Milcherzeugnis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ein Milcherzeugnis, Milchprodukt oder Molkereiprodukt ist ein Lebensmittel, dessen Zutaten hauptsächlich aus Milch oder Milchbestandteilen (Milcheiweiß, Milchfett oder Milchzucker) besteht. Zu den Milcherzeugnissen gehören einerseits verschieden behandelte Milcharten und andererseits durch Fermentation oder Extraktion von Milchbestandteilen gewonnene Produkte der Milch.[1]

VorzugsmilchRohmilchFettarme MilchFrische VollmilchRahmSauerrahmKondenssahneButtermilchMilchpulverKondenssahnefettarme H-MilchSahneButterButterschmalzMagermilchKondensmagermilchMagermilchpulverMolkepulverSahnejoghurtJoghurtKefirQuarkSchmelzkäseMascarponeFrischkäseSauermolkeMolkenbutterCrème fraîcheKaffeesahneCrème doubleSchmandSaure SahneSauerrahmbutterSauermilchkäseHartkäseKochkäseMilchflüssigkeitSchnittkäseMildgesäuerte ButterSüßmolkeTeilentrahmte KondensmilchWeichkäseGeklärte ButterSchlagsahnePasteurisierte MilchBrühkäseDickmilchSalzlakenkäseDicketeMolkenkäseMagere RohmilchH-VollmilchSterilmilchBloghurt / Joghurt mildESL-MilchMilchprodukteDatei:Milch.svg
Milchsorten und -produkte

Rechtsvorschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Genusstauglichkeitskennzeichen

Arten von Milcherzeugnissen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diverse verpackte Milcherzeugnisse für Endverbraucher.

Unbehandelte Milch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Behandelte Milch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Extrahierte / fermentierte Milchprodukte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Milch, Milchbestandteile und Milchnebenprodukte (Molke, Buttermilch) werden in der Lebensmittelindustrie, Bäckereien, in der Getränkeproduktion, bei der Kosmetikaherstellung und in der Tiermast noch als Ausgangsstoffe für zahlreiche andere Produkte verwendet:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Untersuchung von Milchprodukten im Rahmen eines Schulexperiments[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Hinblick auf eine stärkere Berücksichtigung von Lactoseintoleranz in der Bevölkerung kann es sehr aufschlussreich sein, den Lactosegehalt von Milchprodukten mit einfachen Mitteln chemisch zu untersuchen. Hierzu bietet sich die Wöhlk-Reaktion (siehe Abbildung) sowie deren Weiterentwicklungen Fearon-Test und 1,6-Diaminohexan-Verfahren an.[2]

Unterschiedlicher Lactosegehalt von Milchprodukten und Zuckerlösungen, sichtbar gemacht durch die Wöhlk-Reaktion.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Friedrich Kiermeier: Milch und Milcherzeugnisse. Parey, Berlin 1973, ISBN 3-489-71414-8.
  2. Klaus Ruppersberg: Nachweis von Lactose (und Maltose) im Kontext Schule (Dissertation, Europa-Universität Flensburg). In: Zentrale Hochschulbibliothek Flensburg (ZHB). 1. November 2021, abgerufen am 5. Dezember 2021 (deutsch).