Liste der Stolpersteine in Steinfurt

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Die Liste der Stolpersteine in Steinfurt enthält Stolpersteine, die im Rahmen des gleichnamigen Kunst-Projekts von Gunter Demnig in Steinfurt verlegt wurden. Mit ihnen soll an Opfer des Nationalsozialismus erinnert werden, die in Steinfurt lebten und wirkten.

Borghorst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Person Adresse Inschrift Bild weitere Informationen Grund
Anni Eichenwald Alte Lindenstraße 6, Borghorst
Hier wohnte
Anni Eichenwald
Else Eichenwald Alte Lindenstraße 6, Borghorst
Hier wohnte
Else Eichenwald
Jg. 1900
Else Eichenwald wurde am 17. März 1900 in Borghorst geboren. Sie wurde von Münster am 13. Dezember 1941 in das Ghetto Riga deportiert[1]
Margarete (Grete) Eichenwald Alte Lindenstraße 6, Borghorst
Hier wohnte
Margarete (Grete) Eichenwald
Rosa Eichenwald Alte Lindenstraße 6, Borghorst
Hier wohnte
Rosa Eichenwald
geb. Schönthal
Jg. 1867
Rosa Schönthal wurde am 12. März 1867 in Marienhafe geboren und war wohnhaft in Borghorst. Sie wurde von Münster am 31. Juli 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert wo sie am 31. März 1943 ermordet wurde. Auf Grund fehlender Belege wurde sie für tot erklärt.[2]
Albert Heimann Anton-Wattendorf-Straße 14, Borghorst
Hier wohnte
Albert Heimann
Jg. 1881
Albert Heimann wurde am 7. September 1881 in Borghorst geboren. Er wurde ab Münster am 13. Dezember 1941 in das Ghetto Riga deportiert.[3]
Antonia Bertha Heimann Anton-Wattendorf-Straße 14, Borghorst
Hier wohnte
Antonia Bertha Heimann
Elsbeth Heimann Anton-Wattendorf-Straße 14, Borghorst
Hier wohnte
Elsbeth Heimann
Frieda Heimann Anton-Wattendorf-Straße 14, Borghorst
Hier wohnte
Frieda Heimann
Ottilie Heimann Anton-Wattendorf-Straße 14, Borghorst
Hier wohnte
Ottilie Heimann
Wilhelm (Bill) Otto Heimann Anton-Wattendorf-Straße 14, Borghorst
Hier wohnte
Wilhelm (Bill) Otto Heimann
Ernst Eichenwald Münsterstraße 12, Borghorst
Hier wohnte
Ernst Eichenwald
Karl Eichenwald Münsterstraße 12, Borghorst
Hier wohnte
Karl Eichenwald
Ruth Eichenwald Münsterstraße 12, Borghorst
Hier wohnte
Ruth Eichenwald
Lore Hertz Münsterstraße 24, Borghorst
Hier wohnte
Lore Hertz
Salomon Hertz Münsterstraße 24, Borghorst
Hier wohnte
Salomon Hertz
Sidonie Hertz Münsterstraße 24, Borghorst
Hier wohnte
Sidonie Hertz
Herta Cohen Münsterstraße 43, Borghorst
Hier wohnte
Herta Cohen
geb. Hertz
Jg. 1910
Herta Hertz wurde am 29. August 1910 in Borghorst geboren und war wohnhaft in Meppen. Sie wurde ab Münster am 13. Dezember 1941 in das Ghetto Riga deportiert.[4]
Richard Cohen Münsterstraße 43, Borghorst
Hier wohnte
Richard Cohen
Jg. 1932
Richard Cohen wurde am 7. Oktober 1932 in Meppen geboren. Er wurde ab Münster am 13. Dezember 1941 in das Ghetto Riga deportiert.[5]
Günter Hertz Münsterstraße 43, Borghorst
Hier wohnte
Günter Hertz
Jenny Hertz Münsterstraße 43, Borghorst
Hier wohnte
Jenny Hertz
Moritz Hertz Münsterstraße 43, Borghorst
Hier wohnte
Moritz Hertz
Norbert Hertz Münsterstraße 43, Borghorst
Hier wohnte
Norbert Hertz
Rudolf Hertz Münsterstraße 43, Borghorst
Hier wohnte
Rudolf Hertz
Alfred Gumprich Münsterstraße 61, Borghorst
Hier wohnte
Alfred Gumprich
Hans Löwenstein Münsterstraße 61, Borghorst
Hier wohnte
Hans Löwenstein
Marianne Löwenstein Münsterstraße 61, Borghorst
Hier wohnte
Marianne Löwenstein
Martha Löwenstein Münsterstraße 61, Borghorst
Hier wohnte
Martha Löwenstein
Moritz Löwenstein Münsterstraße 61, Borghorst
Hier wohnte
Moritz Löwenstein
Siegfried Löwenstein Münsterstraße 61, Borghorst
Hier wohnte
Siegfried Löwenstein
Albert Gumprich Nikomedesstraße 1, Borghorst
Hier wohnte
Albert Gumprich
Bertha (Bella) Gumprich Nikomedesstraße 1, Borghorst
Hier wohnte
Bertha (Bella) Gumprich
Else Gumprich Nikomedesstraße 1, Borghorst
Hier wohnte
Else Gumprich
Emil Gumprich Nikomedesstraße 1, Borghorst
Hier wohnte
Emil Gumprich
Gisela Gumprich Nikomedesstraße 1, Borghorst
Hier wohnte
Gisela Gumprich
Julius Gumprich Nikomedesstraße 1, Borghorst
Hier wohnte
Julius Gumprich
Manfred Gumprich Nikomedesstraße 1, Borghorst
Hier wohnte
Manfred Gumprich
Erna Simon Nikomedesstraße 1, Borghorst
Hier wohnte
Erna Simon
Leopold Simon Nikomedesstraße 1, Borghorst
Hier wohnte
Leopold Simon
Kurt Eichenwald Woortstraße 5, Borghorst
Hier wohnte
Kurt Eichenwald
Siegmund Eichenwald Woortstraße 5, Borghorst
Hier wohnte
Siegmund Eichenwald
Jg. 1871
Siegmund Eichenwald wurde am 11. Dezember 1871 in Borghorst geboren. Er wurde von Münster am 31. Juli 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert wo er am 15. September 1942 ermordet wurde.[6]

Burgsteinfurt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Person Adresse Inschrift Bild weitere Informationen Grund
Arnold Troost Alexander-Rolinck-Straße 2
Hier wohnte
Arnold Troost
Emma Cohn An der Hohen Schule 21
Hier wohnte
Emma Cohn
geb. de Vries
Jg.
Emma de Vries wurde am 13. August 1885 in Burgsteinfurt geboren und war wohnhaft in Berlin-Kreuzberg. Sie wurde ab Berlin am 19. Oktober 1942 nach Riga deportiert, wo sie am 22. Oktober 1942 direkt nach der Ankunft erschossen wurde.[7]
Ella de Vries An der Hohen Schule 21
Hier wohnte
Ella de Vries
Erna de Vries An der Hohen Schule 21
Hier wohnte
Erna de Vries
Joseph de Vries An der Hohen Schule 21
Hier wohnte
Joseph de Vries
Sophie de Vries An der Hohen Schule 21
Hier wohnte
Sophie de Vries
Blanka Simons An der Stadtmauer 7a
Hier wohnte
Blanka Simons
Erich Simons An der Stadtmauer 7a
Hier wohnte
Erich Simons
Felix Simons An der Stadtmauer 7a
Hier wohnte
Felix Simons
Fritz Simons An der Stadtmauer 7a
Hier wohnte
Fritz Simons
Hannelore Simons An der Stadtmauer 7a
Hier wohnte
Hannelore Simons
Johanna Simons An der Stadtmauer 7a
Hier wohnte
Johanna Simons
Julie Simons An der Stadtmauer 7a
Hier wohnte
Julie Simons
Marga Simons An der Stadtmauer 7a
Hier wohnte
Marga Simons
Rolf Simons An der Stadtmauer 7a
Hier wohnte
Rolf Simons
Rudolf Simons An der Stadtmauer 7a
Hier wohnte
Rudolf Simons
Isidor Meyer Bahnhofstraße 21
Hier wohnte
Isidor Meyer
Siegfried Meyer Bahnhofstraße 21
Hier wohnte
Siegfried Meyer
Lina Radlowski Bahnhofstraße 21
Hier wohnte
Lina Radlowski
Bertha Michel Bütkamp 8
Hier wohnte
Bertha Michel
Ida Michel Bütkamp 8
Hier wohnte
Ida Michel
Julius Michel Bütkamp 8
Hier wohnte
Julius Michel
Sally Michel Bütkamp 8
Hier wohnte
Sally Michel
Anna Hirsch Drepsenhoek 4–6
Hier wohnte
Anna Hirsch
Hans Hirsch Drepsenhoek 4–6
Hier wohnte
Hans Hirsch
Paula Hirsch Drepsenhoek 4–6
Hier wohnte
Paula Hirsch
Ruth Hirsch Drepsenhoek 4–6
Hier wohnte
Ruth Hirsch
Willy Hirsch Drepsenhoek 4–6
Hier wohnte
Willy Hirsch
Gretel Zilversmit Drepsenhoek 4–6
Hier wohnte
Gretel Zilversmit
geb. Hirsch
Jg. 1920
Gretel Hirsch wurde am 8. Februar 1920 in Burgsteinfurt geboren. Sie emigrierte am 10. Januar 1939 in die Niederlande. Vom 9. April 1943 bis 7. Juni 1943 war sie im Konzentrationslager Vught-Hertogenbosch und vom 7. Juni 1943 bis 8. Juni 1943 im Sammellager Westerbork inhaftiert. Am 8. Juni 1943 wurde sie in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert wo sie am 31. Dezember 1944 ermordet wurde. Auf Grund fehlender Belege wurde sie für tot erklärt.[8]
Franziska Michel Friedhof 14
Hier wohnte
Franziska Michel
Hermann Michel Friedhof 14
Hier wohnte
Hermann Michel
Harry Funk Goldstraße 42
Hier wohnte
Harry Funk
Hildegard Funk Goldstraße 42
Hier wohnte
Hildegard Funk
Leopold Funk Goldstraße 42
Hier wohnte
Leopold Funk
Renata Bornstein Kautenstege 10
Hier wohnte
Renata Bornstein
Henny Emanuel Kautenstege 10
Hier wohnte
Henny Emanuel
Hermann Emanuel Kautenstege 10
Hier wohnte
Hermann Emanuel
Ruth Meir Kautenstege 10
Hier wohnte
Ruth Meir
Selma Neheimer Kautenstege 10
Hier wohnte
Selma Neheimer
Emma Eichenwald Leerer Straße 38
Hier wohnte
Emma Eichenwald
Käthe Eichenwald Leerer Straße 38
Hier wohnte
Käthe Eichenwald
Louis Eichenwald Leerer Straße 38
Hier wohnte
Louis Eichenwald
Paul Eichenwald Leerer Straße 38
Hier wohnte
Paul Eichenwald
Hannelore Steinmann Markt 1
Hier wohnte
Hannelore Steinmann
Jg. 1936
Flucht 1937 Holland
Bis 1940 versteckt
in einem Kloster
Deportiert 1942
Ermordet 1942 in Minsk
Stolperstein Steinfurt Markt 1 Hannelore Steinmann.jpg Hannelore Steinmann wurde am 11. Juni 1936 in Burgsteinfurt geboren und war wohnhaft in Burgsteinfurt und Köln. Sie wurde von Köln am 20. Juli 1942 nach Minsk und weiter in das Vernichtungslager Maly Trostinez deportiert. Sie wurde für tot erklärt.[9]
Henriette Steinmann Markt 1
Hier wohnte
Henriette Steinmann
geb. van Gelder
Jg. 1901
Flucht 1933 Holland
Interniert 1941 Westerbork
Deportiert 1943
Ermordet 1943 in Sobibor
Stolperstein Steinfurt Markt 1 Henriette Steinmann.jpg Henriette van Geldern wurde am 19. Dezember 1901 in Hengelo geboren und war wohnhaft in Burgsteinfurt. Sie emigrierte in die Niederlande und wurde ab Westerbork am 18. Mai 1943 in das Vernichtungslager Sobibor deportiert wo sie am 21. Mai 1943 ermordet wurde. Auf Grund fehlender Unterlagen wurde sie für tot erklärt.[10]
Julius Steinmann Markt 1
Hier wohnte
Julius Steinmann
Jg. 1888
Flucht 1933 Holland
Interniert 1941 Westerbork
Deportiert 1943
Ermordet 1943 in Sobibor
Stolperstein Steinfurt Markt 1 Julius Steinmann.jpg Julius Steinmann wurde am 5. November 1888 in Burgsteinfurt geboren. Er emigrierte am 1. August 1933 in die Niederlande und wurde am 18. Mai 1943 von Westerbork in das Vernichtungslager Sobibor deportiert wo er am 21. Mai 1943 ermordet wurde. Auf Grund fehlender Belege wurde er für tot erklärt.[11]
Karl Steinmann Markt 1
Hier wohnte
Karl Steinmann
Jg. 1896
Inhaftiert 1936 bis 39
Deportiert 1942
Ermordet 1942 in Minsk
Stolperstein Steinfurt Markt 1 Karl Steinmann.jpg Karl Steinmann wurde am 26. April 1896 in Burgsteinfurt geboren und war wohnhaft in Bochum und Köln. Er wurde im Zwangsarbeitslager Bardenberg inhaftiert und am 20. Juli 1942 ab Köln nach Minsk in das Vernichtungslager Maly Trostinez deportiert. Auf Grund fehlender Unterlagen wurde er für tot erklärt.[12]
Kurt Steinmann Markt 1
Hier wohnte
Kurt Steinmann
Jg. 1924
Flucht 1933 Holland
Interniert 1941 Westerbork
Deportiert 1943
Ermordet 1943 in Sobibor
Stolperstein Steinfurt Markt 1 Kurt Steinmann.jpg Kurt Steinmann wurde am 29. Juni 1924 in Burgsteinfurt geboren. Er emigrierte am 1. August 1933 in die Niederlande und wurde am 18. Mai 1943 von Westerbork in das Vernichtungslager Sobibor deportiert wo er am 21. Mai 1943 ermordet wurde. Auf Grund fehlender Belege wurde er für tot erklärt.[13]
Manfred Steinmann Markt 1
Hier wohnte
Manfred Steinmann
Jg. 1928
Flucht 1933 Holland
Interniert 1941 Westerbork
Deportiert 1943
Ermordet 1943 in Sobibor
Stolperstein Steinfurt Markt 1 Manfred Steinmann.jpg Manfred Steinmann wurde am 20. Juli 1928 in Burgsteinfurt geboren. Er wurde am 18. Mai 1943 von Westerbork in das Vernichtungslager Sobibor deportiert wo er am 21. Mai 1943 ermordet wurde. Auf Grund fehlender Belege wurde er für tot erklärt.[14]
Rosalie Steinmann Markt 1
Hier wohnte
Rosalie Steinmann
Geb. Cohen
Jg. 1899
Deportiert 1942
ermordet 1942 in Minsk

Stolperstein Steinfurt Markt 1 Rosalie Steinmann.jpg

Rosalie Cohen wurde am 2. Juni 1896 in Bonn geboren und war wohnhaft in Burgsteinfurt und Köln. Sie wurde in das Ghetto Minsk deportiert.[15]
Emmy Dreyfus Moltkestraße 12
Hier wohnte
Emmy Dreyfus
Lotte Snatager Moltkestraße 12
Hier wohnte
Lotte Snatager
Rosa Cohen Moltkestraße 12
Hier wohnte
Rosa Cohen
geb. Gotthelf
Jg. 1875
Rosa Gotthelf wurde am 8. Oktober 1875 in Borgholz geboren und war wohnhaft in Burgsteinfurt. Sie emigrierte am 16. Januar 1939 in die Niederlande. Vom 30. April 1943 bis 4. Mai 1943 war sie im Sammellager Westerbork inhaftiert. Am 4. Mai 1943 wurde sie in das Vernichtungslager Sobibor deportiert wo sie am 7. Mai 1943 ermordet wurde. Auf Grund fehlender Belege wurde sie für tot erklärt.[16]
Elsbeth Cohen Pagenstecher Weg 1
Im Alten Arnoldinum lernte
Elsbeth Cohen
Jg. 1921
gedemütigt/entrechtet
Flucht 1937
Palästina
überlebt
Elsbeth Cohen.jpg
Elsbeth Cohen wurde am 20. Februar 1921 in Münster geboren und war wohnhaft in Burgsteinfurt und Wolfratshausen. Floh mit ihren Eltern nach Nahariya in Palästina. Kehrte in den 1960er-Jahren zu einem Besuch nach Burgsteinfurt zurück. [30]
Robert Herz Pagenstecher Weg 1
Im Alten Arnoldinum lernte
Robert Herz
Jg. 1918
gedemütigt/entrechtet
Flucht 1940
Brasilien
überlebt
Stolperstein Herz Robert.jpg
Robert Herz wurde am 16. August 1918 in Bochum geboren und war wohnhaft in Bochum, Burgsteinfurt und Köln. Er galt nach den Nürnberger Rassegesetzen als Halbjude. Flüchtete mit seinen Eltern im Oktober 1940 nach Brasilien.[28]
Hans Bernhard Löwenstein Pagenstecher Weg 1
Im Alten Arnoldinum lernte
Hans Bernhard Löwenstein
Jg. 1921
gedemütigt/entrechtet
Flucht 1939
Frankreich
überlebt
HB-Löwenstein.jpg
Hans Bernhard Löwenstein wurde am 19. Juli 1921 in Münster geboren und war wohnhaft in Horstmar, Borghorst und Burgsteinfurt. Versuchte 1939 mit seinen beiden Onkeln Alfred Gumprich und Bernhard Löwenstein nach Belgien zu flüchten. Ohne gültige Ausweispapiere wurden alle in das Lager Gurs interniert, das später als Konzentrationslager von den Nationalsozialisten weiterbetrieben wurde. Hans Bernhard Löwenstein überlebte das Lager und lebte später in Paris. [29]
Kurt Meyer Pagenstecher Weg 1
Im Alten Arnoldinum lernte
Kurt Meyer
Jg. 1922
gedemütigt/entrechtet
Flucht 1939
Chile
überlebt
Kurt MeyerStolperstein.jpg
Kurt Meyer wurde am 20. Februar 1922 in Burgsteinfurt geboren und war wohnhaft in Burgsteinfurt. Floh mit seinen Eltern und seinem Bruder nach Chile. Kehrte 1980 zu einem Besuch nach Burgsteinfurt zurück. [31]
Ursel Wertheim Pagenstecher Weg 1
Im Alten Arnoldinum lernte
Ursel Wertheim
Jg. 1921
gedemütigt/entrechtet
Flucht 1936
Palästina
überlebt
Ursel Wertheim.jpg
Ursel Wertheim wurde am 12. Oktober 1921 in Münster geboren und war wohnhaft in Burgsteinfurt, Caputh, Frankfurt und in der Schweiz. Floh mit ihren Eltern zunächst nach Palästina, später in die USA, wo sie als Lehrerin arbeitete [32]
Edith Goldschmidt Rottstraße 7
Hier wohnte
Edith Goldschmidt
Fritz Hirsch Rottstraße 7
Hier wohnte
Fritz Hirsch
Georg Hirsch Rottstraße 7
Hier wohnte
Georg Hirsch
Hedwig Hirsch Rottstraße 7
Hier wohnte
Hedwig Hirsch
Max Hirsch Rottstraße 7
Hier wohnte
Max Hirsch
Otto Hirsch Rottstraße 7
Hier wohnte
Otto Hirsch
Selma Hirsch Rottstraße 7
Hier wohnte
Selma Hirsch
Selma Hirschheim Rottstraße 7
Hier wohnte
Selma Hirschheim
Anna Heimann Steinstraße 10–12
Hier wohnte
Anna Heimann
Ernst Heimann Steinstraße 10–12
Hier wohnte
Ernst Heimann
Julius Joel Heimann Steinstraße 10–12
Hier wohnte
Julius Joel Heimann
Florentine Buchheimer Steinstraße 15
Hier wohnte
Florentine Buchheimer
Jg. 1880
Flucht 1939 Holland
Interniert Westerbork
Deportiert 1942
Ermordet in Auschwitz
Stolperstein Steinfurt Steinstr 15 Florentine Buchheimer.jpg Florentine Buchheimer wurde am 16. Juli 1880 in Horstmar geboren und war wohnhaft in Burgsteinfurt. Sie emigrierte am 11. März 1939 in die Niederlande. Vom 3. Dezember 1942 bis 9. Dezember 1942 war sie im Sammellager Westerbork inhaftiert. Von dort aus wurde sie am 9. Dezember 1942 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert wo sie am 11. Dezember 1942 ermordet wurde. Auf Grund fehlender Nachweise wurde sie für tot erklärt.[17]
Helmut Hirsch Steinstraße 22
Hier wohnte
Helmut Hirsch
Hermann Hirsch Steinstraße 22
Hier wohnte
Hermann Hirsch
Julie Hirsch Steinstraße 22
Hier wohnte
Julie Hirsch
Karl Hirsch Steinstraße 22
Hier wohnte
Karl Hirsch
Levi Israel Wasserstraße 2
Hier wohnte
Levi Israel
Thekla Israel Wasserstraße 2
Hier wohnte
Thekla Israel
Selig Wertheim Wasserstraße 25
Hier wohnte
Selig Wertheim
Else de Vries
Hier wohnte
Else de Vries
Levi Eichenwald
Hier wohnte
Levi Eichenwald
Walter Eichenwald
Hier wohnte
Walter Eichenwald
Otto Eichenwald
Hier wohnte
Otto Eichenwald
Jg. 1906
Otto Eichenwald wurde am 20. Januar 1906 in Horstmar und war wohnhaft in Krefeld Uerdingen. Er wurde am 11. Dezember 1941 ab Düsseldorf in das Ghetto Riga deportiert.[18]
Ruth Marianne Gumprich
Hier wohnte
Ruth Marianne Gumprich
Rudolf (Rudi) Gumprich
Hier wohnte
Rudolf (Rudi) Gumprich
Sonja Emma Gumprich
Hier wohnte
Sonja Emma Gumprich
Uri Gumprich
Hier wohnte
Uri Gumprich
Dan Gumprich
Hier wohnte
Dan Gumprich
Irma Gumprich
Hier wohnte
Irma Gumprich
Emilie Heimbach
Hier wohnte
Emilie Heimbach
Jenny Löwenberg
Hier wohnte
Jenny Löwenberg
geb. Eichenwald
Jg. 1894
Jenny Eichenwald wurde am 23. April 1894 in Horstmar geboren und war wohnhaft in Datteln. Sie wurde ab Dortmund am 27. Januar 1942 in das Ghetto Riga, das Ghetto Kowno und schließlich in das Konzentrationslager Stutthof deportiert.[19]
Bertha Löwenstein
Hier wohnte
Bertha Löwenstein
Irma Nathan
Hier wohnte
Irma Nathan
Jg. 1907
Irma Nathan wurde am 5. Juli 1907 in Essen geboren. Sie emigrierte in die Niederlande und wurde 1942 ab Westerbork in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert wo sie am 4. September 1942 ermordet wurde. Sie wurde für tot erklärt wie auch den Unterlagen von Auschwitz die Ermordung entnommen werden kann.[20]
Helene Rosenberg
Hier wohnte
Helene Rosenberg
geb. Heimann
Jg. 1880
Helene Heimann wurde am 17. Januar 1880 in Borghorst geboren und war wohnhaft in Münster und Hamm. Sie war vom 7. Juli 1942 bis 29. Juli 1942 im Sammellager Hamm interniert und wurde von Dortmund am 29. Juli 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert wo sie am 5. April 1944 ermordet wurde. Auf Grund fehlender Belege wurde sie für tot erklärt.[21]
Sophie Rosenfeld
Hier wohnte
Sophie Rosenfeld
geb. Gumprich
Jg. 1890
Sophie Gumprich wurde am 16. November 1890 in Borghorst geboren und war wohnhaft in Köln. Am 30. Oktober 1941 wurde sie in das Ghetto Litzmannstadt deportiert wo sie am 6. Oktober 1942 ermordet wurde. Auf Grund fehlender Belege wurde sie für tot erklärt.[22]
Marga Stein
Hier wohnte
Marga Stein
geb. Eichenwald
Jg. 1914
Marga Eichenwald wurde am 28. März 1914 in Borghorst geboren und war wohnhaft in Frankfurt am Main. Sie wurde am 11. Juni 1942 in das Vernichtungslager Sobibor deportiert wo sie auch ermordet wurde.[23]
Marianne Stein
Hier wohnte
Marianne Stein
Jg. 1937
Marianne Stein wurde am 26. November 1937 in Frankfurt am Main geboren und war wohnhaft in Borghorst und Frankfurt am Main. Sie wurde am 11. Juni 1942 in das Vernichtungslager Sobibor deportiert wo sie auch ermordet wurde.[24]
Sofia Terhoch
Hier wohnte
Sofia Terhoch
geb. Meyer
Jg. 1884
Sofia Meyer wurde am 18. Mai 1884 in Ochtrup geboren. Sie emigrierte in die Niederlande und wurde 1944 ab Westerbork in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert wo sie am 22. Mai 1943 ermordet wurde. Auf Grund fehlender Belege wurde er für tot erklärt.[25]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Stolpersteine in Steinfurt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Initiative Stolpersteine Burgsteinfurt

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Else Eichenwald im Gedenkbuch
  2. Rosa Eichenwald im Gedenkbuch
  3. Albert Heimann im Gedenkbuch
  4. Herta Cohen im Gedenkbuch
  5. Richard Cohen im Gedenkbuch
  6. Siegmund Eichenwald im Gedenkbuch
  7. Emma Cohen im Gedenkbuch
  8. Gretel Zilversmit im Gedenkbuch
  9. Hannelore Steinmann im Gedenkbuch
  10. Henriette Steinmann im Gedenkbuch
  11. Julius Steinmann im Gedenkbuch
  12. Karl Steinmann im Gedenkbuch
  13. Kurt Steinmann im Gedenkbuch
  14. Manfred Steinmann im Gedenkbuch
  15. Rosalie Steinmann im Gedenkbuch
  16. Rosa Cohen im Gedenkbuch
  17. Florentine Buchheimer im Gedenkbuch
  18. Otto Eichenwald im Gedenkbuch
  19. Jenny Löwenberg im Gedenkbuch
  20. Irma Nathan im Gedenkbuch
  21. Helene Rosenberg im Gedenkbuch
  22. Sophie Rosenfeld im Gedenkbuch
  23. Marga Stein im Gedenkbuch
  24. Marianne Stein im Gedenkbuch
  25. Sofia Terhoch im Gedenkbuch

28. Robert Herz auf www.stolpersteine-burgsteinfurt.de

29. Hans Bernhard Löwenstein auf www.stolpersteine-burgsteinfurt.de

30. Elsbeth Cohen auf www.stolpersteine-burgsteinfurt.de

31. Kurt Meyer auf www.stolpersteine-burgsteinfurt.de

32. Ursel Wertheim auf www.stolpersteine-burgsteinfurt.de