Piazzogna

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Piazzogna
Wappen von Piazzogna
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Gambarogno
Politische Gemeinde: Gambarognoi2
Postleitzahl: 6579
Koordinaten: 707126 / 110254Koordinaten: 46° 8′ 7″ N, 8° 49′ 30″ O; CH1903: 707126 / 110254
Höhe: 357 m ü. M.
Fläche: 3,91 km²
Einwohner: 395 (31. Dezember 2008)
Einwohnerdichte: 101 Einw. pro km²
Website: www.gambarogno.ch
Karte
Piazzogna (Schweiz)
Piazzogna
www
Gemeindestand vor der Fusion am 24. März 2010

Piazzogna, im lombardischen Ortsdialekt Piazzögna [pjaˈtsøɲa],[1] ist ein Ortsteil der Gemeinde Gambarogno im gleichnamigen Kreis, Bezirk Locarno, im Schweizer Kanton Tessin. Er liegt am Langensee und bildete bis zum 24. April 2010 eine selbständige politische Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Piazuogna gehörte einst zur Gemeinde und Pfarrei Vira, verselbständigte sich aber 1704 und 1803.

Am 25. November 2007 wurde die Fusion der neun Gemeinden am Südufer des Lago Maggiore zur Gemeinde Gambarogno von den Stimmberechtigten der Gemeinden Caviano, Contone, Gerra (Gambarogno), Indemini, Magadino, Piazzogna, Sant’Abbondio und Vira (Gambarogno) gutgeheissen. Einzig San Nazzaro war mehrheitlich dagegen. Gegen den Entscheid des Tessiner Grossen Rates, die Fusion trotzdem wie geplant durchzuführen, wurde beim Bundesgericht Beschwerde eingelegt. Nach der Ablehnung der Beschwerde trat die Fusion per 25. April 2010 in Kraft.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: In Grün ein silbernes Taukreuz mit zwei goldenen Lilien zu den Seiten des Kreuzfußes.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Sant’Antonio abate[2]
  • Oratorium Sankt Bernardino von Siena[2]
  • Zwei prähistorische Schalensteine.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mario Sala (* 14. Mai 1965 in Winterthur; Bürger von Piazzogna), Maler, Zeichner und Objektkünstler. Installationen[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 703.
  2. a b c Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 156.
  3. Dina Epelbaum: Mario Sala. In: Sikart (Stand: 2005), abgerufen 5. Januar 2016.