Lądek-Zdrój

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Lądek-Zdrój
Wappen von Lądek-Zdrój
Lądek-Zdrój (Polen)
Lądek-Zdrój (50° 21′ 0″ N, 16° 52′ 0″O)
Lądek-Zdrój
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Kłodzki
Gmina: Lądek-Zdrój
Fläche: 20,15 km²
Geographische Lage: 50° 21′ N, 16° 52′ OKoordinaten: 50° 21′ 0″ N, 16° 52′ 0″ O
Höhe: 420 m n.p.m.
Einwohner: 5466 (31. Dezember 2020)
Postleitzahl: 57-540
Telefonvorwahl: (+48) 74
Kfz-Kennzeichen: DKL
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Breslau



Lądek-Zdrój ['lɔndɛk 'zdruɪ̯] (deutsch Bad Landeck, vor 1935 Landeck i. Schlesien[1]) ist eine Stadt im Powiat Kłodzki der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde mit 8120 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2020).

Das Heilbad ist eines der ältesten in Europa und das älteste der vormaligen Grafschaft Glatz.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtpanorama mit dem Reichensteiner Gebirge im Hintergrund

Die Stadt liegt an der Biele im Südosten des Glatzer Kessels auf 425–460 m ü. NHN[2], etwa 18 Kilometer südöstlich von Kłodzko (Glatz). Nordöstlich befindet sich das Reichensteiner Gebirge, südöstlich das Bielengebirge und südwestlich das Glatzer Schneegebirge. Vier Kilometer östlich verläuft die Grenze zu Tschechien.

Nachbarorte sind Wójtówka (Voigtsdorf) und Orłowiec (Schönau) im Norden, Lutynia (Leuthen) im Nordosten, Karpno (Karpenstein) sowie die Burgruine Karpenstein im Osten, Stójków (Olbersdorf) und Stronie Śląskie (Seitenberg) im Süden, Kąty Bystrzyckie (Winkeldorf) im Südwesten sowie Radochów (Reyersdorf) und Trzebieszowice (Kunzendorf) im Westen.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt-und-Land-Gemeinde (gmina miejsko-wiejska) Lądek-Zdrój gehören die Stadt selbst und neun Dörfer mit Schulzenämtern.

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte von Lądek-Zdrój sind[3]:

Partnerschaftsabkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. Juni 2000 wurde das Abkommen über die polnisch-tschechische Zusammenarbeit mit folgenden Gemeinden vereinbart:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Gründung im 13. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Mariä Geburt – 1399 zuerst erwähnt
Rathaus und Bürgerhäuser am Ring

Landeck wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts durch den böhmischen König Ottokar II. Přemysl gegründet und ist für 1294 als böhmisch königliche Stadt nachgewiesen. Für 1325 ist die Schreibweise Landecke belegt, die der geographischen Lage an der südöstlichen Grenze des Glatzer Landes entspricht, mit dem es die Geschichte seiner politischen und kirchlichen Zugehörigkeit teilte. König Wenzel IV. erneuerte und bestätigte 1392 der Stadt die bisherigen Privilegien. Bis 1443 gehörte Landeck zur Herrschaft Karpenstein und danach der königlichen Kammer bzw. den jeweiligen Pfandherren der Grafschaft Glatz. Die Stadt, die keine Stadtmauer hatte, wurde in den Hussitenkriegen 1428 und 1431 niedergebrannt. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde sie durch die Söhne des böhmischen Königs Georg von Podiebrad, die Herzöge von Münsterberg, die zugleich Grafen von Glatz waren, wieder aufgebaut. Im 16. Jahrhundert stagnierte die wirtschaftliche Entwicklung. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Landeck mehrmals schwer heimgesucht und wirtschaftlich zerstört. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 und endgültig mit dem Hubertusburger Frieden 1763 kam es zusammen mit der Grafschaft Glatz an Preußen. 1765 richtete ein Stadtbrand große Schäden an.

19. Jahrhundert bis nach 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Neugliederung Preußens gehörte Landeck seit 1815 zur Provinz Schlesien und war zunächst dem Landkreis Glatz eingegliedert. Von 1818 bis 1945 gehörte es zum Landkreis Habelschwerdt, der aus den vormaligen Distrikten Landeck und Habelschwerdt gegründet worden war.

Anfang des 19. Jahrhunderts erlebte Landeck einen Aufschwung, dessen wirtschaftliche Grundlagen Handwerksbetriebe und kleine Manufakturen wie eine Holzstoff-Fabrik, eine Handschuhfabrik und Ackerbau waren. Der bedeutendste Wirtschaftsfaktor waren fünf Thermalbäder und eine Kaltwasser-Heilanstalt. Nachdem der preußische König Friedrich der Große und Mitglieder seiner Familie ab 1765 mehrmals die Landecker Heilquellen zu einer Badekur genutzt hatten, nahm die Zahl der Badegäste und Erholungssuchenden beständig zu. Mit dem Bau der Nebenbahn Glatz–Landeck–Seitenberg, die Landeck 1897 erreichte, wurde die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und des Kurbetriebs gefördert. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen das städtische Krankenhaus, das neobarocke Postamt und die stattlichen Villen an der zum Kurort führenden Straße (ul. Zdrojowa) hinzu. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Landeck eine evangelische Kirche, vier katholische Kirchen und Kapellen, eine Präparandenanstalt und war Sitz eines Amtsgerichts.[2]

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Landeck im Frühjahr 1945 von der Roten Armee besetzt und nach Kriegsende wie fast ganz Schlesien von der Sowjetunion unter polnische Verwaltung gestellt. Der deutsche Ort wurde in Lądek-Zdrój umbenannt. Es begann nun die Zuwanderung polnischer Migranten, die zum Teil aus an die Sowjetunion gefallenen Gebieten östlich der Curzon-Linie kamen, wo sie der polnischen Minderheit angehört hatten. Die deutsche Bevölkerung wurde in der Folgezeit weitestgehend von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde vertrieben.

Von 1975 bis 1998 gehörte Lądek-Zdrój zur Woiwodschaft Wałbrzych (Waldenburg).

Demographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
1787 1014 204 Häuser, davon 78 in der Stadt, 103 in den Vorstädten und 23 öffentliche Gebäude[4]
1803 1108 [5]
1810 1101 [5]
1816 1167 [6] nach anderen Angaben 1152 Einwohner, davon 26 Evangelische und 1126 Katholiken (keine Juden)[5]
1821 1226 [5]
1825 1298 darunter 48 Evangelische[7]
1840 1500 davon 60 Evangelische und 1440 Katholiken[8]
1852 1819 [9]
1867 2165 am 3. Dezember,[10]
1871 2360 darunter 240 Evangelische;[11] nach anderen Angaben 2359 Einwohner (am 1. Dezember), davon 221 Evangelische, 2124 Katholiken, vier sonstige Christen und zehn Juden[10]
1890 2683 darunter 242 Evangelische und 13 Juden[12]
1900 3526 meist katholische Einwohner[2]
1910 3337 [13]
1933 4720 [12]
1939 4865 [12]
Anzahl der Einwohner nach dem Zweiten Weltkrieg
Jahr Stadt Anmerkungen
2011 6091 (Volkszählung)
2020 5466

Bauwerke und Denkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dreifaltigkeitssäule am Ring
Johannesbrücke
  • Mittelpunkt der Stadt ist der 96 × 56 m große Ring (Rynek) mit teilweise barocken Hausgiebeln an drei Seiten. Die Häuser der Ring-Nordseite sind mit Laubengängen versehen. Sie wurden nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise dem Verfall preisgegeben, ihr originalgetreuer Wiederaufbau erfolgte jedoch in den 1990er Jahren. An der Südwestecke des Rings steht das Haus des berühmtesten Bürgers, Michael Klahr d. Ä. Es ist mit einer Schutzmantelmadonna aus seiner Werkstatt geschmückt.
  • Das Rathaus im Stil der Neorenaissance wurde 1872 errichtet.
  • Die Staupsäule an der Ostseite des Rathauses stand ursprünglich in Heinzendorf (Skrzynka).
  • Die Dreifaltigkeitssäule wurde von Anton Reichel gestiftet und von Michael Klahr d. Ä. um 1739 aus Stein geschaffen. Sie hat einen dreieckigen Grundriss. Auf dem Sockel stehen die Namenspatrone des Stifters: die hll. Antonius, Lukas und Johannes der Täufer. Auf den oberen Ecksockeln sind die hll. Joseph, Joachim und Anna dargestellt, dazwischen erhöht Maria Immaculata. Die Säule wird von der Trinität und einem hochragenden Kreuz bekrönt.
  • Westlich vom Ring befindet sich die Pfarrkirche Mariä Geburt (Kościół Narodzenia NMP) mit einem seitlich stehenden Turm und barocker Haube. Die Kirche wurde erstmals 1336 urkundlich erwähnt. Der heutige Saalbau wurde 1690–1701 vom Baumeister Lorenz Weiss aus Glatz errichtet und Anfang des 18. Jahrhunderts mit Stuck und Deckengemälden verziert. Die Wandmalereien schuf der Landecker Künstler Wilhelm Reinsch Anfang des 20. Jahrhunderts.
    • Von Michael Klahr d. Ä. stammen das Wandkreuz gegenüber der Kanzel und die Figuren der hll. Anna, Johannes, Ignatius, Franz, Philippus und Franz Xaver.
    • Michael Klahr d. J. schuf die Kanzel mit der Christusfigur auf dem Schalldeckel, den Orgelprospekt, die Beichtstühle und die Statuen der hll. Maria und Joseph sowie die Krippe, die zur Weihnachtszeit aufgestellt wird. Den jetzigen Hochaltar schuf 1901 der Landecker Bildhauer August Klein als Kopie des ursprünglichen Hochaltars von Michael Klahr d. J., der in ein Breslauer Museum verbracht wurde.
  • Die Bildsäule am westlichen Ortsausgang ist von 1806 und stellt die hl. Maria mit Zöpfen dar.
  • Östlich des Rings steht die evangelische Salvatorkirche von 1848.
  • Die Johannesbrücke über die Biele wurde 1565 errichtet und erhielt 1709 als Schmuck die Skulptur des böhmischen Landesheiligen Johannes von Nepomuk, dessen Haupt von fünf Sternen umkränzt ist.

Geschichte des Bades[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albrechtshalle im 19. Jahrhundert
Marienbad
Das Friedrichsbad wurde zum Training der deutschen Olympiamannschaft 1935 angelegt

Das Landecker Bad, das älteste der ehemaligen Grafschaft Glatz sowie eines der ältesten Kurorte Europas, entwickelte sich auf der Gemarkung Ober-Thalheim. Es liegt östlich der Stadt und wird klimatisch durch das Reichensteiner Gebirge nach Norden und Osten geschützt. Über die Entdeckung der Quellen ist wenig bekannt. Sie wurden vermutlich ab dem 13. Jahrhundert genutzt. 1428 wurden auch die Badeanlagen durch die Hussiten, 1470 durch eine Überschwemmung zerstört. Aufgrund einer Quellenuntersuchung durch den Wiener Arzt Konrad vom Berge veranlasste Ende des 15. Jahrhunderts der Mitinhaber der Grafschaft Glatz, Georg I. von Münsterberg, den Bau eines Badehauses (Georgenbad), daneben eines Wohnhauses und einer Georgskapelle. 1501 erließ er die erste Badeordnung. 1572 erwarb die Stadt Landeck das Georgenbad, beließ jedoch wegen Geldmangel die inzwischen neu entdeckten Quellen in Privatbesitz. 1604 wurde der erste Badeprospekt herausgegeben. Über der 1625 genannten Schwefelquelle erbaute 1678 Johann Sigismund Hoffmann von Leuchtenstern, der das Grundstück erworben hatte, ein zweites Badehaus (Marienbad) und mehrere Häuser für Kurgäste sowie 1688 die Marienkapelle. Dessen Enkel Leopold Graf von Hoffmann verkaufte 1736 das Marienbad zugleich mit den Dörfern Ober-Thalheim, Leuthen, Voigtsdorf, Karpenstein und Heidelberg an die Stadt Landeck[14].

Die Zahl der Badegäste nahm deutlich zu, nachdem neben Mitgliedern des preußischen Königshauses auch andere hochgestellte Persönlichkeiten das Bad zu Heilzwecken aufgesucht haben. Staatsminister Karl Georg von Hoym, der selbst 1782 als Kurgast in Landeck weilte, nahm sich seiner Entwicklung besonders an. Im 19. Jahrhundert erfolgte ein planmäßiger Ausbau des Bades und der Badeeinrichtungen. 1842 fand in Gegenwart des Prinzen Albrecht von Preußen, seiner Gemahlin Marianne der Niederlande und ihrer Familie die feierliche Einweihung der bei der sogenannten Morgenpromenade gelegenen und nach dem Prinzen Albrechtshalle genannten Wandelhalle statt. Dieses Ereignis gab Anlass dazu, die durch einen Gang mit der Halle verbundenen und mit einem verglasten Pavillon überbaute Heilquelle Mariannenbrunnen zu benennen. Im Deutschen Krieg von 1866 dienten Hotels und Badeeinrichtungen als Lazarette für verwundete Soldaten. 1912 wurde das Radium-Emanatorium eröffnet und Landeck zum Radiumheilbad ernannt[15]. Auch im Zweiten Weltkrieg wurde der Kurbetrieb teilweise eingeschränkt und die großen Hotels wiederum als Lazarette benutzt. Das Kurhaus Marienbad diente um 1943/1944 auch als Müttergenesungsheim, wohin deutsche Frauen aus anderen Orten oder großen Städten zur Entbindung gebracht wurden.

Heilquellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die radiumhaltigen Schwefelquellen sind 16,5 bis 29,6 Grad warm, die erst 1972/73 entdeckte, äußerst starke Quelle sogar 43,9 Grad. Sie werden für Trinkkuren und für Bäder genutzt und insbesondere gegen Rheuma, Gicht, Gelenk- und Frauenleiden sowie Altersstörungen verordnet.

Bedeutende Bauwerke im Badebezirk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Georgenbad
Albrechtshalle
  • Das Marienbad (heute Wojciech) wurde erstmals 1678 errichtet. 1778–1780 wurde es nach Entwurf des Breslauer Architekten Hermann Völker neu errichtet. Es ist ein Zentralbau mit Kuppel im Stil der Neorenaissance und enthält im Erdgeschoss des Rundbaus ein Wasserbecken, darüber die Trinkhalle und in den Flügeln die Bäder für die Kurgäste. Es wurde 1984–1998 renoviert. Erhalten ist die Neorenaissance-Dekoration der Trinkhalle und des Redoutensaals.
  • Das Ende des 14. Jahrhunderts erstmals errichtete Georgenbad wurde 1917 neu erbaut.
  • Das Friedrichsbad mit Thermalschwimmbad wurde 1935 erbaut.
  • Die Wandelhalle (Albrechtshalle) entstand 1842.
  • Die auf einer Anhöhe liegende Georgskapelle (Kaplica św. Jerzego) wurde Ende des 15. Jahrhunderts nach Entwurf des Herzogs Georg von Münsterberg erbaut. 1637 wurde sie als Stiftung des Glatzer Landeshauptmanns Johann Georg von Götzen neu errichtet und 1665 durch den Prager Erzbischof von Harrach, der zur Kur in Landeck weilte, eingeweiht. Es ist ein achteckiger Zentralbau mit geschweiftem Dach und Laterne. Die Kuppelfresken mit Szenen aus dem Leben des hl. Georg und der hl. Dreifaltigkeit schuf 1720 der Breslauer Maler Johann Jacob Eybelwieser.
  • Die barocke Kapelle St. Maria Einsiedel (Kaplica NMP Na pustkowiu, ul. Lipowa) ist eine Stiftung des Johann Sigismund Hoffmann von Leuchtenstern von 1678. Sie wurde 1690 und 1801 erweitert. In den Giebeln sind Figuren der Maria Immaculata und der hll. Anna und Joseph. Der Hauptaltar – mit Marienfigur von 1672 – ist aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die neobarocken Altäre sind von 1926. Vor der Kapelle steht eine Mariensäule.

Stadtwald und Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt an den Badebezirk schließt der Stadtwald an, in dem über 35 Kilometer lange Wanderwege angelegt wurden. Sie führen unter anderem zum 1786 erbauten und 1960 abgerissenen Waldtempel, in dem sich 1813 König Friedrich Wilhelm III. und Zar Alexander trafen, und zum Aussichtspunkt Dreieckerfels (Trojak) sowie zur Burgruine Karpenstein.

Ein Zentrum der kirchlichen Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Michael Klahr d. Ä. 1724 in Landeck eine große Bildhauerwerkstatt gegründet hatte, die von seinem Sohn Michael Klahr d. J. weitergeführt wurde, entwickelte sich Landeck zu einem bedeutenden Zentrum der kirchlichen Kunst. Zu den bekanntesten Bildschnitzern aus Landeck sowie Kirchen- und Kunstmalern zählen August Klein, Franz Thamm und dessen Söhne Franz, Paul und Adolf, Aloys Schmidt sowie Wilhelm Reinsch und Leo Richter.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien. 2. Auflage, Breslau 1845, S. 849-851.
  • Friedrich Gottlob Leonhardi: Erdbeschreibung der preussischen Monarchie, Band 3, Teil 1, Halle 1792, S. 216-218.
  • Bogusław Czechowicz, Andrzej Koziel: Johann Jacob Eybelwieser w Lądku Zdroju. O malarskiej dekoracji lądeckiej kaplicy św. Jerzego. In: Kladský sborník 6, 2005, ISSN 1212-1223, S. 239–258.
  • Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 517–518.
  • Peter Güttler: Das Glatzer Land. Ein Reiseführer zu Landschaft, Kunst und Kultur des Glatzer Berglandes/Ziemia Kłodzka in Schlesien. Aktion West-Ost e.V., Düsseldorf 1995, ISBN 3-928508-03-2, S. 65–67.
  • Otto Langner: Bad Landeck. Ein Handbuch für Kurgäste und Touristen. Hirschbergs Buchhandlung, Glatz 1868.
  • Paul Preis: Musik- und Theaterleben von Stadt und Kreis Glatz. Ein Rückblick. Herausgegeben von der Stadt Lüdenscheid. 2. Teil: Kreis Glatz. Grafschafter Bote, Lüdenscheid 1969.
  • Hugo Weczerka (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten. Band: Schlesien (= Kröners Taschenausgabe. Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 11–12.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lądek-Zdrój – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Bad Landeck i. Schl. auf www.territorial.de
  2. a b c Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 12, Leipzig und Wien 1908, S. 96-97
  3. Miasta partnerskie (pl) Gmina Lądek-Zdrój. Abgerufen am 26. August 2021.
  4. Friedrich Gottlob Leonhardi: Erdbeschreibung der preussischen Monarchie, Band 3, Teil 1, Halle 1792, S. 216-218.
  5. a b c d Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 5: T–Z, Halle 1823, S. 312–319, Ziffer 359.
  6. Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 3: Kr–O, Halle 1822, S. 59, Ziffer 266.
  7. Johann Georg Knie: Alphabethisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung. Breslau 1830, S. 952-954.
  8. Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien. 2. Auflage, Breslau 1845, S. 849-851.
  9. Kraatz: Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats. Berlin 1856, S. 396.
  10. a b Königliches Statistisches Bureau: Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871. Berlin 1874, S. 156–157, Ziffer 2.
  11. Gustav Neumann: Geographie des Preußischen Staats. 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 210, Ziffer 24.;
  12. a b c Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. habelschwerdt.html#ew39hablhabelsc. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  13. gemeindeverzeichnis.de
  14. Richard Hauck: Bad Landeck/Schlesien, Leimen 1973, S. 289
  15. Werbeprospekt der Städtischen Badeverwaltung aus dem Jahr 1911. online bei goerlitzer-bahn.de.