Martin Stadtfeld

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Martin Stadtfeld (* 19. Oktober 1980 in Koblenz) ist ein deutscher Pianist.

Martin Stadtfeld (April 2008)

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Stadtfeld wuchs in Gackenbach im Westerwald auf. In seiner Kindheit hatte Martin Stadtfeld Klavierunterricht bei Hubertus Weimer. Mit neun Jahren gab er sein Konzertdebüt und studierte seit seinem 14. Lebensjahr an der Musikhochschule Frankfurt. Sein Lehrer dort war der russisch-amerikanische Professor Lev Natochenny.

2000 absolvierte er sein Abitur am Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz (Peter-Altmeier-Gymnasium Montabaur).

Stadtfeld ist bei Sony Classical unter Vertrag.

Mit Ehefrau und Sohn wohnt er in Wanne.[1]

Konzerte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Stadtfeld konzertierte mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, der Academy of St Martin in the Fields, dem Leipziger Gewandhausorchester, der Staatskapelle Dresden, den Wiener Symphonikern, der Tschechischen Philharmonie Prag und dem Mozarteum Orchester Salzburg. Von der Saison 2006/07 bis 2008/09 war Martin Stadtfeld Künstler der Reihe »Junge Wilde« am Konzerthaus Dortmund. Bei den großen Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig Holstein Musik Festival, Lockenhaus Festival, Ljubljana Festival, Festival International Echternach, der Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems und dem Menuhin Festival Gstaad ist er regelmäßig zu Gast. 2010 spielte er beim Konzert zum Nationalfeiertag in Wien.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Stadtfeld auf der Echo-Klassik-Party, München, 24. Oktober 2004

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Debüt-CD Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach. Die Aufnahme erfuhr in der Presse großes Lob und landete auf dem ersten Platz der deutschen Klassik-Charts.
  • 2004: Bach Pur (unter anderem mit den dreistimmigen Inventionen und dem "Italienischen Konzert" von Bach, sowie Transkriptionen von Ferruccio Busoni und Alexander Siloti). Auch diese Einspielung erreicht die Spitze der deutschen Klassik-Charts.
  • 2005: Klavierkonzerte Nr. 20 und 24 von Wolfgang Amadeus Mozart (mit dem NDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Bruno Weil).
  • 2006: Kleine Stücke (mit 14 Präludien aus Bachs Clavierbüchlein, 14 kurzen Stücken aus dem Zyklus Bunte Blätter von Robert Schumann, Bachs Toccata in D-Dur (BWV 912) und Schumanns Toccata op. 7).
  • 2006: J. S. Bach Klavierkonzerte (Klavierkonzerte Nr. 1, 2 und 5 von Johann Sebastian Bach mit den Festival Strings Luzern unter der Leitung von Achim Fiedler, sowie Präludium und Fuge es-Moll und b-Moll von Johann Sebastian Bach, Bearbeitung des Adagio aus dem Oboenkonzert d-Moll von Alessandro Marcello, Sonate op. 1 von Alban Berg und Kleine Klavierstücke op. 19 von Arnold Schönberg).
  • 2007: Schubert: Klaviersonaten (Sonaten in G-Dur D894 und in B-Dur D960 von Franz Schubert) (erschienen am 14. September 2007).
  • 2008: J. S. Bach: Das Wohltemperierte Klavier I (erschienen am 17. Oktober 2008).
  • 2009: Der junge Beethoven (erschienen am 16. Oktober 2009).
  • 2009: J. S. Bach: Gambensonaten (mit Jan Vogler, erschienen am 13. November 2009).
  • 2010: Deutsche Romantik (unter anderem mit dem Zyklus Waldszenen von Robert Schumann und Stücken von Franz Liszt und Richard Wagner, erschienen am 15. Oktober 2010).
  • 2011: J. S. Bach: Klavierkonzerte, Vol. 2 (mit dem Philharmonischen Kammerorchester München unter der Leitung von Lorenz Nasturica, erschienen am 14. Oktober 2011).
  • 2013: J. S. Bach: Englische Suiten BWV 806-808 (erschienen am 18. Oktober 2013).
  • 2014: Wie schön leuchtet der Morgenstern - Der junge Bach (BWV 739, 565, 582, 903 und 992 sowie Choralvorspiel op. 46a von Stefan Heucke, erschienen am 19. September 2014).
  • 2015: Schumann: Kinderszenen und Klavierkonzert op. 54 (mit dem Hallé Orchestra unter der Leitung von Mark Elder, erschienen am 13. Februar 2015).
  • 2015: Klavierkonzerte Nr. 1 und 9 sowie 36 Stücke aus dem Londoner Skizzenbuch KV 15 von Wolfgang Amadeus Mozart (mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter Ivor Bolton, erschienen am 11. September 2015).
  • 2016: Chopin + (Chopins Etüden op. 10 verbunden mit eigenen Improvisationen des Pianisten, erschienen am 4. November 2016).

Zitat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Bach ist für mich der Ausgangspunkt für alle Musik, die danach kommt."

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/pianist-martin-stadtfeld-ist-in-wanne-heimisch-geworden-id9961420.html