Liste der denkmalgeschützten Objekte in Landeck (Tirol)

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Landeck enthält die 38 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Stadt Landeck im Bezirk Landeck.[1]

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Aufnahmsgebäude Landeck
BDA: 59242
Objekt-ID: 70333

TKK: 115637
Bahnhofstraße 20
Standort
KG: Landeck
Der Bahnhof Landeck-Zams an der Arlbergbahn wurde 1883 eröffnet. Das Aufnahmsgebäude besteht aus zwei zweigeschoßigen Gebäuden über rechteckigem Grundriss mit Mittelrisalit, die durch einen eingeschoßigen verputzten Trakt mit Satteldach verbunden sind. Die Steinfassaden im Erdgeschoß und die verputzten Obergeschoße sind mit Eckquaderungen sowie Fenster- und Türumrahmungen gegliedert.[2] Das Aufnahmsgebäude, wie auch der Bahnhof selbst, wurde im Jahre 2002 umgebaut.
BW
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Kath. Pfarrkirche hl. Josef Opifex
BDA: 75000
Objekt-ID: 88467

TKK: 24310
Bruggfeldstraße 33
Standort
KG: Landeck
Neubau mit Pfarrzentrum in Perfuchs an der Arlbergstraße. Von 1960 bis 1963 nach den Plänen von Norbert Heltschl erbaut. Glasbetonwand, Ambo und Türflügel von August Stimpfl. Kreuzwegmosaik von Herbert Danler. Kruzifix von Eugen Krismer. Taufstein von Elmar Kopp. Statue hl. Josef vor der Kirche von Hans Moritz. Keramikwand am Kindergarten von Norbert Strolz.[3]
Datei hochladen Ehem. Villa Madeleine od. Villa Frick
BDA: 74990
Objekt-ID: 88455

TKK: 24354
seit 2019
Burschlweg 10
Standort
KG: Landeck
Die Fabrikantenvilla wurde 1899 im späten Historismus errichtet und 1912 erweitert. Die neugotische Fassade und die detaillierte Gestaltung mit Erker, Blendgiebeln und Eckturm betonen den Repräsentations- und Herrschaftsanspruch des auftraggebenden Fabrikeigentümers. Heute beherbergt das Gebäude einen Kindergarten.[4]

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Burschlkirche, Pestkapelle hll. Sebastian, Rochus und Pirmin und Friedhof
BDA: 74956
Objekt-ID: 88418

TKK: 24308
bei Burschlweg 20
Standort
KG: Landeck
Pestkapelle, urkundlich geweiht 1656. Frühbarocker Hochaltar aus 1651, Adam Payr zugeschriebene Schnitzfiguren sind zum Teil im Schlossmuseum Landeck. Das Hochaltarbild hl. Antonius vor dem Jesuskind wird Michael Waldmann dem Jüngeren zugeschrieben. Ein bemerkenswerter frühbarocke Schnitzaltar wird Michael Lechleitner zugeschrieben.[3]
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BDA: 75005
Objekt-ID: 88473

TKK: 24317
bei Burschlweg 22a
Standort
KG: Landeck
Die Lourdeskapelle im Gelände des ehemaligen Pestfriedhofes wurde um 1900 errichtet.[3]
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BDA: 75008
Objekt-ID: 88476

TKK: 129394
bei Gramlachweg 1
Standort
KG: Landeck
Die Gerberbrücke ist historisch im Zusammenhang mit kriegerischen Auseinandersetzungen im Spanischen Erbfolgekrieg 1703 belegt. Auf historischen Abbildungen ab 1820 dokumentierte Brücke über den Inn. Die Gerberbrücke ist eine Holzbrücke in Hängewerkkonstruktion mit seitlicher Bretterschalung.[6]
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BDA: 39856
Objekt-ID: 39694

TKK: 24333
Herzog-Friedrich-Straße 2
Standort
KG: Landeck
Dreigeschoßiger Bau mit flachem Satteldach aus dem 16. Jahrhundert mit Rechteckerker und Spitzbogenportal unter dahinter liegendem tonnengewölbten Flur.[3]
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BDA: 44175
Objekt-ID: 44878

TKK: 24336, 24335
Herzog-Friedrich-Straße 19, 21
Standort
KG: Landeck
Der Ansitz Gerburg in Perfuchs stammt aus dem 16./17. Jahrhundert und dient vermutlich seit 1779, sicher seit 1840 als Sitz des Gerichtes. Der dreigeschoßige Bau mit Walmdach und gewölbten, schmalen Gängen wurde innen stark verändert, in einem Raum findet sich ein Fresko aus dem 16. Jahrhundert mit der Darstellung eines Festzuges.[7] Das südlich gelegene zweigeschoßige gemauerte Nebengebäude mit Walmdach diente als Gefangenenhaus und ist jetzt Sitz des Grundbuches.[8]

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Ehem. Gasthof Andreas Hofer
BDA: 46177
Objekt-ID: 47883

TKK: 24341
Herzog-Friedrich-Straße 36
Standort
KG: Landeck
Zweigeschoßiger Bau mit zweifach gekehltem Spitzbogenportal mit barocker Stuckrahmung und gotisch profilierten Flurfenstern. Barocke Fassadenbilder hll. Josef, Sebastian, Christopherus, Sonnenuhr mit Mariendarstellung.[3]
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BDA: 62134
Objekt-ID: 74658

TKK: 24338
Innstraße 5
Standort
KG: Landeck
Das 1908/1909 im Heimatstil errichtete Gebäude dient seit 1911 als Sitz der Bezirkshauptmannschaft, es wurde 1940 und 2004/2005 durch Zubauten erweitert. Der dreigeschoßige Mauerbau mit Kreuzgiebel und Walmdächern ist mit der Hauptfassade nach Osten zum Inn ausgerichtet und durch polygonale Eckerker mit Zwiebelhaube betont. Das Portal wird mit einem erhabenen, weiß akzentuierten Volutengiebel bekrönt.[9]

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Gesundheitsamt
BDA: 45511
Objekt-ID: 46874

TKK: 24340
Innstraße 15
Standort
KG: Landeck
Der dreigeschoßige Mauerbau mit Walmdach wurde 1955 errichtet. Das Erdgeschoß mit dem Eingangsbereich in der Mittelachse ist auf Betonsäulen gestützt. Die Fassaden darüber sind in den Parapetfeldern der Fenster durch Sgraffiti von Elmar Kopp mit figürlichen und geometrischen Darstellungen geschmückt. Im Inneren weist das Gebäude Gänge mit profilierten Flachbögen und Terrazzo-Böden auf, zum Teil hat sich das Mobiliar im Stil der 1950er Jahre erhalten.[10]
Datei hochladen Kapuzinerkloster und Pfarrvikariatskirche Unsere Liebe Frau Mariahilf
BDA: 75004
Objekt-ID: 88472

TKK: 24309, 125076
Kirchenstraße 7
Standort
KG: Landeck
Kapellenbau aus dem 17. Jahrhundert, 1725 vergrößert, 1752 geweiht, 1921 von den Kapuzinern übernommen und erweitert und umgebaut von Anton Jäger. Die Figuren um 1755 sind aus der Werkstatt Andreas Kölle. Die Altarblätter der Seitenaltäre malte Hans Bertle (1928).[3]
Datei hochladen Kapelle hl. Johannes Nepomuk
BDA: 74996
Objekt-ID: 88463

TKK: 24312
bei Leitenweg 2
Standort
KG: Landeck
Die Wegkapelle in Bruggen wurde 1806 erbaut. Der rechteckige Mauerbau mit eingezogener Rundapsis und geschweiftem Fassadengiebel weist ein schindelgedecktes Satteldach mit hölzernem Dachreiter auf. Die Fassaden sind mit Putzfaschen an Gebäudekanten und Maueröffnungen gegliedert, an der Südwestfassade befindet sich das segmentbogige Portal. Der zweijochige Innenraum ist mit Doppelpilaster mit kräftigem Gebälk und einem Tonnengewölbe mit Stichkappen mit profilierten Stuckfaschen gestaltet. Die Deckenmedaillons mit Darstellungen der vier Evangelisten wurden um 1925 gemalt.[11]

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Richterhaus
BDA: 39859
Objekt-ID: 39697

TKK: 24332
Maisengasse 2
Standort
KG: Landeck
Drei- bis viergeschoßiger Bau aus dem 16. Jahrhundert. Die Fassadenmalereien bezeichnet mit 1569 wurden 1957 freigelegt.[3]
Datei hochladen Postamt, Fassade und Stiegenhaus
BDA: 12812
Objekt-ID: 8970

TKK: 6017
Malserstraße 21
Standort
KG: Landeck
Das Postamtsgebäude wurde 1905 nach Plänen von Seraphin Pümpel erbaut. Der dreigeschoßige Mauerbau über quadratischem Grundriss hat ein Satteldach und einen Eckturm im Südosten. Das Erdgeschoß ist mit Quaderputz, die Obergeschoße mit Putzgliederung an den Gebäudekanten und am Eckturm versehen. Dem zweiten Obergeschoß ist von einem umlaufenden Balkon umgeben.[12]
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BDA: 55681
Objekt-ID: 64440

TKK: 6211
Malserstraße 54
Standort
KG: Landeck
Das Kinogebäude wurde 1928 nach Plänen von Hans Illmer im Stil der Neuen Sachlichkeit mit klarer, nüchterner Fassade und Walmdach erbaut. 2009/2010 wurde es unter Erhaltung des Bestandes umgestaltet und als Veranstaltungssaal adaptiert. Über dem aufgrund des Kinosaales sehr hohen Erdgeschoß befindet sich ein Geschoß mit Büro- und Vereinsräumen. An der Westfassade befinden sich zwei symmetrisch angelegte, zweiflügelige, überdachte Portale zum Kinosaal, darüber drei Fresken mit ländlichen Figuren, die 1928 von Erich Torggler geschaffen wurden. Der Kinosaal weist eine schwere Holzbalkendecke und ein formschönes Stiegenaufgangsgeländer zur Empore auf.[13]

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Kriegerdenkmal
BDA: 75021
Objekt-ID: 88489

TKK: 30110
Paschegasse 2, in der Nähe
Standort
KG: Landeck
Das Kriegerdenkmal wurde 1930 nach einem Entwurf von Virgil Rainer für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs errichtet und 1955 nach Plänen von Norbert Strolz seitlich für die des Zweiten Weltkriegs erweitert. Der Marmorquader von 1930 in der Mitte zeigt ein Relief von vier Soldaten in verschiedenen Lebensaltern sowie die Namen der Gefallenen. Er wird von einer Steinskulptur einer trauernden Mutter mit dem toten Sohn auf den Knien bekrönt.[14]
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BDA: 74995
Objekt-ID: 88462

TKK: 24315
neben Perfuchsberg 17
Standort
KG: Landeck
Der Mauerbau mit dreiseitigem Chorschluss und doppeltem Dachreiter am schindelgedeckten Satteldach wurde 1768 erbaut. Die Fassaden sind mit kräftiger Putzgliederung (Eckquaderung und Fensterrahmungen) gestaltet. An der Südseite befindet sich das rundbogige Portal, darüber ein Rundfenster und im Giebelfeld eine Sonnenuhr. Der einjochige Innenraum ist mit einem Tonnengewölbe gedeckt.[15]
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BDA: 74994
Objekt-ID: 88461

TKK: 24311
gegenüber Perfuchsberg 25
Standort
KG: Landeck
Dreijochige Kapelle mit dreiseitiger Apsis aus dem 17. Jahrhundert.[3]
BW Datei hochladen Ehem. Wohnhaus Stapf
BDA: 113882

TKK: 14625
seit 2021
Riefengasse 10
Standort
KG: Landeck
Der Baukern des ursprünglichen Bauernhauses stammt aus dem 15. Jahrhundert, eine Aufstockung erfolgte Anfang des 20. Jahrhunderts. Der dreigeschoßige Mauerbau über breitrechteckigem Grundriss mit Pfettendach ist giebelseitig über einen Mittelflur erschlossen. Das Erdgeschoß ist durch das in Ost-West-Richtung leicht ansteigende Gelände in den Berg eingebettet. Die Fensteröffnungen sind asymmetrisch in das Mauerwerk eingeschnitten. Die in tiefen, schrägen Laibungen sitzenden Erdgeschoßfenster der Südfassade und das Spitzbogenportal der Ostseite sind noch aus der gotischen Bauphase erhalten. Der zweigeschoßig in Stein errichtete, gotische Baukörper ist an der Westfassade noch sichtbar, an Nord- und Ostfassade sieht man noch die gotischen Putzoberflächen. Im Inneren ein in Längsrichtung geführter Mittelflur mit angefügten Räumen und an der Nordseite eingestellte, gewendelte und gewölbte Steintreppe mit Holztritten und gefasten Treppenpfeilern. Die breiten Mittelflure im Erd- und im ersten Obergeschoß mit Tonnengewölbe und spitzbogigen Stichkappen, im Erdgeschoß tonnengewölbte Räume.[16]
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BDA: 75040
Objekt-ID: 88508

TKK: 115639
Römerstraße
Standort
KG: Landeck
Die Kreuzigungsgruppe in geschlossenem Bretterkasten, das Kruzifix im Dreinageltypus und die Assistenzfiguren hll. Maria und Johannes gestikulierend, stammt aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.[17]
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BDA: 72075
Objekt-ID: 85290

TKK: 37873
Römerstraße 14
Standort
KG: Landeck
Die 1953–1956 nach Plänen von Jakob Walcher erbaute Schulanlage besteht aus einem viergeschoßigen langgezogenen Hauptgebäude mit nach Westen auskragender Aula und einem im rechten Winkel anschließenden Turnsaal. Die Fassaden sind durch eine plastisch vortretende Rahmenstruktur betont. An der östlichen Eingangsfassade befindet sich ein Bronzerelief des hl. Franziskus von Hans Ladner, an der Südfassade ein Wandbild von Norbert Strolz mit Darstellungen zum Thema Jugend und Sport. Die Aula mit hoher, flacher Decke und großen Fenstern an den Längsseiten weist eine erhöhte Bühne sowie eine Empore mit textiler Bespannung, zweiflügelige gepolsterte Türen und Wandbilder von August Stimpfl mit Szenen der verschiedenen Künste auf.[18]

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Burg Landeck / Bezirksmuseum
BDA: 75037
Objekt-ID: 88505

TKK: 24321
Schloßweg 2
Standort
KG: Landeck
Die Burg wurde ursprünglich als landesfürstliche Gerichtsburg im 4. Viertel des 13. Jahrhunderts erbaut und im 15./16. Jahrhundert wesentlich ausgebaut.

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Kapelle hl. Johannes Nepomuk
BDA: 75038
Objekt-ID: 88506

TKK: 24316
gegenüber Schloßweg 2
Standort
KG: Landeck
Einjochige Kapelle aus dem 17. Jahrhundert mit Statue hl. Johannes Nepomuk aus dem 3. Viertel des 18. Jahrhunderts, gegenüber vom Schloss Landeck.[3]
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BDA: 39883
Objekt-ID: 39721

TKK: 24370
Schloßweg 4
Standort
KG: Landeck
Das Gebäude wurde um 1575 als Wirtschaftstrakt an die Vorburg von Schloss Landeck angebaut. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts dient es als selbständiges Anwesen. Das zweigeschoßige, langgezogene Gebäude über unregelmäßigem, gebogenem Grundriss ist mit einem flachen Satteldach gedeckt. Auf der West- und Nordseite ist der ursprüngliche Mauerbestand aus der Zeit um 1575 erhalten, die Ostseite und das Innere wurden um 1850 erneuert und umgestaltet.[19]
Datei hochladen Bürgerhaus Schloßpfister
BDA: 39884
Objekt-ID: 39722

TKK: 24371
Schloßweg 6
Standort
KG: Landeck
Das zum ehemaligen, um 1575 errichteten Wirtschaftstrakt von Schloss Landeck gehörende Gebäude dient seit Mitte des 19. Jahrhunderts als selbständiges Bauernhaus. Der zweigeschoßige Bau in Bruchsteinmauerwerk ist mit einem Satteldach gedeckt. An der Südfassade befindet sich ein abgetreppter Blendgiebel, an der Südostecke ein runder Eckturm mit geschindeltem Zeltdach und an der Südwestecke des Obergeschoßes ein halbrunder Wehrerker.[20]

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Ehemalige Schule, Klösterle
BDA: 43597
Objekt-ID: 44225

TKK: 24334
Schulhausplatz 1
Standort
KG: Landeck
Das Schulgebäude wurde 1822 erstmals urkundlich genannt, und aufgrund der Leitung durch die Barmherzigen Schwestern als „Klösterle“ bezeichnet. Von 1900/1901 bis 1938 diente es als Wohnung der Schulschwestern, 2005/2006 erhielt es einen Anbau und wurde als Musikschule adaptiert.[21]

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Volksschule Landeck
BDA: 75042
Objekt-ID: 88510

TKK: 24337
Schulhausplatz 2
Standort
KG: Landeck
Der 1901/1902 nach Plänen von Karl Lubomirski errichtete Repräsentationsbau beherbergte neben der Mädchen- und Knabenvolksschule ursprünglich auch die Gemeindeverwaltung, die Polizei und die Wohnung des Schuldirektors. 1929 wurde es umgebaut, 1964/1965 wurde es aufgestockt und die ursprünglich neoklassizistisch gegliederte, plastische Fassade in die heutige schmucklose Form verändert.[22]

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Hauptschule
BDA: 75015
Objekt-ID: 88483

TKK: 24376
Schulhausplatz 3
Standort
KG: Landeck
Die von Clemens Holzmeister geplante Hauptschule wurde 1927–1929 erbaut.[23] Das Fresko am Erker stammt von Rudolf Stolz.[24]

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Kath. Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Himmelfahrt
BDA: 75018
Objekt-ID: 88486

TKK: 24306
gegenüber Schulhausplatz 4
Standort
KG: Landeck
Vorgängerbauten gehen bis ins 5./6. Jahrhundert zurück, die heutige Kirche wurde als fünfte an dieser Stelle 1471–1493 von Meistern der Landecker Bauhütte errichtet, der Chor wurde 1521 geweiht. Die zwischenzeitlich barockisierte Kirche wurde 1850–1882 renoviert und regotisiert, 1861 wurde der Turm nach einem Entwurf von Josef von Stadl erhöht, 1870 wurde eine Orgelempore eingebaut. Der monumentale spätgotische Bau am Südostrand der Stadt ist die einzige gotische Basilika Tirols mit einem dreischiffigen Langhaus mit erhöhtem Mittelschiff und niedrigeren Seitenschiffen. Das Chorgewölbe und der östliche Teil des Langhausgewölbes sind mit spätgotischen Rankenmalereien versehen. Die Fenster wurden von Franz Plattner entworfen und 1885 von der Tiroler Glasmalerei und Mosaik Anstalt angefertigt, das Westfenster entwarf Ernst Nepo. Die neugotische Einrichtung stammt großteils von Dominikus Trenkwalder.[25]

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Friedhof der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Maria Himmelfahrt
BDA: 75020
Objekt-ID: 88488

TKK: 24307
gegenüber Schulhausplatz 4
Standort
KG: Landeck
Der Friedhof um die Pfarrkirche wurde vermutlich bei deren Neubau um 1460/1490 angelegt. Er wurde 1901, 1962 und 1989/90 erweitert. Zwei Seiten werden von niedrigen Mauern mit Eisenzaun eingefasst, die dritte ist mit einer Stützmauer gegen den Berg abgesichert und auf der vierten Seite, ebenfalls zum Berg hin, wird die Anlage von spitzbogigen neugotischen Arkaden mit drei Kapellen von 1901 abgeschlossen. Südlich der Kirche befindet sich etwas erhöht gegen den Berg eine 1990 errichtete Ebene für traditionelle Gräber und Urnengräber.[26] Im Friedhof eingeschlossen sind die neugotische Herz-Jesu-Kapelle und die 1962 errichtete Totenkapelle mit Türen und Fenstern von Norbert Strolz.[27]
Datei hochladen Kapelle Herz-Jesu
BDA: 75034
Objekt-ID: 88502

TKK: 24319
Schulhausplatz 4, in der Nähe
Standort
KG: Landeck
Die im Friedhof situierte Kapelle wurde 1869 geweiht und den Gefallenen der Schlacht von Le Tezze im dritten italienischen Unabhängigkeitskrieg 1866 gewidmet. Der neugotische Mauerbau mit geradem Schluss und steilem Satteldach sowie einem Kreuzgratgewölbe im Inneren wurde von Josef von Stadl entworfen. Die Innenausstattung stammt von Dominikus Trenkwalder.[28]

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Ehemaliges Widum
BDA: 55682
Objekt-ID: 64442

TKK: 29278
Schulhausplatz 7
Standort
KG: Landeck
Der dreigeschoßige Mauerbau mit Walmdach wurde 1911 in historisierender Form errichtet. Die Fassaden sind mit Risaliten, Fensterrahmungen, Erkern und einem umlaufenden Würfelfries über dem Erdgeschoß gegliedert.[29]
Datei hochladen Waldkapelle
BDA: 75068
Objekt-ID: 88538

TKK: 24322
Tramserweg
Standort
KG: Landeck
Die Kapelle wurde 1975 anstelle eines mindestens seit 1856 bestehenden hölzernen Vorgängerbaus errichtet. Die Kapelle über einem kreissegemtförmigen Grundriss mit angebautem Glockenturm wurde teilweise als Kantblockbau errichtet.[30]
Datei hochladen Evang. Pfarrkirche A.B., Markuskirche
BDA: 86924
Objekt-ID: 101262

TKK: 24314
Urtlweg 30
Standort
KG: Landeck
Der schlichte, einschiffige Bau mit Satteldach wurde 1963–1965 nach Plänen von Ernst Strizel errichtet. Durch die Hanglage ergibt sich unter dem Kirchenschiff ein Erdgeschoß mit Versorgungsräumen. Der Turm mit holzverkleiderter Schallöffnung steht frei östlich der Kirche. Der schlichte Innenraum ist mit einer flachen Holzdecke versehen. Der Altarraum ist um zwei Stufen erhöht und wird durch seitlichen Lichteinfall hervorgehoben.[31]

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Tunnelportal der Reschenbahn
BDA: 75058
Objekt-ID: 88526

TKK: 24361

Standort
KG: Landeck
Der Tunnel unter dem Schlossfelsen wurde 1918 für die geplante, aber nie fertiggestellte Reschenscheideckbahn errichtet. Das in Natursteinmauerwerk ausgeführte Tunnelportal ist das einzige erhaltene Bauwerk des Projektes. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Tunnel als Munitionsdepot verwendet und vermauert.[32]
Datei hochladen Gedenkstein
BDA: 75059
Objekt-ID: 88527

TKK: 115640

Standort
KG: Landeck
Die Inschriftentafel an der Gerberbrücke stammt vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie erinnert an die Kämpfe im Rahmen des Spanischen Erbfolgekrieges im Raum Landeck unter dem Kommando von Dominikus Tasch. In der Inschrift wird auf die kriegerischen Auseinandersetzungen gegen das bayrische Heer im Juli 1703 Bezug genommen.[33]
Datei hochladen Brunnen
BDA: 74957
Objekt-ID: 88419

TKK: 115638

Standort
KG: Landeck
Die Brunnenanlage wurde 1960 mit einem gemauerten, rechteckigen Becken erneuert. Auf quadratischem Natursteinsockel steht eine spätbarocke Skulptur des hl. Johannes Nepomuk unter einem geschwungenen Blechdach.[34]

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird.
Weiters sind ein oder mehrere Objekt-Identifier für das Denkmal angeführt, deren wichtigste die hier kurz mit BDA bezeichnete HERIS-ID (Heritage Information System ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P9154)) und der mit Objekt-ID bezeichnete alte Datenbankschlüssel des BDAs (auch DBMS-ID, Objekt-ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P2951), hinfällig nach Vollendung der Transition) sind. Weitere Identifier verlinken entweder auf andere externe Datenbanken (z. B. Tiroler Kunstkataster) oder auf weitere Wikipedia-Repräsentationen desselben Objekts (z. B. Gemeindebauten in Wien), abhängig von den Einträgen im zugehörigen Wikidata-Item, das auch verlinkt ist.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von Karte mit allen Koordinaten (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Landeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 29. Juni 2022.
  2. Wiesauer: Aufnahmsgebäude Landeck, Bahnhof Landeck. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  3. a b c d e f g h i Dehio Tirol 1980
  4. Mader: Kindergarten, Villa Madeleine, Villa Frick. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 28. Januar 2019.
  5. lt. Tiris; GstNr. 26 lt. BDA nicht zutreffend
  6. Wiesauer: Straßenbrücke, Gerberbrücke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juni 2015.
  7. Mader, Wiesauer: ehemaliger Ansitz Gerburg, Bezirksgericht. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  8. Mader, Wiesauer: Bezirksgericht, Grundbuch, ehemaliges Gefangenenhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  9. Mader, Wiesauer: Bezirkshauptmannschaft. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  10. Mader, Wiesauer: Gesundheitsamt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  11. Gruber, Wiesauer: Wegkapelle, Kapelle hl. Johannes Nepomuk, Nepomukkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  12. Wiesauer: Postamt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  13. Tafatsch, Wiesauer: Veranstaltungssaal, ehemaliges Stadtkino. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. November 2017.
  14. Wiesauer: Kriegerdenkmal für die beiden Weltkriege. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Mai 2016.
  15. Gruber, Wiesauer: Wegkapelle, Kapelle Unterhöf, Unterhöfkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  16. Frick, Wiesauer: Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 30. Juli 2021.
  17. Wiesauer: Wegkreuz, Kreuzigungsgruppe. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juni 2015.
  18. Wiesauer: Bundesrealgymnasium Landeck. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  19. Gruber, Wiesauer: Wohngebäude, Schlossgut, Schloßbauer. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  20. Gruber, Wiesauer: Bauernhaus, Schlosspfister. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  21. Mader, Wiesauer: Musikschulte, Altes Klösterle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  22. Mader, Wiesauer: Volksschule Angedair. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  23. Die Geschichte der Clemens Holzmeister Hauptschule. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 29. September 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.hs-landeck.edusite.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  24. Clemens Holzmeister. In: Architektenlexikon. Abgerufen am 29. September 2012.
  25. Pümpel, Wiesauer: Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariae Himmelfahrt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  26. Pümpel, Wiesauer: Friedhof Landeck. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Mai 2016.
  27. Gruber, Wiesauer: Friedhofskapelle, Totenkapelle, Leichenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Mai 2016.
  28. Gruber, Wiesauer: Kriegergedächtniskapelle, Herz-Jesu-Kapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Mai 2016.
  29. Wiesauer: Pfarrhaus, Alter Widum. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Mai 2016.
  30. Wiesauer: Wegkapelle auf dem Tramsweg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Mai 2016.
  31. Gruber, Wiesauer: Evangelische Kirche, Markuskirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  32. Mader, Wiesauer: Tunnenportal der Reschenbahnstrecke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. Mai 2021.
  33. Wiesauer: Gedenkstein Dominikus Tasch. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juni 2015.
  34. Wiesauer: Laufbrunnen hl. Johannes Nepomuk, Nepomukbrunnen in Bruggen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juni 2015.
  35. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.