Liliana Allen

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Liliana Allen (Liliana Allen Doll; * 24. März 1970 in Cueto, Provinz Holguín) ist eine ehemalige mexikanische Sprinterin kubanischer Herkunft.

1987 wurde sie bei den Panamerikanischen Spielen in Indianapolis Vierte über 100 m und gewann Silber in der 4-mal-100-Meter-Staffel. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Rom schied sie über 100 m im Viertelfinale aus und kam mit der kubanischen 4-mal-100-Meter-Stafette auf den sechsten Platz.

Bei den Leichtathletik-Juniorenweltmeisterschaften 1988 gewann sie Bronze über 100 m und 200 m.

1989 wurde sie bei den Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften in Budapest Vierte über 60 m. Bei den Leichtathletik-Zentralamerika- und Karibikmeisterschaften gewann sie Silber über 100 m und Bronze über 200 m, und bei der Universiade siegte sie über 100 m und holte Silber über 200 m.

Bei den Zentralamerika- und Karibikspielen 1990 gelang ihr ein Doppelsieg über 100 m und 200 m. 1991 folgte einer Bronzemedaille über 60 m Hallen-WM in Sevilla Doppelgold über 100 m und 200 m und eine Silbermedaille in der 4-mal-100-Meter-Staffel bei den Panamerikanischen Spielen in Havanna. Bei den WM in Tokio erreichte sie über 100 m das Halbfinale und wurde mit der kubanischen Stafette erneut Sechste.

1992 siegte sie bei den Iberoamerikanischen Meisterschaften über 100 m. Bei den Olympischen Spielen in Barcelona wurde sie Achte über 100 m und erreichte mit dem kubanischen Quartett nicht das Ziel im Finale der 4-mal-100-Meter-Staffel, und beim Leichtathletik-Weltcup in Havanna wurde sie Zweite über 100 m.

1993 wurde sie bei den Hallen-WM in Toronto Vierte über 60 m und gewann bei der Universiade Silber über 100 m. Bei den WM in Stuttgart wurde sie Achte über 100 m und Sechste in der 4-mal-100-Meter-Staffel, und bei den Zentralamerika- und Karibikspielen verteidigte sie ihre Titel über 100 m und 200 m. Im Jahr darauf wurde sie beim Leichtathletik-Weltcup 1994 in London erneut Zweite über 100 m.

1995 kam sie bei den Hallen-WM in Barcelona über 60 m erneut auf den vierten Platz. Bei den Panamerikanischen Spielen in Mar del Plata verteidigte sie ihren Titel über 200 m und gewann Silber über 100 m sowie in der 4-mal-100-Meter-Staffel, und bei den WM in Göteborg gelangte sie über 100 m ins Halbfinale.

Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta schied sie mit der kubanischen 4-mal-100-Meter-Stafette im Vorlauf aus.

Nach ihrer Heirat mit dem Trainer Gilberto Martínez siedelte sie nach Mexiko um und startete ab 1998 für ihre neue Heimat.

Bei den Iberoamerikanischen Meisterschaften 1998 siegte sie über 100 m und gewann Silber über 200 m. 1999 wurde sie über 100 m bei den Panamerikanischen Spielen in Winnipeg Achte und erreichte bei den WM in Sevilla das Halbfinale. Im darauffolgenden Jahr holte sie bei den Iberoamerikanischen Meisterschaften erneut Gold über 100 m und Silber über 200 m.

2001 siegte sie bei den Zentralamerika- und Karibikmeisterschaften über 100 m und gewann Silber über 200 m. Bei den WM in Edmonton schied sie über 100 m im Viertelfinale und über 200 m im Vorlauf aus. 2002 gelang ihr bei den Zentralamerika- und Karibikspielen ihr dritter Doppelsieg über 100 m und 200 m.

2003 gewann sie bei den Panamerikanischen Spielen in Santo Domingo Bronze über 100 m und wurde mit der mexikanischen 4-mal-100-Meter-Stafette Vierte. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen kam sie über 100 m ins Viertelfinale und scheiterte mit der mexikanischen Stafette im Vorlauf.

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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