Kľačno

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Kľačno
Wappen Karte
Wappen von Kľačno
Kľačno (Slowakei)
Kľačno
Kľačno
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Trenčiansky kraj
Okres: Prievidza
Region: Horná Nitra
Fläche: 48,699 km²
Einwohner: 1.110 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner je km²
Höhe: 337 m n.m.
Postleitzahl: 972 15
Telefonvorwahl: 0 46
Geographische Lage: 48° 55′ N, 18° 39′ OKoordinaten: 48° 54′ 45″ N, 18° 39′ 28″ O
Kfz-Kennzeichen: PD
Kód obce: 514080
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: November 2014)
Bürgermeister: Jozef Vrábeľ
Adresse: Obecný úrad Kľačno
č. 119
972 15 Kľačno
Webpräsenz: www.klacno.eu
Statistikinformation auf statistics.sk

Kľačno (bis 1948 slowakisch „Gajdel“; deutsch Gaidel, ungarisch Nyitrafő – bis 1907 Gajdel)[1] ist eine Gemeinde im Westen der Slowakei, mit 1110 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) und liegt im Okres Prievidza, der zum Trenčiansky kraj gehört.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptstraße des Dorfes

Die zum historischen Hauerland gehörende Gemeinde liegt im Talkessel Hornonitrianska kotlina, der vom Süden her hinausragt, umgeben von den Gebirgen Žiar im Osten, Kleine Fatra im Norden und Strážovské vrchy im Westen. Nördlich des Ortes entspringt der Fluss Nitra, der durch Kľačno auf seinem Weg nach Süden fließt. Das Ortszentrum ist 17 Kilometer von Prievidza und 44 Kilometer von Žilina entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort entstand im Rahmen der deutschen Kolonisierung im Königreich Ungarn, die nach dem Mongolensturm im Jahr 1241 seinen Höhenpunkt erreichte. In einer Urkunde aus dem Jahr 1413 wird der Ort als Geidel erwähnt, der zum Herrschaftsgut von Weinitz gehörte. Die Hauptbeschäftigungen waren Goldförderung, Forst- und Landwirtschaft, seit der Neuzeit ersetzen verschiedene Handwerke verschwindende Goldförderung. Im 16. Jahrhundert erreichte Gaidel den Status eines Städtchens, danach wurde aber von Kriegen und immer wechselnden Treue zwischen den römisch-katholischen und lutherischen Kirchen in Mitleidenschaft gezogen. 1828 werden 254 Häuser und 1.774 Einwohner verzeichnet, mehrheitliche Deutsche. 1940 hatte der Ort 2.297 Einwohner. Während des Slowakischen Nationalaufstandes kamen bei Gefechten 18 Partisanen ums Leben. 1945 wurde die Mehrheit der Einwohner von der Wehrmacht, die anschließend das Dorf fast vollständig zerstörte, evakuiert. Nach dem Kriegsende kehrten sie zurück, die Mehrheit wurde aber zuerst ins Sammellager in Nováky geschickt und dann nach Deutschland vertrieben. Das fast leere Dorf wurde dann von Slowaken wieder bevölkert, erreichte aber seinen ehemaligen Einwohnerzahl nicht wieder.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ursprünglich gotische römisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1464

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Slovenské slovníky

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kľačno – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien