Josephine Bloéb

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Josephine Bloéb (* 9. Dezember 1992 in Innsbruck[1][2]) ist eine österreichische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Josephine Bloéb wurde als Tochter des Schauspielers Gregor Bloéb und der Schauspielerin Ute Heidorn geboren.[3][4] Von 2012 bis 2016 studierte sie am Max Reinhardt Seminar Schauspiel, Rollenunterricht erhielt sie unter anderem bei Dietmar König und Florian Teichtmeister. 2015 wirkte sie in einem Gastspiel des Reinhardt-Seminars am Wiener Akademietheater in der österreichischen Erstaufführung von Liebe und Information von Caryl Churchill mit.[5] Im Sommer 2015 war sie bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf in der Rolle von Prosperos Tochter Miranda im Sturm von William Shakespeare in der Inszenierung von Michael Sturminger zu sehen.[6]

Ab September 2016 war sie Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt, wo sie in der Uraufführung von Ödön von Horváths Niemand zu sehen war, zuvor sprang sie dort im April 2016 in Schnitzlers Anatol kurzfristig für die erkrankte Katharina Straßer als Annie ein.[7][8] Im Dezember 2016 hatte sie als Sabine im Mädl aus der Vorstadt in einer Inszenierung von Michael Schottenberg Premiere.

Seit der Saison 2017/18 gehört sie dem Ensemble am Landestheater Niederösterreich an, wo sie unter anderem als Graf Paris in Romeo und Julia, in der Titelrolle von Die kleine Hexe, Die Flucht ohne Ende in einer Inszenierung von Felix Hafner[9], als Kathi in der Nestroy-Posse Der Zerrissene unter der Regie von Sabine Derflinger, im Revisor und als Frau Yang in Der gute Mensch von Sezuan zu sehen war.[10] Im März 2019 feierte sie in der Uraufführung der Dramatisierung von Paulus Hochgatterers Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war als Nelli Premiere.[11] 2020 stand sie an der Seite von Stefan Pohl für Dreharbeiten zur ersten Innsbrucker ORF-Stadtkomödie Lederhosenaffäre vor der Kamera.[12]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Max Reinhardt Seminar: Josephine Bloéb (Memento vom 13. September 2016 im Webarchiv archive.today)
  2. a b DIVINA – Josephine Bloéb (Memento vom 5. September 2016 im Internet Archive). Abgerufen am 13. September 2016.
  3. Kurier: Stürmische Vater-Tochter-Beziehung. Artikel vom 29. Juni 2015, abgerufen am 13. September 2016.
  4. Nina Proll. Abgerufen am 13. September 2016.
  5. diepresse.com: Max-Reinhardt-Seminar: Theater, das mit der Zeit geht. Artikel vom 2. April 2015, abgerufen am 13. September 2016.
  6. Kurier: Sturmingers stürmischer Shakespeare auf der Burg. Artikel vom 2. Juli 2015, abgerufen am 13. September 2016.
  7. Theater in der Josefstadt: Ensemble - SchauspielerInnen: Josephine Bloéb (Memento vom 23. September 2016 im Internet Archive)
  8. „Bei uns ging es immer etwas laut zu“. diepresse.com, Artikel vom 19. Jänner 2017, abgerufen am 19. Jänner 2017.
  9. orf.at: Roth-Roman wird im Landestheater uraufgeführt. Artikel vom 17. Jänner 2018, abgerufen am 17. Jänner 2018.
  10. Landestheater Niederösterreich: Josephine Bloéb. Abgerufen am 17. September 2018.
  11. Gelungen: „Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war“ in St. Pölten. Artikel vom 9. März 2019, abgerufen am 30. März 2019.
  12. Stefan Pohl, Josephine Bloéb und eine „Lederhosenaffäre“ (AT). 7. September 2020, abgerufen am 7. September 2020.
  13. a b Vals: Josephine Bloéb. Abgerufen am 13. September 2016.
  14. orf.at - Hörspiel-Galerie am Feiertag. Artikel vom 26. Oktober 2015, abgerufen am 13. September 2016.
  15. orf.at - Die Hörspiel-Galerie. Artikel vom 24. Oktober 2015, abgerufen am 13. September 2016.