Liste der Kulturdenkmale in Chemnitz-Gablenz

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Die Liste der Kulturdenkmale in Chemnitz-Gablenz enthält die Kulturdenkmale des Chemnitzer Stadtteils Chemnitz-Gablenz, die in der Denkmalliste vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen mit Stand vom 20. Juni 2013 erfasst wurden. Zusätzlich sind die aus der Denkmalliste gestrichenen Kulturdenkmale aufgeführt.

Die Liste ist nach den Anfangsbuchstaben der Adresse aufgeteilt.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bezeichnung: Nennt den Namen, die Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals.
  • Adresse: Nennt den Straßennamen und wenn vorhanden die Hausnummer des Kulturdenkmals. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link „Karte“ führt zu verschiedenen Kartendarstellungen und nennt die Koordinaten des Kulturdenkmals.
  • Datierung: Gibt die Datierung an; das Jahr der Fertigstellung bzw. den Zeitraum der Errichtung. Eine Sortierung nach Jahr ist möglich.
  • Beschreibung: Nennt bauliche und geschichtliche Einzelheiten des Kulturdenkmals, vorzugsweise die Denkmaleigenschaften.
  • ID: Gibt die vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen vergebene Objekt-ID des Kulturdenkmals an.

A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnstallhaus in offener Bebauung
Wohnstallhaus in offener Bebauung Adelsbergstraße 26
(Karte)
um 1800 Stattliches Wohnstallhaus mit markantem Steildach, ursprüngliche Fachwerkkonstruktion des Obergeschosses rückwärtig und an den Giebelseiten erhalten, Zeuge der ehemaligen ländlichen Bebauung von Gablenz in relativer Nähe zum Stadtzentrum 09203887
 
Schule mit rückwärtig angebauter Turnhalle
Schule mit rückwärtig angebauter Turnhalle Adelsbergstraße 90
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert (Schule); Anfang 20. Jahrhundert (Schulturnhalle) Platzbeherrschendes Schulgebäude mit klar strukturierter, klassizisierender Fassade 09203953
 
Frei stehendes Wohnhaus
Frei stehendes Wohnhaus Adelsbergstraße 94
(Karte)
Letztes Drittel 19. Jahrhundert Einfacher Wohnbau, Zeuge einer frühen vorstädtischen Bebauung im Ortskern von Gablenz, Originalputz 09203967
 
Frei stehendes Wohnhaus
Frei stehendes Wohnhaus Adelsbergstraße 94a
(Karte)
Qualitätvoller Wohnbau in markanter Lage, weitgehend unveränderte gründerzeitliche Klinkerfassade 09203966
 
Dreiseithof mit zwei Wohnhäusern und Scheune
Weitere Bilder
Dreiseithof mit zwei Wohnhäusern und Scheune Adelsbergstraße 97
(Karte)
2. Drittel 19. Jahrhundert Geschlossen erhaltene, gutsartige Hofanlage, Wohngebäude gemauert mit mäßig steilen Satteldächern, Scheune holzverschalt 09203969
 
Wohnstallhaus
Wohnstallhaus Adelsbergstraße 126
(Karte)
1. Drittel 19. Jahrhundert Freistehendes Wohnstallhaus in ländlichen Formen, Zeuge der älteren Bebauung des Ortsteils 09203949
 
Sachgesamtheit Kriegersiedlung Ostheim mit "Georgenhof"
Weitere Bilder
Sachgesamtheit Kriegersiedlung Ostheim mit "Georgenhof" Am Wiesengrund 1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10; 11; 12; 13
(Karte)
1925/1926 Bestehend aus dem Wohnhof "Georgenhof" mit Steinbogen zwischen den Häusern (Einzeldenkmal - siehe Einzeldenkmalliste Georgenhof 1–4 - Obj. 09203319) und 13 Mehrfamilienreihenhäusern - zweizeilig entlang der Straße Am Wiesengrund (Nr. 1–13, ungerade und Nr. 2–12, gerade, Sachgesamtheitsteile)

Teile einer größeren, ab 1919 in mehreren Etappen von der Chemnitzer Kriegersiedlung Gemeinnützigen G.m.b.H. errichteten Wohnanlage, wichtiger traditionalistischer Siedlungskomplex mit qualitätvoller Raumbildung und anspruchsvoller Detailgestaltung, von stadtgeschichtlichem, geschichtlichem und städtebaulichem Wert

09203305
 
Villa mit Garten und Resten der Einfriedung
Villa mit Garten und Resten der Einfriedung Arthur-Strobel-Straße 1
(Karte)
Villenbau von herausragender Qualität in außergewöhnlich gutem Erhaltungszustand, im Reformstil der Zeit um 1910 09203968
 
Wohnstallhaus und Seitengebäude eines ehemaligen Dreiseithofes
Weitere Bilder
Wohnstallhaus und Seitengebäude eines ehemaligen Dreiseithofes Arthur-Strobel-Straße 3
(Karte)
2. Drittel 19. Jahrhundert Wohnstallhaus und Seitengebäude mit teils sichtbarem, teils verborgenem Fachwerk in den Obergeschossen, Zeuge der ländlich geprägten älteren Bebauung des Ortsteils 09203950
 
Mietshaus in ehemals geschlossener Bebauung in Ecklage
Mietshaus in ehemals geschlossener Bebauung in Ecklage Augustusburger Straße 102
(Karte)
Um 1905 Anspruchsvoll gestalteter Mietsbau in beherrschender städtebaulicher Situation zwischen Uferstraße und Augustusburger Straße, markanter Bauschmuck 09203889
 
Wohnhaus
Wohnhaus Augustusburger Straße 228
(Karte)
2. Viertel 19. Jahrhundert Freistehendes ländliches Wohnhaus von stattlichen Ausmaßen, vermutlich Rest eines Dreiseithofes 09203946
 
Villa mit Vorgarten
Villa mit Vorgarten Augustusburger Straße 234
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung, ausgewogen gegliederter Gründerzeitbau, mit Stilelementen der Neorenaissance, Gliederungselemente in Porphyr 09302932
 
Seitengebäude und Scheune eines ehemaligen Dreiseithofes
Seitengebäude und Scheune eines ehemaligen Dreiseithofes Augustusburger Straße 260
(Karte)
1. Drittel 19. Jahrhundert Wirtschaftsgebäude einer Hofanlage, teils mit Sichtfachwerk 09203948
 
Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes
Weitere Bilder
Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes Augustusburger Straße 306
(Karte)
2. Drittel 19. Jahrhundert Wenig veränderte bäuerliche Hofanlage in zeittypischen Formen 09203942
 
Brauerei, mit Vorgarten und Einfriedung
Weitere Bilder
Brauerei, mit Vorgarten und Einfriedung Augustusburger Straße 329
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert (Fabrikgebäude); um 1900 (Fabrikgebäude) Aus zwei unterschiedlichen Bauphasen geschlossen erhaltener Komplex von Produktionsgebäuden einer Brauerei inklusive Schornstein, architektonisch wertvolle Putzbauten mit Backsteingliederung, qualitätvolle Details, geschickte Ausnutzung eines dreieckigen Grundstücks 09203947
 

B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Mietshaus in ehemals geschlossener Bebauung
Mietshaus in ehemals geschlossener Bebauung Bernhardstraße 51
(Karte)
Um 1900 Qualitätvoller gründerzeitlicher Mietbau mit straffer, mittenbetonter Fassadengliederung 09203898
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bernhardstraße 53
(Karte)
Um 1900 Qualitätvoller gründerzeitlicher Mietbau mit straffer, mittenbetonter Fassadengliederung 09302804
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung in Ecklage
Mietshaus in geschlossener Bebauung in Ecklage Bernhardstraße 54
(Karte)
Um 1905 Anspruchsvoll gestalteter Mietsbau mit markanter Eckakzentuierung, reicher Bauschmuck, Vestibül mit Pilastergliederung und Deckenstuck 09203888
 
Villa (mit seitlichem Anbau), Garten und Einfriedung
Villa (mit seitlichem Anbau), Garten und Einfriedung Bernhardstraße 71
(Karte)
Bezeichnet mit 1890/1891 Hochwertiger Villenbau mit aufwendiger Fassadengliederung und Bauschmuck in Neorenaissanceformen, angesetzter Turm betont markante Hanglage, großer Saalanbau mit repräsentativ gestalteter Eingangsfront, gut erhaltene Schmiedeeiseneinfriedung 09203883
 
Mietshaus in offener Bebauung
Mietshaus in offener Bebauung Bernhardstraße 92
(Karte)
Bezeichnet mit 1894 Schlichter gründerzeitlicher Mietsbau in Neorenaissanceformen, reich gegliederter Dachaufbau, baugeschichtlich von Bedeutung 09302996
 
Villa mit Garten
Villa mit Garten Bernhardstraße 98
(Karte)
Um 1910 Qualitätvolle Villa in reizvoller Ecklage, belebte Fassadengliederung in ländlichen Formen, markantes Turmmotiv 09203926
 
Mietshaus in Ecklage mit Laden
Mietshaus in Ecklage mit Laden Bernhardstraße 102
(Karte)
Um 1907 Zeittypischer spätgründerzeitlicher Putzbau mit schlichtem Fassadendekor 09203815
 
Mietshaus in halboffener Bebauung
Mietshaus in halboffener Bebauung Bernhardstraße 103
(Karte)
Um 1900 Schlichter Etagenwohnbau mit zurückhaltender Fassadengestaltung in Neorenaissanceformen 09203908
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bernhardstraße 104
(Karte)
Um 1900 Zeittypisches gründerzeitliches Gebäude in Klinkermischbauweise 09203816
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bernhardstraße 106
(Karte)
Um 1900 Zeittypischer gründerzeitlicher Bau in Klinkermischbauweise 09203817
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bernhardstraße 107
(Karte)
Bezeichnet mit 1904 Schlichter späthistoristischer Klinkerbau mit interessanten sandsteinernen Dekorformen 09302997
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bernhardstraße 108
(Karte)
Um 1900 Zeittypischer gründerzeitlicher Bau in Klinkermischbauweise 09203818
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bernhardstraße 110
(Karte)
Um 1905 Schlichter Etagenwohnbau mit zurückhaltendem Fassadendekor, erhaltenswert als Teil einer gründerzeitlichen Zeilenbebauung 09203918
 
Mietshaus in Ecklage in ehemals geschlossener Bebauung
Mietshaus in Ecklage in ehemals geschlossener Bebauung Bernhardstraße 111
(Karte)
um 1905 schlichtes Etagenwohnhaus mit qualitätvollem Dekorsystem und Jugendstilanklängen von baugeschichtlichem und städtebaulichem Wert 09203909
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung in Ecklage
Mietshaus in geschlossener Bebauung in Ecklage Bernhardstraße 112
(Karte)
Bezeichnet mit 1909 Qualitätvoller Mietbau in städtebaulich reizvoller Lage an der Andreaskirche, sparsamer Fassadenschmuck 09203917
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bernhardstraße 115
(Karte)
Um 1900 Klar strukturierter Mietbau mit anspruchsvollem Fassadendekor in Neorenaissanceformen, repräsentative Einfahrtstür 09203916
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bernhardstraße 118
(Karte)
Bezeichnet mit 1911 Schlichter Mietbau mit symmetrisch aufgebauter Fassade in betonter Vertikalgliederung, zurückhaltende Putzdekoration in Formen des geometrischen Jugendstils 09203897
 
Wohnhaus
Wohnhaus Blumensteig 1; 3
(Karte)
Um 1920 Zeittypischer Putzbau von baugeschichtlichem, sozialgeschichtlichem und städtebaulichem Wert, von der Allgemeinen Baugenossenschaft für Chemnitz und Umgebung, der ältesten Chemnitzer Baugenossenschaft, errichtet

Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Gartenstadt Gablenz-Siedlung: Wohnhaus (zwei Hausnummern, mit Geibelstraße 74 baulich verbunden) der Siedlung (siehe auch Sachgesamtheitsliste Geibelstraße - Obj. 09301604)

09302866
 

C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Zwei Wohnhäuser
Weitere Bilder
Zwei Wohnhäuser Carl-von-Ossietzky-Straße 44; 46; 48; 50
(Karte)
1925 und später Qualitätvolles Beispiel genossenschaftlichen Wohnungsbaus um 1930, s.a.u. Clausstraße 89–115, Frühlichtweg 1/3, Grüner Winkel 1–6, Heimgarten 1-6

Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Siedlung Clausstraße: zwei Wohnhäuser (Carl-von-Ossietzky-Straße Nr. 44/46 und 48/50) einer Wohnanlage, mit Vorgarten und Einfassungen (siehe Sachgesamtheitsliste Clausstraße - Obj. 09302606)

09205687
 
Mehrfamilienhaus (mit drei Eingängen)
Mehrfamilienhaus (mit drei Eingängen) Carl-von-Ossietzky-Straße 141; 143; 145
(Karte)
1928/29 Bestandteil einer Siedlungsanlage, schlichter Putzbau mit Klinkerdekorationen, s.a.u. Carl-von-Ossietzky-Straße 147/149 und Kreherstraße 80-86 09205992
 
Mehrfamilienhaus (mit zwei Eingängen)
Mehrfamilienhaus (mit zwei Eingängen) Carl-von-Ossietzky-Straße 147; 149
(Karte)
1928/1929 Bestandteil einer Siedlungsanlage, schlichter Putzbau von städtebaulichem Wert, s.a.u. Carl-von-Ossietzky-Straße 141–145 und Kreherstraße 80-86 09205994
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Charlottenstraße 48
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietbau in Klinkermischbauweise, fein nuancierter Dekor mit Jugendstilanklängen 09203922
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Charlottenstraße 50
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietsbau mit ausgewogener Fassadengliederung, Jugendstilanklänge 09203808
 
Schule mit rückwärtig freistehender Turnhalle
Weitere Bilder
Schule mit rückwärtig freistehender Turnhalle Charlottenstraße 52
(Karte)
Um 1890 Markant gelegener, hochaufragender Klinkerbau mit strenger Fassadengliederung in klassizisierenden Formen 09203921
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Charlottenstraße 77
(Karte)
Bezeichnet mit 1912 Zeittypischer Mietbau mit symmetrisch aufgebauter Fassade und differenziertem Dekor, Teil einer einheitlich gestalteten Hauszeile im Reformstil der Zeit um 1910 09203920
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Charlottenstraße 79
(Karte)
Bezeichnet mit 1912 Zeittypischer Mietbau mit symmetrisch aufgebauter Fassade und differenziertem Dekor, Teil einer einheitlich gestalteten Hauszeile im Reformstil der Zeit um 1910 09203912
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Charlottenstraße 81
(Karte)
Um 1910 Schlichter Mietbau mit klar gegliederter Fassade, Teil einer einheitlich gestalteten Hauszeile im Reformstil der Zeit um 1910 09203957
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Charlottenstraße 83
(Karte)
Um 1910 Zeittypischer Mietbau mit symmetrischer Fassadengliederung und zurückhaltendem Dekor, Teil einer einheitlich gestalteten Hauszeile im Reformstil der Zeit um 1910 09203958
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Charlottenstraße 85
(Karte)
Um 1910 Zeittypischer Mietbau mit symmetrischer Fassadengliederung und zurückhaltendem, akzentuiert angebrachtem Dekor, Teil einer einheitlich gestalteten Hauszeile im Reformstil der Zeit um 1910 09203954
 
Wohnhauszeile
Wohnhauszeile Charlottenstraße 108; 110
(Karte)
Um 1928 Zeittypischer Putzbau von baugeschichtlichem, sozialgeschichtlichem und städtebaulichem Wert, von der Allgemeinen Baugenossenschaft für Chemnitz und Umgebung, der ältesten Chemnitzer Baugenossenschaft, errichtet

Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Gartenstadt Gablenz-Siedlung: Wohnhauszeile (mit Geibelstraße 20–24a baulich verbunden) der Siedlung (siehe auch Sachgesamtheitsliste Geibelstraße - Obj. 09301604)

09203798
 
Sachgesamtheit Siedlung Clausstraße
Weitere Bilder
Sachgesamtheit Siedlung Clausstraße Clausstraße 89; 91; 93; 95; 97; 99; 101; 103; 105; 107; 109; 111; 113; 115
(Karte)
1925 und später Qualitätvolles Beispiel genossenschaftlichen Wohnungsbaus um 1930

Sachgesamtheit Siedlung Clausstraße, mit folgenden Einzeldenkmalen:

Elf Wohnblöcke einer Wohnanlage mit Verbindungsmauern, Vorgärten und Einfassungen, Carl-von-Ossietzkystraße 44–50 (siehe Einzeldenkmalliste Obj. 09205687), Clausstraße 89–115 (siehe Einzeldenkmalliste Obj. 09205707), Frühlichtweg 1/3 (siehe Einzeldenkmalliste Obj. 09205708), Grüner Winkel 1–6 (siehe Einzeldenkmalliste Obj. 09205735), Heimgarten 1-6 (siehe Einzeldenkmalliste Obj. 09205747) sowie Straßengrün und Wohngrün (kein Gartendenkmal, nur Sachgesamtheitsteil)

09302606
 
Vier Wohnhauszeilen
Weitere Bilder
Vier Wohnhauszeilen Clausstraße 89; 91; 93; 95; 97; 99; 101; 103; 105; 107; 109; 111; 113; 115
(Karte)
1925 und später Qualitätvolles Beispiel genossenschaftlichen Wohnungsbaus um 1930, s.a.u. Carl-von-Ossietzkystraße 44–50, Frühlichtweg 1/3, Grüner Winkel 1–6, Heimgarten 1–6

Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Siedlung Clausstraße: vier Wohnhauszeilen (Nr. 89–93, ungerade, 95/97, 99–111, ungerade und 113/115) einer Wohnanlage, mit Verbindungmauern, Vorgärten und Einfassungen (siehe Sachgesamtheitsliste Clausstraße - Obj. 09302606)

09205707
 

D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Mietshaus mit Laden in geschlossener Bebauung in Ecklage, mit Vorgarten zur Reineckerstraße
Mietshaus mit Laden in geschlossener Bebauung in Ecklage, mit Vorgarten zur Reineckerstraße Dürerstraße 62
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller spätgründerzeitlicher Mietsbau mit klar gegliederter Fassade und differenziertem Dekorsystem 09203884
 
Mietshaus in Ecklage in vormals geschlossener Bebauung
Mietshaus in Ecklage in vormals geschlossener Bebauung Dürerstraße 70
(Karte)
Um 1910 Qualitätvoller Mietsbau mit markanter Eckbetonung 09203931
 

E[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Spartenheim der Kleingartenanlage „Zum Jungborn“
Weitere Bilder
Spartenheim der Kleingartenanlage „Zum Jungborn“ Eubaer Straße 90
(Karte)
Um 1930 Bester Vertreter dieser zeittypischen Bauaufgabe in Chemnitz, anspruchsvoll gestaltete Holzarchitektur im Stil der Neuen Sachlichkeit, nahezu unverändert erhalten, vermutlich innen noch Teile der originalen Ausstattung vorhanden 09203970
 

F[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Mietshaus in geschlossener Bebauung in Ecklage
Mietshaus in geschlossener Bebauung in Ecklage Fichtestraße 35
(Karte)
Einfacher Mietbau mit lagebetonter Fassadengliederung und reichem Dekor, als markanter Eckbau wichtig im Erscheinungsbild der angrenzenden Kantstraße 09203894
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Fichtestraße 37
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietbau mit anspruchsvollem Dekorsystem in Neorenaissanceformen 09203936
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Fichtestraße 39
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietbau mit symmetrischer Fassadengliederung und anspruchsvollem Dekor 09203937
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Fichtestraße 41
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietbau mit symmetrischem Fassadenaufbau und fein nuanciertem Dekor, Jugendstilanklänge 09203938
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Fichtestraße 43
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietsbau, Jugendstilelemente, symmetrische Fassadengliederung 09203803
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung konzipiert
Mietshaus in geschlossener Bebauung konzipiert Fichtestraße 44
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietbau mit zurückhaltendem Dekorsystem 09203939
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Fichtestraße 45
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietsbau, symmetrische Fassadenkomposition, Jugendstilformen 09203802
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Weitere Bilder
Mietshaus in geschlossener Bebauung Fröbelstraße 2
(Karte)
Um 1900 Qualitätvoller Gründerzeitbau in Klinkermischbauweise, von städtebaulichem Wert, am Andreaskirchplatz gelegen 09203819
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Fröbelstraße 4
(Karte)
Um 1905 Zeittypischer gründerzeitlicher Klinkerbau in gutem Originalzustand, von städtebaulichem Wert, am Andreaskirchplatz gelegen 09203820
 
Wohnhaus (Nr. 1/3) einer Wohnanlage, mit Verbindungmauern, Vorgarten und Einfassung
Wohnhaus (Nr. 1/3) einer Wohnanlage, mit Verbindungmauern, Vorgarten und Einfassung Frühlichtweg 1; 3
(Karte)
1925 und später Qualitätvolles Beispiel genossenschaftlichen Wohnungsbaus um 1930, s.a.u. Carl-von-Ossietzkystraße 44–50, Clausstraße 89–115, Grüner Winkel 1–6, Heimgarten 1–6

Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Siedlung Clausstraße (siehe Sachgesamtheitsliste Clausstraße - Obj. 09302606)

09205708
 

G[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Mietshaus in halboffener Bebauung mit Vorgarten
Weitere Bilder
Mietshaus in halboffener Bebauung mit Vorgarten Geibelstraße 4
(Karte)
Bezeichnet mit 1909 Qualitätvoller Mietsbau, weitestgehend unverändert 09203813
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Geibelstraße 5
(Karte)
Um 1905 Anspruchsvoll gestalteter Mietsbau, Deckenstuck im Vestibül, weitestgehend unverändert 09203814
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Geibelstraße 7
(Karte)
Bezeichnet mit 1908 Reich dekorierter Bau in gutem Originalzustand 09203827
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung in Ecklage, mit Laden und Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung in Ecklage, mit Laden und Vorgarten Geibelstraße 8
(Karte)
Um 1910 Zeittypischer Mietsbau, städtebauliche Situation durch markantes Eckmotiv wirkungsvoll umgesetzt 09203963
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Geibelstraße 9
(Karte)
Um 1905 Zeittypischer Bau in Klinkermischbauweise mit gutem originalem Bestand 09203826
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Geibelstraße 11
(Karte)
Um 1905 Zeittypischer, schlicht gestalteter Bau in Klinkermischbauweise 09203823
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Geibelstraße 13
(Karte)
Um 1910 Zeittypischer Putzbau in gutem Originalzustand 09203822
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Geibelstraße 14
(Karte)
Um 1910 Qualitätvoller Mietsbau mit symmetrischer Fassadengliederung und nuanciertem Putzdekorsystem 09203914
 
Mietshaus in halboffener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in halboffener Bebauung mit Vorgarten Geibelstraße 15
(Karte)
1911 Zeittypischer Putzbau mit qualitätvollem Fassadendekor 09203821
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Geibelstraße 16
(Karte)
Um 1910 Qualitätvoller Mietsbau mit symmetrischer Fassadengliederung und zurückhaltendem Putzdekor 09203913
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung in Ecklage, mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung in Ecklage, mit Vorgarten Geibelstraße 18
(Karte)
Um 1910 Zeittypischer Mietbau mit symmetrischer Fassadengliederung und zurückhaltendem Dekor, städtebaulich von Bedeutung als Eckbau an platzartig aufgeweiteter Straßenkreuzung, abschließender Teil einer einheitlich gestalteten Gründerzeitzeile 09203955
 
Wohnblöcke
Weitere Bilder
Wohnblöcke Geibelstraße 19-103
(Karte)
Erste Bauphase ab 1915 Ensemble architektonisch anspruchsvoll gestalteter Mehrfamilienwohnhäuser von sozialgeschichtlichem, baugeschichtlichem, baukünstlerischem und städtebaulichem Wert. Der Brunnen stand ursprünglich auf dem Getreidemarkt und wurde beim Bau des Umformwerks an den heutigen Standort versetzt[1]

Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Gartenstadt Gablenz-Siedlung: mehrere Wohnblöcke entlang der Geibelstraße und Brunnen vor dem Wohnblock Geibelstraße 39–45 (siehe auch Sachgesamtheitsliste Geibelstraße - Obj. 09301604)

09203797
 
Sachgesamtheit Gartenstadt Gablenz-Siedlung
Weitere Bilder
Sachgesamtheit Gartenstadt Gablenz-Siedlung Geibelstraße 19-103
(Karte)
1915–1930, mehrere Bauabschnitte In zwei Bauabschnitten von der Allgemeinen Baugenossenschaft für Chemnitz und Umgebung, der ältesten Chemnitzer Baugenossenschaft, errichtet, eindrucksvolle städtebauliche Komposition, straßenbegleitende Zeilen in Anpassung an sanft bewegtes Geländerelief, akzentuiert durch Kopfbauten an der Charlottenstraße und durch zentrale Platzanlage, traditionalistische Formensprache, baugeschichtlich, stadtentwicklungsgeschichtlich, sozialgeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung

Sachgesamtheit Gartenstadt Gablenz-Siedlung: bestehend aus straßenbegleitenden Wohnhauszeilen und Kopfbauten an der Charlottenstraße sowie einem Brunnen vor Hausnummer 39–45 (alle Einzeldenkmale, siehe auch unter Blumensteig 1/3 - Obj. 09302866, Charlottenstraße 108/110 - Obj. 09203798, Geibelstraße 19–103 - Obj. 09203797, Hochrain 19 - Obj. 09203800 und Postweg 5/7 - Obj. 09203799) sowie Wohngrün mit Mietergärten (Sachgesamtheitsteile), weiterhin Vorgärten und eine platzartige Aufweitung des Straßenraums mit Pergolen (Gartendenkmal) und als weitere Sachgesamtheitsteile folgende Siedlungsbauten, zum Teil mit Vorgärten: Anger 1/3/5, Blumensteig 2/4, Hochrain 15/17, 22a und 22/24, Krumme Zeile 1–9 ungerade, 4–30 gerade, 11–23 ungerade, 27–41 ungerade, 32–38 gerade und 40/42, Lindenhain 1/3, 2/4, 6 und 5/7/9, Postweg 1/3, 2/4, 4a, 4b und 6/8 sowie Rotdorn 4–10 gerade

09301604
 
Mietshaus (mit drei Eingängen, ehemalige Offizierswohnungen einer Kaserne)
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Mietshaus (mit drei Eingängen, ehemalige Offizierswohnungen einer Kaserne) Geibelstraße 214; 216; 218
(Karte)
1918 fertiggestellt Ehemals Teil einer Kaserne, zusammengehörig mit Liselotte-Herrmann-Straße 1–15, anspruchsvoll gestalteter, symmetrisch gegliederter Wohnbau, sparsamer Bauschmuck weitestgehend original, ortsgeschichtlich von Bedeutung 09203972
 
Mehrfamilienwohnhäuser
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Mehrfamilienwohnhäuser Georgenhof 1; 2; 3; 4
(Karte)
1925–1926 Zeittypische Putzbauten von baugeschichtlicher und städtebaulicher Bedeutung

Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Kriegersiedlung Ostheim mit "Georgenhof": zwei durch Steinbögen verbundene Mehrfamilienwohnhäuser (Nr. 1/3 und Nr. 2/4) eines kleinen Wohnhofes, genannt Georgenhof (siehe Sachgesamtheitsliste Am Wiesengrund 1–13 - Obj. 09203305)

09203319
 
Zwei Wohnblöcke
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Zwei Wohnblöcke Grüner Winkel 1; 2; 3; 4; 5; 6
(Karte)
1925 und später Qualitätvolles Beispiel genossenschaftlichen Wohnungsbaus um 1930, s. a. u. Clausstraße 89–115, Carl-von-Ossietzky-Straße 44–50, Frühlichtweg 1/3, Heimgarten 1–6

Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Siedlung Clausstraße: zwei Wohnblöcke (Nr. 1/3/5 und Nr. 2/4/6) einer Wohnanlage, mit Verbindungmauern, Vorgärten und Einfassungen (siehe Sachgesamtheitsliste Clausstraße - Obj. 09302606)

09205735
 

H[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Zwei Wohnblöcke (Nr. 1/3/5 und Nr. 2/4/6) einer Wohnanlage, mit Verbindungmauern, Vorgärten und Einfassungen
Weitere Bilder
Zwei Wohnblöcke
(Nr. 1/3/5 und Nr. 2/4/6)
einer Wohnanlage,
mit Verbindungmauern, Vorgärten und Einfassungen
Heimgarten 1 bis 6
(Karte)
1925 und später Qualitätvolles Beispiel genossenschaftlichen Wohnungsbaus um 1930, s.a.u. Carl-von-Ossietzky-Straße 44–50, Clausstraße 89–115, Frühlichtweg 1/3, Grüner Winkel 1–6

Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Siedlung Clausstraße (siehe Sachgesamtheitsliste Clausstraße - Obj. 09302606)

09205747
 
26 Wohnblöcke
Weitere Bilder
26 Wohnblöcke Heimgarten 40 bis 48 (gerade);
49 bis 100;
102 bis 124 (gerade);
Zschopauer Straße 247c–247e;
Zschopauer Straße 249c/249d
(Karte)
1926–1928 Eine der bedeutendsten unter den traditionalistischen Wohnanlagen in Chemnitz, entstanden für die Gemeinnützige Bau- und Siedlungs-A.G. "Heimat" im Auftrag des Gewerkschaftsbundes der Angestellten nach Entwurf der Chemnitzer Architekten Gerber und Kerner, städtebauliche Anordnung in kurzen, nord-südlich orientierten Zeilen, zwischen denen sich Höfe bilden, expressionistische und barockisierende Detailformen, bemerkenswerte Freiflächengestaltung durch Pergolen, plastischen Schmuck und symmetrische Baumpflanzung, die gesamte Siedlung nahezu unverändert und in gutem Zustand, zeittypische Siedlungshäuser, stilistisch durch die Gartenstadtbewegung und den Heimatstil beeinflusst, von baugeschichtlicher, sozialgeschichtlicher, stadtentwicklungsgeschichtlicher und städtebaulicher Bedeutung

Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Siedlung Heimgarten:

  • 26 Wohnblöcke mit mehreren Eingängen (Mehrfamilienhäuser, Nr. 42/44/46, Nr. 47/49/51, 53/55, 57, 59/61, 63, 65/67, 69, 71/73, 75, 77/79, 81/83, 85, 87/89, 91–97 (ungerade), Nr. 104–110 (gerade)
  • zusammen mit Zschopauer Straße 247c–247e, Nr. 112/114/116, Nr. 118–124 (gerade)
  • zusammen mit Zschopauer Straße 249c/249d) sowie 4 Einfamilienreihenhäuser (Nr. 48–66, 68–78, 80–90, 92–102, gerade) mit insgesamt 28 Einfamilienhäusern
  • (siehe auch Sachgesamtheitsliste Heimgarten - Obj. 09203337)
09301663
 
Sachgesamtheit Siedlung Heimgarten
Weitere Bilder
Sachgesamtheit Siedlung Heimgarten Heimgarten 40; 42; 44; 47 bis 97;
98 bis 124 (gerade);
Zschopauer Straße 247c–247e;
Zschopauer Straße 249c/249d
(Karte)
1926–1928 Eine der bedeutendsten unter den traditionalistischen Wohnanlagen in Chemnitz, entstanden für die Gemeinnützige Bau- und Siedlungs-A.G. "Heimat" im Auftrag des Gewerkschaftsbundes der Angestellten nach Entwurf der Chemnitzer Architekten Gerber und Kerner, städtebauliche Anordnung in kurzen, nord-südlich orientierten Zeilen, zwischen denen sich Höfe bilden, expressionistische und barockisierende Detailformen, bemerkenswerte Freiflächengestaltung durch Pergolen, plastischen Schmuck und symmetrische Baumpflanzung, die gesamte Siedlung nahezu unverändert und in gutem Zustand, baugeschichtlich, sozialgeschichtlich, gartenkünstlerisch und städtebaulich von Bedeutung

Sachgesamtheit Siedlung Heimgarten: bestehend aus 26 Mehrfamilienwohnhäusern und 4 Einfamilienreihenhäusern (alle Einzeldenkmale, siehe Einzeldenkmalliste - Obj. 09203339 und Obj. 09301663), mit Vorgärten, Wohnhöfen und Gärten sowie Pergolen und zwei Gartenpavillons (Gartendenkmal)

09203337
 
Vier Wohnblöcke
Vier Wohnblöcke Heimgarten 126 bis 148 (gerade)
(Karte)
1929–1931 Eine der herausragenden Siedlungen der 1920er Jahre in Chemnitz, nirgendwo sind Prinzipien des "Neuen Bauens" deutlicher angewandt als hier, an der städtebaulichen Konzeption vermutlich Stadtbaurat Fred Otto beteiligt, Bauherr war die stadteigene "Wohnhausbau Chemnitz G.m.b.H."

Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Siedlung Pappelhof: vier (ehemals fünf) Wohnblöcke einer Wohnanlage (siehe Sachgesamtheitsliste Sachsenring - Obj. 09203251)

09302682
 
Wohnhaus
Weitere Bilder
Wohnhaus Hochrain 19
(Karte)
Um 1920 Zeittypischer Putzbau von baugeschichtlichem, sozialgeschichtlichem und städtebaulichem Wert, von der Allgemeinen Baugenossenschaft für Chemnitz und Umgebung, der ältesten Chemnitzer Baugenossenschaft, errichtet

Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Gartenstadt Gablenz-Siedlung: Wohnhaus (mit Geibelstraße 90 baulich verbunden) der Siedlung (siehe auch Sachgesamtheitsliste Geibelstraße - Obj. 09301604)

09203800
 

K[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Mietshaus in geschlossener Bebauung konzipiert
Mietshaus in geschlossener Bebauung konzipiert Kantstraße 52
(Karte)
Um 1905 Einfacher Mietsbau mit qualitätvollem Bauschmuck, symmetrische Fassadengliederung 09203892
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kantstraße 54
(Karte)
Um 1905 Mietshaus von guter Qualität, straffe Fassadengliederung, weitestgehend unverändert 09203891
 
Mietshaus in ehemals geschlossener Bebauung
Mietshaus in ehemals geschlossener Bebauung Kantstraße 56
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietsbau mit bemerkenswerter malerischer Dekoration im Vestibül und im Treppenhaus 09203890
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung konzipiert
Mietshaus in geschlossener Bebauung konzipiert Kantstraße 57
(Karte)
Um 1905 Einfacher, gut erhaltener Mietsbau, qualitätvoller Bauschmuck 09203893
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kantstraße 59
(Karte)
Um 1905 Einfacher Mietbau mit qualitätvollem Fassadendekor, Teil der relativ geschlossen erhaltenen Gründerzeitbebauung der Kantstraße 09203906
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung konzipiert
Mietshaus in geschlossener Bebauung konzipiert Kantstraße 60
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietbau, straffe, vertikal akzentuierte Fassadengliederung, weitestgehend unverändert 09203900
 
Mietshaus in vormals geschlossener Bebauung
Mietshaus in vormals geschlossener Bebauung Kantstraße 63
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Etagenwohnbau mit fein gegliederter Fassade, Teil der relativ geschlossen erhaltenen Gründerzeitbebauung der Kantstraße 09203896
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kantstraße 65
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Etagenwohnbau mit akzentuiert dekorierter Fassade in neobarocken Formen, Teil der relativ geschlossen erhaltenen Gründerzeitbebauung der Kantstraße 09203895
 
Mietshaus in vormals geschlossener Bebauung;
Mietshaus in vormals geschlossener Bebauung; Kantstraße 71
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietsbau mit symmetrischer Fassadengliederung und zurückhaltendem, aber feinem Dekor 09203932
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kantstraße 73
(Karte)
Um 1905 Schlichter Mietbau mit zurückhaltendem Putzdekor 09203933
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kantstraße 75
(Karte)
Um 1905 Schlichter Mietbau mit symmetrischer Fassadengliederung, zurückhaltender, aber feiner Dekor, bemerkenswerte Ausstattung des Vestibüls 09203934
 
Mietshaus in halboffener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in halboffener Bebauung mit Vorgarten Kaulbachstraße 4
(Karte)
Um 1910 Qualitätvoller Mietsbau mit symmetrischer Fassadengliederung, zurückhaltender Dekor, Teil einer geschlossenen zeitgenössischen Straßenrandbebauung 09203928
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Kaulbachstraße 6
(Karte)
1909 laut Auskunft Qualitätvoller Mietsbau in Klinkermischbauweise, Teil einer geschlossenen zeitgenössischen Straßenrandbebauung, symmetrische Fassadengliederung, zurückhaltendes Dekorsystem, gut erhaltenes Treppenhaus 09203927
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Kaulbachstraße 8
(Karte)
Um 1905 Zeittypischer Mietsbau, Teil einer geschlossen erhaltenen Straßenrandbebauung 09203807
 
Mietshaus in halboffener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in halboffener Bebauung mit Vorgarten Kaulbachstraße 10
(Karte)
Um 1905 Zeittypischer Mietsbau, Teil einer geschlossenen zeitgenössischen Straßenrandbebauung 09203806
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kreherstraße 4
(Karte)
Um 1905 Zeittypischer Bau in Klinkermischbauweise 09203824
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kreherstraße 6
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Bau in Klinkermischbauweise 09203825
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kreherstraße 8
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietsbau mit markantem Bauschmuck, bemerkenswerte malerische Ausstattung im Vestibül 09203812
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kreherstraße 9
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietbau mit fein nuanciertem Dekorsystem 09203902
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kreherstraße 10
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietsbau in Jugendstilformen 09203811
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kreherstraße 11
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietbau mit symmetrischem Fassadenaufbau und reichem, fein nuanciertem Dekorsystem 09203901
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kreherstraße 12
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietsbau, symmetrische Fassadengliederung 09203810
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung;
Mietshaus in geschlossener Bebauung; Kreherstraße 13
(Karte)
Um 1905 Qualitätvoller Mietbau mit symmetrisch aufgebauter Fassade und sparsamem Dekor 09203905
 
Mietshaus in ehemals geschlossener Bebauung
Mietshaus in ehemals geschlossener Bebauung Kreherstraße 14
(Karte)
Um 1905 Anspruchsvoll gestalteter Mietsbau mit reichem Bauschmuck 09203809
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung
Weitere Bilder
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kreherstraße 15
(Karte)
Um 1905 Gut erhaltener Mietbau mit symmetrischer Gliederung und sparsamem Fassadendekor 09203904
 
Wohnhauszeile mit Vorgarten und Pflasterung vor Nr. 86
Weitere Bilder
Wohnhauszeile mit Vorgarten und Pflasterung vor Nr. 86 Kreherstraße 80; 82; 84; 86
(Karte)
Um 1930 Anspruchsvoll gestaltete Wohnanlage mit markanten expressionistischen Gliederungsmotiven in Backstein 09203974
 
Schule mit Turnhalle, Vorgarten und Einfriedungsmauer sowie Schulhof mit Bronzestatue "Diskuswerfer"
Weitere Bilder
Schule mit Turnhalle, Vorgarten und Einfriedungsmauer sowie Schulhof mit Bronzestatue "Diskuswerfer" Kreherstraße 101
(Karte)
1927–1930 (Schule); Ende 1920er Jahre (Bronzestatue Diskuswerfer) Bedeutendster Schulbau der 1920er Jahre in Chemnitz, wichtiges Werk des Architekten Friedrich Wagner-Poltrock, weitgehend der Neuen Sachlichkeit angenäherte Stilsprache, außen und innen nahezu unverändert 09203973
 
Sieben Wohnblöcke
Weitere Bilder
Sieben Wohnblöcke Kreherstraße 120 bis 160 (gerade)
(Karte)
1929–1931 Eine der herausragenden Siedlungen der 1920er Jahre in Chemnitz, nirgendwo sind Prinzipien des "Neuen Bauens" deutlicher angewandt als hier, an der städtebaulichen Konzeption vermutlich Stadtbaurat Fred Otto beteiligt, Bauherr war die stadteigene "Wohnhausbau Chemnitz G.m.b.H."

Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Siedlung Pappelhof: sieben Wohnblöcke einer Wohnanlage, davon drei Wohnblöcke mit turmartigen Kopfbauten (siehe Sachgesamtheitsliste Sachsenring - Obj. 09203251)

09302683
 

L[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnanlage (ehemals für Mannschaftsunterkünfte einer Kaserne), mit Vorgarten
Weitere Bilder
Wohnanlage (ehemals für Mannschaftsunterkünfte einer Kaserne), mit Vorgarten Liselotte-Herrmann-Straße 1 bis 15 (ungerade)
(Karte)
1918 fertiggestellt Ehemals Teil einer Kaserne, beeindruckende, schlossartige Gesamtanlage auf bemerkenswertem, mäandrierendem Grundriss, barocke Stilmotive, dreibogige Durchfahrt beherrscht die Mittelachse, zur Kaserne ehemals zusammengehörig mit Geibelstraße 214–218 09203971
 

P[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Villenartiges Wohnhaus mit Garten
Weitere Bilder
Villenartiges Wohnhaus mit Garten Pfarrstraße 1
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert Einfacher, kubischer Wohnbau der Gründerzeit, städtebauliche Bedeutung als Pendant zur Schule (Adelsbergstraße 90), vermutlich ehemaliges Pfarrhaus 09203965
 
Evangelisch-Lutherische Andreaskirche mit vorgelagerter Treppenanlage und Kirchplatz
Weitere Bilder
Evangelisch-Lutherische Andreaskirche mit vorgelagerter Treppenanlage und Kirchplatz Pfarrstraße 2
(Karte)
1888/1889 Neogotischer Backsteinbau mit steilaufragendem Westturm in städtebaulich beherrschender Lage auf einer kleinen Erhebung 09203919
 
Sachgesamtheit St.-Andreas-Friedhof Gablenz
Weitere Bilder
Sachgesamtheit St.-Andreas-Friedhof Gablenz Pfarrstraße 29
(Karte)
1867 Erstbelegung Einfache Anlage mit regelmäßigem Wegesystem auf unregelmäßig geschnittenem Grundstück mit gründerzeitlicher Aussegnungshalle, gartenhistorisch und ortsgeschichtlich von Bedeutung

Sachgesamtheit St.-Andreas-Friedhof Gablenz, mit den Einzeldenkmalen: Aussegnungshalle und Grabmal Fam. Thiele (siehe Einzeldenkmalliste gleiche Anschrift - Obj. 09203956) sowie der gärtnerisch gestalteten Friedhofsanlage (Gartendenkmal)

09302788
 
Aussegnungshalle und Grabmal Familie Thiele
Weitere Bilder
Aussegnungshalle und Grabmal Familie Thiele Pfarrstraße 29
(Karte)
Um 1870 (Aufbahrungshalle); um 1910 (Grabmal) Gründerzeitliche Aussegnungshalle, ortsgeschichtlich von Bedeutung

Einzeldenkmale der Sachgesamtheit St.-Andreas-Friedhof Gablenz: Aussegnungshalle und Grabmal Familie Thiele (siehe Sachgesamtheitsliste gleiche Anschrift - Obj. 09302788)

09203956
 
Wohnhaus
Wohnhaus Postweg 5; 7
(Karte)
Um 1920 Zeittypischer Putzbau von baugeschichtlichem, sozialgeschichtlichem und städtebaulichem Wert, von der Allgemeinen Baugenossenschaft für Chemnitz und Umgebung, der ältesten Chemnitzer Baugenossenschaft, errichtet

Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Gartenstadt Gablenz-Siedlung: Wohnhaus (zwei Hausnummern, mit Geibelstraße 58 baulich verbunden) der Siedlung (siehe auch Sachgesamtheitsliste Geibelstraße - Obj. 09301604)

09203799
 

R[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Einfriedungsmauer
Einfriedungsmauer Reineckerstraße 3 (bei)
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert Mächtige Natursteinmauer auf ganzer Länge der Reineckerstraße zwischen Adelsbergstraße und Bernhardstraße 09203882
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Reineckerstraße 25
(Karte)
Um 1910 Einfacher Mietsbau mit original erhaltener Putzgliederung, Kachelschmuck und Stuckdekoration im Vestibül 09203804
 
Mietshaus mit Laden in geschlossener Bebauung in Ecklage
Mietshaus mit Laden in geschlossener Bebauung in Ecklage Reineckerstraße 64
(Karte)
Um 1905 Stattlicher Mietbau in markanter Ecklage an ansteigender Straße, lagebetonte Fassadengliederung, eleganter Dekor 09203940
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Reineckerstraße 66
(Karte)
Um 1915 Qualitätvoller Mietsbau mit belebter Fassadengliederung und zurückhaltendem Dekor 09203929
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Reineckerstraße 68
(Karte)
Um 1915 Qualitätvoller Mietsbau mit symmetrischer Fassadengliederung und differenziertem Dekor 09203930
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten
Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Reineckerstraße 70
(Karte)
Um 1910 Zeittypischer Mietsbau mit ausgewogener Fassadengliederung, Kachelschmuck und Deckenstuck im Vestibül 09203805
 

S[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Sachgesamtheit Siedlung Pappelhof
Weitere Bilder
Sachgesamtheit Siedlung Pappelhof Sachsenring 6 bis 46 (gerade)
(Karte)
1929–1931 Eine der herausragenden Siedlungen der 1920er Jahre in Chemnitz, nirgendwo sind Prinzipien des Neuen Bauens deutlicher angewandt als hier, an der städtebaulichen Konzeption vermutlich Stadtbaurat Fred Otto beteiligt, Bauherr war die stadteigene Wohnhausbau Chemnitz GmbH, sehr beeindruckende Gesamtwirkung, ursprünglich im zentralen Hofbereich Mietergärten (verloren gegangen), baugeschichtlich, sozialgeschichtlich, bau- und gartenkünstlerisch sowie städtebaulich von Bedeutung

Sachgesamtheit Siedlung Pappelhof:

  • Wohnanlage, bestehend aus 18 (ehemals 19) Wohnblöcken, davon neun Wohnblöcke mit turmartigen Kopfbauten zum Innenhof des Pappelhofes (siehe Einzeldenkmallisten - Obj. 09302682, Obj. 09302683 und Obj. 09302681)
  • sowie Wohngrün mit markanten Baumgruppen und Allee entlang der Straße Sachsenring (Gartendenkmal)
09203251
 
Sieben Wohnblöcke
Weitere Bilder
Sieben Wohnblöcke Sachsenring 6 bis 46 (gerade)
(Karte)
1929–1931 Eine der herausragenden Siedlungen der 1920er Jahre in Chemnitz, nirgendwo sind Prinzipien des "Neuen Bauens" deutlicher angewandt als hier, an der städtebaulichen Konzeption vermutlich Stadtbaurat Fred Otto beteiligt, Bauherr war die stadteigene "Wohnhausbau Chemnitz G.m.b.H."

Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Siedlung Pappelhof: sieben Wohnblöcke einer Wohnanlage, davon sechs Wohnblöcke mit turmartigen Kopfbauten (siehe Sachgesamtheitsliste Sachsenring - Obj. 09203251)

09302681
 
Sachgesamtheit Wohnhauszeile »Weiße Wand«
Weitere Bilder
Sachgesamtheit Wohnhauszeile »Weiße Wand« Sachsenring 15 bis 51 (ungerade)
(Karte)
1929–1930 Markantes Beispiel des Neuen Bauens der 1920er Jahre und des sozialen Wohnungsbaus in Chemnitz, vermutlich basierend auf der städtebaulichen Konzeption des Stadtbaurats Fred Otto, im Auftrag der stadteigenen »Wohnhausbau Chemnitz GmbH« erbaut

Sachgesamtheit Wohnhauszeile »Weiße Wand« mit folgenden Einzeldenkmalen:

  • Fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 19 Eingängen (siehe Einzeldenkmalliste gleiche Anschrift - Obj. 09302680),
  • weiterhin folgendem Sachgesamtheitsteil: Wohnblock in der Kreherstraße mit acht Eingängen sowie die Allee entlang des Sachsenrings (Gartendenkmal)
09203283
 
Fünf Mehrfamilienhäuser
Weitere Bilder
Fünf Mehrfamilienhäuser Sachsenring 15 bis 51 (ungerade)
(Karte)
1929–1930 Markantes Beispiel des Neuen Bauens der 1920er Jahre und des sozialen Wohnungsbaus in Chemnitz, vermutlich basierend auf der städtebaulichen Konzeption des Stadtbaurats Fred Otto, im Auftrag der stadteigenen »Wohnhausbau Chemnitz GmbH« erbaut

Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Wohnhauszeile »Weiße Wand« (siehe Sachgesamtheitsliste gleiche Anschrift - Obj. 09203283): Fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 19 Eingängen

09302680
 

Z[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wasserwerk mit Wohn- und Verwaltungsgebäude, Betriebsgebäuden und Hochbehälter
Weitere Bilder
Wasserwerk mit Wohn- und Verwaltungsgebäude, Betriebsgebäuden und Hochbehälter Zschopauer Straße 209
(Karte)
Bezeichnet mit 1900 Gut erhaltenes Beispiel eines historischen Gebäudekomplexes der innerstädtischen Wassergewinnung und -versorgung, gründerzeitliche Klinkerbauten 09203959
 
10 Wohnblöcke
Weitere Bilder
10 Wohnblöcke Zschopauer Straße 213 bis 247 (ungerade); 247a; 247b; 247c; 247d; 247e; 249; 249a; 249b; 249c; 249d
(Karte)
1926–1928 Eine der bedeutendsten unter den traditionalistischen Wohnanlagen in Chemnitz, entstanden für die Gemeinnützige Bau- und Siedlungs-A.G. "Heimat" im Auftrag des Gewerkschaftsbundes der Angestellten nach Entwurf der Chemnitzer Architekten Gerber und Kerner, städtebauliche Anordnung in kurzen, nord-südlich orientierten Zeilen, zwischen denen sich Höfe bilden, expressionistische und barockisierende Detailformen, bemerkenswerte Freiflächengestaltung durch Pergolen, plastischen Schmuck und symmetrische Baumpflanzung, die gesamte Siedlung nahezu unverändert und in gutem Zustand, zeittypische Siedlungshäuser, durch Gartenstadtbewegung und Heimatstil beeinflusste Siedlungsteile von baugeschichtlicher, sozialgeschichtlicher, stadtentwicklungsgeschichtlicher und städtebaulicher Bedeutung

Einzeldenkmale in der Sachgesamtheit Siedlung Heimgarten: 10 Wohnblöcke mit mehreren Eingängen von insgesamt 26 Wohnblöcken (Mehrfamilienhäuser, Nr. 213/215/217, 219/221, 223/225/227, 229/231/233, 235/237/239, 241/243/245, 247/247a/247b, Nr. 247c/247d/247e mit Heimgarten 104-110, Nr. 249/249a/249b, Nr. 249c/249d mit Heimgarten 118-124) (siehe auch Sachgesamtheitsliste Heimgarten - Obj. 09203337)

09203339
 

Streichungen von der Denkmalliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Turnhalle
Turnhalle Adelsbergstraße 36
(Karte)
Erhalten

Streichung aus der Denkmalliste 2010.[2]


 
Wohnhaus
Wohnhaus Adelsbergstraße 38
(Karte)
Erhalten

Streichung aus der Denkmalliste vor 2010.[2]


 
Mietshaus Augustusburger Straße 106
(Karte)
um 1900 Ende 2010 abgerissen[3]

Mietshaus in vormals geschlossener Bebauung; einfacher Mietbau mit symmetrisch gegliederter, zurückhaltend dekorierter Fassade in Neorenaissance-Formen

09203899
 
Mietshaus und Laden
Weitere Bilder
Mietshaus und Laden Fichtestraße 33
(Karte)
Ende 2014 abgerissen

Streichung aus der Denkmalliste 2010.[2]


 
Mietshaus
Mietshaus Fichtestraße 47
(Karte)
ca. 1898 Saniert

Streichung aus der Denkmalliste 2010.[2]


 
Ländliches Wohnhaus Gablenzer Straße 43
(Karte)
Abgerissen zwischen 2001 und 2006

Streichung aus der Denkmalliste vor 2010.[2]


 
Wohnanlage mit Vorgarten Siedlung „Pappelhof“ Heimgarten 99 bis 107
(Karte)
1928–1930 2008 abgerissen, ehemals Eigentum der GGG.[4]

Streichung aus der Denkmalliste vor 2010.[5]


 

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Landesamt für Denkmalpflege Sachsen Dynamische Webanwendung: Übersicht der in Sachsen gelisteten Denkmäler. In dem Dialogfeld wird der Ort „Chemnitz, Stadt; Gablenz“ ausgewählt, danach erfolgt eine adressgenaue Selektion. Alternativ kann auch die ID verwendet werden. Sobald eine Auswahl erfolgt ist, können über die interaktive Karte weitere Informationen des ausgewählten Objekts angezeigt und andere Denkmäler ausgewählt werden.
  • Interaktiver Stadtplan der Stadt Chemnitz Luftbilder von 2001, 2006, 2009 und 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freie Presse vom 22. April 2015, Seite 13
  2. a b c d e Chemnitzer Amtsblatt vom 25. August 2010, S. 10 (21. Jahrgang, 34. Ausgabe) (PDF; 1,4 MB) Amtliche Bekanntmachungen zu Veränderungen in der Denkmalliste der Stadt Chemnitz. Teil 1
  3. "Eine kurze Geschichte vom Abriss" (Sonnenbergblog)
  4. Sachsen-Fernsehen (Memento vom 16. Dezember 2013 im Internet Archive)
  5. Chemnitzer Amtsblatt vom 1. September 2010, S. 10 und 11 (21. Jahrgang, 35. Ausgabe) (PDF; 940 kB) Amtliche Bekanntmachungen zu Veränderungen in der Denkmalliste der Stadt Chemnitz. Teil 2