No. 2
  • Klavierquintett in a-Moll „Grand Quintuor“, op. 107

Kammermusik ohne Klavier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Streichquartett No. 1 d-Moll, op. 77
  • Streichquartett No. 2 A-Dur, op. 90
  • Streichquartett No. 3 e-Moll, op. 136
  • Streichquartett No. 4 a-Moll, op. 137
  • Streichquartett No. 5 G-Dur, op. 138
  • Streichquartett No. 6 c-Moll, op. 192 No. 1, „Suite in älterer Form“
  • Streichquartett No. 7 D-Dur, op. 192 No. 2, „Die schöne Müllerin“
  • Streichquartett No. 8 C-Dur, op. 192 No. 3, „Suite in Kanonform“
  • Sextett für 2 Violinen, 2 Violen, 2 Violoncelli in g-Moll, op. 178
  • Oktett für 4 Violinen, 2 Violen, 2 Violoncelli in C-Dur, op. 176

Klavier zu 2 Händen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Album lyrique, op. 13
  • Grande Sonate es-Moll, op. 14
  • 6 Gedichten, op. 15
  • Romanze As-Dur, op. 41
  • Frühlingsboten, op. 55
  • 9 Schweizerweisen, op. 60
  • Suite Nr.1 a-Moll, op. 69
  • Suite Nr.2 C-Dur, op. 71
  • Suite Nr.3 e-Moll, op. 72
  • Suite en 12 Morceaux pour petits mains, op. 73
  • Ballade, Scherzo und Metamorphosen, op. 74
  • Suite Nr. 4 d-Moll, op. 91
  • Cachucha-Caprice, op. 79
  • Valse-Impromptu, op. 94
  • Polka de la Reine, op. 95
  • 3 Sonatinen, op. 99
  • 5 Eglogues, op. 105
  • Fantasie-Polonaise, op. 106
  • Valse-Caprice, op. 116
  • Spanische Rhapsodie, op. 120
  • Blätter und Blüten, op. 135
  • Fantasie, op. 142
  • Barcarolle, op. 143
  • Valse brillante Es-Dur, op. 156
  • Suite Nr.5 g-Moll, op. 162
  • Suite Nr.6 G-Dur, op. 163
  • La Cicerenella, op. 165
  • Zwei Stücke, op. 166
  • Fantasie-Sonate, op. 168
  • Zwei Stücke, op. 169
  • Variationen über ein Originalthema, op. 179
  • Erinnerung an Venedig, op.187
  • Vier Klavierstücke, op. 196
  • Suite Nr. 7 B-Dur, op. 204
  • Fantasie H-Dur, WoO. 15a

Klavier zu 4 Händen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 12 Stücke, op. 82
  • Humoreske in Walzerform, op. 159
  • Reisebilder (3 Hefte), op. 169
  • Aus dem Tanzsalon, op. 174

2 Klaviere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Chaconne a-Moll, op. 150
  • Fantasie g-Moll, op. 207

Diskographie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schallplatte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Capriccio fis-Moll (op. 64), Saltarello e-Moll (op. 108) und Am Giessbach, Etüde (op. 88). Zusammen mit Werken von Theodor Kirchner und Theodor Fröhlich: Schweizer Klaviermusik der Romantik. Charles Dobler, Klavier. undatiert, Rimaphon RILP 30 – 025.
  • Konzert für Klavier und Orchester c-Moll (op. 185). Zusammen mit Werken von Ferdinand Hiller, Ignaz Moscheles und Hans Bronsart von Schellendorf: Klavierkonzerte der Romantik. Michel Ponti, Hamburger Symphoniker, Richard Kapp. undatiert, FONO Schallplatten-GmbH, Münster FSM33034/35.
  • Suite d-Moll für Piano Solo (op. 91). Adrian Ruiz, Klavier. 1971, genesis Records, Inc. GS1009
  • Sinfonietta (op. 188) für zehn Bläser. Zusammen mit Werken von Joseph Hartmann Stuntz und Xaver Schnyder von Wartensee: Schweizer Komponisten. Bläser des Orchestra della Radio Svizzera Italiana, Leopoldo Casella. 1971, Communautéde travail.
  • Sinfonie Nr. 3 („Im Walde“), op. 153 (Westphalian Symphony Orchestra, Richard Kapp) & “Ode to the Spring” (op. 76). Michael Ponti, Hamburg Symphony, Richard Kapp. 1972 Candide/Fox Productions CE31063 & STGBY667
  • Sinfonie Nr. 8 A-Dur, op. 205 („Frühlingsklänge“). Radio Sinfonie Orchester Basel, György Lehel. 1978, Ex Libris Dietikon-Zürich, EL17008.
  • Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 208 („Im Sommer“) – Radio-Sinfonieorchester Basel, Jean-Marie Auberson. 1981, Ex Libris AG, EL17025.
  • Sinfonie Nr. 5 E-Dur, op. 177 („Lenore“). RSO Berlin. schwann musica mundi, 1983.

CD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende 2012 waren fast 50 CDs mit seinen Werken erhältlich.[9]

  • Cello Concertos – op. 193, op. 86 Nr. 1, op. 59, Nr. 2 Op. posth. Daniel Müller-Schott (Cello), Bamberger Symphoniker, Hans Stadlmair. BR Klassik & TUDOR, 2004
  • Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 208 („Im Sommer“). Jean-Marie Auberson, Radio Sinfonie Orchester Basel. Ex Libris CD 6090, 1981 und 1988: Ex Libris AG, CH-8953 Dietikon
  • Klavierwerke, 6 CDs. Tra Nguyen (Grand Piano). Naxos, 2012, 2014 und 2015

Dokumente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Briefe von J. Raff von 1852 bis 1875 befinden sich im Bestand des Leipziger Musikverlages C. F. Peters im Staatsarchiv Leipzig. In seinem Geburtshaus in Lachen wurde 2018 unter Federführung von Res Marty – Leiter der Joachim-Raff-Gesellschaft – das Joachim-Raff-Archiv mit Autographen, Erstausgaben u. a. nachgelassenen Gegenständen eröffnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachrufe

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Joachim Raff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beitrag über Joachim Raff. (PDF) SWR2, 8. Mai 2017
  2. Beitrag über Joachim Raff. (PDF) SWR2, 10. Mai 2017
  3. Beitrag über Joachim Raff. (PDF) SWR2, 11. Mai 2017
  4. Ed. H. (d. i. Eduard Hanslick): Feuilleton. Musik. Die Preissymphonien …. In: Die Presse, 24. Februar 1863, S. 1f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/apr
  5. * – * Die Beerdigung Joachim Raff's …. In: Neue Zeitschrift für Musik, 21. Juli 1882, S. 328 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nzm
    Die Beerdigung Joachim Raff´s fand am 27. Juni unter zahlreicher Theilnahme der Frankfurter statt. Am Eingang des Friedhofes empfing das Theaterorchester mit den Klängen des Trauermarsches aus Beethoven´s Eroica den reich mit Blumen geschmückten Sarg, am Grabe stimmte der Lehrerverein den von B. A. Weber componirten Gesang der Mönche aus Schiller´s Tell an: „Rasch tritt der Tod den Menschen an“. Nachdem die Ceremonien des katholischen Ritus vollzogen waren, sprachen Hr. Dir. Veith im Namen des Curatorium des Hoch´schen Conservatoriums, sodann Hr. Prof. Böhm im Namen des Lehrercollegium herzliche Worte des Dankes und der Würdigung der reichen Verdienste des Dahingeschiedenen. Deputationen einheimischer und auswärtiger Vereine legten Palmen und Kränze auf dem Grabe nieder und mit dem Chor „Des Pilgers Reise“ von Cornelius wurde die Trauerfeierlichkeit beschlossen. —
  6. Wegweiser zu den Grabstätten bekannter Persönlichkeiten auf Frankfurter Friedhöfen. Frankfurt am Main 1985, S. 13
  7. raff.org
  8. Besprechung der Neuerscheinung: Kammer- und Hausmusik. . In: Neue Zeitschrift für Musik, 1. Juli 1861, S. 4 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nzm
  9. Übersicht@1@2Vorlage:Toter Link/www.jpc.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.