Mein Leben als Zucchini

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Filmdaten
Deutscher Titel Mein Leben als Zucchini
Originaltitel Ma vie de Courgette
Produktionsland Schweiz, Frankreich
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 66 Minuten
Altersfreigabe FSK 0[1]
JMK 8[2]
Stab
Regie Claude Barras
Drehbuch Céline Sciamma
Produktion Max Karli,
Pauline Gygax,
Armelle Glorennec,
Eric Jacquot,
Marc Bonny
Musik Sophie Hunger
Kamera David Toutevoix
Schnitt Valentin Rotelli
Synchronisation

Mein Leben als Zucchini (Originaltitel: Ma vie de Courgette) ist ein französisch-schweizerischer Stop-Motion-Film aus dem Jahr 2016. Das Drehbuch von Céline Sciamma basiert auf dem Roman Autobiografie einer Pflaume des französischen Autors Gilles Paris.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als seine Mutter stirbt, ist der neunjährige „Zucchini“ völlig auf sich allein gestellt. Er wird vom fürsorglichen Polizisten Raymond ins Heim zu Madame Papineau gebracht, in dem er zusammen mit anderen Kindern leben soll. Mit vielen von ihnen freundet er sich an, und als dann ein neues Mädchen namens Camille ins Heim kommt, ist Zucchini sogar ein wenig verliebt. Camilles Tante möchte sie jedoch zu sich holen, damit sie das Pflegegeld einsacken kann. Zucchini und seine Freunde versuchen nun mit allen Mitteln, Camille bei sich zu behalten.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolle Französischer Sprecher Deutscher Sprecher[3]
Icare „Zucchini“ Gaspard Schlatter Linus Püttmann
Camille Sixtine Murat Louisa Fuchs
Simon Paulin Jaccoud Felix Lange
Raymond Michel Vuillermoz Helmut Gauß
Ahmed Raul Ribera Noah Liebscher
Alice Estelle Hennard Victoria Waldau
Jujube Elliot Sanchez Moritz Müller
Béatrice „Béa“ Lou Wick Sarah Josse
Tante Ida Brigitte Rosset Alexandra Wilcke
Madame Papineau Monica Budde Arianne Borbach
Monsieur Pau (frz.) / Paul (dt.) Adrien Barazzone Peter Sura
Rosy Véronique Montel Marie Bierstedt
Zucchinis Mutter Natacha Koutchoumov Denise Gorzelanny
Richter Jean-Claude Issenmann Axel Lutter

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film feierte seine Premiere beim Cannes Filmfestival am 15. Mai 2016; in Deutschland lief der Film am 16. Februar 2017 in den Kinos an.

Der Soundtrack des Films stammt von Sophie Hunger und enthält zusätzlich, eingebettet in entsprechende Szenen, die beiden Original-Songs Eisbär von Grauzone sowie Le vent nous portera von Noir Désir.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erhielt von Kritikern positive Bewertungen. Die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh dem Film das Prädikat „Besonders wertvoll“.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Mein Leben als Zucchini. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Mein Leben als Zucchini. Jugendmedien­kommission.
  3. Spielfilme aktuell » Mein Leben als Zucchini (2016). Abgerufen am 27. Januar 2017.
  4. Oscars 2017 - Oscar-Shortlist: Schweizer Animationsfilm «Ma vie de courgette» In: Schweizer Radio und Fernsehen vom 16. Dezember 2016
  5. «Ma vie de Courgette»: Schweizer Film holt einen César In: Neue Zürcher Zeitung vom 24. Februar 2017
  6. „Ma vie de Courgette“ und „Die göttliche Ordnung“ in je drei Kategorien mit dem Schweizer Filmpreis 2017 geehrt bei admin.ch, 24. März 2017 (abgerufen am 25. März 2017).