Sant’Abbondio TI

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TI ist das Kürzel für den Kanton Tessin in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Sant’Abbondio zu vermeiden.
Sant’Abbondio
Wappen von Sant’Abbondio
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Gambarogno
Gemeinde: Gambarognoi2
Postleitzahl: 6577
UN/LOCODE: CH SBD
Koordinaten: 703192 / 10744846.110648.77337331Koordinaten: 46° 6′ 38″ N, 8° 46′ 24″ O; CH1903: 703192 / 107448
Höhe: 331 m ü. M.
Fläche: 3.2 km²
Einwohner: 136 (31. Dezember 2008)
Einwohnerdichte: 43 Einw. pro km²
Website: www.gambarogno.ch
Karte
Sant’Abbondio TI (Schweiz)
Sant’Abbondio TI
www
Gemeindestand vor der Fusion am 24. März 2010

Sant’Abbondio, im lombardischen Ortsdialekt Sant’Abbundi [santaˈbundi],[1] ist ein Ort in der politischen Gemeinde Gambarogno im gleichnamigen Kreis, Bezirk Locarno, im Schweizer Kanton Tessin. Er bildete bis zum 24. April 2010 eine eigenständige politische Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kirche wurde 1364 erstmals mit dem Patrozinium der heiligen Abbondio und Andreas erwähnt. 1558 trennte sich der Ort kirchlich und administrativ von Vira; seither nennt sich das Dorf Sant’Abbondio. 1774 lösten sich Gerra, 1850 Caviano von Sant’Abbondio.

Am 25. November 2007 wurde von den Stimmberechtigten der Gemeinden Caviano, Contone, Gerra (Gambarogno), Indemini, Magadino, Piazzogna, Sant’Abbondio und Vira (Gambarogno) die Fusion der neun Gemeinden am Südufer des Langensees zur Gemeinde Gambarogno gutgeheissen. Einzig San Nazzaro war mehrheitlich dagegen. Gegen den Entscheid des Tessiner Grossen Rates, die Fusion trotzdem wie geplant durchzuführen, wurde beim Bundesgericht Beschwerde eingelegt. Nach der Ablehnung der Beschwerde konnte die Fusion per 25. April 2010 in Kraft treten.

Wappen[Bearbeiten]

Beschreibung: In Rot ein silberner Pfahl mit einem Krummstab, der von zwei silbernen Hirschstangen begleitet wird.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Gioachimo Masa (* 3. September 1783 in Sant’Abbondio; † 1862 ebenda), Tessiner Staatsrat[3]
  • Peter Voltz, Maler[4]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 795.
  2. a b c Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 157–158.
  3. Fabrizio Mena: Gioachimo Masa im Historischen Lexikon der Schweiz
  4. Peter Voltz auf ticinarte.ch