Mord im Fahrpreis inbegriffen

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Filmdaten
Deutscher Titel Mord im Fahrpreis inbegriffen
Originaltitel Compartiment tueurs
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 1965
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Costa-Gavras
Drehbuch Costa-Gavras
Produktion Julien Derode
Musik Michel Magne
Kamera Jean Tournier
Schnitt Christian Gaudin
Besetzung

Mord im Fahrpreis inbegriffen (Originaltitel Compartiment tueurs) ist ein früher Film des griechisch-französischen Regisseurs Costa-Gavras aus dem Jahr 1965 nach einem Roman von Sébastien Japrisot.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inspektor Grazziani und sein Assistent Jean-Lou ermitteln in einem Mordfall: In einem Liegewagenabteil von Marseille nach Paris wurde eine junge Frau ermordet. Sie wurde erdrosselt, aber weder ausgeraubt noch Opfer sexueller Gewalt. Während der Mordermittlungen werden nach und nach die Mitreisenden, die befragt werden sollen bzw. verdächtig sind, von einem Unbekannten ermordet. Auch der junge Daniel und seine Freundin Bambi, die sich im Zug kennenlernten und ebenfalls in diesem Abteil waren, geraten in Gefahr. Durch ihr überlegtes und beherztes Handeln kann schließlich der Mörder entlarvt werden – es ist der Praktikant im Kommissariat, der bequem an die Adressen der Zeugen herankommen konnte. Der erste Mord war nur ein Tarnmanöver gewesen, der Mord an einer der Zeuginnen war der eigentliche Plan, bei dem es um viel Geld ging.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„An realistischer Darstellung interessierter Erstlingsfilm mit guten darstellerischen Leistungen; unter der Detailgenauigkeit leidet allerdings zuweilen die Spannung.“

Lexikon des internationalen Films[1]

„Im Fernzug Marseilles – Paris wird eine Parfüm-Vertreterin ermordet. Kein allzu schwieriger Fall, so hoffen die Beamten, die Eifersucht als Tatmotiv vermuten. Doch auf der Suche nach den Mitreisenden erhalten sie ungewöhnliche Konkurrenz: den Mörder, der offenbar alle umbringen will, die mit dem Opfer im Abteil waren. Logisch und spannend inszeniert und hervorragend gespielt, ist der Film ein guter Start für die Karriere.“

prisma[2]

„Ein französischer Breitwand-Krimi um die Aufklärung eines Frauenmordes in dem Liegewagenabteil eines Nachtschnellzugs. Grandios gestaltet und glänzend gespielt, trägt er doch die Merkmale eines Regie-Neulings (Costa-Gavras) an sich. Trotzdem: sehr geeignet für erwachsene Freunde dieser Gattung.“

Evangelischer Filmbeobachter, 1966[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Costa-Gavras wurde im Jahr 1967 für den Edgar Allan Poe Award nominiert. Der Film gewann 1967 als Bester fremdsprachiger Film den National Board of Review Award.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Drehorte von „Mord im Fahrpreis inbegriffen“ – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mord im Fahrpreis inbegriffen. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  2. prisma
  3. Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 9/1966
  4. imdb.com/awards