Buick

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Buick

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Rechtsform Division/Marke
Gründung 1903
Sitz Detroit, Michigan
Branche Automobilhersteller
Website buick.com

Buick [ˈbjuːɨk] ist eine 1903 gegründete Automarke und gehört seit dessen Gründung 1910 dem US-amerikanischen Automobilkonzerns General Motors an. Buick-Fahrzeuge werden in den USA, China, Südkorea und Deutschland produziert.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David Dunbar Buick (1854–1929)

Die Anfänge des Unternehmens lassen sich zurückführen auf einen Betrieb zur Herstellung von Eisenwaren und Motoren, welche der gebürtige Brite David Dunbar Buick 1882 übernommen hatte. Er gilt als Erfinder des Rasensprinklers und eines Verfahrens, mit dem sich Porzellan und Gusseisen verbinden lassen ("Emaillieren"). Sein Unternehmen prosperierte, Buick war jedoch eher ein Tüftler und Erfinder als ein Geschäftsmann. Als er sich in den Jahren nach 1890 immer mehr mit dem Verbrennungsmotor beschäftigte und immer weniger Zeit für das Unternehmen aufwendete, führte dies zu Spannungen unter den Partnern und letztlich zur Trennung und zum Verkauf der Firma an die Standard Sanitary Manufacturing Company.[1][2]

Motoren und Automobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buick wandte nun seine Zeit und sein Kapital für die Motorenentwicklung auf. 1899 gründete er die Buick Auto-Vim and Power Company zur Herstellung von Motoren für Landwirtschaft und Boote, beschäftigte sich aber gleichzeitig mit der Entwicklung eines kompletten Automobils. Auch hier konzentrierte er sich zu sehr auf Tüfteleien und zu wenig auf den Verkaufserfolg seiner Produkte. 1902 wurde das Unternehmen umbenannt in Buick Manufacturing Company. Technische Unterstützung erhielt er von den Ingenieuren Walter Lorenzo Marr (1865–1941) und Eugene Richard, der zuvor bei Oldsmobile gearbeitet hatte. Zu dritt entwickelten sie einen neuartigen Motor, dessen Ventile nicht mehr seitlich angebracht waren, sondern im Zylinderkopf. Sie nannten das Prinzip "Valve-in-Head", ein Vorläufer des modernen OHC-Motors. Mittlerweile gab es einen einzelnen Prototypen, aber gleichzeitig war absehbar, dass Buicks Kapital praktisch aufgebraucht war. Auch das Verhältnis zwischen Buick und Marr scheint nicht immer einfach gewesen zu sein; 1903 verließ Marr das Unternehmen, um eine eigene Produktion auf die Beine zu stellen. Sein eigenes Automobil verwendete einen ähnlichen Motor, die Marr Auto-Car Company scheiterte allerdings nach kurzer Zeit aus Gründen, auf die Marr keinen Einfluss hatte.[3][4]

Buick Motor Company[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buick-Markenzeichen um 1905. Dies ist das erste Logo der Marke

David Buick geriet in finanzielle Schwierigkeiten, weil er als Perfektionist die Auswertung seiner Arbeit hinauszögerte. Als er ein Darlehen von US-$ 650 von den Brüdern Briscoe nicht zurückzahlen konnte, sprang der Industrielle Benjamin Briscoe (1867–1945) mit einem Betrag von US-$ 5000 ein. Briscoe war es auch, der eine erneute Umgestaltung des Unternehmens vornahm und es am 19. Mai 1903 als Buick Motor Company unter dem Recht des Bundesstaats Michigan eintragen ließ. Zu diesem Zeitpunkt war der umtriebige Briscoe allerdings ernüchtert, weil er feststellen musste, dass es als Gegenwert für seine Kapitalinfusionen bislang nur einen Versuchswagen und eine Fabrikationsanlage gab, aber keine Aussicht auf einen baldigen Produktionsbeginn. Er zog sich zurück, sobald er einen neuen Kapitalgeber für Buick gefunden hatte. Das war im Spätsommer 1903 der Fall, als er mit James H. Whiting (1842–1919) einig wurde. Dieser war als Inhaber des Kutschenbauunternehmens Flint Wagon Works ein bedeutender Unternehmer in Flint (Michigan) und auf der Suche nach einem Automobil, das er in der damals 14.000 Einwohner zählenden Kleinstadt bauen wollte.[5]

Inzwischen hatte sich Briscoe anderweitig orientiert. Gemeinsam mit Jonathan Dixon Maxwell (1864–1928), einem anderen Oldsmobile-Veteranen, der zuletzt bei Northern als Chefingenieur tätig gewesen war, gründete er die Maxwell-Briscoe Company, Herstellerin des Maxwell-Automobils und eine der Vorläuferinnen des Chrysler-Konzerns.[6]

Whiting ließ die Buick-Produktionsanlagen nach Flint verlegen, was zu weiteren Verzögerungen führte. Erst im Sommer 1904 kam der einzige Prototyp in Flint an, und es wurde August, ehe das erste Buick-Automobil verkauft werden konnte. Inzwischen war Marr ins Unternehmen zurückgekehrt, wo er die Position des Chefingenieurs einnahm.

William Durant (1904–1908)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buick Model C Tomnneau (1905)

In den nächsten zwei Monaten folgten Bestellungen für 16 weitere Fahrzeuge. Deren Produktion überstieg Whitings finanzielle Möglichkeiten. Er suchte also einen weiteren Kapitalgeber, und fand ihn in seinem Freund William C. Durant. Dieser war Miteigentümer der Durant-Dort Carriage Company, einem der der größten Kutschenbauunternehmen in den Vereinigten Staaten. Anscheinend musste Durant erst vom Nutzen des Automobils überzeugt werden, ehe er sich das Unternehmen auch nur ansah. Dann aber ging es sehr schnell. Die Aktionäre stimmten am 1. November 1904 Durants Vorschlag einer Aktienkapitalerhöhung auf US-$ 300.000 und seiner Übernahme des Unternehmens zu. Bereits am 19. November wurde eine Aufstockung auf US-$ 500.000 beschlossen. Typisch für Durants Vorgehensweise war, dass er den Präsidentensessel ausschlug und stattdessen Josiah Begole vorschlug, einen Direktor der Flint Wagon Works und Sohn des früheren Gouverneurs von Michigan, (1883–1885), Josiah Williams Begole.[7] Als Geschäftsführer wurde Charles W. Nash (1864–1948) von Durant-Dort gewonnen. Später stellte Whiting in seiner Whiting Motor Car Company ebenfalls Automobile her.

Zur Verstärkung der Entwicklungsarbeit bei Buick wurde 1905 der Ingenieur Enos DeWaters eingestellt, der zuvor bei der E. R. Thomas Motor Car Company in Buffalo (New York), einem Hersteller von hochklassigen Automobilen und Motorrad-Pionier, und bei Cadillac tätig gewesen war. Kurz darauf fusionierte die Buick Motor Company mit den C. S. Mott Carriage Works von Charles Stewart Mott (1875–1973).

Um für Buick juristische Probleme mit dem Selden-Patent zu vermeiden, kaufte Durant mit der Pope-Robinson Company in Hyde Park (Massachusetts) einen insolventen Fahrzeughersteller, der bereits eine solche Lizenz besaß. Das 1895 gewährte US-Patent sicherte den Inhabern ein Monopol auf die Herstellung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Zur Durchsetzung ihrer Interessen wurde die Association of Licensed Automobile Manufacturers (A.L.A.M.) gegründet. Die insolvente Pope-Robinson Company war im Besitz einer solchen Lizenz. Sie wurde auf Buick übertragen und das Unternehmen danach aufgelöst.[8][7]

McLaughlin-Buick Model G Runabout, Zweizylinder (1906)

Durant konnte bis zum Automobilsalon von Detroit im November 1905 1100 Bestellungen entgegennehmen, doch nur 750 Buick-Fahrzeuge konnten bis Ende des Jahres fertiggestellt werden. Es kam zu einer langjährigen Kooperation mit dem kanadischen Unternehmer Samuel McLaughlin (1871–1972), der in seiner McLaughlin Motor Car Company zunächst Antriebsstränge und ab 1907 Automobile der Baureihen F und G fertigte. Mit seinen Zweizylinder-Automobilen schaffte es Buick bis 1907, der zweitgrößte Automobilhersteller in den Vereinigten Staaten (hinter Ford) zu werden. In diesem Jahr erschienen zusätzlich Buick-Vierzylindermodelle; der Ausstoß lag bei 4641 Fahrzeugen.[9]

General Motors (1908–1920)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschicke von Buick und General Motors (GM) sind historisch eng verwoben. Durant und Mott gründeten die zunächst General Motors Company genannte Gesellschaft am 16. September 1908 in Flint als Holdingdach für die Buick Motor Company und weitere geplante Akquisitionen. Mott war lange Zeit GMs größter Einzelaktionär, beteiligte sich aber nicht am Tagesgeschäft. Im gleichen Jahr kam Oldsmobile unter das Holding-Dach. David Dunbar Buick verkaufte Ende des Jahres seine Aktien und verließ das Unternehmen. Danach scheiterte er mehrfach als Unternehmer und arbeitete zuletzt, gesundheitlich angeschlagen, als Lehrer und Pförtner an einer Handelsschule in Detroit. Als erster GM-Präsident wurde interimsweise George E. Daniels (1875–1954) gewählt, der das Amt nach einem Monat an William M. Eaton (1856–1923) abgab.[Anm. 1] In diese Zeit fallen auch Buicks erste rennsportliche Aktivitäten, und Durant persönlich stellte 1907 ein Team zusammen. Dessen erster Leiter wurde William H. Pickens. Als Fahrer wurden Louis und Arthur Chevrolet, Bob Burman und Lewis Strang verpflichtet. Louis Chevrolet war der Team Captain. Im gleichen Jahr bezog Buick neue Anlagen in Flint (Michigan). Am bisherigen Standort in Jackson wurden noch bis 1912 Buick-LKW hergestellt. Der Werkleiter der Durant-Dort Carriage Company, Charles W. Nash (1864–1948), wurde 1908 als Nachfolger von Begole zum Präsident der Buick Motor Company gewählt.

Buick rettet General Motors[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1912 Buick logo

Durant praktizierte mit General Motors eine aggressive Wachstumspolitik und gliederte dem Konzern weitere Unternehmen an. Finanziert wurde das Wachstum jeweils, indem der Kauf ganz oder größtenteils durch Aktientausch erfolgte. Für Durant war Buick eine der "Geldmaschinen", die GM und damit seine teuren (und nachträglich gesehen nicht immer klugen) Firmenkäufe tragen mussten. Andere waren Oldsmobile, Cadillac und Oakland. Zu dieser Zeit war Buick sehr erfolgreich und hauptsächlich im unteren Preissegment aktiv. Im Modelljahr 1910 wurden 27.377 Autos verkauft.

Indes hatte General Motors Schulden von US-$ 15 Mio. angehäuft. Die Banken erzwangen im September 1910 Durants Rücktritt und setzten zunächst Frank L. Storrow (1864–1926) als ihren Interessenvertreter im Präsidentenamt durch. Er wurde nach nur zwei Monaten im Amt von Thomas Neal abgelöst. Im November 1912 folgte ihm Charles Nash ins Amt. Ihm kommt das Verdienst zu, das finanzielle Chaos geordnet und damit General Motors gerettet zu haben. Sein Nachfolger bei Buick wurde mit Walter P. Chrysler (1879–1940) ein weiter späterer Konzerngründer; auch ihn hatte Durant seinerzeit ins Unternehmen geholt. Bei der Sanierung der praktisch insolventen General Motors Company kam Buick eine entscheidende Rolle zu. Das Unternehmen wurde dem nicht zuletzt gerecht dank dem Talent des Verkaufsleiters Richard H. "Trainload" Collins, der den Übernamen "Zugladung" keinem Zufall verdankte: von 1915 auf 1916 verdreifachte er die Anzahl der verkauften Fahrzeuge von 43.946 auf 124.834 Einheiten.

Rainier und Marquette[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rainier Modell A 22–28 HP Touring (1906)

Durant hatte noch im Mai 1909 die Rainier Motor Car Company in Flushing (Queens, New York) erworben, eine in Schwierigkeiten geratene, ernsthafte Herstellerin hochwertiger Automobile. Es zeigte sich, dass das Unternehmen nicht zu retten war. Um den Rainier kostengünstiger weiter produzieren zu können, wurde die Marquette Motor Company in Saginaw (Michigan) eingerichtet, die vom Buick-Management geleitet wurde.[Anm. 2] Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen bei GM wurde auch diese Marke schnell aufgegeben. Im Gedächtnis blieb sie vor allem, weil das Rennsportteam aus reglementarischen Gründen als Marquette-Buick antrat.

Es scheint, dass einige der letzten Exemplare der kurzlebigen Marke als Peninsular verkauft wurden.

Buick in den 1910er Jahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buick Model 41 5-passenger Limousine (1910)

Das mit Abstand teuerste Modell war 1910 die Limousine Model 41. Den letzten Zweizylinder bot Buick 1911 an.

1914 gab es größere Veränderungen. Mit einem Six von 225 ci (3687 cm³), anfangs nur als Touring zu US-$ 1985 erhältlich, drang Buick weiter in die gehobene Mittelklasse vor und bot nun eine echte Alternative zum Cadillac. Neu waren Linkslenkung sowie Delco-Anlasser und elektrische Beleuchtung. Das billigste Modell war in diesem Jahr noch unter US-$ 1000 zu haben.

Jüngere Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buick entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten bis in die 1970er Jahre zu einer der erfolgreichsten amerikanischen Automobilmarken.

Im neuen Konzern sollten durch Buick die Käuferschichten, die Luxusautos wie Cadillacs kauften, durch günstigere Modelle der Marke Buick oder Leute, die sich einen Cadillac nicht leisten konnten, angesprochen werden. Vom Ende der 1980er Jahre an orientierten sich die nachwachsenden jüngeren Käuferschichten jedoch eher an europäischen und japanischen Automobilmarken im oberen Modellsegment, was nachweislich den Abstieg von Buick wie auch anderer traditioneller amerikanischer Marken (Cadillac, Lincoln, Mercury) einleitete. Heute steht Buick innerhalb von General Motors hinter der Marke Cadillac und ringt ebenso wie diese um Profil. Die Buick Company ist seit Jahren defizitär, sodass die Modellpalette auf fünf Typen im Modelljahr 2006, ähnlich wie bei der Marke Pontiac, zusammengestrichen wurde, um neben der Neuauflage von traditionellen amerikanischen Limousinen (LaCrosse, Lucerne) im Segment von SUVs (Sport Utility Vehicles), exakter "Cross over vehicles", neues Profil zu gewinnen.

Die Zielrichtung Buicks ist laut offizieller GM-Verlautbarung vor allem gegen Lexus (Toyotas Luxusdivision) zu sehen.

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Dies ist zumindest vom Standpunkt der Qualität sicherlich richtig, denn laut Studien von J. D. Power liegt Buick recht konstant auf Platz 2 hinter Lexus, was z. B. die "initial quality" angeht. Sollte es nicht gelingen, läuft die Marke Buick Gefahr, vollständig eingestellt zu werden, was bei den Marken Oldsmobile und Pontiac bereits geschehen ist.

In den 1950er bis 1970er Jahren wurden zahlreiche Opel-Modelle (als Opel) durch das Buick-Vertriebsnetz in den Vereinigten Staaten angeboten, so der Olympia Rekord P1 (1959), der Olympia von 1967, Ascona, Manta A und insbesondere der Opel GT. Modelle von Vauxhall wurden über Pontiac-Händler vertrieben.[10]

Modelle in den USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitleisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitleiste der Modelle von Buick, einer Division von General Motors, 1946 bis 1999
Typ 1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er
6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Untere Mittelklasse Skyhawk Skyhawk
Apollo Somerset
Skylark Skylark Skylark Skylark
Mittelklasse Special Special Special Century Century Century Century
Skylark Skylark Skylark Regal Regal Regal Regal
Personal Luxury Cars Skylark Limited Riviera Riviera Riviera Riviera Riviera Riviera Riviera
Full-Size Cars Special Special Special LeSabre LeSabre LeSabre LeSabre LeSabre LeSabre
Century Invicta
Super Super Super Wildcat Centurion Electra Park Avenue Park Avenue
Roadmaster Roadmaster Roadmaster Electra Electra Electra Electra Estate Wagon Roadmaster
Sportwagen Reatta
Zeitleiste der Modelle von Buick in USA, ab dem Jahr 2000
Typ 2000er 2010er
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Untere Mittelklasse Verano
Cascada
Mittelklasse Century Regal Regal
Regal LaCrosse LaCrosse LaCrosse
Oberklasse LeSabre Lucerne
Park Avenue
SUV Encore
Envision
Rendezvous Enclave Enclave
Rainier
Vans Terraza
  •  weitgehend basierend auf einem Opel
  • Aktuelle Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Verkaufszahlen der Marke Buick in den USA sind in den letzten Jahren rückläufig und lagen 2009 sogar hinter der eigentlich teurer platzierten Schwestermarke Cadillac, wobei diese eine umfangreichere Modellpalette aufweist.[11] Hierbei ist zu beachten, dass GM der einzige Hersteller auf dem US-Markt ist, der noch immer eine eigene Marke für die mittlere Preisklasse anbietet. Neue Modelle entsprechen gegenwärtig noch weitgehend den entsprechenden Modellen der bis 2017 zu GM gehörigen europäischen Marke Opel.

    Buick Verano[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Seit Mitte bis Ende 2011 wird ein Kompaktklasse-Modell im europäischen Sinne von Buick angeboten. Der Verano ist eine Stufenheck-Version des Opel Astra J.

    Buick Regal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Name Regal geht bei Buick bis in das Jahr 1973 zurück. Das Modell, welches in dieser Form in den USA seit 2010, in China aber schon seit 2009 angeboten wird, ist ein Mittelklasse-Wagen, der bis auf Markendetails mit dem Opel Insignia identisch ist.

    Buick LaCrosse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der seit 2009 in zweiter Generation gebaute LaCrosse ist als Konkurrenz für importierte Fahrzeuge der bei US-Herstellern sonst unüblichen oberen Mittelklasse, wie etwa den Lexus ES oder auch eine Mercedes-Benz E-Klasse gedacht. Der Buick LaCrosse nutzt die gleiche Plattform (Epsilon II) wie der Regal und wird daher auch als verlängerte Version des Regal bezeichnet (LWB = long wheel base).

    Buick Encore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Anfang 2012 wurde ein kleiner SUV vorgestellt. Der Wagen wird in Europa als Opel Mokka bzw. Vauxhall Mokka verkauft. Technisch eng verwandt sind diese mit dem Chevrolet Trax.

    Buick Enclave[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Das seit 2007 gebaute SUV Enclave ist das Spitzenmodell der Marke und zugleich (Stand: 2009) auch das meistverkaufte.[11] 2017 wurde es in Nordamerika durch ein neues, auf der C1XX-Plattform basierendes Modell (Buick Enclave (2017)) ersetzt.

    Modelle in China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In der Volksrepublik China bietet GM unter dem Namen Buick eine gegenüber den USA abweichende und seit 2008 sogar größere Modellpalette an.

    Zeitleiste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Zeitleiste der Modelle von Buick in China, ab dem Jahr 2000
    Typ 2000er 2010er
    0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
    Kleinwagen Sail
    Kompaktklasse Excelle HRV Excelle XT Verano GS
    Excelle Excelle
    Excelle GT Excelle GT
    Excelle GX
    Verano
    Velite 5 Velite 6
    Mittelklasse Regal Regal Regal
    Obere Mittelklasse LaCrosse LaCrosse
    Oberklasse Royaum
    Park Avenue
    SUV Encore Encore
    Encore GX
    Envision
    Enclave Enclave
    Vans GL6
    GL8 GL8
    GL8 GL8
  •  weitgehend basierend auf einem Opel
  •  Re-Badged Daewoo/Chevrolet aus Süd-Korea
  •  Re-Badged Holden aus Australien
  • Aktuelle Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Daniels war mit Durant befreundet und einer seiner Rechtsberater bei der Gründung von General Motors. Später gründete er die Daniels Motor Company, die einen der ersten V8-Personenwagen in den USA anbot.
    2. An diese Episode aus der Gründerzeit des Konzerns erinnerte der SUV Buick Rainier.

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

     Commons: Buick – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Kimes, Clark: Standard Catalog of American Cars 1805-1942. 1996, S. 161 (Buick).
    2. Gustin, Kirbitz: David Buick's Marvelous Motor Car. 2011, S. 17–29
    3. Kimes, Clark: Standard Catalog of American Cars 1805-1942. 1996, S. 162 (Buick).
    4. Kimes, Clark: Standard Catalog of American Cars 1805-1942. 1996, S. 931 (Marr).
    5. Gustin, Kirbitz: David Buick's Marvelous Motor Car. 2011, S. 81
    6. Kimes, Clark: Standard Catalog of American Cars 1805-1942. 1996, S. 940 (Maxwell).
    7. a b Gustin, Kirbitz: David Buick's Marvelous Motor Car. 2011, S. 131
    8. Madsen: The Deal Maker: How William C. Durant made General Motors. 1999, S. 180.
    9. Kimes, Clark: Standard Catalog of American Cars 1805-1942. 1996, S. 163 (Buick).
    10. General Motors imports for the American market Flyer (JPG)
    11. a b http://media.gm.com/content/Pages/news/us/en/2010/Jan/0105_Dec_Sales/_jcr_content/iconrow/textfile/file.res/Deliveries%20December%2009.xls