Pontiac J2000

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Pontiac
Pontiac Sunbird Sedan (1984)

Pontiac Sunbird Sedan (1984)

J2000
Verkaufsbezeichnung: J2000, 2000, Sunbird
Produktionszeitraum: 1981–1994
Klasse: Kompaktklasse
Karosserieversionen: Limousine, Kombi, Coupé, Cabriolet,
Motoren: Ottomotoren:
1,8–3,1 Liter
(61–123 kW)
Länge: 4412–4605 mm
Breite: 1684 mm
Höhe: 1321–1374 mm
Radstand: 2570 mm
Leergewicht: 1040–1265 kg
Vorgängermodell Pontiac Sunbird
Nachfolgemodell Pontiac Sunfire

Der Pontiac J2000, später 2000 und Sunbird genannt, war ein Fahrzeug der unteren Mittelklasse des US-amerikanischen Automobilherstellers Pontiac, das von Frühjahr 1981 bis Sommer 1994 gebaut wurde.

Der J2000 basierte auf der J-Plattform von General Motors, war das Schwestermodell von Chevrolet Cavalier, Buick Skyhawk, Cadillac Cimarron und Oldsmobile Firenza und mit dem Opel Ascona C und Vauxhall Cavalier verwandt.

Modellgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 1981 erschien der frontgetriebene J2000 als Nachfolger der im Vorjahr eingestellten Sunbird-Baureihe als zwei- oder dreitüriges Coupé, viertürige Limousine und fünftüriger Kombi, angetrieben von einem 1,8 Liter großen Reihenvierzylinder mit 61 oder 65 kW (83/89 PS). Das Angebot gliederte sich in die Ausstattungsvarianten Basis, S, LE und SE, wobei nicht alle Karosserievarianten mit allen Ausstattungen zu haben waren.

Pontiac Sunbird Wagon (1987)
Pontiac Sunbird Cabriolet (1993)

Anfang 1983 wurde die Baureihe in Pontiac 2000 umbenannt. Der S entfiel, dafür rückte ein Cabriolet in das Programm. Ab 1984 gab es für alle Modelle (mit Ausnahme der Kombis) eine 111 kW (152 PS) starke Turbo-Variante des 1,8-Liters. Zusätzlich war ein Zweiliter-Vierzylinder zu haben, der zwar nicht stärker war als das Basistriebwerk, aber mehr Drehmoment bot.

Ende 1984 erfolgte eine erneute Umbenennung in Pontiac Sunbird. Somit hatte das Fahrzeug wieder den Namen, der bis zur Einstellung der ersten Generation im Sommer 1980 bestand.

1986 entfielen die LE-Modelle, stattdessen gab es eine neue Ausstattungsvariante namens GT, die eine geänderte Frontpartie mit teilweise abgedeckten Scheinwerfern besaß. Zugleich wurde der Zweiliter wieder gestrichen. Ab 1987 diente ein Zweiliter-Vierzylinder (von anderer Konstruktion als der früher angebotene) mit 71 kW (97 PS) als Basistriebwerk und der bisherige Turbomotor wurde durch eine aufgeladene Variante dieser neuen Maschine (123 kW/167 PS) ersetzt. Ab 1988 entfiel das Fließheck-Coupé, ein Jahr später auch der Kombi.

Ab 1988 erhielt das Stufenheck-Coupé ein geändertes Dach mit schräger stehenden C-Säulen. 1990 wurde das Modellprogramm neu gestaffelt und umfasste nun die Ausführungen VL (Value Leader), LE, SE und GT. Für das Modelljahr 1991 entfiel der Turbo-Motor, dafür gab es einen 3,1 Liter großen V6 mit 104 kW (142 PS).

1992 wurde das Basismodell in Sunbird LE umbenannt und der Zweilitermotor erstarkte auf 82 kW (111 PS).

Bis zur Produktionseinstellung im Sommer 1994 fertigte Pontiac von J2000/2000/Sunbird insgesamt rund 1,456 Millionen Stück. Nachfolger war der Pontiac Sunfire.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • James M. Flammang, Ron Kowalke: Standard Catalog of American Cars 1976–1999. Krause, Iola 1999, ISBN 0-87341-755-0, S. 844–900.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pontiac Sunbird – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien