Margit Weinert

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Margit Weinert (* 11. Juli 1926[1]; † 25. August 2014[2]) war eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur an der Staatlichen Höheren Mädchenbildungsanstalt in Dresden absolvierte Weinert zunächst eine Ausbildung Gymnastiklehrerin, die sie mit dem Staatsexamen abschloss. Danach besuchte sie die Staatliche Akademie für Musik und Theater in Dresden, wo sie u. a. von Erich Ponto und Hans Finohr Schauspielunterricht erteilt bekam. Ihr erstes Engagement erhielt sie als Elevin am Staatstheater Dresden, es folgten weitere an der dortigen Komödie und der Staatsoper Dresden, in Meißen, Konstanz, St. Gallen, Basel, Winterthur und den Münchner Kammerspielen im Bereich Sprech- und Musiktheater.

Da ihr beruflicher Schwerpunkt stets auf der Bühne lag, war sie in Film- und Fernsehproduktionen seltener zu sehen. Im Gegensatz zu ihren Theaterauftritten kamen ihr in diesem Medium meist nur Nebenrollen zu. Im Kino war sie u. a. in Erwin Keuschs Debütfilm Das Brot des Bäckers, in Bernhard Sinkels Debüt Lina Braake, in Norbert Kückelmanns Drama Die Angst ist ein zweiter Schatten sowie im 11. Teil von Ernst Hofbauers Schulmädchen-Report zu sehen. Daneben spielte sie in Fernsehproduktionen wie Bernhard Wickis Komödie Karpfs Karriere, Herbert Ballmanns Thomas-Mann-Adaption Tristan, Franz Peter Wirths Mehrteiler Ein Stück Himmel und verschiedenen Episoden von Serien wie Derrick, Der Kommissar und Der kleine Doktor.

Daneben fand sie im Bereich die Filmsynchronisation ein weiteres, umfangreiches Betätigungsfeld. Sie lieh ihre Stimme zahlreichen berühmten Schauspielkolleginnen wie z. B. Estelle Getty (Stuart Little), Cloris Leachman (Bad Santa) und Fay Wray (Gideons Paukenschlag). Außerdem synchronisierte sie verschiedene Zeichentrickfiguren wie die „Libelle Schnuck“ in Die Biene Maja und „Agnes Skinner“, die dominante Mutter des Rektors, in den Staffeln 8 bis 13 der Simpsons.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Synchronrollen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Who is Who in Foto, Film & TV“, Zürich: Verlag für Prominentenenzyklopädien 1979, S. 316f.
  2. Eintrag in der Synchrondatenbank. Abgerufen am 14. November 2015.