Polt muss weinen (Film)

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Filmdaten
OriginaltitelPolt muss weinen
ProduktionslandÖsterreich
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2000
Länge88 Minuten
Stab
RegieJulian Pölsler
DrehbuchJulian Pölsler nach Vorlage von Alfred Komarek
MusikHans-Jürgen Buchner, Haindling
KameraFabian Eder
Besetzung
Chronologie

Nachfolger →
Blumen für Polt

Polt muss weinen ist ein österreichischer Kriminalfilm aus dem Jahr 2000. Der Film basiert auf der Figur des Gendarmeriebeamten Simon Polt des österreichischen Autors Alfred Komarek.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Immobilienspekulant Albert Hahn wird tot in seinem Keller aufgefunden. Er ist an einer Gärgas-Vergiftung gestorben. Der zuständige Arzt geht von einem Unfall aus. Doch Polt weiß, dass der Tote in der Gemeinde verhasst war. Er vermutet, dass der Mörder den Tod wie einen Unfall aussehen lassen wollte. Viele der Weinbauern hätten ein Motiv. Nach langen Ermittlungen in den Weinkellern stellt er fest, dass alle Keller durch Löcher miteinander verbunden sind. Doch Polt will das Gefühl nicht verlassen, dass es ein Mord war. Als er mit seinen Freunden etwas Wein trinkt, gestehen alle ihre Tat. Sie haben alle zusammen Albert Hahn mit dem Gärgas vergiftet. Doch einer von ihnen will die gesamte Schuld auf sich nehmen, da zwei der anderen Frau und Kinder haben. Er begeht Selbstmord und hinterlässt ein Geständnis.

Produktion und Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde 2000 unter der Regie von Julian Pölsler, der auch das Drehbuch schrieb, von Teamfilm Wien produziert. Die Musik komponierte Hans-Jürgen Buchner. Die Erstausstrahlung erfolgte am 11. April 2001 bei ORF 2,[1] der Fernsehfilm wurde bei arte und 3sat wiederholt und erschien 2006 auch auf DVD.[2]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2002 gewann Hauptdarsteller Erwin Steinhauer den österreichischen Fernsehpreis Romy als Beliebtester Schauspieler. Komarek und Pölsler wurden in der Kategorie Bestes Drehbuch ausgezeichnet.

Nominierungen gab es für den 3sat-Zuschauerpreis 2001 sowie für den Adolf-Grimme-Preis 2002.

Die Rheinische Post bezeichnet den Film in ihrer Onlineausgabe als „gelungene Mischung aus skurrilem Heimatfilm und spannendem Krimi.“[3]

Fortsetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Film folgten bis 2018 insgesamt fünf Fortsetzungen, bei denen jeweils Erwin Steinhauer erneut die Hauptrolle übernahm.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Polt muss weinen. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet 
  2. Filmdatenbank
  3. Polt muss weinen, Rezension. RP-Online, archiviert vom Original am 19. Dezember 2013; abgerufen am 16. Juni 2009.