Alendorf

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Koordinaten: 50° 22′ 8″ N, 6° 38′ 15″ O

Alendorf
Gemeinde Blankenheim
Höhe: 465 m ü. NHN
Fläche: 6,34 km²
Einwohner: 265 (2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53945
Vorwahl: 02449
Alendorf (Nordrhein-Westfalen)
Alendorf

Lage von Alendorf in Nordrhein-Westfalen

Kirche in Alendorf (Gemälde von Fritz von Wille)
Alendorf bei leichtem November-Nebel
Die Wacholderheide im Lampertstal

Alendorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Blankenheim im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alendorf liegt auf einer Hochebene südlich von Blankenheim. Durch den Ort verläuft die Kreisstraße 43. Der Odenbach mündet im Ort in den Lampertsbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der alten Römerstraße von Jünkerath nach Blankenheim wurde eine römische Siedlung entdeckt. Danach siedelten in der Region die Franken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Alendorf im Jahre 1271. Zu der Zeit hieß der Ort Aldindorph. Ob sich dieser Name von Altes Dorf oder Dorf des Aldo ableitet, ist ungeklärt.

Alendorf ist eine der ältesten Pfarreien im Dekanat Blankenheim im Erzbistum Köln und wird im ersten amtlichen Pfarr- und Kirchenverzeichnis im 13. Jahrhundert als Aldendorp aufgeführt.

Die Alendorfer Kirche stammt aus dem Jahre 1494. Sie wurde 1964 saniert und steht unter Denkmalschutz.

Am 1. Juli 1969 wurde Alendorf nach Blankenheim eingemeindet.[2]

Sehenswürdigkeiten und Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturschutzgebiet Lampertstal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe des Dorfes beginnt das 650 ha große Wacholder-Naturschutzgebiet Lampertstal. Es ist das größte Wacholder-Schutzgebiet in Nordrhein-Westfalen. 1953 stellte man die Kalktriften in der Gemarkung Alendorf unter Schutz.[3] Auf dem Kalvarienberg (522,8 m ü. NHN), dem Hämmersberg (530 m) und dem Eierberg (548 m) haben sich auf kalkigem Untergrund Pflanzen von großem Seltenheitswert entwickelt.

Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort führt der Radwanderweg Eifel-Höhen-Route, der als Rundkurs um den Nationalpark Eifel führt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alendorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alendorf. In: Unsere Orte. Gemeinde Blankenheim, 2015, abgerufen am 16. Februar 2015.
  2.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 99, DNB 456219528.
  3. Naturschutzgebiet Lampertstal und Alendorfer Kalktriften im Fachinformationssystem des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen