Midyat

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Midyat
Wappen von Midyat
Midyat (Türkei)
Red pog.svg
Basisdaten
Provinz (il): Mardin
Koordinaten: 37° 25′ N, 41° 22′ OKoordinaten: 37° 25′ 0″ N, 41° 22′ 11″ O
Höhe: 1000 m
Einwohner: 114.763[1] (2020)
Telefonvorwahl: (+90) 482
Postleitzahl: 47500
Kfz-Kennzeichen: 47
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gliederung: 24 Stadtbezirke (mahalle)
Bürgermeister: Veysi Şahin (AKP)
Postanschrift: Kocamanoğlu Caddesi No:6
Akçakaya, Midyat
Website:
Landkreis Midyat
Kaymakam: Tekin Dundar
Website (Kaymakam):
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Midyat (arabisch مديات, DMG Midyād; aramäisch ܡܕܝܕ Mëḏyaḏ; kurdisch Midyad oder Midyade) ist eine ursprünglich von Aramäern-Assyrern bewohnte Stadt in der Türkei mit 105.456 Einwohnern. Midyat befindet sich in der Landschaft Tur Abdin, im Süden der türkischen Provinz Mardin, die an Syrien grenzt. Heute wird die Stadt überwiegend von Arabern und Kurden bewohnt. Midyat ist seit 1478 Sitz des syrisch-orthodoxen Bischofs. Seit 2009 residiert der Bischof im Kloster Mor Gabriel.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Midyat ist der Hauptort des Tur Abdin, ein Kalksteingebirge am Oberlauf des Tigris. Die Stadt liegt in etwa 1.000 m Höhe über dem Meeresspiegel in einer hügeligen Landschaft mit Wiesen, Äckern und Weinbergen. im Osten der Provinz Mardin. Durch die Stadt verläuft die Nationalstraße D 380 von Mardin nach Cizre. In Midyat beginnt die D 995, die nach Norden in die Provinz und Stadt Batman führt. Zur syrischen Grenze im Süden sind es 51 km, in die Provinzhauptstadt Mardin 81 km.

Blick über Neustadt und Altstadt

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt unterschiedliche Quellen über die Herkunft und Bedeutung des Namens. Laut einigen Quellen bedeutet der Name Spiegel, der sich nach vielen Änderungen aus einer Mischung aus Persisch, Arabisch und Aramäisch bildete. Nach einer anderen Theorie erhielt Midyat seinen Namen vom altassyrischen Wort Matiate, was Stadt der Höhlen bedeutet. Darauf deutet eine Inschrift auf assyrischen Tafeln hin, die unter König Aššur-nâṣir-apli II. im 9. Jahrhundert vor Christi entstand. Eine weitere Deutung gibt das Wort Matiate als aramäisch für meine Nachbarschaft oder meine Heimat wieder.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt besteht eigentlich aus zwei Teilen. Das eigentliche Midyat liegt im Osten und beherbergt sämtliche historische Gebäude und war das Wohngebiet der Christen. Im Westen lag die jüngere Ortschaft Estel, wo sich im 19. Jahrhundert Muslime, vor allem Kurden niederließen. Die Zweiteilung ist heute noch im Stadtbild erkennbar.

Seit einer Gebietsreform 2014 ist der Landkreis flächenmäßig deckungsgleich mit der gleichnamigen Gemeinde (Belediye). Alle früheren Dörfer (Köy) sind jetzt Ortsteile (Mahalle) der Stadt: Die Stadt Midyat hatte Ende 2019 77.937 Einwohner. Sie ist in neun Stadtteile (Mahalle) gegliedert. Die restlichen Bewohner des Landkreises verteilen sich auf folgende Ortsteile:

Name Einwohner
Acırlı 3.274
Barıştepe 1.066
Başyurt 774
Budaklı 1.059
Çavuşlu 3.184
Gelinkaya 1.722
Kayallıpınar 1.318
Ortaca 777
Sarıköy 806
Şenköy 2.508
Sivrice 1.606
Söğütlü 2.380
Toptepe 1.150
Yayvantepe 1.082
Yolbaşı 3.247[2]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Midyat war ein historisches Zentrum der Assyrer in der Türkei. Bis zum Völkermord 1915 stellten sie die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung der Stadt. Aufgrund der Diskriminierungen im 19. und Anfangs des 20. Jahrhunderts begann jedoch der christliche Bevölkerungsanteil zu schwinden. Bis 1979 war Midyat und der Tur Abdin das größte christliche Gebiet in der Türkei außerhalb Istanbuls. 1979 wurde der assyrische Bürgermeister von Dargeçit, Andreas Demir Lahdik, ermordet und gegen den Willen der Bevölkerung durch einen kurdischen Vertreter ersetzt. Bis dahin hatten die assyrischen Christen die Mehrheit in politischen Vertretung des Landkreises. Nach der Ermordung gab die muslimische Bevölkerung eine symbolische Kriegserklärung gegen die Assyrer ab, die zu einer Panik unter der christlichen Bevölkerung führte und danach zu zahlreichen Auswanderungen, unter anderem auch nach Deutschland. Kurz darauf kam es zu einer Masseneinwanderung von Kurden aus den nördlichen Gebieten, was zu einer demographischen Verschiebung führte. Diese wurde noch zu Ungunsten der Assyrer verstärkt, als 1984 der Kampf mit der PKK zahlreiche Opfer forderte. Die Assyrer steckten nun in einer Zwickmühle: Vom türkischen Staat der Illoyalität verdächtigt (da keine Türken und keine Muslime) und von der PKK verdächtigt, sie an den Staat zu verraten, um sich bei diesem beliebt zu machen. Von 50.000 Einwohnern im Jahre 1975 blieben am Ende des Konfliktes 1999 nur 2.000 Einwohner übrig.[3] Es wird angenommen, dass bis in die frühen 1960er Jahre Midyat von mehr als 500 Familien bewohnt war. Die Aramäer und Assyrer stellten über 90 % der Bevölkerung dar. Heute gibt es schätzungsweise noch 120 christliche Familien, die in Midyat wohnen, hingegen mindestens 60.000 kurdische Einwohner, von denen die meisten aus anderen Dörfern kommen. Seit 2011 wanderten circa 100 bis 300 assyrische Christen aus Syrien ein, die vor dem Bürgerkrieg in Syrien nach Midyat geflohen sind.[4] Die Assyrer machen heute nur noch 1 % der ansässigen Bevölkerung aus.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister von Midyat ist seit 2012 Veysi Şahin von der AKP (Parteiür Gerechtigkeit und Aufschwung); er wurde 2019 mit 57,93 % wiedergewählt. Im Kreis Midyat erzielte die ADP 52, 59 %, die HDP (Demokratische Partei der Völker) 34,02 %, die Sertaç Alğaç 6,53 %, die Iyi Parti (Gute Partei) 1,7 %, die CHP (Republikanische Volkspartei) 1,4 % und die SAADET (Partei der Glückseligkeit) 1,39 %.[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die syrisch-orthodoxe Mor-Scharbel-Kirche
In der Altstadt

Midyat ist bekannt für seine sechs Kirchen:

diese Kirchen stehen zur Zeit leer, da ihre Besitzer nach Europa geflohen sind.

  • die protestantische Kirche Joldath Aloho (Marienkirche), 19. Jahrhundert

Daneben gibt es noch das

In der näheren Umgebung von Midyat finden sich noch weitere Sakralbauten:

  • Kloster Dyro in Daslibo oder Çatalçam bzw. Dersalib
  • Kirche in Zaz bzw. Izbirak
  • Klosterburg in Gülgöze (= Aynwardo) mit der Kirche Mor Had Bschabo.

Das Kloster Mor Gabriel liegt etwa 20 km von Midyat entfernt. Ebenfalls im Landkreis Midyat liegen die Orte Altıntaş (Keferze) und Anıtlı (Hah), in denen einige Kirchen und Klöster liegen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 5. März 2019 hatte V. Şahin, der AKP-Bürgermeister der Stadt, das Stadtwappen geändert und das jesidische Symbol, den Pfau, aus dem Wappen entfernt.[6] Stattdessen wurde eine Moschee eingefügt, die laut dem Bürgermeister einen jesidischen Tempel darstellen sollte. Nach Protesten der HDP, die sich von der AKP getäuscht fühlte, wurde das Wappen am 22. Juli 2019 erneut geändert und ein jesidischer Tempel ins Stadtwappen eingefügt.[7]

Wappen der Stadt Midyat seit 22. Juli 2019.
Wappen der Stadt Midyat vom 05. März bis 22. Juli 2019.
Wappen der Stadt Midyat bis zum 4. März 2019.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In wirtschaftlicher Hinsicht ist Midyat bekannt für seine Telkari genannten Silberschmiede- und Filigranarbeiten. Daneben ist die Stadt noch für ihre Steinmetz-Arbeiten (Katori oder Nahid) bekannt. Ansonsten ist der Landkreis landwirtschaftlich geprägt. Bekannt ist Midyat für eine besondere Form des Bulgurs, den Midyat Bulgur sowie für assyrischen Wein, Süryani şarabı.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die syrisch-orthodoxe Mor-Barsaumo-Kirche, Midyat

Midyat wird bereits im 13. Jahrhundert v. Chr. in den assyrischen Annalen vom assyrischen König Aschschur-nasir-apli schriftlich erwähnt: „Ich habe mir Matiate (= Midyat) und seine Dörfer unterworfen; ich nahm von dort reiche Beute mit und legte ihnen Tribut und schwere Steuern auf.“[8] Im 6. Jahrhundert vor Christi war Midyat Teil des Achämenidenreiches; 330 v. Chr. wurde es von Alexander dem Großen erobert. 320 v. Chr. gehörte es bis zum 2. Jahrhundert vor Christi zum Seleukidenreich. Danach war es die Grenzregion des Partherreiches und war ab 193 als Provinz Mesopotamia Teil des Römischen Reiches. Laut späteren Überlieferungen sollen die Menschen schon im 1. Jahrhundert von den Aposteln Thomas und Thaddäus zum Christentum bekehrt worden sein.

640 lösten die Araber unter den Umayyaden das Byzantinische Reich ab. 750 übernahmen die Abbasiden die Macht. Zum Höhepunkts des Abbasiden-Kalifats, unter dem Kalifen Harun ar-Raschid, wurde Midyat und dessen Gebiet einem großen Wiederaufbau von ganzen Dörfern und Gebäuden unterzogen.[9] 1101 fiel die ganze Gegend an die Seldschuken unter der Dynastie der Ortoqiden. Muin ad-Din Sökmen I. regierte als Emir von Mardin auch über Midyat. Seine Nachfolger herrschten bis 1409, als die Linie der Ortoqiden erlosch. 1402 zogen die Mongolen unter Timur auf ihren Weg nach Ankara plündernd durch den Nur Abdin. Zwischen 1235 und 1243 verloren die Seldschuken das Gebiet an die Mongolen und die Ortoqiden wurden Vasallen der Ilchane.[10] Nachfolger der Ortoqiden war die turkmenische Stammesföderation Aq Qoyunlu (deutsch: weiße Hammel). 1451 eroberten die Qara Qoyunlu (deutsch: schwarze Hammel), die Erzfeinde der Aq Qoyunlu, Mardin und die Umgebung; dazu gehörte auch Midyat.

Seit 1478 ist Midyat Bischofssitz in der syrisch-orthodoxen Kirche. 1507 eroberte der Schah von Persien, Ismail I. Midyat und Mardin, musste sich aber schon 1514 nach der verlorenen Schlacht bei Tschaldiran gegen die Osmanen unter Sultan Selim I. aus Anatolien zurückziehen. Seitdem herrschten die Osmanen, welche 1923 von der Republik Türkei abgelöst wurden.

1810 wurde der Kreis Midyat gebildet, 1890 der Ort zur Stadt erhoben. Auf Grund der Diskriminierung der christlichen Bevölkerung (u. a. Waffenverbot, Steuerlast bis 60 %) und der zahlreichen Plünderungen durch Mongolen und türkische sowie kurdische Stämme in der Hochebene Tur Abdins, welche Ende des 14., 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts mit Massakern im Zuge des Völkermords von 1915 ihren Höhepunkt erreichten, wurde die christliche Bevölkerung stark dezimiert.

1855 verwüstete der Kurdenführer Êzdan Şêr den Tur Abdin, brannte die Ernten nieder und raubte assyrische Frauen und Kinder als Sklaven. Die kurdischen Überfälle dauerten bis 1877 an, als die Söhne des Kurdenführers Badr Khan die Städte Mardin, Midyat und Nusaybin eroberten und ein kurdisches Emirat ausriefen. Erst acht Monate später gelang es einer osmanischen Armee zusammen mit den Assyrern, die Kurden zu besiegen und zu vertreiben.[11] Nach den ersten Pogromen gegen Armenier im Osmanischen Reich 1894 bis 1896 (die sogenannten Hamidischen Massaker) verstärkten sich unter Sultan Abdülhamid II. die Repressionen auf die nichtislamische Bevölkerung Midyats. Abdülhamid II. ließ eine Armee aus kurdischen Verbänden bilden, die Hamidiye Alaylari (deutsch: Hamidis Kavallerie), die bestimmt war, nichtislamische Gebiete im Südosten Anatoliens zu überwachen. Da diese Truppe nur dem Sultan unterstand, konnte sie wahllos die christliche Bevölkerung der Gegend schikanieren. 1913 berichtet Isaac Armalto in seinem Reisebericht, dass in Midyat zwischen 6.000 und 7.000 Menschen lebten. Die Mehrheit seien Syrisch-Orthodoxe Christen, dazu 80 protestantische Familien, 30 syrisch-katholische, chaldäische und armenische, dazu 50 muslimische Familien.[12]

Im Juli 1914 beschloss die osmanische Regierung die Mobilmachung (Safarbarlık). Alle Männer in Midyat zwischen 20 und 45 Jahren wurden in Ketten abgeführt, um der Armee beim Straßenbau zu dienen. Keiner kam jedoch zurück. Am 6. Juli 1915 griffen die kurdischen Kavallerieverbände und die Armee Midyat an, ermordeten Frauen und Kinder und plünderten die Stadt.[13] Nur wenige Christen konnten Zuflucht in den benachbarten arabischen Ländern, überwiegend in Syrien und im Libanon, finden. Nach 1930 wurde die Stadt mit Häusern und Kirchen wieder aufgebaut. Die Zahl der christlichen Einwohner stieg leicht an.

Dreisprachiges Schild in der Altstadt

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Midyat hat ein semiarides Klima mit sehr heißem und trockenem Sommer und nassen, teilweise schneereichen Wintern. Oft schneit es zwischen Dezember und März ein bis zwei Wochen lang und die Temperaturen können bis auf −10° sinken. Im Sommer ist es im Juli und August am heißesten mit einem Tagesmittel von 30°. Die bisherige Höchsttemperatur im Sommer betrug 48,8°. Die Sonne scheint im Durchschnitt über 3000 Stunden pro Jahr.


Monatliche Durchschnittswerte für Midyat
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 6,1 7,5 12,0 17,7 24,2 30,9 35,3 34,9 30,4 23,1 14,4 8,2 Ø 20,5
Min. Temperatur (°C) 0,6 1,3 4,7 9,9 15,1 20,2 24,6 24,6 20,6 14,6 7,7 2,7 Ø 12,3
Temperatur (°C) 3,1 4,1 8,2 13,7 19,7 25,8 30,0 29,6 25,2 1,6 7,7 2,7 Ø 14,3
Niederschlag (mm) 99,8 110,7 94,6 75,5 37,7 8,3 3,3 1,2 4,1 33,3 68,7 104,2 Σ 641,4
Regentage (d) 10,6 10,6 10,7 9,9 6,6 1,7 0,5 0,2 0,7 5,3 7,4 10,2 Σ 74,4
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
6,1
0,6
7,5
1,3
12,0
4,7
17,7
9,9
24,2
15,1
30,9
20,2
35,3
24,6
34,9
24,6
30,4
20,6
23,1
14,6
14,4
7,7
8,2
2,7
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
99,8
110,7
94,6
75,5
37,7
8,3
3,3
1,2
4,1
33,3
68,7
104,2
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Devlet Meteoroloji İşleri Genel Müdürlüğü

[14]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Midyat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Homepage (türkisch, deutsch, englisch, schwedisch, niederländisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.citypopulation.de/de/turkey/mardin/TRC3105__midyat/
  2. https://www.citypopulation.de/de/turkey/mardin/TRC3105__midyat/
  3. Turkey Destroys Assyrian Villages. Turkish Daily News. 29. August 1996. Abgerufen am 4. Januar 2018.
  4. Syria's Assyrian Christians Find Refuge With Turkish Neighbours. Assyrian International News Agency. 27. Januar 2014. Abgerufen am 4. Januar 2018.
  5. hurriyet vom 31. März 2019; https://www.hurriyetdailynews.com/secim/31-mart-2019-yerel-secimleri/midyat-mardin-secim-sonuclari
  6. HDP'den Midyat logosu için özür. Abgerufen am 5. Juli 2019 (türkisch).
  7. Midyat Belediyesi Ezidilerin talebini kabul etti: Logoda Laleşa Nurani yer alıyor. 22. Juli 2019, abgerufen am 23. Juli 2019 (türkisch).
  8. Syrisch-Orthodoxe Kirchen von Antiochien e. V., abgerufen am 20. November 2012.
  9. Webseite des Midyat Kulturvereins, abgerufen am 21. November 2012.
  10. Ed. Morris Rossabi: China among equals: the Middle Kingdom and its neighbors, 10th-14th centuries, S. 244
  11. David Gaunt, Naures Atto und Soner Bathoma: Let them not return - the genocide against the Assyrian, Syriac and Chaledean Christians in the Ottoman Empire; Berghahn, New York und Oxford, 2017, ISBN 978-1785334986; S. 60f
  12. Tfindji, J.: „L’ eglise Chaldéenne Catholique“, in Annuaire Pontifical Catholic, No. 17, 1914, S. 511
  13. The fall of Mëdyad /Midyat in the time of Sayfo 1914-15, Jan Bet-Şawoce, in: Parole de l’Orient 31, (2006), 269–277.
  14. Devlet Meteoroloji İşleri Genel Müdürlüğü [1] |date=May 2012