Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1987

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2. Leichtathletik-Weltmeisterschaften
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Das Olympiastadion Rom im Jahr 2009
Das Olympiastadion Rom im Jahr 2009
Stadt ItalienItalien Rom, Italien
Stadion Olympiastadion
Teilnehmende Länder 157
Teilnehmende Athleten 1741
Wettbewerbe 43
Eröffnung 28. August 1987
Schlusstag 6. September 1987
Chronik
Helsinki 1983 Tokio 1991
Medaillenspiegel (Endstand nach 43 Entscheidungen)
Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 10 11 10 31
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10 4 6 20
3 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion 7 12 6 25
4 Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien 3 1 4
5 KeniaKenia Kenia 3 3
6 ItalienItalien Italien 2 2 1 5
7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 1 3 4 8
8 PortugalPortugal Portugal 1 1 2
9 FinnlandFinnland Finnland 1 1
MarokkoMarokko Marokko 1 1
NorwegenNorwegen Norwegen 1 1
SchwedenSchweden Schweden 1 1
SchweizSchweiz Schweiz 1 1
SomaliaSomalia Somalia 1 1
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 2. Leichtathletik-Weltmeisterschaften fanden vom 28. August bis 6. September 1987 in der italienischen Hauptstadt Rom statt. Mit Ausnahme der Marathonläufe und der Geh-Wettbewerbe wurden die Wettkämpfe im Olympiastadion von 1960 ausgetragen. Es nahmen 1741 Athleten aus 157 Ländern teil.

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neu in das Weltmeisterschaftsprogramm wurden bei den Frauen das 10-km-Gehen und der 10.000-Meter-Lauf aufgenommen. So kam für die Frauen erstmals ein Geh-Wettbewerb in den Wettkampfkalender, dessen Länge 1999 auf die bei den Männern schon lange üblichen 20 Kilometer angehoben wurde. Es gab nun bei den Frauen wie auch bei den Männern drei Langstrecken, die kürzere wurde bei den Frauen über 3000 Meter, bei den Männern über 5000 Meter ausgetragen. Das änderte sich 1995, als die Distanz für die Frauen dem Männerprogramm entsprechend angepasst wurde. Der 10.000-Meter- und der Marathonlauf wurden für beide Geschlechter in derselben ab 1987 Form angeboten.

Sportliche Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch die zweite Austragung der Leichtathletik-Weltmeisterschaften war von einem hohen Leistungsniveau geprägt.

Doping[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab drei nachträglich festgestellte Dopingfälle mit Disqualifikationen der betreffenden Sportler:

  • Ben Johnson (Kanada) – 100 Meter, zunächst Erster in Weltrekordzeit / 4 × 100 m, zunächst Rang vier mit der kanadischen Staffel. Johnson wurde drei Tage nach seinem Olympiasieg 1988 positiv auf Stanozolol getestet und musste seine Goldmedaille abgeben. Auch seine Resultate bei diesen Weltmeisterschaften wurden annulliert, weil er zugab, schon zuvor gegen die Dopingbestimmungen verstoßen zu haben. Er wurde zunächst für zwei Jahre gesperrt, musste jedoch nach seiner Rückkehr in den Leistungssport eine lebenslange Sperre hinnehmen, weil ihm erneut ein Dopingverstoß nachgewiesen wurde.[1][2]
  • Angella Issajenko, frühere Angella Taylor (Kanada) – 100 Meter, zunächst Fünfte / 4 × 100 m, zunächst auf Platz sechs. Angella Issajenko war im Dopingfall Ben Johnson involviert. Sie gehörte unter Charlie Francis derselben Trainingsgruppe an wie Johnson. Der für die Dopingpräparate verantwortliche Arzt George Astaphan war ebenso für Issajenko wie auch für Johnson zuständig. Nachdem Ben Johnson des Dopingvergehens überführt war, legte Issajenko zahlreiche Dopingpraktiken offen und gestand ein, dass auch sie selber gedopt hatte. Sie erhielt daraufhin eine Sperre, unter anderem ihre bei diesen Weltmeisterschaften erzielten Resultate wurden annulliert.[3][4]
  • Sandra Gasser (Schweiz) – 1500 Meter, zunächst Dritte. Ihre nach dem WM-Rennen abgegebene Dopingprobe wurde positiv auf Testosteron getestet. Ihre Medaille musste sie abgeben, darüber hinaus wurde sie für zwei Jahre gesperrt.[5]

Resultate Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Carl Lewis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 09,93 WRe
2 Raymond Stewart JamaikaJamaika JAM 10,08
3 Linford Christie Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 10,14
4 Attila Kovács Ungarn 1957Ungarn HUN 10,20
5 Wiktor Bryshin SowjetunionSowjetunion URS 10,25
6 Lee McRae Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,34
7 Pierfrancesco Pavoni ItalienItalien ITA 16,23
Ben Johnson KanadaKanada CAN DOP

Finale: 30. August 1987

Wind: +0,95 m/s

In diesem Rennen gab es einen Dopingfall:
Der Kanadier Ben Johnson, zunächst Erster in Weltrekordzeit, wurde drei Tage nach seinem Olympiasieg 1988 positiv auf Stanozolol getestet und musste seine Goldmedaille abgeben. Auch seine Resultate bei diesen Weltmeisterschaften – neben dem ursprünglichen Rang eins über 100 Meter auch der vierte Platz der kanadischen 4-mal-100-Meter-Staffel – wurden annulliert, weil er zugab, schon zuvor gegen die Dopingbestimmungen verstoßen zu haben. Er wurde zunächst für zwei Jahre gesperrt, musste jedoch nach seiner Rückkehr in den Leistungssport eine lebenslange Sperre hinnehmen, weil ihm erneut ein Dopingverstoß nachgewiesen wurde.[1][2]

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Calvin Smith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,16
2 Gilles Quenéhervé FrankreichFrankreich FRA 20,16
3 John Regis Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 20,18
4 Robson da Silva Brasilien 1968Brasilien BRA 20,22
5 Wladimir Krylow SowjetunionSowjetunion URS 20,23
6 Floyd Heard Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,25
7 Pierfrancesco Pavoni ItalienItalien ITA 20,45
8 Atlee Mahorn KanadaKanada CAN 20,78

Finale: 3. September 1987

Wind: −0,4 m/s

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Thomas Schönlebe Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 44,33 ER
2 Innocent Egbunike NigeriaNigeria NGR 44,56
3 Harry Reynolds Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 44,80
4 Roberto Hernández KubaKuba CUB 44,99
5 Derek Redmond Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 45,08
6 David Kitur KeniaKenia KEN 45,34
7 Gabriel Tiacoh ElfenbeinküsteElfenbeinküste CIV 46,27
8 Roddie Haley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 46,77

Finale: 3. September 1987

Vizeweltmeister Innocent Egbunike hatte im Halbfinale mit 44,26 s einen neuen Weltmeisterschaftsrekord aufgestellt.

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Billy Konchellah KeniaKenia KEN 1:43,06 CR
2 Peter Elliott Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:43,41
3 José Luíz Barbosa Brasilien 1968Brasilien BRA 1:43,76
4 Ryszard Ostrowski Polen 1980Polen POL 1:44,59
5 Faouzi Lahbi MarokkoMarokko MAR 1:44,83
6 Stephen Ole Marai KeniaKenia KEN 1:44,84
7 Slobodan Popović JugoslawienJugoslawien YUG 1:45,07
8 Tom McKean Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:49,21

Finale: 1. September 1987

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Abdi Bile SomaliaSomalia SOM 3:36,80
2 José Luis González SpanienSpanien ESP 3:38,03
3 Jim Spivey Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 3:38,82
4 Joseph Chesire KeniaKenia KEN 3:39,36
5 Omer Khalifa SudanSudan SUD 3:39,81
6 Jens-Peter Herold Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 3:40,14
7 Michael Hillardt AustralienAustralien AUS 3:40,23
8 Steve Cram Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 3:41,19

Finale: 6. September 1987

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Saïd Aouita MarokkoMarokko MAR 13:26,44
2 Domingos Castro PortugalPortugal POR 13:27,59
3 Jack Buckner Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 13:27,74
4 Pierre Délèze SchweizSchweiz SUI 13:28,06
5 Vincent Rousseau BelgienBelgien BEL 13:28,56
6 Ewgeni Ignatow Bulgarien 1971Bulgarien BUL 13:29,68
7 Timothy Hutchings Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 13:30,01
8 Dionísio Castro PortugalPortugal POR 13:30,94

Finale: 6. September 1987

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Paul Kipkoech KeniaKenia KEN 27:38,63 CR
2 Francesco Panetta ItalienItalien ITA 27:48,98
3 Hansjörg Kunze Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 27:50,37
4 Arturo Barrios MexikoMexiko MEX 27:59,66
5 Steve Binns Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 28:03,08
6 Martin Vrábel TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 28:05,59
7 Spyros Andriopoulos GriechenlandGriechenland GRE 28:07,17 NR
8 Steve Plasencia Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 28:11,38

Datum: 29. August 1987

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Douglas Wakiihuri KeniaKenia KEN 2:11:48
2 Ahmed Salah DschibutiDschibuti DJI 2:12:30
3 Gelindo Bordin ItalienItalien ITA 2:12:40
4 Steve Moneghetti AustralienAustralien AUS 2:12:49
5 Hugh Jones Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:12:54
6 Juma Ikangaa TansaniaTansania TAN 2:13:43
7 Orlando Pizzolato ItalienItalien ITA 2:14:03
8 Rawil Kaschapow SowjetunionSowjetunion URS 2:14:41

Datum: 6. September 1987

110 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Greg Foster Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,21
2 Jonathan Ridgeon Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 13,29
3 Colin Jackson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 13,38
4 Jack Pierce Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,41
5 Igors Kazanovs SowjetunionSowjetunion URS 13,48
6 Carlos Sala SpanienSpanien ESP 13,55
7 Mark McKoy KanadaKanada CAN 13,71
DNS Arto Bryggare FinnlandFinnland FIN

Finale: 3. September 1987

Wind: +0,50 m/s

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Edwin Moses Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 47,46 CR
2 Danny Harris Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 47,48
3 Harald Schmid Deutschland BRBR Deutschland FRG 47,48 ERe
4 Sven Nylander SchwedenSchweden SWE 48,37
5 Amadou Dia Ba SenegalSenegal SEN 48,37
6 Henry Amike NigeriaNigeria NGR 48,63
7 Kriss Akabusi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 48,74
8 José Alonso SpanienSpanien ESP 49,46

Finale: 1. September 1987

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Francesco Panetta ItalienItalien ITA 8:08,57 CR
2 Hagen Melzer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 8:10,32
3 William Van Dijck BelgienBelgien BEL 8:12,18
4 Brian Diemer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8:14,46
5 Graeme Fell KanadaKanada CAN 8:16,46
6 Henry Marsh Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8:17,78
7 Peter Koech KeniaKenia KEN 8:20,08
8 Patrick Sang KeniaKenia KEN 8:20,45

Finale: 5. September 1987

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Lee McRae
Lee McNeill
Harvey Glance
Carl Lewis (Finale)
im Vorlauf/Halbfinale außerdem:
Dennis Mitchell
37,90
2 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Alexandr Jewgenjew
Wiktor Bryshin
Wladimir Murawjow
Wladimir Krylow (Halbfinale/Finale)
im Vorlauf außerdem:
Andrei Fedoriw
38,02 ER
3 JamaikaJamaika Jamaika John Mair
Andrew Smith
Clive Wright
Raymond Stewart
38,41
4 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Fritz Heer
Volker Westhagemann
Christian Haas
Norbert Dobeleit
38,73
5 Ungarn 1957Ungarn Ungarn István Nagy
László Karaffa
István Tatár
Attila Kovács
39,04
6 ItalienItalien Italien Ezio Madonia
Domenico Gorla
Paolo Catalano
Pierfrancesco Pavoni
im Vorlauf/Halbfinale außerdem:
Stefano Tilli
39,62
7 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Li Tao
Cai Jianming
Li Feng
Zheng Chen
39,93
DOP KanadaKanada Kanada Ben Johnson
Atlee Mahorn
Desai Williams
Mike Dwyer

Finale: 6. September 1987

In diesem Rennen gab es einen Dopingfall:
Der Kanadier Ben Johnson wurde drei Tage nach seinem Olympiasieg 1988 positiv auf Stanozolol getestet und musste seine Goldmedaille abgeben. Auch seine Resultate bei diesen Weltmeisterschaften – Rang eins über 100 Meter und Rang vier mit der kanadischen 4-mal-100-Meter-Staffel – wurden annulliert, weil Johnson zugab, schon zuvor gegen die Dopingbestimmungen verstoßen zu haben. Er wurde zunächst für zwei Jahre gesperrt, musste jedoch nach seiner Rückkehr in den Leistungssport eine lebenslange Sperre hinnehmen, weil ihm erneut ein Dopingverstoß nachgewiesen wurde.[1][2]

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Danny Everett
Roddie Haley (Finale)
Antonio McKay
Harry Reynolds (Finale)
im Vorlauf/Halbfinale außerdem:
Michael Franks
Raymond Pierre
2:57,29 CR
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Derek Redmond (Finale)
Kriss Akabusi
Roger Black (Finale)
Philip Brown
im Vorlauf/Halbfinale außerdem:
Mark Thomas
Todd Bennett
2:58,86 ER
3 KubaKuba Kuba Leandro Peñalver
Agustin Pavó
Lázaro Martínez
Roberto Hernández
2:59,16 NR
4 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Norbert Dobeleit (Finale)
Mark Henrich
Edgar Itt
Harald Schmid (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Peter Schwelm
Klaus Just
2:59,96 BR
5 KeniaKenia Kenia Joseph Sainah
John Anzrah
Elijah Bitok
David Kitur (Halbfinale/Finale)
im Vorlauf außerdem:
Tito Sawe
3:01,67
6 JamaikaJamaika Jamaika Mark Senior
Devon Morris
Winthrop Graham
Bert Cameron
3:04,53
DNF SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Jewgeni Lomtjew
Wladimir Prosin
Alexander Kurotschkin
Wladimir Krylow (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Arkadi Kornilow
DNS NigeriaNigeria Nigeria Moses Ugbisie
Joseph Falaye
Henry Amike
Innocent Egbunike

Finale: 6. September 1987

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Maurizio Damilano ItalienItalien ITA 1:20:45 CR
2 Jozef Pribilinec TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 1:21:07
3 José Marín SpanienSpanien ESP 1:21:24
4 Wiktor Mostowik SowjetunionSowjetunion URS 1:21:53
5 Carlo Mattioli ItalienItalien ITA 1:22:53
6 Roman Mrázek TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 1:23:01
7 Jean-Claude Corre FrankreichFrankreich FRA 1:23:38
8 Querubín Moreno KolumbienKolumbien COL 1:23:42

Datum: 30. August 1987

50 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Hartwig Gauder Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 3:40:53 CR
2 Ronald Weigel Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 3:41:30
3 Wjatscheslaw Iwanenko SowjetunionSowjetunion URS 3:44:02
4 Raffaello Ducceschi ItalienItalien ITA 3:47:49
5 Martín Bermúdez MexikoMexiko MEX 3:48:27
6 Sandro Bellucci ItalienItalien ITA 3:48:52
7 Pavol Szikora TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 3:49:44
8 Arturo Bravo MexikoMexiko MEX 3:52:08

Datum: 5. September 1987

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Patrik Sjöberg SchwedenSchweden SWE 2,38 CR
2 Hennadij Awdjejenko SowjetunionSowjetunion URS 2,38 CR
Igor Paklin SowjetunionSowjetunion URS 2,38 CR
4 Dietmar Mögenburg Deutschland BRBR Deutschland FRG 2,35
5 Clarence Saunders Bermuda 1910Bermuda BER 2,32
6 Sorin Matei Rumänien 1965Rumänien ROM 2,32
7 Jan Zvara TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 2,32
8 Carlo Thränhardt Deutschland BRBR Deutschland FRG 2,29

Finale: 6. September 1987

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Serhij Bubka SowjetunionSowjetunion URS 5,85 CR
2 Thierry Vigneron FrankreichFrankreich FRA 5,80
3 Rodion Gataullin SowjetunionSowjetunion URS 5,80
4 Marian Kolasa Polen 1980Polen POL 5,80
5 Earl Bell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,70
Nikolaj Nikolow Bulgarien 1971Bulgarien BUL 5,70
7 Delko Lessew Bulgarien 1971Bulgarien BUL 5,60
8 Atanas Tarew Bulgarien 1971Bulgarien BUL 5,60

Finale: 5. September 1987

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Carl Lewis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,67 CR
2 Robert Emmijan SowjetunionSowjetunion URS 8,53
3 Larry Myricks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,33
4 Giovanni Evangelisti ItalienItalien ITA 8,19
5 Jens Hirschberg Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 8,16
6 Jaime Jefferson KubaKuba CUB 8,14
7 Wladimir Amidschinow Bulgarien 1971Bulgarien BUL 8,11
8 Mike Conley Sr. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,10

Finale: 5. September 1987

Giovanni Evangelisti brachte sich mit seinem letzten – mit 8,38 m gemessenen – Sprung zunächst auf den Bronzeplatz und verdrängte damit Larry Myricks, der zuvor mit 8,33 m hinter Carl Lewis und Robert Emmijan den dritten Rang belegt hatte. Evangelisti wurde daher zunächst mit der Bronzemedaille ausgezeichnet.

Durch Computerauswertungen, unter anderem des Deutschen Helmar Hommel, stellte sich im Nachhinein heraus, dass Evangelistis letzter Sprung maximal 7,80 m betragen haben konnte[6], sodass nun von einer bewussten Fehlentscheidung der Kampfrichter zugunsten ihres Landsmannes Evangelisti ausgegangen wurde. Der wohl unbeteiligte Evangelisti wurde nachträglich mit seinem real besten Sprung von 8,19 m auf Platz vier gewertet, während Myricks die Bronzemedaille erhielt.

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Christo Markow Bulgarien 1971Bulgarien BUL 17,92 CR/ER
2 Mike Conley Sr. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 17,67
3 Oleg Sakirkin SowjetunionSowjetunion URS 17,43
4 Alexander Kowalenko SowjetunionSowjetunion URS 17,38
5 Jacek Pastusinski Polen 1980Polen POL 17,35
6 Joseph Taiwo NigeriaNigeria NGR 17,29
7 Peter Bouschen Deutschland BRBR Deutschland FRG 17,26
8 Oleg Prozenko SowjetunionSowjetunion URS 17,23

Finale: 31. August 1987

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Werner Günthör SchweizSchweiz SUI 22,23 CR
2 Alessandro Andrei ItalienItalien ITA 21,88
3 John Brenner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 21,75
4 Remigius Machura TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 21,39
5 Ulf Timmermann Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21,35
6 Udo Beyer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21,13
7 Klaus Bodenmüller OsterreichÖsterreich AUT 20,41
8 Sergei Gawrjuschin SowjetunionSowjetunion URS 20,15

Finale: 29. August 1987

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Jürgen Schult Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 68,74 CR
2 John Powell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 66,22
3 Luis Delís KubaKuba CUB 66,02
4 Rolf Danneberg Deutschland BRBR Deutschland FRG 65,96
5 Wladimir Sintschenko SowjetunionSowjetunion URS 65,60
6 Romas Ubartas SowjetunionSowjetunion URS 65,50
7 Imrich Bugár TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 65,32
8 Vaclavas Kidykas SowjetunionSowjetunion URS 63,64

Finale: 4. September 1987

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Sergei Litwinow SowjetunionSowjetunion URS 83,06 CR
2 Jüri Tamm SowjetunionSowjetunion URS 80,84
3 Ralf Haber Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 80,76
4 Christoph Sahner Deutschland BRBR Deutschland FRG 80,58
5 Igor Nikulin SowjetunionSowjetunion URS 80,18
6 Heinz Weis Deutschland BRBR Deutschland FRG 80,18
7 Tibor Gécsek Ungarn 1957Ungarn HUN 77,56
8 Plamen Minew Bulgarien 1971Bulgarien BUL 77,06

Finale: 1. September 1987

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Seppo Räty FinnlandFinnland FIN 83,54 CR
2 Wiktor Jewsjukow SowjetunionSowjetunion URS 82,52
3 Jan Železný TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 82,20
4 Tom Petranoff Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 81,28
5 Lew Schatilo SowjetunionSowjetunion URS 81,02
6 Kazuhiro Mizoguchi Japan 1870Japan JPN 80,24
7 Mick Hill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 79,66
8 Dag Wennlund SchwedenSchweden SWE 78,40

Finale: 30. August 1987

Erstmals wurde bei den Weltmeisterschaften ein 1986 modifizierter Speer eingesetzt. Durch den beim neuen Speer nach vorne verlagerten Schwerpunkt wurden a) die Probleme beim Messen – bedingt durch den flachen Auftreffwinkel der alten Speermodelle – sowie b) die Schwierigkeiten durch die immer größeren erzielten Weiten behoben.[7]

Zehnkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Punkte
1 Torsten Voss Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 8680
2 Siegfried Wentz Deutschland BRBR Deutschland FRG 8461
3 Pawlo Tarnowezkyj SowjetunionSowjetunion URS 8375
4 Christian Plaziat FrankreichFrankreich FRA 8307
5 Christian Schenk Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 8304
6 Simon Poelman NeuseelandNeuseeland NZL 8296
7 Alain Blondel FrankreichFrankreich FRA 8178
8 Alexander Newski SowjetunionSowjetunion URS 8174

Datum: 3. und 4. September 1987

Gewertet wurde nach der auch heute gültigen Punktetabelle von 1985.

Resultate Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Silke Gladisch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 10,90 CR
2 Heike Drechsler Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 11,00
3 Merlene Ottey JamaikaJamaika JAM 11,04
4 Diane Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11,07
5 Anelija Nunewa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 11,09
6 Angela Bailey KanadaKanada CAN 11,18
7 Pam Marshall Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11,19
DOP Angella Issajenko KanadaKanada CAN

Finale: 30. August 1987

Wind: −0,58 m/s

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Die zunächst fünftplatzierte Kanadierin Angella Issajenko, frühere Angella Taylor, war im Dopingfall Ben Johnson involviert. Sie gehörte unter Charlie Francis derselben Trainingsgruppe an wie Johnson. Der für die Dopingpräparate verantwortliche Arzt George Astaphan war ebenso für Issajenko wie auch für Johnson zuständig. Nachdem Ben Johnson des Dopingvergehens überführt war, legte Issajenko zahlreiche Dopingpraktiken offen und gestand ein, dass auch sie selber gedopt hatte. Sie erhielt daraufhin eine Sperre, unter anderem ihre bei diesen Weltmeisterschaften erzielten Resultate über 100 Meter und mit der 4-mal-100-Meter-Staffel (zunächst Platz sechs) wurden annulliert.[3][4]

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Silke Gladisch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21,74 CR
2 Florence Griffith-Joyner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 21,96
3 Merlene Ottey JamaikaJamaika JAM 22,06
4 Pam Marshall Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 22,18
5 Gwen Torrence Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 22,40
6 Mary Onyali NigeriaNigeria NGR 22,52
7 Ewa Kasprzyk Polen 1980Polen POL 22,52
8 Nadezhda Georgieva Bulgarien 1971Bulgarien BUL 22,55

Finale: 3. September 1987

Wind: +1,16 m/s

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Olha Bryshina SowjetunionSowjetunion URS 49,38
2 Petra Müller Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 49,94
3 Kirsten Emmelmann Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 50,20
4 Marija Pinigina SowjetunionSowjetunion URS 50,53
5 Lillie Leatherwood Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 50,82
6 Jillian Richardson KanadaKanada CAN 51,03
7 Diane Dixon Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 51,13
8 Olga Nasarowa SowjetunionSowjetunion URS 51,20

Finale: 31. August 1987

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Sigrun Wodars Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:55,26 NR
2 Christine Wachtel Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:55,32
3 Ljubow Gurina SowjetunionSowjetunion URS 1:55,56
4 Ana Fidelia Quirot KubaKuba CUB 1:55,84 AM
5 Jarmila Kratochvílová TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 1:57,81
6 Mitica Junghiatu Rumänien 1965Rumänien ROM 1:59,66
7 Nadija Olisarenko SowjetunionSowjetunion URS 2:00,28
8 Slobodanka Čolović JugoslawienJugoslawien YUG 2:02,09

Finale: 31. August 1987

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Tetjana Samolenko SowjetunionSowjetunion URS 3:58,56 CR
2 Hildegard Körner Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 3:58,67
3 Doina Melinte Rumänien 1965Rumänien ROM 3:59,27
4 Cornelia Bürki SchweizSchweiz SUI 3:59,90
5 Andrea Hahmann Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 4:00,63
6 Kirsty Wade Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:01,41
7 Diana Richburg Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 4:01,79
8 Elly van Hulst NiederlandeNiederlande NED 4:03,63

Finale: 5. September 1987

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Die nach dem WM-Rennen abgegebene Dopingprobe der zunächst drittplatzierten Schweizerin Sandra Gasser wurde positiv auf Testosteron getestet. Ihre Medaille musste sie abgeben, darüber hinaus wurde sie für zwei Jahre gesperrt.[5]

3000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Tetjana Samolenko SowjetunionSowjetunion URS 8:38,73
2 Maricica Puică Rumänien 1965Rumänien ROM 8:39,45
3 Ulrike Bruns Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 8:40,30
4 Cornelia Bürki SchweizSchweiz SUI 8:40,31
5 Jelena Romanowa SowjetunionSowjetunion URS 8:41,33
6 Elly van Hulst NiederlandeNiederlande NED 8:42,56
7 Yvonne Murray Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8:43,94
8 Wendy Sly Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8:45,85

Finale: 1. September 1987

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Ingrid Kristiansen NorwegenNorwegen NOR 31:05,85 CR
2 Jelena Schupijewa SowjetunionSowjetunion URS 31:09,40
3 Kathrin Ullrich Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 31:11,34 NR
4 Olga Bondarenko SowjetunionSowjetunion URS 31:18,38
5 Liz McColgan Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 31:19,82
6 Lynn Jennings Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 31:45,43
7 Albertina Machado PortugalPortugal POR 31:46,61
8 Wang Xiuting China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 31:48,88

Datum: 6. September 1987

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Rosa Mota PortugalPortugal POR 2:25:17 CR
2 Soja Iwanowa SowjetunionSowjetunion URS 2:32:38
3 Jocelyne Villeton FrankreichFrankreich FRA 2:32:53
4 Bente Moe NorwegenNorwegen NOR 2:33:21
5 Alena Zuchlo SowjetunionSowjetunion URS 2:33:55
6 Jekaterina Chramenkowa SowjetunionSowjetunion URS 2:34:23
7 Nancy Ditz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2:34:54
8 Sinikka Keskitalo FinnlandFinnland FIN 2:35:16

Datum: 29. August 1987

100 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Ginka Sagortschewa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 12,34 CR
2 Gloria Uibel Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 12,44
3 Cornelia Oschkenat Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 12,46
4 Jordanka Donkowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 12,49
5 Anne Piquereau FrankreichFrankreich FRA 12,82
6 Laurence Elloy FrankreichFrankreich FRA 12,83
7 Claudia Zaczkiewicz Deutschland BRBR Deutschland FRG 12,98
8 LaVonna Martin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,06

Finale: 4. September 1987

Wind: −0,5 m/s

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Sabine Busch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 53,62 CR
2 Debbie Flintoff-King AustralienAustralien AUS 54,19
3 Cornelia Ullrich Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 54,31
4 Sandra Farmer JamaikaJamaika JAM 54,38
5 Tuija Helander-Kuusisto FinnlandFinnland FIN 54,62
6 Ana Ambrazienė SowjetunionSowjetunion URS 55,68
7 Schowonda Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 55,86
8 Judi Brown-King Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 56,10

Finale: 3. September 1987

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Alice Brown
Diane Williams
Florence Griffith-Joyner
Pam Marshall
41,58 CR
2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR Silke Gladisch
Cornelia Oschkenat
Kerstin Behrendt
Marlies Göhr
41,95
3 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Irina Sljussar
Natalja Pomoschtschnikowa
Natalja German
Olga Antonowa
42,33
4 Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien Ginka Sagortschewa
Anelija Nunewa
Nadeschda Georgiewa
Walja Demirewa
42,71
5 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Silke-Beate Knoll
Ulrike Sarvari
Andrea Thomas
Ute Thimm
43,20
6 KubaKuba Kuba Eusebia Riquelme
Aliuska López
Susana Armenteros
Liliana Allen
43,66
7 FrankreichFrankreich Frankreich Françoise Leroux
Marie-Christine Cazier
Laurence Bily
Muriel Leroy
43,75
DOP KanadaKanada Kanada Angela Bailey
Angela Phipps
Angella Issajenko
Keturah Anderson

Finale: 6. September 1987

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Mitglied der zunächst sechstplatzierten kanadischen 4-mal-100-Meter-Staffel war Angella Issajenko, frühere Angella Taylor, die im Dopingfall Ben Johnson involviert war. Sie gehörte unter Charlie Francis derselben Trainingsgruppe an wie Johnson. Der für die Dopingpräparate verantwortliche Arzt George Astaphan war ebenso für Issajenko wie auch für Johnson zuständig. Nachdem Ben Johnson des Dopingvergehens überführt war, legte Issajenko zahlreiche Dopingpraktiken offen und gestand ein, dass auch sie selber gedopt hatte. Sie erhielt daraufhin eine Sperre, unter anderem ihre bei diesen Weltmeisterschaften erzielten Resultate über 100 Meter (zunächst Platz fünf) und mit der 4-mal-100-Meter-Staffel wurden annulliert.[3][4]

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR Dagmar Neubauer
Kirsten Emmelmann
Petra Müller
Sabine Busch (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Cornelia Ullrich
3:18,63 CR
2 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Aelita Jurtschenko
Olga Nasarowa
Marija Pinigina
Olha Bryshina
3:19,50
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Diane Dixon
Denean Howard-Hill
Valerie Brisco-Hooks
Lillie Leatherwood
3:21,04
4 KanadaKanada Kanada Charmaine Crooks
Molly Killingbeck
Marita Payne-Wiggins
Jillian Richardson
3:24,11
5 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Ute Thimm
Helga Arendt
Gudrun Abt
Gisela Kinzel
3:24,94
6 JamaikaJamaika Jamaika Cathy Rattray-Williams
Sandra Farmer-Patrick
Ilrey Oliver
Sandie Richards
3:27,51
7 FrankreichFrankreich Frankreich Nathalie Simon
Nadine Debois
Helene Huart
Fabienne Ficher
3:27,60
8 Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien Zvetanka Iliewa
Rossiza Stamenowa
Pepa Pawlowa
Juliana Marinowa
3:30,24

Finale: 6. September 1987

10 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Irina Strachowa SowjetunionSowjetunion URS 44:12 CR
2 Kerry Saxby AustralienAustralien AUS 44:23
3 Yan Hong China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 44:42
4 Mari Cruz Díaz SpanienSpanien ESP 44:48
5 Jelena Nikolajewa SowjetunionSowjetunion URS 44:54
6 Monica Gunnarsson SchwedenSchweden SWE 45:09
7 Jin Bingjie China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 45:24
8 Ann Peel KanadaKanada CAN 45:27

Datum: 1. September 1987

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Stefka Kostadinowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 2,09 WR
2 Tamara Bykowa SowjetunionSowjetunion URS 2,04
3 Susanne Beyer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1,99
4 Silvia Costa KubaKuba CUB 1,96
5 Larissa Kossizyna SowjetunionSowjetunion URS 1,96
6 Heike Redetzky Deutschland BRBR Deutschland FRG 1,96
7 Swetlana Issaewa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 1,93
8 Louise Ritter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1,93
Ljudmyla Awdjejenko SowjetunionSowjetunion URS 1,93

Finale: 30. August 1987

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Jackie Joyner-Kersee Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7,36 CR
2 Jelena Belewskaja SowjetunionSowjetunion URS 7,14
3 Heike Drechsler Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 7,13
4 Helga Radtke Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 7,01
5 Galina Tschistjakowa SowjetunionSowjetunion URS 6,99
6 Irina Waljukewitsch SowjetunionSowjetunion URS 6,89
7 Jennifer Inniss Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6,80
8 Nicole Boegman AustralienAustralien AUS 6,63

Finale: 4. September 1987

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Natalja Lissowskaja SowjetunionSowjetunion URS 21,24 CR
2 Kathrin Neimke Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21,21
3 Ines Müller Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 20,76
4 Claudia Losch Deutschland BRBR Deutschland FRG 20,73
5 Natalja Achrimenko SowjetunionSowjetunion URS 20,68
6 Heike Hartwig Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 20,63
7 Li Meisu China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 20,43
8 Helena Fibingerová TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 20,29

Finale: 5. September 1987

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Martina Hellmann Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 71,62 CR
2 Diana Gansky Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 70,12
3 Zwetanka Christowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 68,82
4 Ilke Wyludda Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 68,20
5 Swetla Mitkowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 66,58
6 Zdeňka Šilhavá TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 64,82
7 Laryssa Mychaltschenko SowjetunionSowjetunion URS 64,72
8 Mariana Lengyel Rumänien 1965Rumänien ROM 62,30

Finale: 31. August 1987

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Fatima Whitbread Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 76,64 CR
2 Petra Felke Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 71,76
3 Beate Peters Deutschland BRBR Deutschland FRG 68,82
4 Tessa Sanderson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 67,54
5 Susanne Jung Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 67,46
6 Tiina Lillak FinnlandFinnland FIN 66,82
7 Natalja Jermolowitsch SowjetunionSowjetunion URS 65,52
8 Ivonne Leal KubaKuba CUB 64,90

Finale: 6. September 1987

Siebenkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Punkte
1 Jackie Joyner-Kersee Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7128 CR
2 Larissa Nikitina SowjetunionSowjetunion URS 6564
3 Jane Frederick Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6502
4 Anke Behmer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 6460
5 Liliana Năstase Rumänien 1965Rumänien ROM 6325
6 Marion Reichelt Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 6296
7 Marianna Maslennikowa SowjetunionSowjetunion URS 6228
8 Zhu Yuqing China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 6211 AS

Datum: 31. August und 1. September 1987

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Kein Tag wie jeder andere: Ben Johnson wird gesperrt auf eurosport.de, 4. März 2016, abgerufen am 25. März 2020
  2. a b c Inga Böddeling, Der Sündenfall des Ben Johnson auf morgenpost.de, 14. August 2018, abgerufen am 25. März 2020
  3. a b c Angella Taylor-Issajenko auf haltenraum.com, abgerufen am 18. März 2020
  4. a b c John Barnes, Recent Developments in Canadian Sports Law auf commentary.canlii.org, 1991, englisch (PDF, 5554 kB), abgerufen am 18. März 2020
  5. a b Wie lebenslänglich auf spiegel.de, 5. Oktober 1987, abgerufen am 2. April 2020
  6. Michael Reinsch, Der Riesensatz von Turin, Artikel auf faz.net, 11. März 2009, abgerufen am 27. März 2020
  7. Dr. Jürgen Schiffer: "Why did the senior javelin specification have to be changed?" - Artikel in IAAF/New Studies in athletics 3/4.00 (engl.), abgerufen am 29. März 2020

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1987 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]