Maibach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Maibach
Stadt Butzbach
Koordinaten: 50° 22′ 45″ N, 8° 34′ 27″ O
Höhe: 339 (315–359) m ü. NHN
Fläche: 4,33 km²[1]
Einwohner: 455 (31. Dez. 2016)[2]
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 35510
Vorwahl: 06081

Maibach ist ein Stadtteil von Butzbach im hessischen Wetteraukreis im östlichen Hintertaunus.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im östlichen Hintertaunus, umgeben von den Wäldern des Naturpark Taunus. Maibach liegt südwestlich des Hauptortes, durch Maibach fließt der Michelbach.

Das Gebiet von Maibach wird auch als Maibacher Schweiz bezeichnet. Besonders durch die beeindruckenden Felsformationen in der Umgebung.[3]

Nachbarorte sind Michelbach (südwestlich), Bodenrod (nordwestlich), Wiesental (östlich) und Wernborn (südöstlich).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maibach wurde 1336 mit der Erwähnung eines nach Friedberg ausgewanderten Einwohners „Johan Meydebecher“ zuerst genannt. 1680 wurde die Schule gegründet und von 1764 bis 1766 wurde die evangelische Kirche erbaut. Das kleine Freibad wurde 1959 angelegt, damals entstanden auch die Schule und das Dorfgemeinschaftshaus.

Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurde die Gemeinde Maibach am 1. August 1972 kraft Landesgesetz in die Stadt Butzbach eingegliedert.[4][5]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Maibach lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[1][6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belegte Einwohnerzahlen sind:[1]

  • 1961: 184 evangelische (= 78,30 %), 50 katholische (= 21,28 %) Einwohner
Maibach: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2015
Jahr  Einwohner
1834
  
331
1840
  
356
1846
  
356
1852
  
358
1858
  
350
1864
  
236
1871
  
237
1875
  
219
1885
  
171
1895
  
180
1905
  
190
1910
  
192
1925
  
177
1939
  
185
1946
  
295
1950
  
265
1956
  
242
1961
  
235
1967
  
319
1970
  
328
2008
  
438
2010
  
442
2015
  
449
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1][2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbeirat

Bei der Kommunalwahl am 5. März 2016 ergab sich folgende Sitzverteilung:[9]

überparteiliche Wählergemeinschaft Stimmen
1 Barac, Damir 71
2 Hofmann, Volker 239
3 Holzfuß, Hermann 79
4 Jung, Hubert 44
5 Knecht, Michael 145
6 Rees, Sebastian 278
7 Rees, Ulrike 141
8 Vollmann, Brigitte 67
gesamt 1064

In der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates am 19. April 2016 wurden folgende Funktionen gewählt:

  • Vorsitzender Sebastian Rees
  • stv. Vorsitzender Volker Hofmann
  • Schriftführerin Ulrike Rees
  • Beisitzer Michael Knecht
  • Beisitzer Hermann Holzfuß

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Maibach führt ein Fernwanderweg, der Ardennenweg, der den Böhmerwald mit dem Atlantik verbindet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Maibach, Wetteraukreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 7. November 2016). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. a b Einwohnerzahlen der einzelnen Stadtteile. In: Internetauftritt. Stadt Butzbach, archiviert vom Original; abgerufen am 22. Mai 2018. (archivierte Zahlen)
  3. Online Wanderatlas - Von Usingen durch die Maibacher Schweiz (Taunus)
  4. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Büdingen und Friedberg (GVBl. II 330-19) vom 11. Juli 1972. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 230, § 1 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 361.
  6. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  7. Wilhelm von der Nahmer: Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts: Entwickelung der Territorial- und Verfassungsverhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins : vom ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit. Band 3. Sauerländer, Frankfurt am Main 1832, S. 8 (online bei Google Books).
  8. Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 418 (online bei Google Books).
  9. Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl der Gemeindevertretung und der Ortsbeiratswahlen - Stadt Butzbach. In: Stadt Butzbach. Abgerufen am 22. April 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maibach (Butzbach) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien