KPS AG

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KPS AG

Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE000A1A6V48
Gründung 2000
Sitz Unterföhring, Deutschland Deutschland
Leitung Michael Tsifidaris (Aufsichtsrat)
Leonardo Musso (Vorstand)
Mitarbeiterzahl 619[1]
Umsatz 166 Mio. Euro (GJ 2019/20)[1]
Branche Unternehmensberatung
Website www.kps.com
Stand: 30. September 2019

Die KPS AG ist eine im Jahr 2000 gegründete Unternehmensberatung mit Sitz in Unterföhring bei München. Das Unternehmen ist auf Strategie-, Prozess-, Applikations- und Technologieberatung im Handel und Konsumgüterbereich spezialisiert und unterhält Niederlassungen in Europa und den USA.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

KPS wurde im Jahr 2000 von vier ex-IBM- und ex-Plaut-Managern gegründet. 2007 wurde das Unternehmen aus einem Reverse Takeover der Haitec und Autinform AG in die Aktiengesellschaft KPS AG umgewandelt. Unternehmenssitz der KPS AG ist Unterföhring bei München. 2013 übernahm KPS den SAP-Geschäftsbereich der Didas Business Service GmbH.[2] 2014 schloss sich die KPS mit dem E-Commerce-Dienstleister getit Gesellschaft für Technologie- und Informationstransfer mbH (seit September 2016: KPS digital GmbH) zusammen.[3] Im Dezember 2016 übernahm die dänische Tochtergesellschaft KPS Consulting A/S die Saphira Consulting A/S mit Sitz in Virum, Kopenhagen. Mit dem Erwerb von ICE Consultants Europe SL, einer führenden spanischen SAP-Unternehmensberatung, baut die KPS ihre Position als führende Unternehmensberatung für die digitale Transformation in Europa weiter aus. Mit Wirksamkeit zum 2. Oktober 2017 wird ICE eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der KPS AG.[4] Am 17. Dezember 2017 übernahm die KPS AG die Hamburger Strategieberatung Infront Consulting & Management.

Infront ist eine Beratungs-Boutique für digitale Strategie und Transformation im deutschsprachigen Raum. Den Innovationspreis der Wirtschaftswoche in den Jahren 2016, 2017 und 2018, dreimal in Folge der „Hidden Champion Award für Digitalisierung“ von Capital und WGMB sowie die Aufnahme in die Liste der „Beste Berater“ bei brandEins in den Jahren 2016 bis 2020 hat das Unternehmen erhalten. Infront Consulting bildet als eigenständige Marke die Strategieberatung zum Thema digitale Transformation innerhalb der Gruppe. Am 12. Februar 2018 übernahm die KPS AG die britische Digital-Agentur Envoy Digital Ltd. mit Sitz in Wimbledon. Envoy Digital ist spezialisiert auf die Beratung im E-Commerce und digitalen Marketing. Infront Consulting wurde zum 1. Januar 2018 - und Envoy Digital mit Wirksamkeit zum 2. Oktober 2018 hundertprozentige Tochtergesellschaften der KPS AG.

KPS verfügt über weitere fünf Standorte in Deutschland sowie Niederlassungen in Dänemark, den Niederlanden, Großbritannien, Österreich, der Schweiz und in Spanien.[1] Mit Platz 6 zählt KPS auf der Lünendonk-Liste zu den führenden deutschen Beratungsunternehmen.[5] Die KPS-Aktie ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und an den Börsenplätzen Berlin-Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart sowie auf Xetra handelbar.[6]

Dienstleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

KPS hat sich auf Business-Transformation spezialisiert. KPS berät Unternehmen von der Strategieentwicklung für die digitale und Omnichannel-Transformation, die Prozessoptimierung und Applikations- sowie Technologie-Evaluierung bis hin zur Umsetzung und Implementierung. Dabei deckt KPS die klassische Warenwirtschaft, Commerce und digitales Kundenmanagement sowie digitales Marketing ab. KPS optimiert, integriert und implementiert Prozesse und Software-Lösungen für die Warenwirtschaft, das Stationär- und E-Commerce-Geschäft, den Großhandel, in den Bereichen Mobility und Personalisierung sowie Supply Chain, Warehouse Management, Fertigung, Logistik einschließlich Finanzen und Controlling, Analytics und Enterprise Performance Management. KPS unterhält strategische Partnerschaften mit SAP (SAP Gold Partner), Intershop (Premium Partner) und Adobe (Business Partner).

Branchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunden kommen aus folgenden Segmenten des Einzel- und Großhandels:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Konzernabschluss 2019–20. (pdf) KPS, abgerufen am 14. April 2021.
  2. Gereon Kruse: KPS: Übernahme im E-Commerce-Bereich. Boersengeflüster, 3. Juli 2014, abgerufen am 2. September 2016.
  3. Sabine Paulus: M&A-Deals: Helvetia, LafargeHolcim, Weltbild. In: www.finance-magazin.de. FINANCE, 11. Juli 2014, abgerufen am 2. September 2016.
  4. KPS setzt Expansionskurs in Europa weiter fort. Trend Report, abgerufen am 2. August 2017.
  5. Lünendonk®-Liste 2018: Die Top 10 der deutschen Managementberatungen. 17. Mai 2018, abgerufen am 19. Februar 2019.
  6. KPS-Aktie. Frankfurter Börse, abgerufen am 8. September 2016.
  7. Rebecca Vlassakidis: Implementierung eines ganzheitlichen IT-Systems für ein Handelsunternehmen im LEH. In: Manage IT. 14. August 2014, abgerufen am 20. Mai 2017.
  8. KPS leads the way in retail’s omnichannel revolution. EUROPEAN CEO, 4. Dezember 2015, abgerufen am 2. September 2016 (englisch).
  9. Werner Kurzlechner: Fressnapf erneuert Infrastruktur mit SAP. In: Fachartikel. CIO Magazin, 18. Mai 2015, abgerufen am 21. September 2016.
  10. E-Commerce Magazin: Fallbeispiel: SportScheck sprintet mit KPS-Methodik zum Omni-Channel-Geschäft. In: Fachartikel. E-Commerce Magazin, 17. Juni 2015, abgerufen am 21. September 2016.
  11. Adfahrer SAP User Group Nordics: Electrolux, new planning processes. In: Pressemeldung. Adfahrer AB, Norway, 31. März 2015, abgerufen am 21. September 2016 (englisch).