Andy García

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Andy García auf dem Tribeca Film Festival zur US-Premiere von Meet the Rizzos am 26. April 2009

Andy García (* 12. April 1956 als Andrés Arturo García Menéndez in Havanna) ist ein kubanisch-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent und Regisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Sohn eines kubanischen Anwalts und einer Englischlehrerin kam Andrés Arturo García Menéndez als jüngstes von drei Kindern in Kuba zur Welt. Er war Teil eines siamesischen Zwillingspaares. Sein unentwickeltes Geschwisterkind war kaum größer als ein Tennisball und wurde chirurgisch entfernt.[1] Als er fünf war, floh seine Familie vor der Revolution in Kuba unter Fidel Castro in die Vereinigten Staaten. Die Familie zog nach Miami, wo sein Vater im Parfüm-Großhandel ein Vermögen machte.

Im Alter von 22 Jahren ging García nach Los Angeles, wo er sich nach einigen kleineren Rollen einer Theatergruppe anschloss. Daneben hielt er sich mit Gelegenheitsjobs, unter anderem als Möbelpacker und Kellner, über Wasser. 1983 debütierte er in dem Thriller Das mörderische Paradies als Filmschauspieler. Seinen Durchbruch hatte er 1987 mit Brian De Palmas Kriminalfilm The Untouchables – Die Unbestechlichen. Für seine Leistung als Vincent Mancini-Corleone in Der Pate – Teil III erhielt er 1990 eine Oscar- und eine Golden-Globe-Nominierung.

Mit dem Dokumentarfilm Cachao… Like His Rhythm There Is No Other über das Leben des kubanischen Musikers Israel „Cachao“ López hatte er 1993 sein Debüt als Regisseur.

Andy García ist seit 1982 mit der Exil-Kubanerin Maria-Victoria Lorido-García verheiratet. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor, darunter die Schauspielerin Dominik García-Lorido (* 1983). García lebt mit seiner Familie in Toluca Lake, Kalifornien, und in Key Biscayne, Florida.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darsteller (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regisseur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produzent[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: Cachao… Like His Rhythm There Is No Other
  • 1999: Ticket to Love (Just the Ticket)
  • 1999: Swing Vote – Die entscheidende Stimme (Swing Vote)
  • 2000: Die Jazz Connection (For Love or Country: The Arturo Sandoval Story)
  • 2001: The Unsaid – Lautlose Schreie (The Unsaid)
  • 2004: Modigliani
  • 2005: The Lost City
  • 2009: Meet the Rizzos (City Island)
  • 2013: Ein Tag in Middleton (At Middleton)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biografie Andy Garcia Biographie und Filmographie. (Moviesection), abgerufen am 12. April 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Andy García – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien