Lance Henriksen

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Lance Henriksen (2010)

Lance Henriksen (* 5. Mai 1940 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Henriksen diente minderjährig drei Jahre in der US-Navy, dann absolvierte er das New Yorker Actor's Studio und debütierte in einem Off-Broadway-Theater in dem Stück Three Plays of the Sea von Eugene O’Neill. Er ist seit seinem Auftritt im Film Hundstage (1975) mit Al Pacino bekannt. Henriksen spielte in den Filmen Aliens – Die Rückkehr (1986) und Alien³ (1992) neben Sigourney Weaver, im Film Jennifer 8 (1992) neben Andy García und Uma Thurman. In Schneller als der Tod (1995) spielte er neben Sharon Stone, Gene Hackman und Russell Crowe.

Er war ebenfalls in der Fernsehserie Millennium aus den Jahren 1996 bis 1999 zu sehen, wo er den ehemaligen FBI-Agenten Frank Black spielte. Für diese Rolle wurde Henriksen in den Jahren 1997, 1998 und 1999 für den Golden Globe Award und in den Jahren 1997 und 1999 für den Saturn Award nominiert. Im Jahr 2005 trat er in einer Folge der von Steven Spielberg produzierten Fernsehserie Into the West – In den Westen auf.

Vor allem durch seine zahlreichen Auftritte im Bereich des phantastischen Films erreichte er eine große Fangemeinde. Sein Schaffen umfasst mehr als 150 Film- und Fernsehproduktionen.

Im Jahr 2009 wurde Henriksen bei den Saturn Awards mit dem Life Career Award ausgezeichnet.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Henriksen lebt in Südkalifornien, er ist in der Freizeit Amateurmaler und Keramiker. In den Jahren 1985 bis 1988 war er mit Mary Jane Evans verheiratet, 1995 heiratete er Jane Pollack. Er ist Vater von zwei Kindern. Am 5. Mai 2011 veröffentlichte er seine Autobiografie Not Bad for a Human, benannt nach seiner letzten Dialogzeile in Aliens – Die Rückkehr.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videospiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]