Nováky

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nováky
Wappen Karte
Wappen von Nováky
Nováky (Slowakei)
Nováky
Nováky
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Trenčiansky kraj
Okres: Prievidza
Region: Horná Nitra
Fläche: 19,293 km²
Einwohner: 4.270 (31. Dez. 2014)
Bevölkerungsdichte: 221 Einwohner je km²
Höhe: 244 m n.m.
Postleitzahl: 972 71
Telefonvorwahl: 0 46
Geographische Lage: 48° 43′ N, 18° 32′ O48.71361111111118.535833333333244Koordinaten: 48° 42′ 49″ N, 18° 32′ 9″ O
Kfz-Kennzeichen: PD
Kód obce: 514268
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 3 Stadtteile
Verwaltung (Stand: November 2014)
Bürgermeister: Daniel Daniš
Adresse: Mestský úrad Nováky
námestie SNP 349/10
97271 Nováky
Webpräsenz: www.novaky.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Nováky (ungarisch Nyitranovák – bis 1882 Novák) ist eine Stadt im Westen der Slowakei, mit 4270 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2014). Sie gehört zum Okres Prievidza, einem Kreis des Trenčiansky kraj und ist eines der Zentren der slowakischen Braunkohlebergbau sowie Standort eines Kohlekraftwerks.

Kirche in Nováky

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt in der Hornonitrianska kotlina (deutsch Oberneutraer Talkessel) am linken Ufer des Flusses Nitra, zwischen dem Vogelgebirge im Südosten sowie Ausläufern der Strážovské vrchy im Nordosten. Das auf der Höhe von 244 m n.m. liegende Ortszentrum ist 10 Kilometer von Prievidza, 55 Kilometer von Trenčín sowie 74 Kilometer von Nitra entfernt.

Verwaltungstechnisch besteht die Stadt aus den Gemeindeteilen:

  • Horné Lelovce (1944 eingemeindet; deutsch Oberlelotz, ungarisch Felsőlelőc)
  • Laskár (1944 eingemeindet; ungarisch Nyitralaszkár)
  • Nováky

Geschichte[Bearbeiten]

Nováky wurde 1113 zum ersten Mal als Nuovac schriftlich erwähnt. In der Zeit der Ersten Slowakischen Republik befand sich von 1941 bis 1944 beim Ort ein Lager für slowakische Juden, in dem sie vor ihrer Deportation in die deutschen Vernichtungslager in Polen versammelt wurden.[1] Das Lager wurde von der Hlinka-Garde überwacht.

1961 erhielt Nováky das Stadtrecht.

Sport[Bearbeiten]

Die Wasserballer des NCHZ Nováky wurden mehrfach slowakischer Meister und schafften 1996 den Sprung unter die besten Acht in der erstmals ausgespielten Champions League. Das örtliche Schwimmbad ist zugleich das nationale Leistungszentrum für die Sportart.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hisotória mesta Nováky, novaky.sk, abgerufen am 19. Juli 2011
  2. Europäische Kommission: Staatliche Beihilfen: Kommission ordnet Rückforderung unzulässiger slowakischer Beihilfen von NCHZ und Fortischem an, 15. Oktober 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nováky – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien