Kurskaja (Stawropol)

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Staniza
Kurskaja
Курская
Föderationskreis Nordkaukasus
Region Stawropol
Rajon Kurski
Gegründet 1784
Staniza seit 1833
Bevölkerung 12.045 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 170 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 87964
Postleitzahl 357850–357851
Kfz-Kennzeichen 26, 126
OKATO 07 233 807 001
Geographische Lage
Koordinaten 44° 3′ N, 44° 28′ OKoordinaten: 44° 2′ 30″ N, 44° 27′ 45″ O
Kurskaja (Stawropol) (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Kurskaja (Stawropol) (Region Stawropol)
Red pog.svg
Lage in der Region Stawropol
Liste großer Siedlungen in Russland

Kurskaja (russisch Курска́я) ist eine Staniza in der Region Stawropol in Russland mit 12.045 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Kaukasusvorland etwa 220 km Luftlinie südöstlich des Regionsverwaltungszentrums Stawropol nahe der Grenze zur Republik Kabardino-Balkarien und etwa 25 km nördlich der Grenze zur Republik Inguschetien. Er befindet sich vorwiegend am linken Ufer des Flusses Kura, der als Bifurkation der Malka entsteht und sich gut 50 km östlich von Kurskaja in halbwüstenartigem Gebiet verliert. Beim Ort ist der Fluss seit 1948 zum etwa 5 km² großen Stausee Kurskoje wodochranilischtsche angestaut, der ursprünglich der Energieerzeugung, heute Bewässerung, Erholung und Fischfang dient.

Kurskaja ist Verwaltungszentrum des Rajons Kurski sowie Sitz der Landgemeinde (selskoje posselenije) Kurski selsowet, zu der außerdem das Dorf Dobrowolnoje (12 km nordnordöstlich), die Siedlung Rowny (13 km nordnordwestlich) sowie die Weiler (chutor) Nowaja Derewnja (faktisch westlich anschließend) und Nowotawritscheski (11 km nördlich) gehören.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde am 2. Juli 1784 von Umsiedlern aus Zentralrussland gegründet, die später zu den Kosaken gezählt wurden, was 1833 die Verleihung des Status einer Staniza zur Folge hatte. Der Ortsname bezieht sich auf den Fluss.

Seit 2. Januar 1935 ist Kurskaja Verwaltungszentrum eines Rajons. Im Zweiten Weltkrieg war die Staniza von Mitte August bis Ende Dezember 1942 von der deutschen Wehrmacht besetzt und befand sich lange im unmittelbaren Frontbereich.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1914 1.540
1939 3.526
1959 4.119
1970 7.403
1979 9.144
1989 10.562
2002 11.824
2010 12.045

Anmerkung: ab 1939 Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Staniza wird südlich von der Regionalstraße 07K-046 umgangen, die das 70 km westlich gelegene Nowopawlowsk mit der Stadt Mosdok in Inguschetien, 35 km südlich von Kuskaja, verbindet. Dort befindet sich auch die nächstgelegene Bahnstation an der Strecke Rostow am Don – Machatschkala – Baku.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)