Keshorn Walcott

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Keshorn Walcott Leichtathletik

Keshorn Walcott
Keshorn Walcott bei den Olympischen Spielen 2012

Nation Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago
Geburtstag 2. April 1993
Geburtsort Toco, Trinidad
Größe 183 cm
Gewicht 90 kg
Karriere
Disziplin Speerwurf
Bestleistung 90,16 m Sport records icon NR.svg
Trainer Ismael Mastrapa
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Gold0 2012 London 84,58 m
0Bronze0 2016 Rio de Janeiro 85,38 m
Logo der Commonwealth Games Federation Commonwealth Games
0Silber0 2014 Glasgow 82,67 m
Logo der Pan American Games Panamerikanische Spiele
0Gold0 2015 Toronto 83,27 m
Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 2012 Barcelona 78,64 m
letzte Änderung: 20. August 2016

Keshorn Walcott (* 2. April 1993 in Toco, Trinidad) ist ein Leichtathlet aus Trinidad und Tobago, der 2012 Olympiasieger im Speerwurf wurde.

Walcott nahm an den Leichtathletik-Jugendweltmeisterschaften 2009 in Brixen und an den Leichtathletik-Juniorenweltmeisterschaften 2010 in Moncton teil, konnte sich aber jeweils nicht für das Finale qualifizieren. Bei diversen Juniorenwettwerben im karibischen Raum war er dagegen äußerst erfolgreich und bei den Panamerikanischen Spielen 2011 in Guadalajara belegte er den siebten Platz.

2012 wurde Walcott auch im Weltmaßstab konkurrenzfähig. In Barcelona sicherte er sich den Titel bei den Juniorenweltmeisterschaften und trat wenig später auch bei den Olympischen Spielen in London an. Dort steigerte er den nationalen Speerwurfrekord von Trinidad und Tobago auf 84,58 m und wurde völlig überraschend Olympiasieger. Mit neunzehn Jahren war er sowohl der bislang jüngste Olympiasieger im Speerwurf als auch der erste aus einem außereuropäischen Land seit Cy Young 1952.

Sowohl bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013 in Moskau als auch bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2015 in Peking verpasste er die Qualifikation für das Finale. Bei den Commonwealth Games 2014 in Glasgow wurde er Zweiter hinter Julius Yego. Am 9. Juli 2015 übertraf er in Lausanne mit einer Weite von 90,16 m erstmals die 90-Meter-Marke. Kurz darauf gewann er die Goldmedaille bei den Panamerikanischen Spielen in Toronto. Bei den Weltmeisterschaften in Peking kam er in der Qualifikation allerdings nicht über eine Weite von 76,83 m hinaus und verpasste den Finaleinzug somit klar.

Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewann er mit 85,38 m die Bronzemedaille hinter dem Deutschen Thomas Röhler (90,30 m) und dem Kenianer Julius Yego (88,24 m).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Keshorn Walcott – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien