Priorei (Hagen)

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Die 1000-jährige Priorlinde

Priorei ist der Name eines Ortsteils der kreisfreien Großstadt Hagen im östlichen Ruhrgebiet.

Bekannt ist Priorei vor allem durch die Priorlinde, eine Kandelaberlinde mit einem geschätzten Alter von 1000 Jahren. Sie wurde 1947 unter Naturschutz gestellt. Ihr Stammumfang beträgt 750 cm, ihre Höhe betrug etwa 25 m, ihr Kronendurchmesser 30 m, wovon aber nur noch ein "bemitleidenswerter Torso"[1] übrig geblieben ist.

Der Ortsname Priorei deutet auf ein Kloster hin, das dort jedoch niemals existiert hat. Die Ableitung des Namens aus dem Althochdeutschen deutet auf einen uralten Gerichts- und Thingplatz hin, der eben von einer Linde beherrscht wurde.

Am 1. Januar 1970 wurde die ehemals selbständige Gemeinde Dahl, bestehend aus den Ortsteilen Dahl, Priorei und Rummenohl in die Stadt Breckerfeld im Ennepe-Ruhr-Kreis eingemeindet.[2] Bereits mit Wirkung vom 1. Januar 1975 beschloss der Landtag Nordrhein-Westfalen die Umgemeindung dieses Gebiets in die Stadt Hagen.[3]

Bis 1979 gab es im Ort einen Haltepunkt auf der Bahnstrecke Hagen–Dieringhausen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tafelinschrift vor der Linde
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 329.

Koordinaten: 51° 17′ N, 7° 31′ O