Ludwigsparkstadion

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Ludwigsparkstadion
Ludwigspark
Gegentribüne und D-Block 2005
Gegentribüne und D-Block (FCS-Fans) 2005
Daten
Ort Camphauser Straße 26
DeutschlandDeutschland 66113 Saarbrücken, Deutschland
Koordinaten 49° 14′ 51″ N, 6° 59′ 3″ OKoordinaten: 49° 14′ 51″ N, 6° 59′ 3″ O
Eigentümer Stadt Saarbrücken
Betreiber Gebäudemanagement der Stadt Saarbrücken
Eröffnung 2. August 1953
Renovierungen 2016–2018 (geplant)
Oberfläche Naturrasen
Kosten 16 Mio. Euro (2016, geplant)
Kapazität 35.303 Plätze (bis 2016)
16.000 Plätze (ab 2018)
Verein(e)
Veranstaltungen
  • Spiele des SV Elversberg (2013/14)
  • Leichtathletikveranstaltungen

Das Ludwigsparkstadion ist ein im Umbau befindliches Fußballstadion mit Leichtathletikanlage in Saarbrücken, das überwiegend für Spiele des Fußballvereins 1. FC Saarbrücken und der American-Football-Mannschaft der Saarland Hurricanes genutzt wurde. Der weitläufige Ludwigspark wird von 2016 bis 2018 für 16 Mio. Euro in ein reines Fußballstadion mit dicht am Spielfeldrand liegenden Tribünen umgebaut. Während der Umbauarbeiten trägt der 1. FC Saarbrücken seine Heimspiele im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen aus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadion wurde am 2. August 1953 eröffnet und war mit einem Fassungsvermögen von 35.303 Zuschauern (davon 8.303 Sitzplätze) bis zum Umbau das größte Fußballstadion des Saarlandes. Es war am 29. Mai 1993 letztmals Spielort eines Bundesliga-Spiels (1. FC Saarbrücken gegen VfB Stuttgart, 1:4).

Am 28. März 1954 war das Ludwigsparkstadion Austragungsort des Länderspiels (WM-Qualifikation) des damals eigenständigen Saarlands gegen Deutschland (1:3) - vor der Rekordkulisse von 53.000 Zuschauern.

Am 5. Juni 1954 gastierte die Uruguayische Fußballnationalmannschaft im Stadion und brachte der saarländischen Fußballnationalmannschaft mit 1:7 die höchste Niederlage in der saarländischen Länderspielgeschichte bei.

In der Saison 2013/14 trug die SV Elversberg ihre Heimspiele im Ludwigsparkstadion aus, da das Waldstadion Kaiserlinde umgebaut wurde.[1]

Blöcke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der D1-Block ist der traditionelle Fanblock der FCS-Fans. Allerdings wurde von einigen Fangruppen ab der Saison 2005/06 der Block E2, unter dem selbstgewählten Namen Virage Est, als Fanblock deklariert. Dadurch gibt es jetzt zwei Stimmungsblöcke. Als Gästeblöcke dienen die Blöcke C1 und C2, wobei C2 nur bei großem Andrang geöffnet wird. Sitzplätze gibt es auf der Haupttribüne und auf der Gegentribüne. Die dortige Vortribüne wird teilweise als Platz für Rollstuhlfahrer verwendet.

Neu- und Umbaupläne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb des Areals des alten Saarbrücker Ludwigsparks wird ein Stadionneubau errichtet. Der Neubau soll 16.000 Zuschauer fassen wobei sich der Verein eine Option für einen Ausbau der Kapazität auf 19.000 Plätze offen hält. [2] Ursprünglich waren 16 Millionen Euro geplant, aktuell werden die Kosten jedoch auf 20 Millionen geschätzt.

Die Abrissarbeiten der alten Tribünen haben am 18. Februar 2015 begonnen und sollen im Herbst 2016 abgeschlossen sein. Danach wird mit dem Bau der neuen Tribünen begonnen, wobei das Stadion zum Start der Fußballsaison 2018/19 fertig sein soll.[3]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panoramablick aus dem Block E (April 2015)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tobias Fuchs: Ludwigsparkstadion - Hermann Neubergers Stadion, in: Werner Skrentny (Hg.), Das große Buch der deutschen Fußballstadien. Neuausgabe. Göttingen 2009, S. 319-320.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ludwigsparkstadion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. SV Elversberg investiert in Stadion. Stadionwelt® Thomas Krämer, 11. Juli 2013, abgerufen am 27. Juli 2013.
  2. stadionwelt.de: Detaillierte Pläne zur Sanierung des Ludwigsparkstadions Artikel vom 9. November 2015
  3. stadionwelt.de: Abrissbilder aus dem Ludwigsparkstadion, Juli 2016. Artikel vom 09. Juli 2016; abgerufen am 23. August 2016