San Nazzaro TI

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TI ist das Kürzel für den Kanton Tessin in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens San Nazzarof zu vermeiden.
San Nazzaro
Wappen von San Nazzaro
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Gambarogno
Gemeinde: Gambarognoi2
Postleitzahl: 6575
Koordinaten: 705417 / 10981746.13168.80267201Koordinaten: 46° 7′ 54″ N, 8° 48′ 10″ O; CH1903: 705417 / 109817
Höhe: 201 m ü. M.
Fläche: 5.53 km²
Einwohner: 708 (31. Dezember 2008)
Einwohnerdichte: 128 Einw. pro km²
Karte
San Nazzaro TI (Schweiz)
San Nazzaro TI
www
Gemeindestand vor der Fusion am 24. März 2010

San Nazzaro war bis zum 24. April 2010 eine politische Gemeinde am Lago Maggiore im Kreis Gambarogno, im Bezirk Locarno im Kanton Tessin in der Schweiz.

Nachbargemeinden waren Gerra (Gambarogno), Indemini und Piazzogna.

Die Gemeinde entstand 1930 aus der Fusion der Gemeinden Vairano und Casenzano.

Gemeindefusion[Bearbeiten]

Am 25. November 2007 wurde die Fusion der neun Gemeinden am Südufer des Lago Maggiore zur Gemeinde Gambarogno von den Stimmberechtigten von acht Gemeinden gutgeheissen: Caviano, Contone, Gerra (Gambarogno), Indemini, Magadino, Piazzogna, Sant’Abbondio und Vira (Gambarogno). Einzig San Nazzaro war mehrheitlich dagegen. Gegen den Parlamentsentscheid, die Fusion trotzdem wie geplant durchzuführen, wurde beim Bundesgericht Beschwerde eingelegt. Nach der Ablehnung der Beschwerde konnte die Fusion am 25. April 2010 in Kraft treten.

Wappen[Bearbeiten]

Beschreibung: Geteilt in Silber und in Rot-Silber geviert. Oben ein roter Zinnenturm mit einem unbelichteten Fenster.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche Santi Nazzaro e Celso[1]
  • Oratorium Sant’Antonio abate 1694, im Ortsteil «Casenzano»[1]
  • Oratorium San Rocco (17. Jahrhundert), im Ortsteil «Vairano»[1]
  • Parco Botanico del Gambarogno, der dem Gartenbauunternehmer Otto Eisenhut gehört.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Virgilio Gilardoni: San Nazzaro. In: Il Romanico. Catalogo dei monumenti nella Repubblica e Cantone del Ticino. La Vesconta, Bellinzona 1967, S. 544.
  • Virgilio Gilardoni: San Nazzaro. In: I monumenti d’arte e di storia del Canton Ticino, volume III: L’alto Verbano II. I circoli del Gambarogno e della Navegna. (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 73). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte SKG. Bern 1983, ISBN 3-7643-1500-8, S. 78–88.
  • Simona Martinoli und andere: San Nazzaro. In: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 156.
  • Graziano Tarilli: San Nazzaro. im Historischen Lexikon der Schweiz

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 156–157.